Wieso kann ein Chef seinen Mitarbeitern nicht einfach das Gehalt "schenken"?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

eine Schenkung ist ein einseitiges Rechtsgeschäft, welches ohne Gegenleistung erbracht wird.

Wenn Deine Chefin Dir mehr Geld schenkt, dann hätte sie auch keinen Anspruch auf Arbeitsleistung von Dir. Wenn Du diese trotzdem erbringst ist in dem Fall davon auszugehen, dass ein entgeltliches Arbeitsverhältnis besteht und entsprechend das "geschenkte" Geld lediglich dazu diente Steuern und sozialversicherungsbeiträge zu sparen. Dies wäre dann Betrug und strafbar.

Also nicht moscheln ist gescheiter.

Schöne Grüße

PS: Wie sich der §1619 BGB hierauf auswirkt ist sicherlich in entsprechenden Urteilen und Kommentaren herauszufinden.

Ganz zu schweigen von zich Gesetzen nennt man das Schwarzarbeit, da das Geld am Staat vorbei geschleust wird, obwohl die Person offenbar in einem Angestelltenverhältnis ist und das ist Verboten. Zum anderen reden wir über Krankenversicherung und Co. die nur mit einem vernünftigen Arbeitsvertrag laufen und am Ende ist jedes Geld das so verdient würde ja auch nicht zuträglich für die Rente. Wo kein offenkundig erfolgter Lohn, da kann man die Rente dann an einem Finger abzählen, sprich irgendwas ium den Sozialhilfesatz.Warum sollte der Staat auch zahlen, wenn man mit umgangenen Steuern nie in die Krankenkasse, Rentenkasse usw. eingezahlt hat?

Das kann er gerne tun, er muss es aber gleichwohl steuerlich als Arb-Lohn behandeln

Auch Schenkungen zählen zum Arbeitslohn,
s.§ 2 Lohnsteuerdurchführungsverordnung

§ 2 Arbeitslohn
(1) Arbeitslohn sind a l l e (!)  Einnahmen, die dem Arbeitnehmer aus dem Dienstverhältnis zufließen. Es ist unerheblich, unter welcher Bezeichnung oder in welcher Form die Einnahmen gewährt werden.
(2) Zum Arbeitslohn gehören auch ...

http://www.gesetze-im-internet.de/lstdv/BJNR701570949.html


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Mit freundlichen Grüßen,

Finn

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