Wieso kommt nicht jeder mit den gleichen genetischen Voraussetzungen zur Welt, wo ist da die Gerechtigkeit?

7 Antworten

Gene veränderten/verändern sich bei Menschen jederzeit und so kann es sein, dass wenn zwei genetisch gesunde Menschen ein Kind bekommen, dieses dann z.B. krank ist. Und wenn man keine genetisch "schwachen" Menschen geboren möchte, musste man alle Geburten von außen mit speziellen Geräten/Equipment kontrollieren.

Welche Gerechtigkeit? Genetische Diversität sichert das Überleben der Menschheit. Hätten wir alle dieselben Gene, wäre das eher schlecht (außerdem gäbe es nur Männer oder Frauen, was die Vermehrung auch schwierig macht).

Bei der "natürlichen Selektion" scheinst du zu vergessen, dass Menschen eine Fähigkeit haben, die auch "natürlich" ist und die wir anwenden: Fürsorge und Mitleid. Wir kümmern ums umeinander und lassen hilflose Leute nicht einfach irgendwo sterben...jedenfalls wenn alles mit uns in Ordnung ist (seltsame Leute mit Empathiemangel lasse ich jetzt mal raus....die sind emotional ja nicht "normal").

Nach dieser Theorie gäbe es keine besonderen Talente mehr: keine besonders guten Handwerker, Lehrer, Ärzte, Bauern, Seeleute etc. D. h. jeder wäre gleich gut oder schlecht. Es käme nichts Besonders.

Was würdest Du eigentlich machen, wenn Du selbst zu den weniger Begabten gehörtest, Du aber mit dieser "Behinderung" auch ohne Fremdhilfe recht gut Deinen Alltag meistern könntest?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

"vielfalt bringt leben in die bude, gleicheit ist sooo langweilig"

Ist eine ängstliche Haltung.

Vielfalt bedeutet nämlich Leben, Bewegung bedeutet Kampf. Gleichheit aber wäre wahrer Frieden, das Paradies, Stillstand, Tod - und davor haben Menschen wie du Angst.

Ist es nur deine Angst vorm Tod, die dich zum Kämpfen drängt. Leute wie du sind noch blinder als all die anderen.

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@Dissidentin

Ich habe bereits mehr gekämpft als viele andere. Mit Kampf kommt man aber nicht immer weiter; ich kenne viele, die sich beim Kampf "festgebissen" haben und schon seit Jahren nicht mehr weiterkommen, sondern immer weiter zurückfallen.

Ja, ich bin für Vielfalt. Wenn aber alle Lebewesen mit den gleichen Anlagen auf die Welt kämen, hätten wir sehr schnell keine Vielfalt mehr, sondern nur noch Eintönigkeit und Langeweile! Das hat ganz bestimmt nicht mit Ängstlichkeit zu tun.

Nein, ich habe keine Angst vor dem Tod. Dafür habe ich schon zu häufig "Freund Hein" in die Augen gesehen. Zudem arbeite ich ehrenamtlich als Sterbebegleiterin, was ich nicht nicht durchhalten könnte, wenn ich Angst vor dem Tod hätte.

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...der Mensch hat bereits vor Jahrtausenden in diese "natürliche Selektion" eingegriffen....daher auch die Überbevölkerung unseres Planeten. "Wir" machen diese natürliche Auslese also durch unsere Medizin unwirksam. Dass nicht jeder mit den gleichen genetischen Voraussetzungen zur Welt kommt, mag ungerecht erscheinen. Aber wer will "Mutter Natur" wegen ihrer Launen verklagen und was sollte es bringen.

Es bringt in meinen Augen Narrenfreiheit für den Einzelnen weil die große Natur, unser großes Vorbild, uns Ungerechtigkeit vorlebt.

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@MM1985

...nun, die Natur handelt und entscheidet nicht....sie nimmt ganz einfach "nur" ihren Lauf. Insofern "lebt" sie uns auch nichts vor.

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Ist von der Natur gewollt. Wenn jeder denselben genetischen Fingerabdruck haätte, würde der Mensch sehr schnell anfällig für Krankheiten werden. Nur als Beispiel, Kinder von Bruder und Schwester sind meistens kränklich.

nein, dass ist nicht Natur, sondern Mensch. Es seid ihr, die keine Verantwortung übernehmen wollen.

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