Wieso kaufen / verkaufen manche Trader Eine Aktie?

5 Antworten

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Trader verdienen Geld mit der Kurspanne zwischen Ankauf und Verkauf abzüglich der Steuer und der Orderkosten.

Das lohnt sich nur dann, wenn man größere Stückzahlen handelt.

Beispiel: Aktienkurs liegt bei 18,00 EUR davon kaufe ich 40.000 Stück und zahle für die Order maximal 50,00 EUR. Der Kurs steigt auf 24,00 EUR und entscheide mich die Aktie abzustoßen und muss erneut 50,00 EUR Zahlen.

Die Differenz von 18,00 EUR auf 24,00 EUR ist 6,00 EUR pro Anteil: 40.000 x 6,00 EUR = 240.000,00 EUR. Die zweimal 50,00 EUR tun mir nicht weh.

nicht 40.000 Aktien - EINE Aktie schrieb ich !

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@steefi

Achh :-)

Ich glaube nicht das Trader nur ein Anteil kaufen und verkaufen, das würde sich nicht lohnen - da gebe ich dir recht.

Man muss aber auch bedenken welche Finanzinstumente oder Produkte sie benutzten. Bei CFD gibt es eine Orderkosten, lediglich nur sehr geringe Gebühren die in der Differenz kaum belasten. Das gleiche bei Furutes und ETF und co...

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@steefi

Zunächst einmal müssen wir das Niveau stark anpassen: "Guckst du", ist fatal!

Ich habe auf der Liste nur sehr selten eine Transaktion mir nur einem oder zwei Anteilen gesehen. Ich denke, dass viele Hobby Trader einfach nur eine Aktie von irgend einem Unternehmen besitzen wollen. Viele Hobby Trader kaufen sich immer am Ende des Monats so viele Anteile für wie viel sie Bekommen wenn das Geld noch am Monatsende vom Gehalt übrig ist - das ist eine Art Sparen in der Hoffnung etwas dabei raus zu bekommen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass es sich her um keinen einzelnen Trader handelt sondern um Bündel in Prozentualer Aufteilung von mehreren Wertpapieren, dass System Entscheidet einen Anteil zu erwerben.

Was ich eher glaube, dass es sich um Teilausführungen handelt welches nur ein Anteil erschwinglich war zum gewünschten Preis.

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@piobar

Danke für den guten Kommentar - "guckst Du" war ironisch gemeint.

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Das sind Transaktionen, die die Börsenhändler selbst durchführen. Also nicht im Kundenauftrag, sondern auf eigene Rechnung.

Die akkreditierten Börsenhändler haben diesen Kostenoverhead ja nicht, den ein Endkunde hat. Die müssen sich nur um den Spread kümmern, und ggf. bei VNA um Umtragungsgebühren oder ähnliche "Spezialitäten".

Teilweise sammeln Börsenhändler dann wirklich "Reststücke" am Markt auf und "sammeln" sie über längere Zeit. Kann aus Händersicht Sinn ergeben, und dem Markt tut es auch gut, weil es für Liquidität im Handel sorgt.

Ich habe jetzt schon zwei mal einige Bruchteile einiger Aktien(aber auch rohstoffe und währungen) gekauft und dann etwas teurer wieder verkauft, also alles insgesamt, also als Kopiervorgang von einem Anderen Trader, und die Gebühren lagen bei 1 cent für das Verkaufen. bei einem der beiden 100er vorgänge auch gar nichts, also 0 cent. Also das muss nicht wirklich so teuer sein, wenn doch ist man wohl bei irgendeiner Bank oder so und wird verarscht von denen.

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