wieso ist sterilisieren schlimm?

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15 Antworten

"Schlimm" ist das besonders für weibliche Tiere, z.B. Katzen und Frettchen, werden "dauerrollig", wenn keine Trächtigkeit erfolgt. Das kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Daran würde eine Sterilisation nichts ändern, denn der Zyklus bleibt ja bestehen, weil die Eierstöcke noch vorhanden sind. Bei einer Kastration werden die aber entfernt und somit gibt es auch keinen Zyklus mehr.

Das ist richtig bei Katze und Frettchen und auch bei einer Stute, aber beim Hund trifft das nicht zu, denn eine Hündin, die nicht gedeckt wurde durchläuft hormonell das Gleiche wie eine gedeckte Hündin.

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@Bille2000

Wenn sie gedeckt wurde, dann durchläuft sie eine Trächtigkeit. Wenn sie nicht gedeckt wurde, dann läuft der Zyklus normal weiter bis zur nächsten Läufigkeit. Das ist absolut nicht das Gleiche, weder hormonell noch sonstwie.

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@kuechentiger

Das stimmt nicht. In einem Wolfsrudel wird in der Regel nur die Alpha-Hündin trächtig. Die restliche „Damenwelt“ nimmt instinktiv „Rücksicht“ , beugt sich dem alpha-dominanten Tier und wird nicht gedeckt. Sollte das Alpha-Tier jedoch bei der Geburt der Welpen versterben, oder durch Krankheit oder sonstige Einflüsse die Welpen nicht säugen können, müssen die weiteren weiblichen Rudeltiere als Ammen agieren.

Zu diesem Zweck hat es die Natur so eingerichtet, dass auch eine nicht tragende Hündin Milch bildet, einen intensiven Mutterinstinkt entwickelt und Sorge/Schutztrieb gegenüber Welpen entwickelt. Diese Ausprägung erlangt ziemlich exakt seinen Höhepunkt zu dem Zeitraum, wo nach einem Deckakt Welpen geboren worden wären, also nach etwa 1-2 Monate nach der Hitze. Auf diese Weise kommt es zur sog. „Pseudogravidität“, der Scheinträchtigkeit.

In der Natur ist dieser Vorgang überlebenswichtig zum Erhalt eines gesunden und zahlreichen Rudels. Zur Sicherung und Aufzucht der Welpen aus der Alpha-Verpaarung.

Ein Progesteron-Anstieg ist bei jeder Hündin nach der Läufigkeit festzustellen und zwar völlig unabhängig davon, ob die Hündin gedeckt wurde, oder nicht. Diese physiologische Eigenheit erklärt auch, warum bei einer Hündin kein Schwangerschaftstest gemacht werden kann!

Bereits während der Follikelbildung im Zyklus, bildet der Körper der Hündin das Hormon „Progesteron“. Man nennt es auch „Gelbkörperhormon“, bzw. „Schwangerschafts-Schutz-Hormon“. Circa 60 Tage nach der Hitze ist dieses Hormon sowohl bei gedeckten, als auch bei ungedeckten Hündinnen in etwa gleicher Menge vorhanden!

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@Bille2000

Dies ist bei unseren Hunden aber nicht mehe die Regel. Hier treten oft Scheinträchtigkeiten auf, das stimmt. Was aber bei einigen Hunden zu großen Problemen führen kann, Das Gesäuge entzündet sich, weil die Milch nicht abgetrunken wird, der Hund ist gestresst, sicht oft panisch die "Welpen" usw. Bei regelmäßigen Scheinträchtigkeiten erhöht sich auch das Risiko einer Gebärmutterentzündung.

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@Xineobe

Sorry aber unser TA hat in 25 Jahren keine Hündin mit solchen Probleme gehabt die du beschreibst.

Unsere Mali Hündin wird richtig scheinträchtig mit allem drum und dran. So eine wie unsere hat eben unser TA seit Jahrzehnten nicht mehr gehabt und er sagt so was kommt selten vor. Aber Entzündungen hat auch diese Hündin noch NIE gehabt!

Und die sucht weder panisch Welpen noch sonst was. Die durchläuft genau das was Bille2000 beschreibt. Und es klingt ganz normal wieder ab wenn keine Welpen trinken.

Unsere Hunde sind immer noch verdammt nah am Wolf. Wenn der Mensch glaubt er hätte Gott gespielt und es ist anders dann irrt er!

Der Pudel ist in seinem Verhalten dem Wolf sogar am ähnlichsten! Gab da mal einer der fing dann an Wölfe mit Pudeln zu kreuzen.... das finde ich dann aber schon etwas over size. Ich will auch nicht wissen wie so ein Pudel-Wolf aussieht.

Lässt du Hunde verwildern ohne Einfluss des Menschen hast du genau diese Rudelbildung und verhalten wie beim Wolf. Alle Gesten, und alle Sozialstrukturen sehen wir doch jeden Tag bei unseren eigenen Hunden sofern wir sie nicht haben Sozial verkümmern lassen.

Wölfe sind hoch soziale und gut organisierte Räuber mit einem Familiengefüge. Und das sehe ich bei unserem kleinen Rudel immer wieder. Wie da kommuniziert wird und all die Körpersprachen und Signale.

Beobachten. Der Wolf liegt vor dem Sofa und ratzt selig.

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@DennisG8

Und ich habe in 10 Jahren Praxis schon mehrere solcher Hunde erlebt.

Und du meinst häufige Scheinträchtigkeit ist gut für deinen Hund bzw. erachtete es dein Tierarzt als gut? Was ist Auslöser dafür? Warum hat deine HÜndin dies häufig, dein Tierarzt sagt aber selbst, dass es selten ist? Wäre solche hormonellen Schwnkungen nicht ein Grund zu kastreiren? Das hat nichts mit Natur sondern mit Stress zu tun. Und weil deine Hündin noch keien Entzündung hatte, spricht es gegen mein Kommentar? Vielleicht habt ihr bis jetzt eben Glück

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@Xineobe

Wieso meinen? Ist nicht mein Hund und unser Ta hat klar wegen Inkontinenz dazu abgeraten! Weil Hunde über 20 kilo ein vermehrtes Risiko zeigen!

Außerdem wenn du meine anderen Fragen verfolgst müsstest du wissen das die Mali Hündin gedeckt wurde und seitdem ist sie der liebste Hund der Welt obwohl sie zeitlich jetzt ne echte Ätzkuh sein müsste. Wir erwarten reinrassige Malinoi Welpen aus einer Leistungsverpaarung. Der Natur wurde Folge geleistet EINMALIG! Und deutlich ist zu erkennen welch Charakterliche Verbesserung und verminderter Stress allein das schon mit sich sich bringt.

Das heißt nicht Jeder soll jetzt mal Welpen machen! Um Gottes Willen!!! Wäre sie ein Mix und/oder hätten wir hier nicht eine starke Nachfrage nach Zollhunden auch aus den Nierderlanden etc. dann würden wir das nicht machen!!! Wir verdienen da auch nix dran außer Augenringe da die welpen erst mit 12 Wochen gehen und alles bekommen was sie brauchen!

Das sind auf jeden Fall die einzigen Welpen die sie bekommt. Sollte danach ihr Hormonhaushalt immer noch ätzend sein werden wir eine Kastration in Betracht ziehen. Aber kein total ausräumen, werde mit einer Klinik sprechen wegen der Möglichkeit einen Eierstock zu erhalten damit die schilddrüsen normal weiter arbeiten!

Wenn du meine Links liest so wirst du merken das Kastration eine Verstümmlung aus Bequemlichkeit ist. Es ist Widerlegt das eine Kastration das Krebsrisiko senkt!!!

Wenn man danach geht müsste ich mir auch Brüste amputieren und mich ausräumen lassen. Weil ich leide ja auch darunter das ich mich nicht Fortpflanzen kann und werde krebs bekommen.... so ein Schwachsinn^^

Das Krebsrisiko was besteht sollte man sich mal fragen wodurch Menschen Krebs bekommen? Toxische Belastung durch die Umwelt. Rauchen, Gifte etc.

Und was Füttert die Mehrheit ihren Hunden? Genau! Industrieabfall... Super!!!

Da sollte man sich mal fragen wodurch Krebs wirklich kommt? Nur weil der Hund einen Natur bedingten Sexualtrieb mit den dazu gehörigen Organen hat? Mal ehrlich... das schreit Unsinn!

Bei unserem rotti ist es so das sich nach der läufigkeit das Gesäuge kurz verhärtet, da aber keine Welpen da sind zeigt sie weder verändertes Verhalten noch bekommt sie Milch oder so. Nach ein paar Wochen wird das Gewebe wieder normal weich. Der Hund ist währenddessen wie immer.

Auffällig ist auch das dass verhalten des Malis erst schlimm wurde als sie unseren rotti als Welpe bemuttern konnte. Seitdem artet das so aus.

Ich bin gegen Kastration ohne vernünftigen Grund!!! In meinen Augen ist das keine Krebsvorsorge! Sondern Geldschneiderei! Auf kosten des Tieres und Bequemlichkeit des Menschen!!!

Die Häufigste Op am Hund ist die Kastration! Ohne Sinn und Verstand werden viel zu junge Hunde wegen Ammenmärchen verstümmelt die darunter leiden das der Hormonhaushalt und Schilddrüse verkümmern. Die Folgen sind fatal. Einen Hund vor der ersten läufigkeit zu kastrieren hat schwere Folgen für die Entwicklung da Hormone hier eine wichtige Rolle spielen!

Ohne Medizineschen Grund ist Kastration beim Hund Tierquälerei!!!

Im Falle des Malis meiner Eltern hat es erst begonnen aus zu arten als vor einem Jahr ein Welpe da war den sie bemuttern konnte. Körperlich geht es ihr gut. Da sie aber ihren trieben nie nachgehen konnte entwickelte sie Aggressionen. Wir haben auch mit Hundetrainerin über diese Ausartung gesprochen.

jeder gibt uns Recht das es mit dem Einzug eines Welpen und das sie diesen bemuttern konnte es zu einem Wendepunkt kam und eienr starken Verhaltensänderung während und nach der Läufigkeit.

**Meine Mutter hat seit 40 Jahren IMMER unkastrierte Hündinnen gehabt.... Nie probleme. Die Malihündin wäre, sollte sie weiterhin bei der nächsten Läufigkeit sich so verhalten, die erste Hündin die bei uns kastriert wird.

Alle Hündinnen sind ohne Welpen und unkastriert alt geworden und waren zufrieden! Keine Entzündungen!!!

Es gibt TA die mit Kastration ihr Geld aufbessern.... Pfui!!!

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@Bille2000

In einem Wolfsrudel wird in der Regel nur die Alpha-Hündin trächtig.

Von welchen Wolfsrudeln redest du? In einem natürlichen Wolfsrudel ist das die Mutter aller anderen. Und ihr "Mann" ist deren Vater. Die lassen sich nicht mit den eigenen Kindern ein, wenn es sich vermeiden lässt.

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@Bille2000

Es gibt sehr wohl "Schwangerschaftstests" für Hunde. Hündinnen werden nicht auf Progesteron getestet, sondern auf Relaxin. Das ist das "anzeigende" Hormon beim Hund.

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@kuechentiger

aber die anderen Hündinnen leiden nicht nur weil sie scheinträchtig werden. Da ist das normal, in einem Gewissen Maße beim Haushund auch.

Ich finde es ganz ganz schrecklich das TA sehr oft völlig irrsinnig zum Kastrieren Raten nur weil der Mensch zu bequem ist auf seine Hündin oder Rüden acht zu geben!

Mit der "medizinischen" begründung das man Krebs vorsorgt und dem Hund ja einen gefallen tut.

NEIN! Man tut keinem Hund einen gefallen damit ohne richtigem Grund und Leidens druck einfach aus zu räumen und den Hormonhaushalt zu zerstören was eine ganze Palette an Problemen mit bringt!

Der Rat eine Hündin vor der ersten Läufigkeit alles raus zu reißen ist Fatal!!! Alles gerät während der Entwicklung aus den Fugen wenn man dem Hund einfach die Hormone nimmt die für das richtige wachsen und erwachsen werden wichtig sind, die Schilddrüsen verkümmern und solche Hunde neigen zu Fettleibigkeit und ganz anderen Probleme, die Liste ist länger!

Was spricht für eine Kastration wenn nicht aus Medizinischem Grund wie dauerläufigkeiten Vereiterungen etc.?

Nur das sie nicht trächtig werden können und die Liste der Nachteile? LANG......

und man verhindert auch kein Krebs! Das ist ein Märchen das Kastration davor schützt!

ich krieg immer die Krise wenn ich dieses Märchen immer noch lese oder Sogar von Tierärzten an einer Klinik höre!!! Natürlich jetzt sagt man... ja die müssen das ja wissen! Klar! Die wissen vor allen Dingen was den Geldbeutel füllt!!!

Kastration ist die häufigste OP am Hund!!! Und die wenigsten haben einen medizinischen Hintergrund.

Die meisten haben den Hintergrund, bequemer Halter und TA mit Dollarzeichen in den Augen!

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bei einer sterilisation wird das tier nur unfruchtbar gemacht. der komplette geschlechtstrieb bleibt erhalten. anders als bei der kastration.

bei katzen bedeutet das dass sterilisierte kater noch markieren, revierkämpfe austragen und dasselbe hohe aids-risiko haben wie potente kater. auf wanderschaft gehen wenn rollige katzen unterwegs sind. sterilisierte katzen werden noch rollig und lassen sich decken. beides ist keine angenehme erfahrung für eine katze. außerdem haben kastrierte katzen ein deutlich gesenktes risiko von gebärmutter- oder brustkrebs. sterilisierte nicht.

besser sterilisiert als gar nichts gemacht, immerhin gibts dann keinen nachwuchs. aber die kastra hat deutlich größere vorteile

Klar ein Organ das nicht mehr da ist kann nicht krank werden. Die Theorie das dass kastrieren Krebs vorsorgt ist wissenschaftlich widerlegt und ein altes Ammenmärchen.

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@DennisG8

Ja es gibt auch Tierärzte die eine Krankheit auspendeln ;) Wenn etwas wirklich so erwiesen "besser" wäre, würde es auch in der Medzin umgesetzt.

Aber ja, man sollte wirklich etwas mehr nachdenken bevor man kastriert. Im Moment schwirren aber lauter Horrogeschichten umher, wie schrecklich eine Kastration ist. Das ist eben genau so übertrieben, wie die andere Seite

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@Xineobe

ich halte Kastration ohne einen WIRKLICHEN medizinischen Grund für Verstümmlung! erst sollte man aus loten ob es andere möglichkeiten gibt dem Hund Besserung zu verschaffen.

In unserem speziellen Fall bot sich das bedecken an. Da Reinrassig, Leistungszucht und große Nachfrage nach Diensthunden. Sprich die Welpen werden nicht im Tierheim landen auch zieht meine Mutter in Betracht falls ein Welpe sitzen bleibt diesen behalten zu können. Es wurde sich um alle Eventualitäten gekümmert und abgesichert damit die Welpen einen guten Start haben.

Das sie Welpen bekommt war lange und reiflich überlegt und mit dem Ta vorab abgesprochen der an rät "Sollte nach dem Wurf immer noch ein aggressives verhalten nach und während der Läufigkeit auftreten müssen wir uns noch mal beraten und eine Op in Betracht ziehen!" Wir haben ihn ganz klar damals gefragt ob eine Trächtigkeit hilft. Das ging also nicht von ihm aus bevor hier einer schreit der Ta ist doof oder so. Ist er nicht. aber aus Erfahrung und Seminare weiß er das Kastration das aller letzte Mittel ist! Und das sollte es bleiben!!!

Unter diesen Umständen stimmen wir eine Kastration zu. Allerdings scheint es die Möglichkeit zu geben einen Eierstock zu erhalten frage ist nur ob das in ihrem Fall sinnvoll ist.

Mit meiner Stute hatten wir einen ähnlichen Fall. Bei der Rosse war sie extrem aggressive. Sie hat volles Papier und so bekam sie EINMAL ein Fohlen das ich immer noch habe und reite. Seitdem merke ich die Rosse nicht mal mehr. Lamm fromm!

Auch an dem Mali erkennen wir jetzt schon eine Besserung. Ihr verhalten ist deutlich besser seit der Bedeckung. Sie ist ausgeglichener und sehr freundlich. Keine Aggressionen mehr. Bei meiner Stute hält das seit 10 Jahren an.

Wenn die Mali Hündin nach dem Wurf und der neuen läufigkeit wieder so ist dann ist der Plan nicht aufgegangen und es gibt keinen Grund für uns noch mal Haare vom Kopf fressende Maliwelpen an zu lachen. Normal sollte die gar nicht in die Zucht.......

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@DennisG8

eienn wurf ohne verein zu produzieren ist vermhrerei und bei hunden genauso ein problem wie bei katzen da viele hunde große probleme mit krankheiten haben. und nur hunde die keine rassetypsicehn probleme haben sollten ihre gene weitergeben.

ein guter rat ist das niemals. egal wie groß die nachfrage ist. züchten sollten nur züchter mit ahnung was sie tun. die die stammbäume ihrer hunde kennen, wissen dass alle vorfahren gesund sind, von BEIDEN hunden, mutter und vater.

kastration gleich verstümmelung ist bei katzen unsinn. es ist eher umgekehrt dass unkastrierte wohnungskatzen sehr leiden und einem hohen gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. ungedeckte rolligkeiten können zu dauerrolligkeiten und gebärmutterentzündungen führen. unentdeckt wird letzteres lebensgefährlich. die begärmutter vereitert, bricht sie gelangt der eiter in die bauchhöhle und die katze stirbt. das kann sogar noch bei der dann notwendigen kastra passieren weil die gebärmutter rissig und brüchig wird

unkastrierte freigänger werden 2mal im jahr schwanger. du kannst dir vorstellen was das für probelme bringt

naja und kater markieren, was ein geruchserlebnis ist das du erst zu schätzen weißt wenn du mal in einem raum warst in dem oft markiert wird

sex ist bei katzen kein teil der lebensqualität. anders als bei uns menschen. die viorstellung dass es der katze gegenüber grausam ist sie zu kastrieren geistert in vielen köpfen herum, ist aber vermenschlichung. in vielen gegenden gibt es mittlerweile sogar die pflicht katzen zu kastrieren, mit ihrem 5. lebensmonat

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Hab zwar noch nie gehört dass es schlimm sei, aber der Unterschied liegt ja daran, dass die Geschlechtsorgane beim Kastrieren entfernt und beim Sterilisieren lediglich durchtrennt werden. Aber auch die Kastration ist ja nicht ganz unschlimm, denn insgesamt sollte man das Tier bei Möglichkeit nicht kastrieren, vor allem bei Rüden. Bei Kätzinnen und Hündinnen sollte man halt kastrieren wegen des Gebärmutterkrebsrisikos.

Beim Weibchen verbleiben beim Sterilisieren noch Reste der Gebärmutter im Körper und das kann oft zu Krebs führen. Wenn es im Vergleich zwischen Rüde und Hündin ist, sollte immer besser die Hündin und nicht der Rüde kastriert werden, wegen der Hormone.

Es verbleiben nicht irgendwelche Reste im Körper, Eierstöcke und Gebärmutter bleiben nur wird deren Verbindung durchtrennt. Beim Rüden verbleibt auch alles nur die Samenstränge werden durchtrennt.ö

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Klar ein Organ das nicht mehr da ist kann nicht krank werden. Die Theorie das dass kastrieren Krebs vorsorgt ist wissenschaftlich widerlegt und ein altes Ammenmärchen.

Dann Kastriere ich mich jetzt auch damit ich nicht krank werde. Es gibt Wolfshündinnen die haben nie in ihrem Leben Welpen gehabt und? Kann mich nicht daran erinnern das Wölfe an krebs verrecken.

Der Deckakt bei einer Katze . Die stacheln auf dem Glied des Katers haben gewiss nicht die Funktion ein Tier zu quälen. Bei Löwen die denselben Akt vollziehen und auch dieses Stacheln besitzen ist nachgewiesen das es sie gibt um wirklich bei der Katz einen Orgasmus aus zu lösen. Nur beim sich zurück ziehen tut es. Warum der Orgasmus bei der Katz so wichtig ist? Es ist zum Hormone stimulieren, ohne dem ist die Wahrscheinlichkeit das die Katze aufnimmt sehr gering. Es ist zur Artsicherung da. Wie alles bei der Natur.

Mutter Natur erfindet solche dinge also aus gutem Grund und das hat nichts mit Quälerei zu tun.

Tatsache ist aber das eine ungedeckte Katze dauerrollig werden kann. Das ist das echte Problem daran.

Warum gibt es dieses Märchen von der Krebsvorsorge durch Kastration noch?

Bei uns gab es nie kastrierte Hündinnen. Die sind alle uralt geworden für ihre Rassen. Ohne Welpen!!!

Die Stacheln am Penis sind dazu da, den Eisprung auszulösen! Ohne Deckakt kein Eisprung, ohne Eisprung ständige Rolligkeit. Ständige Rolligkeit verursacht hormonell bedingte Unterleibserkrankungen. So wird ein Schuh draus.

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@kuechentiger

ich habe doch gesagt das unbefruchtung bei der Katze zu Dauerrolligkeit führt. Das ist das schlimme bei Katzen, nicht aber beim Hund!!!!

Na dann sag mir doch wozu die Natur diese Stacheln entwickelt hat? Weil sie Frauenfeindlich ist? Das ich nicht lache... nichts was die Natur erfunden hat zielt darauf aus irgend wen zu quälen.

Zu sagen das es quälerei ist das ein Tier trotz Deckakt keine Jungen bekommt ist Vermenschlichung. Bei der Katze im speziellen führt es tatsächlich zu Problemen. Das lässt sich aber nicht auf alle übertragen! Beim Hund führt es nicht zu Problemen. Und lass denen doch ihren Spaß (Hunden). Der Mali hält immer noch jeden den Hintern hin jetzt wo sie auf den Geschmack gekommen ist.

Seit wann ist Sex Stress? Wenn durch Sterilisation des Rüden oder Hündin keine junge dabei entstehen können um so besser.

Die folgen und Nachteile einer Kastration eines Hundes sind mit den Vorteilen einer Kastration NICHT auf zu wiegen.

Die Liste der Nachteile ist deutlich länger und wenn der Hund da was mit zu reden hätte würde er Gewiss seine Eier in welcher Form auch immer nicht her geben!

Kastration am Hund ohne Medizinischen Hintergrund, einem WIRKLICHEN Grund! ist Tierquälerei!

Wenn ich höre. Beugt Krebs vor, macht rüden netter und sowieso tut man denen ja nen gefallen. Da krieg ich echt das würgen!!!

Mit der Kastration des Hundes tut allein der Mensch sich einen gefallen! Er muss nicht aufpassen, kann unachtsamer sein, muss nicht wischen, keine Teppiche zusammen rollen und der Ta hat auch mit einer Ausräumaktion unter dem Deckmantel der medizinischen "Notwendigkeit" ein Sümmchen verdient.

Das ist Widerwärtig!

Bei Katzen macht es Sinn. Keiner kann auf einen Freigänger so aufpassen und das Katzenelend ist allgegenwärtig. Bei Pferden ist ein Hengst von über 500 Kilo auch kein Spaß wenn er durch Zäune geht und alle gefährdet nur um zur Stute zu kommen

ABER beim Hund greift keine dieser Argumentationen. Einen Rüden kann man erziehen auf eine Hündin aufpassen!!

Daher halte ich speziell beim Hund nichts von Kastration ohne guten Grund ist mies! Und Krebsvorsorge ist das hirnrissigste Ammenmärchen überhaupt!!!

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Weder kastrieren noch sterilisieren ist schlimm, wenn es nötig ist und das Leben für beide Seiten erleichtert. Bei der Sterilisation wird das Tier ja nur unfruchtbar gemacht - es selbst weiß das nicht und sowohl männliche alsauch weibliche Tiere gehen ihren Trieben weiter nach und versuchen sich Fortzupflanzen. Meinst du vielleicht das? Eben daß sie sinnlose Aktionen betreiben und suchen ohne das Nachwuchs kommt? Falls die Gedanken in die Richtung gehen, dann ist das Unsinn und in keinster Weise mit Menschen zu vergleichen, die vergeblich auf ein Baby warten.

http://www.hamburger-fortbildungstage.de/2007/Zur_Kastration_der_Huendin_Teil_II.html

Der Link ist echt interessant und habe ich gerade gefunden.

Es gibt eine art der Kastration wo ein Eierstock verbleibt um den Hormonhaushalt zu stabilisieren und gleichzeitig den Leuten die unbegründete angst zu nehmen der Hund bekommt Krebs. Zu dieser Theorie mit dem Krebs hat sie auch was interessantes geschrieben.

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@DennisG8

Das hat alles zwei Seiten. Ich kannte eine Hündin, bei der wegen mehrmaliger schwerer Entzündung die Gebärmutter entfernt wurde. Die verblieben Eierstöcke haben sich nach und nach dermaßen krankhaft verändert, dass der Hund fast gestorben wäre und eine Notoperation durchgeführt werden musste.

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@kuechentiger

Das ist dann aber ein wirklich guter Medizinischer Grund!

aber generell alle und immer aus zu räumen? Sicher nicht.

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@kuechentiger

Das ist dann aber ein wirklich guter Medizinischer Grund!

aber generell alle und immer aus zu räumen? Sicher nicht.

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Sterilisieren bei z.B. Katzen ist nicht an sich schlimm, aber es lässt die Hormone unbeeinflusst. Das heißt, Katzen werden weiterhin rollig. Kater verspritzen Urin. Aber noch schlimmer ist, dass Katzen häufig Krebs oder lebensbedrohliche Gebärmuttervereitungern bekamen. Deshalb kastriert man Katzen.

Du meinst Hunde, denn bei Katzen sind Gebärmutterentzündungen sehr selten - bei Hündinnen aber häufig. Katzen kastriert man, weil man einen potenten ( auch sterilisierten ) Kater im Haus geruchlich kaum ertragen kann und genausowenig kann man eine rollige Katze ertragen, auch für sie ist es eine Qual. Man will zudem keinen Nachwuchs, außer man züchtet eine bestimmte Rasse verantwortungsvoll.

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@Bille2000

Erlebt habe ich das zum Glück nie, ich habe nur davon gelesen. Und dass z.B. Gesäugetumore nach Sterilisationen auftreten. Wie auch immer, es gibt genug gute Gründe für Kastration.

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@Bille2000

denn bei Katzen sind Gebärmutterentzündungen sehr selten

eine unkastrierte Katze, die keine Möglichkeit hat, trächtig zu werden, wird ständig rollig. Und da ist eine Gebärmutter- oder Eierstockentzündung, oder beides, oder Zysten, oder Tumore, überhaupt nicht selten.

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Der Vorteil einer Kastration ist, dass sie die aidsverbreitung bei hunden und Katzen ausschließt. bei einer Sterilisierung ist das nicht so

Die Aids-Verbreitung? o.O Bitte was?

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Bei Hunden hat man noch kein Immunschwäche-Virus gefunden. Wie kommst du denn auf sowas?! Und FIV (Katzenaids) wird nicht nur durch Deckakte übertragen, sondern auch durch Beißereien - die kommen allerdings bei kastrierten Tieren tatsächlich seltener vor

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es kommt immer drauf an, was bezweckt wird. Sterilisieren betrifft nur die Zeugungsfähigkeit und Kastrieren mehr den Geschlechtstrieb.

Hallo MitHunSein,

Das ist nur bei weiblichen Kaninchen gefährlich.

Bei einer Sterilisation werden bei einem Weibchen die Eierstöcke entfernt, bei einer Kastration die Gebärmutter und die Eierstöcke.

Das ist ein schwerwiegender Eingriff und viele weibliche Kaninchen überleben das nicht. Bei den Männchen wird meist nur Kastriert und da da nur die Hoden entfernt werden, ist das Sterberisiko sehr gering.

Deswegen sollte man die Männlichen Kaninchen immer kastrieren lassen und die Weiblichen Kaninchen nicht.

LG Annika :-)

Meinst du vielleicht, daß sterilisieren komplizierter (nicht schlimm) sein soll, als kastrieren?

Weniger Fragezeichen, mehr Quellen! Woher hast du die Infos?

Wer sagt sowas? Was genau meinst du mit "schlimm"?

Kommt immer auf die Umstände an.

kein biologie in der schule? du bist männlich??? ....bei einer häsin wird der bauchraum aufgeschnitten...also ein rel. grosser eingriff ...beim rammler werden nur die hoden entfernt...keine blutige sache nichts....aber das sollte eigentlich logisch sein...sowas muss man nicht fragen wenn man etwas darüber nachdenkt

Ähm männchen kann man auch sterilisieren und Weibchen auch kastrieren... Ich glaube du hast den undterschied nicht begriffen...

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sehe ich genauso IrgendeinWesen :)

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man sagt sterilisieren eigentlich bei menschen und kastrieren bei tieren

Das ist absoluter Unsinn.

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Das ist Unsinn, denn sowohl bei Menschen und Tieren ist beides möglich!

October

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@October2011

man sagt sterilisieren eigentlich bei menschen und kastrieren bei tieren

Na - zur der Aussage hätte ich gern ein Statement.....:-))) Mit Quellenangabe bitte! ^^

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@sotnu

Liest du die anderen Antworten nicht? Der Unterschied wurde mehrmals erklärt:

Kastration - Entfernung von Hoden bzw. Eierstöcken, Sterilisation - Durchtrennung von Samenleitern bzw. Eileitern. Wobei im ersten Fall auch der Geschlechtstrieb minimiert wird und im zweiten Fall nicht.

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@sotnu

kann gut sein was ist den der unterschied ?

Wieso antwortest du auf eine Frage, stellt eine Behauptung auf und stellst dann eine solche Gegenfrage?.......kopfkratz.....

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@Biggi1963

besser ich weiss es jetzt als es nciht zu wissen oder ?

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