Wieso kann ich meinen Vornamen nicht ändern, einen Buchstaben dranhängen?

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9 Antworten

Wenn man einen Vornamen hat, wo nicht eindeutig das Geschlecht daraus hervorgeht und man deshalb Nachteile hat, kann man diesen Vornamen beim zuständigen Standesamt ändern lassen, auch wenn die Dame das Gegenteil behauptet hat.

Kostet allerdings eine Kleinigkeit.

lg Lilo

Wie heißt Du denn, würde mich mal interessieren?

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Es gibt in fremden Sprachen tatsächlich Vornamen, die in Deutschland bezüglich der geschlechtlichen Zugehörigkeit  zu Missverständnissen führen; Beispiel: Andrea, Gabriele oder Simone sind in Italien männlich, hier ausschließlich weiblich. Der russische Vorname Ljubow klingt in unseren Ohren richtig männlich, ist aber tatsächlich ein Name für Mädchen. Wenn es bei dir ähnlich ist und das Missverständnis durch ein angehängtes "a" zu beseitigen ist, wäre das m. E. ein wichtiger Grund für eine Vornamensänderung, zumal du in der Vergangenheit schon mehrfach negative Erfahrungen wegen deines Vornamens gemacht hast. Beantrage die Namensänderung und lasse dich wegen der Auskunft der mutmaßlichen Standesbeamtin nicht davon abschrecken, notfalls kannst du gegen eine negative Entscheidung Widerspruch einlegen und spätestens die übergeordnete Stelle verhilft dir zu deinem Recht!

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Das

ein ernsthaftes Problem mit seinem Namen zu haben,

gilt meines Wissens nur für den Familiennamen. Wenn Du da einen anstößigen Namen hast, geht das zu ändern.

Du wirst wohl mit Deinem Vornamen leben müssen.

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Gehe doch einfach mal zum Standesamt in deinem Wohnort und frag nach.

Die Menschen dort werden die sicher gern weiterhelfen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen; wenn du noch Fragen hast, kommentiere einfach.

LG Willibergi

PS: Wie heißt du denn? ;)

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Kommentar von BlumgamTv
24.05.2016, 06:34

Das könnte man auch versuchen. Williberger, eine Antwort sind sie mir noch Schuldig;)

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Kommentar von Willibergi
24.05.2016, 09:03

Welche denn? :)

LG Willibergi

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Gerade eben rief ich dort an und schilderte mein Anliegen, jedoch nicht so detailliert.

Vielleicht deswegen die Auskunft.

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Beamte = Faul. Versuche einen anderen Ansprechpartner beim Amt zu finden. Oder direkt vor Ort informieren.

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Kommentar von hauseltr
23.05.2016, 11:22

Beamte = Faul.

BlumgamTv = Doof!

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Kommentar von PatrickLassan
23.05.2016, 11:23

Antwort = Klischee.

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Kommentar von BlumgamTv
23.05.2016, 11:26

Klischee welches sich immer wieder bestätigt. Natürlich kann man nicht pauschalisieren. Deswegen soll sie es auch bei einem anderen Ansprechpartner versuchen.

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Kommentar von BlumgamTv
23.05.2016, 11:38

okay Entschuldige. Ich habe bisher (fast) nur negative Erfahrungen gemacht. Ob es meine damaligen Lehrer waren, meine Ansprechpartner in der Ausbildung, und und und.

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Kommentar von Willibergi
23.05.2016, 11:52

Lehrer sind faul?

Ich glaube, Schülern sollte mal ein anderes Bild von der Arbeit als Lehrer vermittelt werden.

LG Willibergi

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Kommentar von BlumgamTv
23.05.2016, 17:02

Ich kann nur aus meinen Erfahrungen Sprechen. Meine Fachlehrerin hatte in jedem Jahr exakt die gleichen Klausuren. Vermittelte Lehrstoff der über 30 Jahre alt ist. Mein anderer Lehrer der nur uns als Klasse hatte, hat es nicht einmal geschafft in den Ferien die Klausuren zu korrigieren. 5-10 mal am Tag Kaffee holen, kann man auch in der Pause erledigen. Zudem fehlten mir Gefühlt die Hälfte des Lehrstoffes da unsere Lehrer leider die Hälfte meiner Lehrzeit "krank" bzw. im Urlaub waren. Verstehe ich sowieso nicht. Wieso fahren Lehrer nicht in den Ferien in den Urlaub ? Jetzt komm mir bitte nicht damit, daß es zu teuer sei. Sie haben sich den Job selber ausgesucht. Im Gegenteil gibt es wieder Lehrer die sich den Ar*ch auf reißen. Die alles dafür tun das es deren Jahrgang schafft. Die trotz einer vielzahl zu unterichtenden Klassen die Arbeiten innerhalb von 6 Wochen korrigiert bekommen. Verwandte von mir sind im Lehramt tätig. Etwas von dem Arbeitsalltag, habe ich kennengelernt und zu schätzen gelernt. Trotzdem gebe ich dir Recht Willibergi. Im Allgemeinen wird die Arbeit im Lehramt unterschätzt. Es wird Respektlos mit Lehrern umgegangen. Das liegt allerdings an der falschen Erziehung der Erziehungsberechtigten . Meines Erachtens sind die Lehrer dafür nicht zuständig. Entschuldige die Grammatik- bzw. Rechtschreibfehler. Danke.

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Ich denke, eine Änderung wird möglich sein. Du solltest aber folgende Punkte quasi deutlich "übertreiben":

1) Schildere nicht nur, dass man immer wieder denkt, du bist männlich, sondern dass sich Leute ständig darüber lustig machen. Du "leidest" sozusagen darunter.

2) Sag dann - auch wenn es nicht stimmt - dass all deine Freunde dich seit Ewigkeiten sowieso mit der Version auf -a ansprechen. Unter deinen Freunden ist es also schon seit Ewigkeiten so, dass du quasi "wirklich" die "Xyz...-a" bist.

Frag einen Rechtsanwalt o.ä. auch, ob es nicht eine Rolle spielt, dass du noch minderjährig warst, als du eingebürgert wurdest und du selbst in dem Fall, dass du dich jetzt erst einbürgern würdest, vielleicht andere Entscheidungen treffen könntest, als es deine Eltern getan haben. Ich meine damit, ob es nicht legal und normal ist, als Volljährige bestimmte Entscheidungen der Eltern zu revidieren.

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