Wieso kann man nur wenn man verheiratet ist adoptieren?

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3 Antworten

nein, man wird wahrscheinlich nicht glücklicher in der Beziehung, wenn man verheiratet ist. Aber trotzdem ändern sich mit einer Ehe einige Sachen... ob Möglichkeit zum gemeinsamen Familiennamen, Erbaufteilung im Todesfall des Partners, Auskunft die man von Ärzten erhält, wenn der Partner im Spital liegt... u.s.w.

Ausserdem scheint mir die Ehe halt fast ein wenig ein schriftliche Bestätigung zu sein, dass man es mit dem Zusammenleben wirklich "ernst" meint, wenn man eben ein Kind adoptieren möchte.

Von daher würde ich es persönlich nicht als "Hinderniss" sehen, meinen Partner standesamtlich zu heiraten, wenn ich unbedingt ein Kind adoptieren möchte. Ich würde es halt als "schriftliche" Bestätigung ansehen, dass ich es mit der "Familie" wirklich sehr ernst nehme und einem adoptieren Kind eine sicheres, harmonisches zu Hause bieten kann.

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Gesetze werden zu selten geändert als dass sie den Puls der Zeit treffen.

Natürlich macht das keinen Sinn in einer toleranten und aufgeschlossenen Gesellschaft. Aber als die Gesetze verabschiedet wurden sah diese ganz anders aus.

Es dauert, bis sich die Rechtsprechung dem sozialen Stand der Allgemeinheit anpasst.

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Ja, dass ist auch in Deutschland so. Und auch bei der künstlichen Befruchtung muss man verheiratet sein. Ich finde das auch total albern. Sonst kann ja auch jeder ein Kind in die Welt setzen und muss dazu nicht verheiratet sein. Sehr unnütz, diese Regelung.

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