Wieso kann man in Hiroshima wohnen?

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Auch heute noch ist die Krebsrate in Hiroshima und Nagasaki sehr hoch, aber die folgen sind schon fast 50 Jahre her und die Atombomden waren vergleichsweise Schwach und kontaminieren die Umgebung nicht so.

http://www.gesundheitsamt.de/alle/umwelt/physik/strahl/ion/ra/hirosh.htm

Im Gegensatz zu weit verbreiteter Meinung zeigen die Untersuchungen in Japan daß, die Anzahl der strahlenbedingten Krebstodesfälle unter den Atombombenüberlebenden nicht in die Tausende oder sogar Zehntausende geht. Die Zahlen für Leukämie wurden bereits erwähnt, für die anderen, häufigeren Krebserkrankungen gehen von bisher insgesamt etwa 9.000 Krebstodesfällen unter den Atombombenüberlebenden ungefähr 400 auf die Strahlenbelastung zurück. Das sind etwa 5%; die übrigen 95% entsprechen den Normalraten in einer unbestrahlten Bevölkerung.

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Es geht bei sowas größtenteils um die sogenannte Halbwertszeit der "radioaktiven" Stoffe.

Die Halbwertszeit von jedem chemischen Element ist unterschiedlich. Es gibt chemische Elemente auch in radioaktiver und nicht radioaktiver Form (Stichwort Isotope).

Plutonium hat z.B. eine deutlich höhere Halbwertszeit als andere z.B. häufig als radioaktive Energiequellen verwendete Stoffe.

 

Was genau in den damaligen Atombomben drin war, wieviel und wie lange die Nachwirkungen bleiben, lässt sich sicherlich online recherchieren.

Die Hiroshima-Bombe war eine Uran-Bombe, die in Nagasaki eine Plutonium-Bombe (mit größerer Sprengkraft)

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