Wieso kommen fast keine LKWs aus Schweden nach Deutschland?

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16 Antworten

Das hat hauptsächlich 2 Gründe:

Osteuropäer nutzen die Transitrouten durch Deutschland um zu den Häfen Westeuropas und zurück zu kommen. Das machen Skandinavier auch, allerdings nicht in dem Ausmaß weil sie ja auch eigene Häfen haben.

Ein weiterer Grund ist, das Speditionen aus EU-Staaten in gewissem Rahmen auch in anderen EU-Staaten Transporte durchführen können.
Das ist aber für Skandinavier nicht interessant weil es sich finanziell nicht lohnt.

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1. Auf welchen Autobahnen hältst Du Dich auf? Schweden und Dänen benutzen in erster Linie die Nord-Süd-Strecken (A1, A7, A9). Dort fallen mir regelmäßig skandinavische LKW auf.

2. Wenn Du Dir in Travemünde oder Sassnitz die Warteplätze für dieOstseefähren ansiehst - daraus ist jeder zweite LKW aus Skandinavien

3. Speditionen operieren international. Möglicherweise fällt Dir die schwedische Zugehörigkeit nur nicht auf, weil ein anderes Nationalitätenkennzeichen angebracht ist. Auch "Frans Maas"-LKW haben nicht alle gelbe Nummernschilder.

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Auch in Schweden und Norwegen haben die meisten Spediteure eine Filiale in Osteuropa. In der Regel sieht es so aus, dass ihr Büro im Heimatland steht. Dort werden die Aufträge und die Kommunikation abgewickelt. Die LKWs sind in Polen oder Rumänien registriert und auch mit osteuropäischen Fahrern besetzt. Sie werden von der Zentrale kontaktiert und erhalten von dort ihre Ziele. Oft sehen die Fahrer das Büro der Zentrale nur ein einziges Mal, bei ihrer Einstellung.

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Von wegen "keine Skandinavier": Dänische Transportunternehmer liefern ungeheuer viele  Lebensmittel (Käse +Fisch) ins etwas südlichere Europa: Während meiner ewig langen Zeit als Kraftfahrer verging kaum ein Tag, ohne eine Begegnung mit einem LKW von E3 Spedition (aus Dänemark) oder von ASG (Schweden). Eine besonders spaßige Begegnung hatte ich mit einem schwedischen Kollegen, Der mir sagte, er hätte neun Tonnen "Big Jim" und "Barbie" an Bord.

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...ist mir noch nie so aufgefallen. Einerseits habe darauf allerdings noch nie wirklich geachtet....obwohl viel mit dem Auto unterwegs, andererseits müssen viele von ihnen bei "uns" (wohne in Hamburg, quasi ein "Nadelöhr" auf dem Weg von Skandinavien ins südlichere Europa) durch...so dass schwedische LKW hier schon recht häufig anzutreffen sein dürften (werde zukünftig mal darauf achten!)

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Wieso kommen fast keine LKWs aus Schweden nach Deutschland?

Das lässt sich nicht pauschalisieren. Ich weiß nicht, wo du wohnst, allerdings queren hier täglich unzählige LKW die Grenze, darunter auch Schweden und Dänen. Bei den, oft täglich mehr als 700 LKW finden sich also auch so einige Skandinavier. Durch den Import in die zitierten nordischen Länder, verschlägt es u.a. zahlreiche andere Nationalitäten, wie Niederländer, Deutsche, Ungarn, Bulgaren, Spanier usw.

Zudem muss man das Verhältnis beachten. Dänemark ist ein relativ kleines Land, so beschränkt sich natürlich auch der Güterverkehr auf der Straße.

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Das hat damit zu tun, dass enige skandinavische Speditionen ihre Niederlassungen in Osteuropa haben, aber ihre Zentrale im Heimatland Schweden oder Norwegen. Von  dort aus werden die LKW`s Touren zentral gesteuert. Meist mit osteuropäischen Fahrern besetzt, weil damit Personalkosten gepart werden. Es gibt viele Speditionen die in Osteuropa Niederlassungen unterhalten, aber nicht den Hauptsitz in diesen Ländern.

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Das Problem welches schwedische Transportunternehmer mit Deutschland haben, besteht in der Länge der Züge: IN Schweden sind 25( ffundzwanzig Meter Länge möglich, während weiter südlich bei achtzehn Metern Schluß ist.

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Der Schwede fährt nicht nach Deutschland weil da die preise schlecht sind.  Deutschen ( oder mittlerweile eben viele osteuropäer )  stellen die Trailer auf eine fähre die dann nach Schweden fährt. Der Schwede zieht sie dann in Schweden an  ihren bestimmungsort und danach wieder in den Hafen. Natürlich fahren auch Schweden nach Deutschland und Deutsche nach Schweden. Nur der meiste Güterverkehr läuft eben wie oben beschrieben.

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Neben den bereits genannten Gründen gibt es noch ein wichtiges Argument: LKWs in D dürfen eine Länge von 18,75 m haben. Die LKWs in S oder FIN können jedoch bis 25,25 m lang sein, dürfen in D aber nicht fahren.

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Kommentar von Faxer2
01.07.2017, 15:11

Das ist eine Erklärung. Dann fahren wahrscheinlich eher deutsche, polnische oder rumänische Firmen nach Schweden, als schwedische Firmen nach Deutschland.

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Was die Norweger zu exportieren haben (überwiegend Öl) geht mit Schiffen bzw. per Pipeline.

Die Schweden exportieren über die Ostsee zu deutschen, oder polnischen Ostseehäfen und dann natürlich nicht mit schwedischen LKW. Die Container werden auf deutsche, oder polnische Trailer verladen.

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Kommentar von abibremer
02.07.2017, 15:58

Norwegischer Fisch kommt NICHT per Pipeline nach Deutschland!

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Lkws können nicht über Wasser fahren. Vielleicht ist das der Grund.

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Kommentar von Faxer2
01.07.2017, 11:26

Es gibt die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden und außerdem können LKWs sehr wohl auch über Wasser fahren, nämlich mit LKW Fähren. Ansonsten hätte ich auch keine Iren, Marokkkaner, Malteser, Briten und Zyprioten sichten können. 

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Wie viele Güter exportiert Schweden nach Deutschland oder D´s Nachbarländer?

Und DANN die Frage, ob sich der Lkw als Transportmittel auch lohnt!

Ein Sattelzug transportiert 2 Container.

Ein Container-Schiff: viele tausend Container.

Trotzdem braucht ein Schiff von Hamburg nach Barcelona kaum länger als ein Lkw. Schweden ist ein Land mit gut ausgebauten Häfen, ....

Das alles zusammen gibt die Antwort.

Grüße, ------>

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fragt sich welche autofernstrasse  der fragesteller meint / kennt .

nicht das kennzeichen , sondern die plane am trailer erklärt die herkunft .

tausende DHL trailer liegen auf osteuropäischen zugwagen von einmann-betrieben .

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Hier auf der Autobahn zwischen Hamburg und Lübeck sind recht viele schwedische LKWs unterwegs. Norweger auch ab und zu (v.a. auf der A7 zw. Hamburg und Kiel). Dafür fehlen hier aber Zyprioten, Portugiesen und Liechtensteiner (z.B.).


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Weil ein LKW Fahrer in Schweden, zu viel verdient, im Gegensatz zu den Osteuropäern.

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