Wieso ist so ein Schüler bei Lehrern beleibt?

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3 Antworten

Okay ... eine Frage: wie habt ihr euch ihm gegenüber verhalten? Es ist in manchen Schulen, so ab 6. Klasse bis zur 10., nicht unüblich, daß´hier den "schlechteren" Schülern die soziale Kompetenz abgeht und sie gute Schüler mobben. Wenn man dann nachher es als "menschlich verwerflich" darstellt, wenn der Bessere sich nun seinerseits nicht sonderlich freundlich zeigt. Dabei ist die Frage, wie das Mobbing denn konkret aussieht. Manche Schüler begreifen es ja schon als Mobbing, wenn jemand wie er sich weigert, ihnen ihre Hausaufgaben zu machen.

Auch ist es eine Frage des Leistungsgefälles und teils auch eine Art Schutzschild, denn es kann nervig werden, wenn gerade die größten Hohlbirnen (sorry - ich mußte in meiner Schulzeit auf eine solche Lächerlichkeit wie Permutation, Kombination und Variation bei einem einzigen Mitschüler 3 Freistunden darauf verwenden, es ihm zu erklären, und als er es immer noch nicht begriffen hatte, eigentlich eine Leistung, die man schon einem Grundschüler abverlangen könnte, weigerte ich mich, weiter Zeit zu investieren, womit ich natürlich voll gemein war in seinen Augen) einen belagern und man deshalb selber nicht mehr zu dem kommt, was man gerne machte.

Übrigens ist es auch eine Frage, wie bei Euch benotet wird, denn an manchen Schulen fühlen sich gute Schüler über die Bewertungspraxis deutlich benachteiligt. Es gibt also viele Fragezeichen bei Deiner Aussage, sei es statisch oder dynamisch. Sage mir, ob er zumindest früher von Euch gemobbt wurde und wie sein Mobbing aussieht und wir können weiterreden. Es ist hier nämlich nicht auszuschließen, daß es sich um Mißverständnisse handeln könnte.

Übrigens kann auch ich es nicht verstehen, was manche Schüler der Oberstufe für "Leistungen" erbringen. Gerade auf dieser Plattform wird bei nicht wenigen Oberstufenschülern und Studenten ein Defizit erkennbar, mit welchem man an meiner Schule nicht einmal die 8. Klasse überstanden hätte. Selbst Studenten im 6. Semester schaffen es nicht mehr, sauber zu zitieren und machen über das Zitat einer Verordnung z.B. aus Puddingpulver ein verzehrfertiges Dessert (und solche Arbeiten werden dann noch mit einer 1 bewertet). Da stehen auch mir teils die Haare zu Berge.
 Allerdings dürfte ggf. die betreffende Studentin meine sachliche Feststellung schon als "Heruntermachen" und "Mobbing" empfinden.

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Kommentar von PolluxHH
07.11.2016, 21:05

Zuerst wollte ich es ja nicht, aber - Du wolltest eine Antwort und ich erwarte von einem Schüler der 12. Klasse, daß er ein Problem strukturieren, operationalisieren und so präsentieren kann, daß darauf auch wirklich eine Antwort möglich ist. Die einzig wirklich feststellbaren Tatsachenbehauptungen waren, daß betreffender Schüler sehr gut in der Schule sei (quantifiziert und damit untermauert) und ihm deshalb in Grenzen Sonderrechte seitens Lehrern zugestanden werden (hinreichend umrissenes Beispiel). Alles andere - und damit der eigentliche Hauptaspekt Deiner Frage - beruht auf nicht verifizierten Meinungsäußerungen bzw. rhetorischen Floskeln. Wie soll man dann ernsthaft antworten? Hier sind massive methodische Mängel zu erkennen, die darauf schließen lassen, daß Du nie wirklich gelernt hast, zwischen (impliziten) Meinungsäußerungen und Tatsachenbehauptungen zu unterscheiden oder Aussagen auf die definitorische Ebene herunterzubrechen, was aber wieder auf eine schlechte rationale Kontrolle schließen läßt. Wenn man aber davon ausgehen kann, daß eine rationale Filterung eher weniger stattfindet, werden dadurch alle Meinungsäußerungen fragwürdig bzw. wären komplett aus der Aussage zu streichen, da als in einer nicht überprüfbaren Weise systematisch subjektiv verfärbt zu mutmaßen.

Allerdings wird gerne jemand als "arrogant" angesehen, der solche Aussagen erst hinterfragt, statt Meinungsäußerungen ungeprüft zu übernehmen. Bestenfalls wird dies dann als "unbequem" und "sozial unerwünschtes Verkomplizieren" empfunden ... oder als Mobbing.

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Ein Lehrer will, dass man seinen Unterricht weiterbringt und dass man ihm zuhört. Wenn er sieht, ah der eine Schüler tut was und bringt gute Leistungen, dann gibt ihm das Bestätigung und er freut sich natürlich, dass man seinem Unterricht folgt 

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Weil er ein guter Schüler ist. Du sagst es doch selbst, ich versteh das Missverständnis deinerseits nicht.

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