Wieso konsumieren auch junge Menschen sehr viele Medikamente?

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7 Antworten

Es werden auch oft von Ärzten viele Medikamente verschrieben obwohl nicht unbedingt notwendig.

Ein klassischer Fall ist eine normale Erkältung, die ist auch gut ohne Medikamente auszuhalten, dennoch werden hier oft Schmerzmittel verschrieben.

Das hat aber mehrere Gründe, zum einen will der Arzt nicht den Ruf haben, das er einem sowieso nicht hilft, weil viele Menschen sehen die Hilfe erst dann wenn sie Medikamente verschrieben bekommen und nicht wenn ihnen der Arzt den Rat gibt, sie sollen sich hinlegen und für ein paar Tage ruhe geben.

Ein anderer Grund, ist das die Pharmaindustrie auch viel dran setzt, die Medikamente zu verkaufen, Aspirin kann man nicht grundlos mal eben im Supermarkt kaufen.

Ich bin jetzt kein Verschwörungstheoretiker der an eine Ärzteverschwörung oder was auch immer glaubt und ich bin auch kein Impfgegner, dennoch ist es so dass da natürlich auch viel gemacht wird zB Werbung bei den Ärzten das eigene Medikament bei jedem Blödsinn einzusetzen etc.

Fakt ist gegen eine Erkältung kann man an sich jetzt nichts vernüftiges machen, außer liegen und den Körper sich erholen lassen, die Schmerzmittel sind nur damit man sich besser fühlt, aber schneller gesund werden tut man dadurch auch nicht.

Wenn natürlich eine Entzündung dazu kommt oder Durchfall, dann sind da Medikamentöse Behandlungen durchaus angebracht...

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Wenn dann desinfiziert er die Wunde. Infizieren tut er sie sicherlich nicht.

Mitunter schuld daran ist unter anderem unsere Gesellschaft.

Früher haben sich die Leute ins Bett gelegt, um gesund zu werden. Dafür haben sie heute keine Zeit mehr.

Kaum mehr ein Arbeitnehmer kann es sich noch leisten, sich ins Bett zu legen. Es gibt kaum noch einen Arbeitgeber, der AU Zeiten seines Arbeitnehmers toleriert und akzeptiert. 

Bei vielen - gerade großen -Unternehmen führen Fehlzeiten in der Arbeit zu Krankenrückkehrgesprächen und zu Differenzen mit den Kollegen,  die die Arbeit auffangen müssen". Jedem Mitarbeiter werden mind. 120 % abverlangt. 

So kann es sich kaum mehr einer leisten, krank zu sein. Die Werbung macht diesen Leuten die Entscheidung einfach. Man kauft ein Mittelchen in der Apotheke - und funktioniert weiter im täglichen Leben. 

So schleppen sich die Kranken weiter in die Arbeit, stopfen sich voll mit irgendwelchen Präparaten und hoffen, irgendwie "durchzuhalten". 

Dabei stecken sie alle ihre Mitmenschen an, die ihnen in die Quere kommen. Gerade im Winter wundert man sich dann, dass ganze Firmen und  Abteilungen "durchseucht" und die Leute monatelang dauerkrank sind. 

Unsere Pharmakonzerne leben gut davon. Und unsere Führungskräfte "leben" es uns vor, schleppen sich selbst - unterstützt durch Pillen und Pulverchen - bis zum Umfallen in die Arbeit - erwarten von ihren Mitarbeitern bedingungslos das Gleiche.  

Leider trifft das nicht nur die Erwachsenen. Schon die kleinsten unter uns leiden darunter.  

Selbst vor dem Kindergarten werden die Zwerge morgens zu Hause noch schnell mit Pillen und Fieberzäpfchen versorgt, dass sie ja in den Kindergarten gehen können. 

Schließlich dulden es Chef, Firma und Gesellschaft nicht, dass man jetzt auch noch wegen der kranken Kinder zu Hause bleibt und sich "vor der Arbeit drückt. "

Und unsere Ärzte tragen dann auch oft noch ihren Teil dazu bei. So wird dem Patienten mal schnell ein Antibiotikum verordnet, weil die selbst gekauften Pillen nicht mehr wirken und der Patient wird weiter arbeiten geschickt! Schließlich fühlt er sich ja meist am nächsten Tag schon viel besser. 

Der pflichtbewusstw AN schleppt sich weiter in die in dem irrigen Glauben, das Mittel mache ihn gesund. Auch viele Ärzte verkennen es, dass der Patient dringend eine Auszeit zur Genesung bräuchte. 

In Wirklichkeit wird die ganze Gesellschaft immer kränker, ohne es zu merken. 

Fazit: für die Unternehmen,  Staat und Pharmaindustrie -》 Ziel erreicht!

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Also ich verstehe das, ich mag nämlich Medikamente auch nicht. Wenn, dann greife ich höchstens zu Hausmitteln, damit habe ich ein gutes Gefühl. Ich habe immer den Eindruck, dass man mit den Medikamenten mehr "Dreck" als Heilsames aufnimmt - siehe Liste von Nebenwirkungen :)

Ich denke, das kommt oft aus Automatismus, weil man das so kennt, weil es alle machen, und weil sich Viele eben den schnellsten Weg suchen, um zumindest (scheinbar) gesund zu werden. Weil oft Schmerzmittel mit drin sind, die die Symptome betäuben, in Wirklichkeit ist man aber noch immer krank. Ich meine, es macht ja auch Sinn, dass man Symptome hat, sonst würde man sich ja nicht schonen.

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Hi 1900minga,auch manche Patienten fordern gegen jedes "Wehwehchen Medikamente.ZB bei Erkältungen werden sogar gleich Antibiotika eingefordert.Bei vitalen Infekten sind diese sinnlos,Bakterien werden bestenfalls resistent.Da heiss,wenn mal ein solches wirklich gebraucht wird,wirkt nicht mehr.Passiert leider immer wieder im Krankenhaus bei schweren  bakteriellen Infektionen,dass nur noch bestimmte Antibiotika wirken,manchmal sind diese wirkungslos.Gerade bei älteren Patienten ist die Abwehr gestört und fast nicht mehr vorhanden..Man sollte ab com 5 kombinierten Medikamenten trachten,nicht unbedingt nötige Med abzusetzen.Leider oft schwierig zu vollziehen.Genaue Aufklärung der Patienten täte sehr gut.Woher sollte ein Laie wissen,dass viele Medikamente viel helfen?LG Sto

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Das liegt wahrscheinlich daran das es heutzutage eben gegen jedes Wehwehchen ein “Wundermittel“ gibt und die Medikamente so leicht zu erwerben sind. Inzwischen sind die Menschen alle übervorsichtig und haben Angst an jeder möglichen Krankenheit zu erkranken.

Ich nehme aber auch nur im Notfall Medikamente, wenn schmerzen nach Op nicht mehr auszuhalten sind oder wenns Antibiotika ist. 

Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst das man irgendwann resistent gegen Medikamente sein kann und sie im wirklichen Notfall eben nicht mehr wirken..

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Mein Bruder haut sich ständig Kopfschmerztabletten und Magentabletten rein, da frag Ich mich auch manchmal ob das wirklich sein muss, aber anscheinend hat er wirklich ein Magenproblem, naja.

Ich nehme jetzt gerade Entzündungshemmende Schmerzmittel wegen meiner Entzündung am Knie und habe schon ein schlechtes Gewissen...

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Nun ja das liegt an der Pharmaindustrie und den Ärzten die einfach nur noch mehr Geld einsacken wollen. In Wirklichkeit schaden einem die Medikamente sogar mehr als die helfen...

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