wieso kann die polizei nichts machen wenn ein 13jähriger Kokain an alte alte Männer verkauft?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Im allgemeinen sehen die meisten Staaten Kinder (unter einem gewissen Alter) als Schuldunfähig bzw. nur eingeschränkt Schuldfähig an. Man ist der Auffassung das Kinder bis zu einem gewissen Alter nicht in der Lage sind, die Kosequenzen aus ihren Handlungen, oder die eigentliche Handlung selbst nachzuvollziehen weshalb sie nicht als Schuldig betrachtet werden dürfen.

Die Altersgrenze ab wann ein Kind (eingeschränkt) Strafmündig ist vareiert von Staat zu Staat. So ist die Altergrenze mit 10 Jahren in Großbritannien (außer Schottland, dort 12) die niedrigste in Europa, wohingegen die Altersgrenze in Portugal beispielweise bei 16 Jahren liegt.

In Deutschland sieht der Gesetzgeber folgendes vor:

Strafgesetzbuch - § 19 Schuldunfähigkeit des Kindes

Schuldunfähig ist, wer bei Begehung der Tat noch nicht vierzehn Jahre alt ist.

Somit können Kinder unter 14 Jahren in Deutschland nicht für eine Strafbare Handlung (wie in diesem Fall: Handel mit nicht verkehrsfähigen Betäubungsmitteln) verantwortlich gemacht werden.

In jedem Fall begeht aber der- oder diejenige eine Straftat die die Betäubungsmittel an das Kinder abgegben oder verkauft hat.

Lg, Anduri87

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil man erst ab 14 Strafmündig ist, die Eltern kriegen aber Ärger in dem sie das Jugendamt auf dem Hals haben und unter Beobachtung stehen würden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Kind ist nicht strafmündig, kann also nicht bestraft werden. "Nichts machen können" ist aber auch nicht ganz richtig, sie können das Kind einsammeln, wenn es beim Verkauf erwischt wird, seinen Eltern bzw. Erziehungsberechtigten übergeben und diese gegebenefalls wegen Aufsichtspflichtverletzung zur Rechenschaft ziehen lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Menuett
20.12.2015, 18:59

Wie kommst Du auf das schmale Brett, dass hier eine Aufsichtspflichtverletzung vorliegt?

Einen 13jährigen kann und darf man nicht 24/7 beaufsichtigen.

Mal abgesehen davon, dass eine Aufsichtspflichtverletzung nicht strafbar ist und deswegen niemand "zur Rechenschaft" gezogen werden kann..

0

Die Polizei kann dem Kind das Koks wegnehmen und das Jugendamt und natürlich die Eltern informieren.

Mehr ist da nicht drin.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was heißt nichts machen? Natürlich kann die da was machen. Alle festnehmen, die Ware wir d beschlagnahmt und die Erwachsenen Käufer bestraft. Nur unter 14 jährige können rechtlich nicht belangt werden. Allerdings kann es sein, dass die Eltern das Sorgerecht entzogen bekommen und das Kind in Heim kommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von torfmauke
20.12.2015, 14:52

Alle festnehmen

die Käufer vielleicht, die Kinder können sie nur in "Verwahrung" nehmen, aber nicht festnehmen und das auch nur, bis die Eltern ermittelt und eingetroffen sind oder der Jugendrichter eine andere Entscheidung trifft.

0

natürlich kann sie da was machen: es dem klienen dealer wegnehmen geht ja wohl immer

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil sie evtl. keine Beweise haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Polizei kann schon was machen: dem kindlichen Dealer seine "Ware" abnehmen und ihn bei der Staatsanwaltschaft anzeigen.

Der Staatsanwalt kann über die Jugendhilfe darauf einwirken, daß der kleine Geschäftsmann in Heimerziehung kommt, wenn er z.B. aus verwahrlosten oder zerrütteten Familienverhältnissen stammt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Menuett
20.12.2015, 19:00

Und wenn er aus guten völlig intakten Verhältnissen kommt?

0

Weil er noch nicht 14, und Strafmündig ist...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?