Wieso ist unsere Haut hautfarben...was hätte es für einen biologischen Nachteil, wenn sie grün oder blau wäre oder rot?

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4 Antworten

Pigmente müssen erst im Körper produziert werden, was Energie kostet. Wenn bunte Farben also keinen Vorteil für ihren Träger bringen, werden sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht durchsetzen. Primaten, Menschen eingeschlossen, sind zur Erzeugung von grünen oder blauen Pigmenten einfach nicht in der Lage. 

(Die Färbung von Arten wie dem Mandrill beruht übrigens auch nicht auf Pigmenten, sondern auf Brechungseffekten durch speziell angeordnete, eigentlich farblose Proteine.)

Bei den Vorfahren der Menschen wurde ja der Großteil der Haut ohnehin von Fell verdeckt. Dunkle Hautfarben durch Melanin etablierten sich erst nach dem Rückgang des Fells bei den Menschen als Schutz gegen die Sonneneinstrahlung.

Hellere Hauttypen sind Abweichungen, die außerhalb der Tropen entstanden, wo die Sonne nicht so erbarmungslos schien. Der rötliche bis gelbliche Einschlag bei helleren Hauttypen wird vor allem durch eine helle Variante des Melanins (das Phäomelanin), Blutgefäße unter der Haut und Carotinoide (die nicht im Körper produziert, sondern durch die Nahrung aufgenommen werden) bedingt.

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Hallo! Das hat auch was mit der Evolution zu tun.Für den Urmenschen war es wichtig nicht aufzufallen. Rot oder Blau wäre da nicht so optimal gewesen, alles Gute.

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Das liegt daran dass Haut ohne Pigmentierung weiß ist und das rote Blut durchscheint, was ihr diesen hautfarbenen Ton verleiht.

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Rothäute haben wir schon, grün oder blau wäre mal interessant

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