Wieso können nur Reiche sich es leisten eine Partei zu gründen und zu führen?

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9 Antworten

Hi,- Zeit und Beziehungen spielen da auch noch eine große Rolle (neben dem Geld um z.B. eine Rechtsberatung / einen Notar zu bezahlen und "Beziehungen" zu organisieren). Und das Eine hängt natürlich mit dem Anderen zusammen und das Eine ergibt das Andere usw. usw. usw. ...

Tja,- soviel zu Theorie und Praxis: der "Rechtsstaat setzt den trainierten Sportler und den einbeinigen Behinderten auf eine Linie und sagt: "Achtung, Fertig, Los - ihr habt die gleichen Bedingungen". Der gesunde Menschenverstand sagt: "Da stimmt was nicht". _ Du liegst schon nicht ganz falsch. Recherchiere doch mehr dazu.

Gruß ;-)

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Du pauschalierst unzulässig.

Tatsache ist nämlich, daß Parteien nicht von Reichen gegründet werden (jedenfalls nicht von den richtig Reichen) und die Reichen sind auch nicht die, die in der Partei die Führung übernehmen.

Reiche Menschen haben was anderes zu tun - ihren Reichtum vermehren, wozu sie auch Lobbyisten beschäftigen, die den Politikern dann dieses oder jenes ins Ohr quatschen - die Gewerkschaften, Amnesty International, Kirchen und andere tun das aber auch.

Was zutrifft, daß jemand ganz sicher nicht in den Parteivorstand gewählt wird, wenn er als Beruf "Hartz IV" angibt. Es macht für Politiker schon Sinn, wenn sie z.B. etwas studiert haben, aber Bedingung ist das nicht.

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Anders rum wird ein schuh draus. Dort wo Geld ist, da besteht kein Wille am System (Kapitalismus) was zu ändern, dort wo kein geld ist, bräuchte es nur eine Aufbruchstimmung wie sie z.B. in den 70-er und zT. noch in den 80-er Jahren des letzt. Jhdt. bestand. In dieser Zeit wurden etliche kleine Parteien gegründet und zwar gerade von Leuten ohne Geld. Da all diese linken Parteien jedoch keinen Anklang in der Bevölkerung fanden, gingen sie eben wieder unter.

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Kommentar von Aussendienst
08.02.2017, 20:40

Jein, auch Kapitalisten können ein Interesse an neuen Parteien haben, um z.B. die Unternehmersteuer zu senken ;)

Ansonsten war die Piratenpartei die letzte Partei, die rein von "Nicht-Wohlhabenden" gegründet wurde. Und sie ging unter. Aber nicht wegen des Geldes, sondern wegen ihrer immer wirrer werdenden Gedanken wollte sie keiner mehr wählen (z.B. Gender Mainstreaming)

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Ja deine Ansicht über das Thema ist nicht schlecht aber es ist halt als normalverdiener nicht möglich alles aufzugeben und sich nur auf seine Partei zu konzentrieren die ja erstmal kein Geld einbringt. Und der Stadt kann ja auch schlecht jede x beliebig gegründete Partei mit 5.000 oder 10.000 Euro unterstützen....

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Das ist völlig falsch. Reiche brauchen keine Parteien, im Gegenteil. Wo es geht benutzen sie aber die Demokratie für ihre Zwecke. Dennoch: Die an eine Verfassung gebundene Regierung, die Unterwerfung unter das gemeinsame Recht und die Gewaltenteilung haben bisher der Menscheit grossen Fortschritt beschert.

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Du meinst, man muss so reich sein wie der Multimillionär Lucke?

Und dieser Millionärsclub der die Piraten gegründet hat?

Mir fällt in Deutschland keine Partei ein, die von außergewöhnlich Reichen gegründet wurde. Kannst du vielleicht ein paar Beispiele nennen, wenn du so etwas behauptest?

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Kommentar von Kajawizu
07.02.2017, 21:25

beweis mir doch erstmal das es nicht so ist, anhand deiner beispiele, als ein otto-normalbürger

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Kommentar von TheKoko
07.02.2017, 21:33

@Kajawizu

hab ich doch gerade. Die beiden jüngsten nennenswerten Parteien (AfD und Piraten) wurden nicht von irgendwelchen Reichen gegründet, sondern im Falle der AfD von einem Professor (der zwar gut verdient, aber nicht reich ist). Bei den Piraten findet man so schnell nichts über den Gründer, aber wenn der reich wäre, würde man vermutlich etwas von ihm hören.
Jetzt darfst du mir gerne Gegenbeispiele nennen.

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Die Piratenpartei war ein Beispiel, daß es auch ohne Reiche geht. Auch die Grünen in ihren Anfängen. Stimmt so also nicht.

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du kannst auch eine machen einfach immer mehr mitglieder finden sponsoren werden sich auch mal melden und so kann das gehen hoffe es hilft dir Lg

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Ds ist Unsinn! Reiche sähen lieber eine Diktatur oder Monarchie, die ihre Interessen optimal durchsetzt.

Eine Partei der Millionäre gibt es bisher nicht.

Gerade die Ärmeren mobilisieren sich dagegen und gründen entsprechende Parteien. OK, etwas Taschengeld kann nicht schaden, denn bei der Parteigründung in der Eckkneipe soll es ja nicht ganz trocken sein.

Erst wenn die Partei etabliert ist, kommen etwas Begüterte dazu und wenn die Partei wächst und gedeiht, werden auch führende Mitglieder reich, manchmal stinkreich.


Milliadärsparteien wie in Trumpetistan oder in Putinesien sind eher die Ausnahme.

Als Merkel bei der CDU antrat, war sie noch ein armes Würstchen


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Kommentar von Kajawizu
08.02.2017, 10:35

der akt der gedeihung kostet richtig geld, oder anscheinend doch nicht nach deiner logik?

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Kommentar von Bitterkraut
10.02.2017, 11:55

Allerdings hat Merkel die CDU nicht gegründet, das muß man schon dazusagen, um keine Mißverständisse aufkommen zu lassen ;)

Trump hat auch nicht die Republikanische Partei gegründet...

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