Wieso können Menschen wegen Ihrer Meinung Ihren Job Verlieren?

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5 Antworten

Meinungsfreiheit gilt solange, wie man andere damit nicht einschränkt. Wenn die geäußerte Meinung allerdings volksverhetzend ist oder aktiv dazu aufruft, gewisse Bevölkerungsgruppen zu diskriminieren, kann hier eine Straftat bestehen. 

Ein Großteil aller Arbeitgeber positioniert sich außerdem klar gegen solche Ansichten. Wenn die Mitarbeiter diese Ansichten offenkundig nicht teilen, muss man sich halt von ihnen trennen. Finde ich gut und richtig. Das Internet ist KEIN rechtsfreier Raum, in dem man alles, was einem so im Kopf herumschwirrt frei posten kann, ohne dafür Konsequenzen zu erfahren. 

Das sind die Schlimmsten, die das Internet für einen rechtsfreien Raum halten, in dem alles "Meinungsfreiheit" ist. Genau wie im "echten" Leben herrschen im Internet Gesetzte, so sind z.B. Volksverhetzung und Beleidigung Straftaten. Wenn also irgendein Arbeitnehmer denkt, er könne ohne Konsequenzen seine Antisemitische Meinung vermeintlich privat im Netzt verbreiten, begeht eine Straftat und natürlich ist das ein Kündigungsgrund. Wer will denn sowas in seiner Firma haben?

Weil nicht jeder Arbeitgeber logischerweise intoleranten Dreck bei sich arbeiten lassen möchte. Man sollte demnach immer aufpassen, was man im Internet schreibt und preisgibt.

AlCaponeee 29.08.2015, 12:01

Und wenn die Person super Arbeit macht ?? Sowas unglaublich lächerliches nur weil jemand nicht diese Meinung vertritt wird er abgestraft ! Steht im übrigen gegen alles was Politik mit Meinungsfreiheit usw. verteidigt !

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Santoshi 29.08.2015, 12:11
@AlCaponeee

Wenn ich jemandem sage: "Meiner Meinung nach gehört Person X zusammengeschlagen, weil (hier bitte beliebigen Grund einfügen)", ist es dann Meinungsfreiheit oder der Aufruf zu einer Gewalttat? Genau hier liegt der Unterschied!

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Meinungsfreiheit heißt nicht,  dass du Leute den Tod wünschen, diskriminieren oder beleidigen darfst.
Dein Recht hört da auf wo das Recht des anderen anfängt. So schwer?
Stell dir vor ich würde sagen, dass ich dich am liebsten vergasen möchte oder deine Mutter vergewaltigt werden sollte. Würdest du das wirklich als Meinungsfreiheit durchgehen lassen?

Ja, auch heute ist "nichts unmöglich"!

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