Wieso jammern die Menschen über die Islamisierung, die Zwangschristianisierung haben aber alle über sich ergehen lassen?

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21 Antworten

also jammern ist wohl nicht ganz der treffende Ausdruck. Aber dass Islamisierung als Faktum nicht pauschal bestritten wird, ist schon mal ein guter Anfang.

Westeuropas Islamisierung ist messbar an der Gesamtzahl moslemischer Einwanderer, dem Umfang ihrer Parallelgesellschaften und mittelalterlichen Clanstrukturen, der Stärke und Macht ihrer vom Ausland finanzierten und gesteuerten Islamverbände. Sie kommen ja nicht als Missionare, sondern eher als Landnehmer, mit Kind und Kegel.

Dies ist unsere, die Gegenwart. In dieser Gegenwart gibt es keine Zwangschristianisierung, sondern in nahezu allen von Sunniten und Schiiten beherrschten Ländern barbarische Christenverfolgungen, zb die Koptenpogrome oder Unterdrückung und Verfolgungen in Pakistan, Afghanistan, Iran, Nigeria, Jemen etc

Was du als Zwangschristianisierung (in Europa - Drei Kaiser Edikt) zitierst, ist 1700 Jahre zurück, und die Betroffenen haben auch nicht gejammert, sondern sich gewehrt so lang es ging. Nach Mohameds Tod begann eine der barbarischsten Feldzüge, Raub- und Eroberungskriege der arabischen Gotteskrieger gegen christlich/jüdische Hochkulturen: alle Länder des nahen Ostens und Nordafrikas wurden islamischer Herrschaft unterworfen und entchristianisiert. Zu keiner Zeit hat auch nur eine einzige sunnitische Autorität daran Kritik geübt oder religiöse Gewalt gar geächtet, bis zum heutigen Tag nicht. Im Gegenteil, die sunnitischen Hass- und Hetzprediger, dürfen sogar bis zur Stunde auch in Westeuropa ihre religiösen Wahnvorstellungen (Verfluchung der Ungläubigen, krankhafter Judenhass etc) unbehelligt propagieren.

Die Zwangschristianisierung auf dem amerikanischen Kontinent, vor ca 400 Jahren, wurde bereits damals scharf kritisiert von Theologen und Missionaren selbst (zt Bartholomee de las Casas). Die Kirchen der Gegenwart haben sich längst von ihren schweren mittelalterlichen Sünden glaubwürdig gereinigt und auch theologisch sehr grundsätzlich von religiös induzierter Gwaltanwendung und Gewaltverherrlichung distanziert.

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Kommentar von Waldigel1
17.10.2016, 19:19

Hallo, danke für deine Antwort. Tut mir aufrichtig leid, dass dein anderer Beitrag auf meine letzte Frage gelöscht wurde. Da war sehr viel Wahrheit drin (offensichtlich zu viel) und gut durchdacht. 

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Kommentar von earnest
17.10.2016, 22:49

DH. Eleteroj in Topform.

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Kommentar von Maarduck
20.10.2016, 21:02

Die Kirchen der Gegenwart haben sich längst von ihren schweren mittelalterlichen Sünden glaubwürdig gereinigt und auch theologisch sehr grundsätzlich von religiös induzierter Gwaltanwendung und Gewaltverherrlichung distanziert.

Die christlichen Kirchen der BRD ergreifen aber Partei für den Islam. Der Schoß aus dem die Zwangschristianisierung  spross ist noch fruchtbar; und wieder und immer wieder streben die Kirchen nach Macht. Sie mögen die Säkularisierung nicht und erhoffen sich vom Islam ein Wachsen monotheistischer Frömmigkeit. Es wird Zeit dass sich die BRD von allen Religionen befreit.  

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Die haben das damals auch nicht einfach so "über sich ergehen lassen", es war nur leichter, weil die Menschen weniger aufgeklärt waren, der Glaube an einen einzigen Gott deutlich einfacher ist, als ein Naturglaube usw. Davon abgesehen wurden im Endeffekt wiele Bräuche und feste übernommen und "christianisiert", weil man genau wusste, dass mans den Menschen nicht nehmen kann, dann machen sie es eben ohne kirchlichen Segen. Sie konnten ihre Feste weiter feiern, nur unter anderem Namen.

Wir feiern heute noch mehr als genug Feste mit entsprechenden Symbolen, die ihren Ursprung nicht im Christentum haben.

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Niemand hat die Christianisierung über sich ergehen lassen, entweder hat sie die Religion mit Feuer uns Schwert, oder durch Assimilation verbreitet, indem sie ihre eigenen Feiertage über die Feiertage der anderen Kulturen legte.

Weihnachten, Ostern, Allerheiligen das waren alles Feste keltogermanischen (oder germanokeltischen, wie auch immer) Ursprungs.

Jetzt ist die christliche Kirche eine große Organisation und dass sie etwas dagegen hat wenn jemand versucht ihre eigenen Mittel gegen sie zu verwenden, ist logisch.

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Dort wo es Zwangschristianisierungen gab, war es nicht okay. Das ist immer ein Irrweg. Man hätte sich nur in der Bibel anschauen müssen, wie Jesus mit "seinen" Heiden umgegangen ist. Beispiele sind: Die Frau am Jacobsbrunnen, der reiche Jüngling. Die eine kehrt um, der andere wendet sich ab. Von Zwangsbekehrung keine Spur. Alles freie Entscheidungen.

im Einklang mit der Natur

Ich stelle hier in Frage, ob das immer so wahr ist, ob die Heiden immer so im Einklang mit der Natur waren. Sie hatten auch Angst vor der Natur und haben dann ihre selbst erdachten Götter angerufen, die aber nicht helfen konnten. Grausame Opferrituale hat man manchmal beobachtet. Bis in die jüngste Vergangenheit hat man immer wieder Naturvölker gefunden und erst gedacht, das seien die letzten "glückliche Wilden". Bei näherer Betrachtung fand man dass auch diese Menschen unter Abhängigkeiten und Ängsten leiden, die denen der zivilisierten Menschen sehr ähnlich sind.

Was Missionare in früheren Jahrhunderten oft falsch gemacht haben ist, dass man ihnen einfach die westliche, christliche Frömmigkeit mitsamt der fremden Kultur übergestülpt hat und dann gedacht hat: Gut ist.

Heute lässt man die Naturvölker, wenn es denn noch welche gibt, einfach im Einklang mit der Natur und man lässt sie auch ihre Feste feiern. So ähnlich wie man den Kölnern ja auch ihren Karneval lässt. Man muss ihnen nur klipp und klar sagen: Ihr braucht eueren so genannten Göttern keine Opfer mehr bringen. Es gibt nur einen Gott und der hat, wenn einer mit etwas beladen ist, schon jedes Opfer, was man sich nur denken kann, selbst erbracht.

Das beste ist sogar man sagt überhaupt nichts, sondern übersetzt ihnen nur die Bibel. Die Geschichten darin werden interessanterweise von jedermann verstanden. Sie klären auf und machen abhängige Menschen frei.

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Das stimmt. Die Praktiken der Christen rund um das römische Reich, die Kreuzzüge und Inquisition liegen aber zum Teil um die 1500 Jahre zurück. Seit dem wurde das Christentum durch die Zeit der Aufklärung und den Humanismus stark gewandelt und hat heute für mich gefühlt eher soziale Ziele als machtpolitische Interessen, auch wenn Geld immer noch eine große Rolle spielen wird und Päpste nach wie vor politisch engagiert sind.

Ein Problem ist das der Islam sich elitär abgrenzt und überlegen fühlt, weil es die "einzig wahre Religion ist", da der Islam als jüngste der monotheistischen Weltreligionen einfach behauptet, dass die Vorgänger Fälschungen seien, wobei laut Koran die anderen Religionen toleriert und geschätzt werden sollen.

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Weil ein Unrecht  das andere nicht rechtfertigt. Was vor Jahrhunderten zu Unrecht geschah, muss nicht unbedingt wiederholt werden.

Wir leben in einer Zeit und in einem Land, wo Freiheit ist und auch bewahrt bleiben soll. Das "Jammern" vieler Menschen besteht in der Betrachtung der Tatsache, dass auch heute im Namen von Islam und Mohammed gemordet, gequält und  vergewaltigt wird, wie westliche Medien täglich berichten! Und man  beachte: Diese Dinge werden nicht getan, obwohl die Täter Moslems sind,  sondern weil sie es sind und sie sich dem Buchstaben nach meistens
tatsächlich auf Mohammed und den Koran berufen können! Persönlich
gefragt: Warum sollte ich mich nicht fürchten und sehr besorgt sein,
wenn ich damit rechnen muss, in einem muslimisch gewordenen Europa, wenn nicht verfolgt, so doch mindestens als Bürger zweiter Klasse behandelt
zu werden, indem man als "islamphob" gilt.

Unser christlicher Ursprung liegt nicht im Heidentum und wir feiern auch keine heidnischen Feste. Heidnische Feste wurden bewusst  durch christliche Feste überlagert, indem man das Datum der heidnischen Feste beibehielt, um zu zeigen, dass Christus die wahre Sonne, das Licht ist.

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Kommentar von earnest
17.10.2016, 11:37

Ohne das "besitzergreifende" WIR und das MAN am Schluss: DH für diese Darstellung.

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Die Zwangschristianisierung hat man nicht einfach über sich ergehen lassen, die wurde einfach mal durchgeführt und man hat diese ertragen müssen.

Und die, die heute frei leben können, haben vielleicht einfach keinen Bock, sowas nochmal aufkommen zu lassen, nur mit einem anderen Märchen, ansonsten in gleicher Weise.

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Ist dir bei dem Wort "Zwangschristianisierung" mal der Teil mit "ZWANG" aufgefallen? Das Christentum wurde unter anderem durch Kriege übertragen, sodass die Verlierer von den christlichen Siegern GEZWUNGEN wurden, zum Christentum zu konvertieren.

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Vor 2000 Jahren gab es ganz andere politische Systeme. Vom Volk gewählte Regierungen schon mal gar nicht.  Allerdings war es leichter das Christentum anzunehmen, als den Islam. Die ehemaligen Heiden konnten weiterhin Bier brauen, Wein herstellen,  Bilder malen, Musik hören, Schweinebraten essen, Feste feiern usw. So extrem strenge Vorschriften wie im Islam gab es im Christentum nicht. 

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Kommentar von earnest
17.10.2016, 17:09

Tja, Asterix - und besonders Obelix - bei den Muslimen?

Wäre das vorstellbar?

;-)

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Von welcher Zeit redest Du? Nach der Entdeckung Amerikas wurde die indigene Bevölkerung zum Christentum bekehrt. Wer jammert denn heute?

Heute leben die  meisten Christen  synkretisch mit alten und heidnischen Bräuchen ihre Religion.

Der Synkretismus ist überall auf der Welt verbreitet und wird unangefochten praktiziert.

Missionierung ist das Ziel der Muslime. Diesen Zwang üben die Christen nicht aus.

Das beste Zeugnis für den Zwang zur Islamisierung ist die Tatsache, dass die Abkehr vom Glauben, die Apostasie, für Muslime tödlich sein kann, aber nicht für Christen.

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Die "Zwangs-Christianisierung" erfolgte in Europa vor rund 1500 Jahren, und die von Afrika, Amerika und Teilen von Asien vor 500 Jahren. 

Die Zwangsislamisierung findet aber in der Gegenwart statt!

Da wird "jammern" nicht viel bringen, sehr wohl aber eine Gegenwehr, die aber sicher nicht friedlich ablaufen wird.

Die Europäer haben es  in den letzten etlichen Jahrhunderten noch immer geschafft, die bei uns einfallenden Horden aus dem Osten zurückzuschlagen, wenn auch oft erst im letzten Moment... 

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Mich empört Deine Frage ein wenig, lieber Waldigel1, weil Du in sie eine völlig unhaltbare Unterstellung eingebaut hast (eigentlich sogar 2) - wie Du an den Antworten hier erkennen kannst.

und es wundert mich, dass Du dennoch so gute Antworten bekommst wie diese von eleteroj (der ich mich übrigens vollinhaltlich anschließe, weshalb ich Dir auch lieber nicht antworten mag...)

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...das sehen die heidnischen und neuheidnischen Gruppen in Deutschland sicher anders, die Zwangschristianisierung ist momentan aber kein sehr grosses Thema in den Medien während verrückte Moslems schon eher in sind....

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Wer hat was einfach so über sich ergehen lassen? Die unter Karl dem Großen umgebrachten Sachsen?

Die "Jammerer" damals wurden bekriegt oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ich erspare mir und uns weitere schlimme Beispiele.

Und warum sollte Glaubenszwang damals anders einzuschätzen sein als Glaubenszwang heute? Glaubenszwang ist immer von Übel.

Wir leben jetzt allerdings nicht mehr im Mittelalter. Daher gehören Zwangs -"...isierungen" auf den Müllhaufen der Geschichte. Egal von wem sie ausgehen.

Gruß, earnest


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Unsere religiösen Wurzeln liegen im Heidentum, im Einklang mit der Natur und alte Bräuche und Feste feiernd.

Das glauben heute einige Esoteriker, aber das ist grundfalsch und zeigt eigentlich nur eines: Diese Menschen haben nicht nur nichts verstanden, sie sind auch unfähig das zu verstehen.

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Ganz einfach: Die Christianisierung war (seinerzeit) ein Fortschritt - eine Islamisierung (welche nicht mehr ist als eine Einbildung) wäre ein Rückschritt.

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Kommentar von Waldigel1
17.10.2016, 10:07

Ihr habt das Christentum angenommen, die Mehrheit würde auch den Islam annehmen. 

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Kommentar von minaray1403
17.10.2016, 10:18

Propaganda.. Ist klar. Ich würde NIE wegen diesen Berichten konvertieren. Wir müssen ja (noch) nicht dran glauben. ;) Und selbst wenn: Ein wahrer moderner Mensch bleibt bei seiner Meinung.

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das sind verschiedene paar schuhe

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Die Germanen begrüßten den christlichen Vorteil, dass keine wertvollen Grabbeilagen mehr notwendig waren. Der Reichtum konnte vererbt und vermehrt werden.

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Kommentar von earnest
17.10.2016, 11:35

Das sahen die zwangschristianisierten Sachsen aber anders.

Falls sie denn das Massaker unter Karl dem Großen überlebt hatten.

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Die Islamisierung ist 100 mal schlimmer, denn keine Religion ist so gewalttätig und intolerant wie der Islam. Er ist eine rückständige Steinzeitreligion, die bis in die kleinsten Bereiche der Menschen eingreift und sie völlig unfrei macht.

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Kommentar von Aktzeptieren
17.10.2016, 17:17

Sagt wer? Wieso schiebt ihr alles auf den Islam!!!! Der Islam hat euch ganz sicher nichts angetan! Und der Islam ist für jeden Freiwillig! Niemand wird von einem Muslimen zum Islam gezwungen! Das ist 1. Haram und 2. verstößt es auch gegen Gesetze und wenn du dich über den Islam informierst, dann bitte von einem Muslimen!

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Immer weniger Leute lassen das über sich ergehen, Kirchenaustritt ist relativ einfach!

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