Wieso kamen die Einwanderer nach Manhattan (Chinatown, Little Italy...)?

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3 Antworten

Chinatown in Manhattan ist ein sehr interessantes Viertel in New York. Allerdings gibt es das nicht nur dort sondern auch in Brooklyn, in Queens ganz besonders, aber auch z.B. in Los Angeles und Chicago. Das "Phänomen" Chinatown gibt es also nicht nur in Manhattan. 

Amerika hatte/hat eine grosse Anziehungskraft. Das liegt zum Einen daran, dass das Land sehr reich ist und hier ganz besonders New York und noch stärker Manhattan. Zum Andern spielt auch der Freiheitsgedanke, der im 19. Jh. in Europa noch in den Kinderschuhen steckte und in Asien fast völlig neu war, eine grosse Rolle. Des Weiteren und das vergisst man in Europa oft, war das 19. Jh. eine Periode des Hungers (Irans, Deutschland ganz besonders) war, die es in Amerika nicht gab, die Europäer flüchteten also nach Amerika. 

New York bot sich dazumal an, weil es die grösste Stadt war und Ellis Island  inne hatte. Ellis Island war das Tor nach Amerika, die Migrationsinsel wenn man so will. Die meisten Migranten mussten durch New York, um in die Staaten zu gelangen und blieben oft dort. 

Das Chinatown ausgerechnet in Manhattan liegt, ist nun dem Umstand geschuldet, dass New York Manhattan war. Brooklyn war noch eigenständig, Queen fast unbewohnt und The Bronx ebenso.

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Sie wanderten in die USA ein, weil sie sich dort ein besseres Leben erhofften als in ihren Heimatländern.

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