Wieso kann ich keine Empathie für meine Liebe empfinden?

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2 Antworten

NosUnumSumus greift einen guten Punkt auf, den ich mich auch gefragt habe, als ich deinen Text gelesen habe. Redest du gerade von Mitgefühl oder von Mitleid?

Und ist es für dich ernsthaft eine "Störung", Mitgefühl/Mitleid für andere zu empfinden,  auch wenn du sie nicht persönlich kennst? Sehr viele Menschen empfinden so, wenn sie leidende Menschen sehen - ob in Aufrüttelkampagnen für Kinder in Afrika oder Tsunami-Opfer. Das gilt ebenso im Bezug auf unsere uns umgebende Umwelt. Weder ist dieses Empfinden schlecht, noch ist es unnormal.

Nun müsstest du einmal genauer erklären, was es nun mit dem Verhalten gegenüber deiner Freundin auf sich hat. Inwiefern verletzt du sie unbewusst? Wahrscheinlich steigerst du dich auch einfach nur in die Sache hinein und redest dir selbst zu, mies zu handeln.

Also gewinne mal etwas mehr Distanz. Und wenn du niemanden wirklich trauen kannst, solltest du dich einmal fragen, wieso dem so ist. Wenn es die falschen Freunde sind, suche dir neue. Ansonsten lerne zu vertrauen. Stück für Stück.

Alles nur Gedankenstaub...

Jetzt frage Dich, sprichst Du von Mitgefühl oder von Mitleid.
Ist die Tendenz da, dass Du die Gefühle anderer übernimmst?

Wenn Du wirklich Mitgefühl hast, dann ist da kein Problem. Man kann nicht zu mitfühlend sein, man kann nur mitleiden. Mitleid ist nie von Vorteil, weil es Dich selbst schwächst, gleichzeitig hebst Du Dich so auf ein Podest, indem Du auf den anderen herunter schaust.

Vielleicht gibst Du dem auch zu viel Bedeutung und jagst bestimmten Emotionen nach.

Das Beste wird sein, Du trittst ein Stück aus der Geschichte, die Du Dir über Dich selbst erzählst, zurück und beobachtest, was passiert.

Ist das Problem JETZT und HIER immer noch vorhanden? Oder sind es die Gedanken, die Du hast, die Dich glauben lassen, Du hättest eins? ;-)

Viel Erfolg!

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