Wieso kann man mit Rechten nicht diskutieren?

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12 Antworten

Nun man kann durchaus auch mit Rechet diskutieren denn nicht jede Person deren politische Meinung im rechten Spektrum angesiedelt ist, ist auch ein Nazi.

Es gibt durchaus moderate Rechte, die sich auch meiner Erfahrung nach durch eine gute Diskussion und mit sachlichen Argumenten überzeugen lassen in bestimmten Punkten ihre Meinung zu ändern.

Das auf was du hier hinaus willst sind wohl die eher Rechtsextremen, die sind aber kein Einzelfall, es gibt eigentlich bei jeder Ideologie, sei das eine politische Ausrichtung oder Beispielsweise ein bestimmter Glaube, Menschen die so sehr auf Ihr Weltbild fixiert sind das sie durch kein Argument und sei es noch so logisch, auch nur einen Millimeter von diesem Weltbild abweichen.

Ich persönlich bemitleide solche Menschen, man sollte offen durch diese Welt gehen und jederzeit bereit sein, seine Meinung und sein Weltbild neu gewonnen Erkenntnissen anzupassen

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Kommentar von Fuloli
08.05.2017, 23:24

Finde ich sehr spannend die Aussage und sehe das größtenteils genauso. Vielleicht kannst du mir Fragen beantworten, die ich schon mehrfach erfolglos gestellt habe.

- Im koran wird eine klare Rollenverteilung von Männern und Frauen dargelegt, teils sogar mit unterschiedlichen Rechten. Der aktuelle Trend geht zur Gleichstellung von Mann und Frau. Will man weibliche Muslime entgegen der Religionsfreiheit zwingen, sich aus ihrer Sicht männlich zu verhalten? (Umgekehrt für Männer.) Oder  soll Gleichstellung für alle gelten, nur nicht für Muslime?

- wenn man jemanden kritisiert, weil er gegen illegale Einwanderung ist, heißt das dann man befürwortet illegale Einwanderung? Wenn jemand die Gesetze ändern will, sodass es legal wird, könnte ich das ja noch nachvollziehen. Aber warum Gesetzesbruch tolerieren?  Ich habe gelernt, man muss sich an Gesetze halten, ob sie einem gefallen oder nicht.

- Deutschland exportiert zu viel. Das wurde bisher immer als Erfolg dargestellt, aber seit Macron darauf hingewiesen hat, wird es immer mehr Leuten bewusst, dass unser Gewinn auf den Verlusten der anderen beruht. Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich bei fast 25% (in Deutschland 7%) und auch in Portugal, Spanien, Italien, Zypern und natürlich Griechenland sieht es auch nicht so toll aus. Vielleicht ist der Euro nicht Ursache des Problems, aber er verhindert die einfach Lösung: mit nationalen Währungen kann der Wechselkurs angepasst werden, worüber Import und Export gesteuert wird. In Deutschland sind die Güter unverhältnismäßig billig und alle kaufen bei uns, was deren eigene Wirtschaft schwächt. Mit einer eigenen Währung könnten wir den Kurs ändern und die Preise steuern. Das wäre schlecht für uns, aber würde den anderen Ländern die Chance geben sich zu erholen, was auf lange Sicht wieder gut ist, weil wir dann keine Kredite verteilen müssen. So wie ich das verstanden habe war der Euro als Symbol des Zusammenhalts und Zusammenarbeit gedacht und nicht dass ein Land Riesen Profit schlägt und die anderen den Bach runter gehen. Ist die Ideologie vom Zusammenhalt so viel wichtiger, als die Ökonomie? 

- ist die Schweiz eigentlich rechtsextrem? Sie sind nicht im Euro, nicht in der EU, haben kaum Flüchtlinge aufgenommen und verbieten Minarette. Als wenn die Basis das AfD-Programm wäre.

Ich vertrete nicht wirklich überzeugt eine Position. Ich versuche pro und contra abzuwägen, kann meistens beide Seiten nachvollziehen und bin froh, dass ich das nicht zu entscheiden habe. In vielen Punkten haben die Rechten stärkere Argumente, als es den Anschein hat, wenn man nur Nachrichten im Fernsehen sieht. Ich habe das Gefühl, die meisten Menschen kennen die Argumente gar nicht. Ich habe die Fragen gestellt, bei denen ich von linker Seite noch keine überzeugenden antworten gehört habe. Ich bin mal gespannt, auch wenn der Post schon älter ist.

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Apfelkind, die ganz konträre Frage wurde vor einer halben Stunde gestellt, warum kann man mit Linken nicht diskutieren.

Meine dortige Antwort gilt auch hier:

Es gibt eben Menschen, die wissen alles und andere, die wissen alles besser.

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Kommentar von Apfelkind86
11.11.2016, 10:44

Echt, das ist ja ein Ding. xD

Meine frage hier ist auch eine einzige Reaktion darauf, weil ich den Rechten Suggestivfragestellern gerne einen Schluck der eigenen Medizin gönne.

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Das ist bei Rechten und Linken genau das Gleiche. Niemand hört mehr zu und jeder hat gleich Schaum vor dem Mund. Ich würde nicht sagen, dass dieses Verhalten nur bei den Rechten auftritt.

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Diskussion bedeutet ja, dass man um ein Thema mit Argumenten redet - die akzeptieren aber keine Gegenargumente.

Außerdem sind die in der Regel auch weniger intellektuell (das ist jetzt kein Gerede, sondern empirisch fundiert). Rechte haben in der Regel einen niedrigeren IQ

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Mit Dogmatikern zu diskutieren ist zwecklos. WEnn man ihnen mit Argumenten und Beweisen komt, die ihrem Dogma zuwiderlaufen, werden sie ausfallend.

Das gilt für Rechte, Linke, Muselmanen und sogar christliche Kleriker gleichermaßen.


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Solche Leute sind stur und intolerant. Sie lassen keine andere Meinung gelten, glauben, das sie im Recht sind. Es hat keinen Zweck, mit solchen Leuten zu diskutieren, die sind einfach unbelehrbar, können und wollen nicht einsehen, dass ihre Ansichten falsch sind.

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du kannst generell mit Leuten die extreme Meinungen haben schwer diskutieren. Egal aus welcher politischen oder religiösen Ecke.

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Sowohl bei rechten als auch bei Linken gibt es Sturköpfe, die keine andere Meinung verstehen oder verstehen wollen.

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Weil sie untolerant sind, und keine andere Meinung akzeptieren

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Kommentar von cooper1810
11.11.2016, 09:44

Wohl eher die Linken

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Na ja, das muss man differenzieren.

Selbst unter Rechten gibt es ein paar, die nicht völlig nutzlos erzogen wurden und sich durchaus zu benehmen wissen. Mit denen kann man durchaus leidlich gepflegt diskutieren nd polemisieren.

Aber bei vielen Rechten hat man wirklich den Eindruck, erziehungstechnisch seien die vollkommen verwahrlost und ihre Eltern hätten sich nie um sie gekümmert.

Schlechtes Benehmen und Bildungsferne gehen bei denen ja auch oft Hand in Hand.

Und wenn man eben merkt, dass man seinem Diskussionsgegner aus der demokratischen Ecke in Punkto Überzeugungskraft, Eloquenz, Faktendichte, Charme und blendendem Aussehen hoffnungslos unterlegen ist, bricht sich die schamhafte Erkenntnis der eigenen Unterlegenheit nunmal Bahn in einem epischen Pöbelschwall. ;-)

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Kommentar von Sagittarius1989
11.11.2016, 10:11

aha alle rechten sind dumm komisch wie kommen so viele an ein Abi ran oder studieren 

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Sowie dies auch bei anderen Extremisten der Fall ist, alles was nicht als Zustimmung aufgenommen wird, ist feindlich.

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Hallo

Wir können schon mal diskutieren wenn du willst - ich habe bei Linken eher die Erfahrung gemacht, welche du bei Rechten schilderst.
Ich schätze gepflegte, anständige Diskusionen.

Lg

Yamato

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Kommentar von Apfelkind86
11.11.2016, 10:05

Ich habe diese Erfahrung bei beiden Gruppen gemacht, ihr nehmt euch in der Beziehung absolut gar nichts.

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Kommentar von Yamato1001
11.11.2016, 10:20

1. Ich denke du meinst "benehmt" nicht "nehmt" 2. Verallgemeinerungen sind der erste Schritt zu extremistischen Positionen. 3. Ich sagte ich bin rechts - jedoch in gemässigtem Sinne. 4. Du kannst das nicht beurteilen, da du mich ja garnicht kennst.

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Kommentar von MickyFinn
11.11.2016, 10:21

Wie recht Du hast Yamato...

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Kommentar von Yamato1001
11.11.2016, 10:35

Ich habe nicht gesagt "alle linken sind so" !

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