Wieso kann ich nicht an gott glauben?

22 Antworten

Hallo EinUser867,

wie Du schreibst ist ein Grund, der Dich hindert an Gott zu glauben, dass es so viel Leid in der Welt gibt und Du seit Jahren selbst viele Probleme hast. Viele halten die Frage, warum Gott Leid und Böses zulässt, mehr oder weniger für unlösbar. Sie können sich einfach nicht vorstellen, warum ein liebevoller Gott all die schrecklichen Dinge hier auf der Erde zulässt und beginnen an seiner Existenz zu zweifeln.

Wir können Gott zwar nicht direkt befragen, doch liefert sein geschriebenes Wort, die Bibel, zufriedenstellende Antworten. Bevor ich zum eigentlichen Kern der Frage komme, möchte ich erst einmal einige grundsätzliche Überlegungen anstellen. Hat Gott nicht mehr als deutlich sein Interesse an unserem Wohl bewiesen?

Denke nur einmal darüber nach, wie wir gemacht sind. Wir sind mit einer Vielzahl von Sinnen ausgestattet, die sehr zu unserer Freude beitragen. Als Beispiel möchte ich das farbliche Sehen erwähnen. Es ist nicht notwendig, um überleben zu können, doch ermöglicht es uns, z. B. das ganze Farbspektrum eines Sonnenuntergangs oder die bunten Farben eines schönen Blumenstraußes wahrzunehmen. Oder man denke an unsere Sinneszellen, durch die wir alle die vielen köstlichen Speisen riechen und schmecken können. Dass unser Schöpfer dies so eingerichtet hat, zeugt davon, wie viel ihm an unserem Glück liegt.

Außerdem hat Gott die Erde so ausgestattet, dass sie uns alles bietet, was nötig ist, um ein angenehmes Leben zu führen. Dass es heute zig Millionen hungernde Menschen gibt ist daher nicht seine Schuld. Auch würde das meiste Leid vermieden, wenn sich die Menschen an Gottes Gesetze hielten, die nur zu unserem Besten sind. Unter Menschen, die Gott wirklich gehorchen, gibt es nämlich weder Kriege, Kriminalität, Gewalttat oder Ungerechtigkeit. Das meiste Leid ist demnach auf das selbstsüchtige Handeln des Menschen zurückzuführen.

Auch in der Bibel ist an vielen Stellen zu lesen, dass Gott Interesse an uns Menschen hat, insbesondere jedoch an Benachteiligten und Niedergedrückten. So heißt es in Psalm 22:4, 5: "Auf dich vertrauten unsere Väter; Sie vertrauten, und du sorgtest ständig für ihr Entrinnen. Zu dir schrien sie, und sie kamen sicher davon; auf dich vertrauten sie, und sie sind nicht zuschanden geworden." Und in Psalm 9:10 steht: "Und die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen, Denn du wirst bestimmt die nicht verlassen, die dich suchen, o Jehova."

Dennoch bleibt die Frage offen, warum Gott seine Macht nicht dazu einsetzt, dem schlechten Treiben der Menschen Einhalt zu gebieten? Muss er nicht aufgrund des zuvor Gesagten gute Gründe dafür haben, dass er bisher noch nicht eingegriffen hat? Und welche Gründe könnten so schwer wiegen, dass er sich so lange Zurückhaltung auferlegt hat? Es ist nicht nötig, sich über diese Fragen in Spekulationen zu ergehen. Durch die Bibel lässt uns Gott wissen, warum er das Böse bis heute zugelassen hat.

Zunächst wäre es wichtig, in die Zeit zurückzugehen, in der das Böse seinen Anfang genommen hat. Im ersten Buch der Bibel, im Bericht der Genesis, wird genau der Moment beschrieben, in dem die Grundlage für alle weiteren schlechten Entwicklungen gelegt wurde.

Es handelt sich um die Begebenheit, bei der ein böses Geistwesen, Satan der Teufel, die beiden ersten Menschen dazu brachte, sich gegen Gott aufzulehnen. Die Auflehnung bestand darin, sich gegen ein einfach einzuhaltendes Gebot Gottes zu stellen. Es ging nur darum, von einem bestimmten Baum im Garten Eden nicht zu essen. Satan brachte durch diese List Eva dazu, dennoch von der verbotenen Frucht zu essen. Später gab sie auch ihrem Mann davon, der sie ebenfalls aß.

Hierbei ging es jedoch nicht lediglich um menschliche Neugier. Vielmehr stellte Satan die Angelegenheit so dar, dass der Mensch durch das Essen der Frucht im Bestimmen von Gut und Böse, oder Recht und Unrecht, Gott gleich sein würde.

So bestand der eigentliche Reiz für die beiden ersten Menschen darin, ein Leben der Unabhängigkeit von Gott zu führen. Satan machte die Menschen also glauben, sie wären ohne Gott besser dran.Gott ließ die Menschen gewähren, kündigte ihnen jedoch an, dass ihr unabhängiges Handeln auch Folgen mit sich bringen würde: Sie büßten zunächst ihre Vollkommenheit ein und infolge dessen sollten sie schließlich sterben.

Was hat aber dieses lange zurückliegende Ereignis mit uns heute zu tun? Nun, wir haben als Nachkommen des ersten Menschenpaares die Unvollkommenheit geerbt und mit der Unvollkommenheit auch Sünde, Krankheit und den Tod. Deswegen heißt es in der Bibel: "Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten — " (Römer 5:12).

Die Frage, die an dieser Stelle entsteht, ist die, warum nicht Gott schon längst eingegriffen hat, um dieser leidvollen Entwicklung ein Ende zu machen? Durch die Zulassung all des Bösen während der vielen Jahrhunderte hindurch ist inzwischen deutlich geworden, wohin von Gott unabhängiges Handeln letztendlich führt. Auch ist die bereits im Garten Eden aufgeworfene Frage, ob der Mensch besser ohne Gott dran wäre, heute viel leichter zu beantworten.

Dadurch, dass Gott nicht in das Weltgeschehen eingegriffen hat, trat eine wichtige Tatsache zutage. Die Bibel beschriebt diese Tatsache so: "Herr, ich habe erkannt: Das Leben eines Menschen liegt nicht in seiner Hand. Niemand kann seine Schritte nach eigenem Plan lenken." (Jeremia 10:23, Hoffnung für alle).

Gemäß diesen Worten ist der Mensch also nicht dazu in der Lage, seine eigenen Geschicke und noch viel weniger die ganzer Völker zu lenken! Dies erkennen jedoch die meisten Menschen bis heute nicht an. Wenn es um tägliche Entscheidungen geht, fragen sie nicht nach Gott. Auch in moralischer Hinsicht fühlen sich viele nicht mehr an göttliche Gesetze gebunden.

Dennoch wird dadurch, dass Gott den Menschen freien Lauf ließ, ein Präzedenzfall geschaffen, durch den inzwischen eines deutlich geworden ist: Menschliches Handeln, unabhängig von Gott und unter dem unsichtbaren Einfluss des Gegners Gottes, Satans des Teufels, bringt nur Chaos und Leid mit sich.

Die Bibel lässt erkennen, dass Gott in naher Zukunft diesen Präzedenzfall für beendet erklären wird. Dann wird er korrigierend in die Geschicke der Menschen eingreifen. Er wird dafür sorgen, dass es niemanden mehr geben wird, der einen üblen Einfluss auf andere ausübt.

Die Bibel sagt: "Wer Böses tut, den wird Gott ausrotten. Wer jedoch dem Herrn vertraut, der wird das Land besitzen. Es dauert nicht mehr lange, dann ist es mit den Bösen aus und vorbei! Wo sind sie geblieben? Nicht die Spur wirst du noch von ihnen finden! (Psalm 37:9,10, Hoffnung für alle).

Durch die vorübergehende Zulassung des Bösen wird also letztendlich viel Gutes bewirkt worden sein: Die Streitfrage zwischen Gott und den Menschen wird ein für allemal geklärt sein und es wird somit nie wieder nötig sein, dass Gott Böses, wenn auch nur für kurze Zeit, duldet. Leid und Schmerz werden für immer aufhören und es geht eine der schönsten Prophezeiungen der Bibel in Erfüllung, die da lautet:

"Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht wirklich wundervolle Aussichten?

LG Philipp

doch liefert sein geschriebenes Wort, die Bibel

Du kannst doch sicherlich auch beweisen, dass die Bibel das "[geschriebene] Wort" Gottes ist, oder? Wenn nicht, warum lehnst dich dann so weit aus dem Fenster? Wie war das noch gleich mit Überheblichkeit in der Bibel? Christ kann man dich nicht nennen.

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@Kevidiffel

Ist das wirklich Dein Ernst? Du bezeichnest Menschen, die die Bibel als das "geschriebene Wort Gottes" nennen, als "überheblich"! Für jemand, der Christ ist, gibt es mehr als genug Beweise, dass die Bibel ein Buch von Gott ist.

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@Philipp59
Ist das wirklich Dein Ernst? Du bezeichnest Menschen, die die Bibel als das "geschriebene Wort Gottes" nennen, als "überheblich"!

Natürlich ist das "überheblich". "überheblich" ist per definitionem "sich selbst überschätzend" und du möchtest beurteilen können, was das "geschriebene Wort Gottes" ist.

Für jemand, der Christ ist, gibt es mehr als genug Beweise, dass die Bibel ein Buch von Gott ist.

Ist und bleibt überheblich, womit du gezeigt hast, dass du kein Christ bist.

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@Kevidiffel

Eine Frage: Hast Du einen Glauben? Und falls ja, worauf stützt er sich?

Ist und bleibt überheblich, womit du gezeigt hast, dass du kein Christ bist.

Nach Deinen Worten wäre der Apostel Paulus dann ja auch kein Christ, denn er sagte über das geschriebene Wort Gottes im Grunde das Gleiche wie ich:

"Die ganze heilige Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig geeignet und für jedes gute Werk vollständig ausgerüstet ist" (2. Timotheus 3:16,17).

Und kein Geringerer als der Apostel Petrus bemerkte:

"Denn Prophezeiungen sind niemals menschlichen Ursprungs gewesen, sondern Menschen redeten auf Veranlassung Gottes, wie sie vom heiligen Geist geleitet wurden" (2. Petrus 1:21).

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@Philipp59
Eine Frage: Hast Du einen Glauben?

Keinen Götterglauben, nein.

Nach Deinen Worten wäre der Apostel Paulus dann ja auch kein Christ, denn er sagte über das geschriebene Wort Gottes im Grunde das Gleiche wie ich

Vorsichtig, was du sagst. Hier spricht schon wieder die Überheblichkeit aus dir, denn du schreibst wieder "über das geschriebene Wort Gottes". Du verstößt erneut bewusst und mit voller Absicht gegen ein Gebot deines Gottes und schämst dich nicht einmal dafür.

" Die ganze heilige Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig geeignet und für jedes gute Werk vollständig ausgerüstet ist" (2. Timotheus 3:16,17).

Natürlich ist das Überheblichkeit, wie sie im Duden stehen könnte und auch er verstößt damit bewusst und mit voller Absicht gegen ein Gebot seines Gottes.

"Denn Prophezeiungen sind niemals menschlichen Ursprungs gewesen, sondern Menschen redeten auf Veranlassung Gottes, wie sie vom heiligen Geist geleitet wurden" (2. Petrus 1:21).

Und kein geringerer als der Nutzer Kevidiffel bemerkte:

"Denn angebliche Prophezeiungen sind immer menschlichen Ursprungs gewesen und kein Mensch redete auf Veranlassung irgendeines Gottes."

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@Kevidiffel

Du hast meine Frage nicht beantwortet!

Du stellst somit alle, die die Bibel als das Wort Gottes sehen (und derer gibt es Millionen) unter Generalanklage! Da fragt sich, wer hier überheblich ist!

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@Philipp59
Du hast meine Frage nicht beantwortet!

Okay, dann konkreter: Ich glaube daran, dass ich die Betriebssysteme-Klausur bestanden habe, auch wenn ich das Ergebnis noch nicht kenne. Das stütze ich darauf, dass ich jede Aufgabe in der Klausur bearbeitet habe und ein gutes Gefühl habe, bestanden haben zu können. Reicht dir das?

Du stellst somit alle, die die Bibel als das Wort Gottes sehen (und derer gibt es Millionen) unter Generalanklage!

Jeder dieser Menschen, die vor anderen die Bibel als "Wort Gottes" bezeichnen, sind per definitionem überheblich und verstoßen damit bewusst und mit voller Absicht gegen ein Gebot ihres eigenen Gottes.

Da fragt sich, wer hier überheblich ist!

Selbst wenn ich damit überheblich bin, ich folge keiner heiligen Schrift, die mir verbietet überheblich zu sein - du schon.

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@Kevidiffel

Deiner Logik kann ich nur schwer folgen! Du sagst, ich sei überheblich, weil ich die Bibel als das Wort Gottes sehe. Gleichzeitig soll mir das gleiche Buch, dem ich die göttliche Urheberschaft zugestehe, mich für gerade diese Behauptung brandmarken, zumal ich Dir anhand zweier biblischer Aussagen nachgewiesen habe, dass die Bibel genau das von sich selbst sagt!

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@Philipp59
Du sagst, ich sei überheblich, weil ich die Bibel als das Wort Gottes sehe.

Nein, nein, nicht weil du sie so siehst. Was allerdings überheblich ist, ist gegenüber anderen zu behaupten, dass die Bibel das "geschriebenes Wort" Gottes ist.

Nochmal für dich zum Verständnis:

"überheblich" ist per definitionem "sich selbst überschätzend" und du möchtest beurteilen können, was das "geschriebene Wort Gottes" ist.

Gleichzeitig soll mir das gleiche Buch, dem ich die göttliche Urheberschaft zugestehe, mich für gerade diese Behauptung brandmarken

"16 Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug." - Römer 12,16

"2 Wo Hochmut ist, da ist auch Schande; aber Weisheit ist bei den Demütigen." - Sprüche 11,2

"18 Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall." - Sprüche 16,18

Warum kennt ein Atheist die Bibel besser als ein angeblicher Christ?

zumal ich Dir anhand zweier biblischer Aussagen nachgewiesen habe, dass die Bibel genau das von sich selbst sagt!

Die Bibel ist ein Buch, die sagt nichts "von sich selbst". Die, die die Verse in der Bibel geschrieben haben, sagen etwas über die Bibel und das sind in deinem Fall Paulus und Petrus. Die überheblichen Aussagen anderer zu übernehmen, macht dich nicht weniger überheblich.

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@Kevidiffel

Ich begreife langsam, wie Du das meinst, wenn Du sagst, es sei überheblich von mir, die Bibel als das geschriebene Wort Gottes zu bezeichnen. Verstehe diese Formulierung bitte nicht als eine für jedermann gültige Aussage! Es drückt nur meine persönliche Überzeugung aus. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass einige eine ganz andere Meinung vertreten und respektiere diese auch.

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Ich denke schon, dass man das kann. Vielleicht liegt man dann sogar näher an einer Wirklichkeit (die natürlich niemand kennt), als wenn man stur den Glaubens- und Verhaltensrichtlinien einer Religion folgt. Insbesondere große Teile des Islams strotzen nur so vor Wahrheitsfanatismus.

Ich selber bin zwar weiterhin Mitglied der evangelischen Kirche, aber mein Gottesbild ist doch sehr deistisch. Das ist nach meiner Einschätzung sogar ziemlich verbreitet.

Auch der Buddhismus erscheint mir ganz sinnvoll.

Leid und Ungerechtigkeit sind auf den ersten Blick auch schwierig zu verstehen. Asaph schlägt sich mit dieser Frage in Psalm 73 herum und hadert, bis er die Antwort findet (ab Vers 18): https://www.bibleserver.com/SLT/Psalm73

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

Kann man theoretisch auch ohne Religion gläubig sein?

Nein, das geht gar nicht!

Dies funktioniert am besten auf praktische Weise und ganz besonders ohne einer Zugehörigkeit zu irgendeiner Religion...

...da Gott nichts mit irgendeiner geschweige denn mit allen Religionen nichts zu schaffen und zu tun hat...

...denn eine Seele ist Teil Gottes und weist somit bereits die 'Religion´' Gottes in sich.

Weshalb dann noch (irgend)eine Religion kreieren und ins Leben rufen, wenn in uns bereits die Religon Gottes innwohnt?

Religionen sind reine Werke des Menschen...viele dieser fußen auf Prophetien bzw. Proopheten, die alle angeblich eine Kommunikation mit Gott gehabt haben sollen. Wenn dem so wäre, müssten alle Religionen dieselbe Botschaft, Riten, Sakramente, Lehren, Vorschriften, Gebote, Verbote usw. usf. mitgeteilt bekommen haben...

sollte es nur einen einzigen Gott geben. Oder Gott machte sich aus den unterschiedlichen Botschaften ein Späßchen daraus...

Sollte Gott existieren, dann existierte Gott auch ohne Religion(en)...

Du kannst nicht an Gott glauben, weil Du nicht an Dich selber glaubst und auch nicht daran glaubst, dass Du als Seele ein Teil Gottes bist und selber Schöpfer bist bzw. sein kannst über Dein Leben...

Doch dazu muss man mit sich und seinem Sein auseinandersetzen, um wahrzunehmen, wer man tatsächlich ist, sich mit den göttlich-geistigen Gesetzen befassen, die Zusammenhänge von eigenen Gedanken und dem status quo des Lebens erkennen, die spirituelle Lehre kennenlernen, denn

Gott ist ein energetisches Geistwesen mit Bewusstsein und Bewusstheit, und eine Seele ist ebenso ein feinstoffliches Wesen...

Die Arbeit mit sich und Gott basiert zumeist auf geistiger Ebene, welche dann auf der materiellen Ebene umgesetzt werden soll...

Wenn man Probleme hat, dann liegt dies zumeist bei einem selber und seinen Gedanken begründet. Warum dies so ist, ist (auch) anhand des göttlich-geistigen Gesetzes der Anziehung erklärbar und an dem Nichterkennen(können) der in den Problemen innewohnenden Lösungen....

Bedenke: Man kommt nackt auf die Welt, nicht nur körperlich, sondern auch geistig, da bei einer Inkarnation eine Sperre des Wissens gesetzt wird. Dieses Nacktsein beherbergt auch keine Probleme. Man erzeugt diese irgendwann an einem Lebenszeitpunkt selber....

Gruß Fantho

  • bewundere ganz ehrlich die Menschen, die echt konsequent die Regeln befolgen

Könntest du bitte mal ein paar Beispiele nennen? Ich würde gern auch mal nur einen einzigen davon kennenlernen!

  • Kann man theoretisch auch ohne Religion gläubig sein?

Nicht nur theoretisch! Ich glaube z. B. an die endgültige Weisheit der Menschen, die sich evtl. irgendwann durchsetzt, auch und v. a. gegenüber allen möglichen sinnlosen Religionen und deren lächerlichen Götter!

Ich glaube z. B. an die endgültige Weisheit der Menschen, die sich evtl. irgendwann durchsetzt.

Soll ich das so lesen, dass du glaubst Deine Weisheit setzt sich irgendwann durch?

Nur dieTechnik und das Wissen über Welt machen Fortschritte. Der Mensch hat sich die letzten 10.000 Jahre nicht mehr fortentwickelt. Der IQ nimmt sogar leicht ab. Kluge Menschen wissen um ihre Dummheit. Wissen ist oft gar kein Wissen, sondern Annahme oder sogar Irrtum. Je älter ich werde, desto mehr merke ich, wie dumm ich noch vor 10 Jahren war.

Unwahrheit lässt sich oft dadurch aufdecken, weil logische Widersprüche auftauchen. Viele Leute können nicht ausreichend logisch denken. Tagtäglich unterbreiten Politiker Vorschläge, um akute Probleme anzugehen, die oft gar nicht funktionieren. Das ist wie in der Medizin: je stärker das Medikament desto größer die Nebenwirkungen.

Kein Mensch kann sich stets an die Gebote Gottes halten. Das wird auch gar nicht verlangt. Nur anstrengen soll man sich schon - mal mehr und mal weniger - und wie beim Sport den inneren Schweinehund bekämpfen.

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@Aurofons
  • Soll ich das so lesen, dass du glaubst DeineWeisheit setzt sich irgendwann durch?

Du sollst gar nichts! Und wenn du glaubst, heute weniger "dumm" als vor 10 Jahren zu sein, so behaupte ich mal, dass das Einbildung ist!

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@666Phoenix

Es heißt nicht umsonst, „Jung und dumm.”

Sonst würde das ja heißen, man lernt nichts dazu.

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@Aurofons

Ich kenne mehr junge schlaue Menschen als alte "weise"! Ich erinnere an die häufig anzutreffende Altersdebilität! :-)

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@666Phoenix

Debilität tritt bei manchen auch früher auf, vor allem bei Suchtmittelmissbrauch. Die meisten Leute sind nicht allgemein intelligent. Hohe sprachliche Intelligenz ist oft mit Minderleistung im logischem und abstrakten Denken verbunden und umgekehrt. Ein Anzeichen ist, wenn Mathe nicht zu den Lieblingsfächen gehört. Beispiel ist Luther, der war schlecht im Rechnen. Wenn Leute gut reden können, kommen die oft erst mal schlauer rüber als sie sind. Beispiel Hitler.

Auch Höhenangst hat möglicherweise weniger mit der Höhe zu tun, sondern das Gehirn hat Probleme räumliche Eindrücke der dritten Dimension zu verarbeiten, wenn die sichtbare Höhe größer ist als Breite und Tiefe. Auf diesen Gedanken bin ich gekommen, weil dazu früher in Wikipedia ein entsprechendes Bild eingestellt war und ein Kommentator schrieb, dass allein das Betrachten dieses Bildes bei ihm Höhenangst hervorrufe. Auch Goethe mit hoher sprachlicher Intelligenz war davon betroffen. Papier ist nur zweidimensional.

Ich hab schon Ingenieuren gehört, die frisch von der Schule mit Wissen voll gestopft (bei manchen steigt mit der Ausbildung auch Einbildung, Stolz und Eitelkeit) in der Firma gegen den Rat langjähriger Mitarbeiter die Arbeitsabläufe umstellten und erst durch die Geschäftsführung gebremst wurden, als ein Schaden von 8 Mio. entstanden war.

Schlau ist, wer selber kreativ etwas Besserers erfindet, nicht diejenigen, die das auswendig gelernt haben, was andere sich ausgedacht, erfunden oder entdeckt haben.
Warum brauch(t)en van der Leyen und andere Politiker trotz guter und sehr guter Bildung so viele Berater? Trotzdem ging's mit der Bundeswehr immer weiter bergab.

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@Aurofons

Ja, akademische Bildung und Titel dafür sind kein Beleg für Klugheit. Und Aktivismus in der Politik hat nichts mit politischem Können zu tun.

Nun sprach ich von Altersdebilität, wo die natürlichen körperlichen und geistigen Abbauprozesse noch hinzu gerechnet werden müssen.

Übrigens, Mathe (nicht die höhere) ist eines meiner Hobbys und Höhenangst habe ich auch nicht.

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