Wieso kann man Astrologie nicht studieren, Kunst aber schon?

14 Antworten

natuerlich gibt es aehnliches wie astrologie zu studieren. Allerdings nicht in deutschland. Metaphysis z.b. kann man studieren und es gibt auch degrees in astrologie, allerdings werden diese nicht ueberall anerkannt. es gibt aber immer aehnliche studiengaenge die man verbinden kann aber anders heissen. Wie zum beispiel Homöopathie oder Kurse in Ayurveda und anthroposophischer Medizin oder Komplementärmedizin und das keonnte ewig so weiter gehen aehnlich sieht es auch in der physik aus mit vielen weiterfuehrenden kursen. Nur eben der begriff astrologie ist zu weitlaeufig

Natürlich kann man Astrologie studieren, wenn auch nur an privaten Instituten. Staatlich anerkannte Fernschulen haben sie im Programm! Zu den verächtlichen Antworten. hier ein Beitrag aus meiner HP:

Seitdem die Zeit der Aufklärung die Naturwissenschaften hervorgebracht hat, gehört es zum Wesen des „modernen“ Menschen, nichts zu akzeptieren, was mit wissenschaftlichen Methoden nicht nachzuweisen ist, Mit unglaublicher Arroganz und Ignoranz wird alles ablehnt und verdammt, was diesen Ansprüchen nicht gerecht wird. Der Wissens- und Erfahrungsschatz jahrtausende alter Erkenntnisse aller Kulturen dieses Planeten werden einfach ignoriert oder als Aberglaube abgetan. Erst in jüngster Zeit, wo die Wissenschaft an ihre Grenzen stößt, duldet man auch andere Wege zur Erkenntnis der Dinge und Menschen.

So sehr sich auch Wissenschaftler bemühen, die Astrologie zu „beweisen“, so sehr fällt dieses auch schwer, da sich diese Dinge auf einer anderen Ebene ereignen. Mit den Mitteln der Naturwissenschaft wird es nicht möglich sein. Es ist ähnlich wie bei der Homöopathie, es wirkt und man weiß nicht warum.

In der Antike glaubten die Menschen, die Gestirne wären Götter und diese die Geschicke der Menschen lenkten, darum gaben sie auch den Planeten die Namen ihrer Götter: Merkur, Mars, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Letzterer wurde zum Zwergplaneten degradiert, er hat aber in der Astrologie nichts vom Stellenwert eingebüßt.

In der Astrologie herrscht, wie auch überall, das Gesetz der Synchronizität. Das bedeutet: wenn irgendwo etwas zum gleichen Zeitpunkt, am gleichen Ort geschieht, hat es den selben Ursprung und besitzt die gleiche Zeitqualität.

Die Astrologie ist in verschiedenen Bereichen hilfreich: Erziehung, Partnerschaft, Unternehmensberatung, Medizin und besonders in der Persönlichkeitsentwicklung.

Während die traditionelle Astrologie davon ausgeht, dass der Mensch dem Schicksal, das in seinem Geburtshoroskop vorgezeichnet ist, ausgeliefert ist, lässt die moderne, symbolische Astrologie dem Individuum seinen „Freien Willen“. Es muss nicht zwangsläufig eintreten, was in dem Horoskop steht.

Astrologie kann helfen, die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten und ihm einen tieferen Sinn geben!

Wie oben, so unten........ein Gesetz, das auf die Astrologie 100% ig zutrifft.

Das hier habe ich im Lebenskunstbrief von Huna-Vita (Ekkehard Zellmer) gefunden:

Astrologische Erkenntnisse wissenschaftlich bestätigt: Die Position der Planeten prägt die biologische Uhr bei Lebewesen Mike Adams

Viele Skeptiker brausen sofort auf, wenn das Wort »Astrologie« fällt. Die Vorstellung, die Persönlichkeit eines Menschen könnte durch die Position der Sonne, des Mondes und der Planeten zum Zeitpunkt der Geburt mitgeprägt werden, erscheint der sogenannten »Wissenschaftsgemeinde«, die jegliche Auffassung einer holistischen Verbindung zwischen Individuen und dem Kosmos ablehnt, als Schwindel …

Nach herkömmlicher Auffassung bestimmen die Gene und die Erziehung die Entwicklung der Persönlichkeit, und die Position der Erde zum Zeitpunkt der Geburt spielt dabei keine Rolle.

Zugleich lehnt die traditionelle Wissenschaft auch die Vorstellung ab, die Position des Mondes stehe in irgendeinem Zusammenhang mit dem Leben auf der Erde. Sie verwerfen die in Jahrhunderten erworbenen Erkenntnisse der Bauern, dass Aussaat oder Umpflanzen in Harmonie mit den Mondzyklen zu höheren Erträgen führt. Selbst die Fortpflanzung der Menschen wird durch den Mond beeinflusst, wie die enge Übereinstimmung zwischen Menstruationszyklus und Mondzyklus belegt (ca. 28 Tage).

Forscher belegen wissenschaftliches Prinzip der Astrologie

Neue Forschungsergebnisse der Vanderbildt-Universität, die in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht wurden, haben vermutlich viele Zweifler in einige Verwirrung gestürzt. Denn diese Ergebnisse liefern unabsichtlich wissenschaftliche Belege für eines der grundlegenden Prinzipien der Astrologie, dass nämlich die Position der Planeten zum Zeitpunkt der Geburt die Persönlichkeit des jeweiligen Lebewesens beeinflusst. Im Rahmen dieser Untersuchung zeigte sich, dass der Geburtsmonat nicht nur auf die Persönlichkeit Einfluss nahm, sondern zugleich messbare funktionelle Veränderungen des Gehirns bewirkte.

Die Untersuchung, die an Mäusen durchgeführt wurde, ergab, dass im Winter geborene Mäuse eine »anhaltende Verlangsamung« ihrer Tagesaktivitäten aufwiesen. Darüber hinaus schienen sie anfälliger gegenüber Symptomen, die man als »saisonal-affektive Störung« oder wegen ihres Auftretens in den Herbst- und Wintermonaten auch als »Winterdepression« bezeichnet.

Die Studie wurde vom Biologen Prof. Douglas McMahon, dem Doktoranden Chris Cialeglio, der Postdoktorandin Karen Gamble und zwei weiteren Studenten durchgeführt, von denen offensichtlich keiner an Astrologie glaubt. Dagegen glauben sie offenbar an die Wissenschaft. Daher sind ihre Ergebnisse in einer wissenschaftlich...

Hallo Mondkraft,

nachdem Deine Antwort hier wortwörtlich dieselbe ist, die ich vor ein paar Monaten schon richtig stellen musste, kann ich es mir wenigstens heute leichter machen und auch meinen Kommentar wortwörtlich übernehmen:

Selbst die Fortpflanzung der Menschen wird durch den Mond beeinflusst, wie die enge Übereinstimmung zwischen Menstruationszyklus und Mondzyklus belegt (ca. 28 Tage).

Nein, die Fortpflanzung des Menschen wird nicht durch den Mond beeinflusst. Der Menstruationszyklus passt nämlich nicht genau zum Mondzyklus. Die Phasen laufen deshalb auseinander. Das belegen auch Studien. Ich zitiere bei Strassmann:

"It has been postulated taht menstrual synchrony is caused by the lunar cycle, but reports conflict on whether menstrual onsets predominate during the full moon (Law, 1986), or are random with respect to lunar phase (Gunn 1937, Pochobradsky, 1974) Dogon villagers did not have electric lighting an spentz most nights outdoors, talking and sleeping, so they were an ideal population for detecting a lunar influence. None, however, was found (Strassmann, 1997)

Im Übrigen habe ich weitere Studien erst neulich hierzu in einer Antwort von mir auf eine diesbezügliche Frage zitiert:

http://www.gutefrage.net/frage/hilfe-wann-bekomme-ich-jetzt-meine-tage#answer119098186

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Sie verwerfen die in Jahrhunderten erworbenen Erkenntnisse der Bauern, dass Aussaat oder Umpflanzen in Harmonie mit den Mondzyklen zu höheren Erträgen führt.

Der Kulturwissenschaftler Helmut Groschwitz hat die tatsächlichen Wurzeln von Mondkalendern untersucht und muss hier wiedersprechen. Es handelt sich mitnichten - wie werbetüchtig behauptet - um altes Bauernwissen.

http://www.bross-burkhardt.de/resources/Mondkalender+und+Aussaattage+kritisch+betrachtet.pdf

Einmal ganz davon abgesehen: Nur weil etwas alt ist, muss es deswegen noch lange nicht gut oder richtig sein. Denken wir an Hexenverfolgung, Sklaverei, Aderlass, ...

Es ist ähnlich wie bei der Homöopathie, es wirkt und man weiß nicht warum.

Doch, weiß man. Es heißt "Placeboeffekt".

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Forscher belegen wissenschaftliches Prinzip der Astrologie: Neue Forschungsergebnisse der Vanderbildt-Universität, die in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht wurden, haben vermutlich viele Zweifler in einige Verwirrung gestürzt. Denn diese Ergebnisse liefern unabsichtlich wissenschaftliche Belege für eines der grundlegenden Prinzipien der Astrologie, dass nämlich die Position der Planeten zum Zeitpunkt der Geburt die Persönlichkeit des jeweiligen Lebewesens beeinflusst. Im Rahmen dieser Untersuchung zeigte sich, dass der Geburtsmonat nicht nur auf die Persönlichkeit Einfluss nahm, sondern zugleich messbare funktionelle Veränderungen des Gehirns bewirkte.

Dies ist die Studie:

"Perinatal photoperiod imprints the circadian clock", Christopher M Ciarleglio, John C Axley, Benjamin R Strauss, Karen L Gamble & Douglas G McMahon, Nature Neuroscience,14, 25–27 (2011)

http://www.nature.com/neuro/journal/v14/n1/abs/nn.2699.html

Die Zusammenfassung lautet (von mir übersetzt, da englische Antworten nicht erlaubt sind)

"Indem wir Echtzeit-Genexpression Abbildungsverfahren und Verhaltensanalyse benutzten, fanden wir, dass die Lichtperiode um den Geburtszeitpunkt andauernde Effekte auf den Tagesrhythmus hat, der sich in Taktgeber-Neuronen und im Verhalten der Mäuse niederschlägt, und außerdem die Reaktionsfähigkeit der biologischen Uhr auf spätere Veränderungen der Lichtperiode festlegt."

Und wenn man das liest, sieht man: Nein, nein, nein: Diese Arbeit belegt keinen (!!!) Einfluss der Position der Planeten zum Zeitpunkt der Geburt auf die Persönlichkeit von Lebewesen. Das Ergebnis waren

  • jahreszeitliche Schwankungen, keine Abhängigkeiten mit der Geburtsstunde

  • keine "Persönlichkeits oder Charaktermerkmale", sondern Verhaltens- und Aktivitätsunterschiede und Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen

  • und sie wurden durch andere Einflüsse getriggert, nämlich die Helligkeitsperiode um den Geburtszeitpunkt, keineswegs durch die Planeten.

@ jimmyja

Mondkraft liefert hier unfreiwillig ein Paradebeispiel, warum Astrologie an Hochschulen nichts zu suchen hat:

  • Ergebnisse aus anderen Disziplinen werden ungeachtet ihrer wahren Aussagen komplett aus dem Kontext gerissen und zu Werbezwecken im eigenen Sinne verkauft.

  • Sachliche Hinweise auf die Fehler in den Aussagen werden ignoriert.

  • Der Brunnen gegen echte Wissenschaften wird vergiftet (Immunisierungsstrategie) ("Mit unglaublicher Arroganz und Ignoranz wird alles ablehnt und verdammt, was diesen Ansprüchen nicht gerecht wird." oder auch "erscheint der sogenannten »Wissenschaftsgemeinde«, die jegliche Auffassung einer holistischen Verbindung zwischen Individuen und dem Kosmos ablehnt, als Schwindel"...)

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Sehr gut u ausführlich.

Vielen dank

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wie hier schon aus den meisten antworten hervorgeht - astrologie ist keine anerkannte wissenschaft. kunst/mode sind natürlich auch keine wissenschaften, allerdings gehören sie in den bereich kultur, astrologie ist da irgendwie so ein zwischending. eine andere antwort wäre, dass der staat keinen nutzen darin sieht, seine bürger in sachen astrologie auszubilden. der nutzen bleibt eben fraglich und marktwirtschaftlich lässt sich das auch schwer integrieren.

marktwirtschaftlich lässt sich das auch schwer integrieren

wieso? ist doch längst integriert: viel Psychologen nutzen in der Therapie astrologische Daten.

Jüngste Forschungen von Grof (der aus seiner psychologischen Forschung Daten aus mehreren Jahrzehnten lieferte) und Tarnas (der das notwendige astrologische knowhow mitbrachte) haben einiges zur Konsolidierung astrologischer Wissenschaft beigetragen.

Aber im Grunde hast du recht: es geht um Zeitgeist, Mehrheiten, Interessensgemeinschaften und das Fliessen von Geldern.

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@sventheman

Wer erzählt Dir diesen Unsinn ???

Marktwirtschaftlich ist es nicht integriert, sondern in Deutschland, wegen gut funktionierender Lobby-Arbeit eben noch nicht als "Betrug" eingestuft und deshalb nicht verboten.

Und nein: Seriöse Psychologen verwenden keine Astrologie. Andersherum jedoch schon. Denn da Astrologie im engeren Sinn (als Botschaft von den Sternen) definitiv nicht funktioniert, verwenden Profi-Astrogen psychologische Verfahren und pseudo-psychologische Tricks um ihre Kunden zu manipzulieren und zu beeindrucken. Also Pschologie und psychologische Ausbildung.

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