Wieso ist Schulz in den Umfragen so abgestützt?

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13 Antworten

Er hat außer Geschwurbel nichts zu bieten.
Gleich was er von sich gibt, seine SPD weiß das zu verhindern.

Die SPD hat nicht vor die Agenda 2010 zu beenden.
Genau deshalb verharrt die SPD im Keller der %e.

Was wollen die Wähler auch mit Niedriglohn und prekären Arbeitsverhältnisseh, nebst der Altersarmut vor Augen?

Wer erwartet die Bürger zu verarmen und für diese neoliberale Politik auch noch belohnt zu werden, ist heillos verpeilt.
Ein Desaster Agenda 2010 ist ausreichend, eine zweite Chance gibt es nicht.

Mehrheit der Deutschen hält Schulz für unglaubwürdig
Trotz des Höhenflugs bei Wahlumfragen für die SPD unter ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz nehmen viele Deutsche diesem anscheinend nicht ab, dass er seinen sozialen Ankündigungen Taten folgen lässt. Das geht aus der jüngsten Emnid-Erhebung für die "Bild am Sonntag" hervor. Demzufolge ist auch Schulz' Zustimmung seit seiner Kür zum Kanzlerkandidaten erstmals geschrumpft.
Die Liste an Maßnahmen, die Schulz zugunsten "hart arbeitender Menschen" ergreifen will, ist so lang wie ambitioniert. Sie reicht von der Eindämmung nur befristeter Arbeitsverträge über die Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld für ältere Arbeitslose bis zur Abschaffung der niedrigeren Steuerlast für Kapitalerträge im Vergleich zu Lohneinkommen.
57 Prozent bezweifeln Umsetzung
An der Umsetzung dessen zweifeln aber offenbar mehr Menschen, als die guten Umfragewerte für die SPD vermuten lassen. So halten 57 Prozent der durch Emnid Befragten eine Realisierung dieser Ankündigungen für "unglaubwürdig". Gerade einmal 36 Prozent erachten sie für "glaubwürdig".

In Talkshows, bei Reden und Interviews gibt Martin Schulz sich gerne als einfacher Mann aus dem Volk für das Volk und spricht am liebsten über soziale Gerechtigkeit. Dass er die Schule abgebrochen hat und Alkoholiker war, sollte man nicht gegen ihn einsetzen. Das ist unfair und gehört sich nicht. Es fällt aber auf, dass er selbst diese Fakten aus seiner Biographie gerne für sich einsetzt nach dem Motto: „Schaut mal, ich bin keiner aus dem abgehobenen Establishment, bin ein ganz einfacher Mann, halt nur mit frecher, großer Klappe, ansonsten genau wie ihr mit allen Schwächen und verdiene doch wie jeder Mensch eine zweite Chance.“

Nicht ungeschickt wie er sich inszeniert. Das kann er, keine Frage. Aber was für ein Mensch ist dieser Martin Schulz eigentlich?

Für die SPD mag all das keinerlei Rolle spielen. Sie haben ihren neuen Hoffnungsträger, der ihnen ein paar Prozentpünktchen mehr einzubringen verspricht als der unbeliebte Sigmar Gabriel, den die Leute schon kannten und wussten, was sie von ihm zu halten haben. Martin Schulz kennen die Deutschen bisher kaum. Dies sollten kritische und investigative Journalisten, die anders agieren als die artige Anne Will – selbst absolute Top-Verdienerin und Teil des Establishments – ändern.

Das Einzige, was für die SPD zählen dürfte, ist wohl, ob sie jemand aus den 20 Prozent-Tal der Tränen rausholen kann. Wer und wie, wird ihnen letztlich egal sein. Die Genossen waren da noch nie kleinlich. Doch uns Bürgern und Wählern sollte das nicht egal sein.

Die Leute sollen wissen, mit was für einem Mann sie es hier zu tun haben, der vor Selbstbewusstsein (oder Selbstüberschätzung?) nur so strotzt, sich schon als den kommenden, als den idealen Kanzler sieht, der sich als integrer Anwalt der kleinen Leute aufspielt, in Wirklichkeit aber einer der größten Abkassierer von allen gewesen zu sein scheint.
Quelle: https://philosophia-perennis.com/2017/01/31/martin-schulz-abkassierer/

Das hat mehrere Gründe.

Zum einen bekennt sich die SPD nicht eindeutig zu einer Koalition. Ihr Wählerklientel möchte Rot-rot-Grün doch die Parteirechten, zu denen Herr Schulz ebenfalls gehört, streben eher eine Ampelkoalition an, als R2G.

Zum anderen ist auch die schlechte Regierungsbilanz der GroKo mittragend für den Absturz. Zu guter letzt hat es Schulz versäumt beim Abgang Steinmeiers das Amt des Außenminister einzunehmen, welche szur Folge hat, dass er kaum mediale Aufmerksamkeit auf sich einen kann und sich nicht - anders wie Merkel - als erfolgreicher Weltpolitiker präsentieren kann.

Inhaltlich steht er auch für Hartz 4 Sanktionen und gegen eine Vermögenssteuer. Da gehen die linken Wähler lieber zur Linkspartei.

Außerdem fing er den Wahlkampf genauso inhaltslos an, wie Frau Merkel. Ein Kanzlerkandidat ohne Inhalte wird es nicht ins Kanzleramt schaffen.

Auch ist er rhetorisch sehr schwach und es haftet negative Kritik an ihm seit er Europaparlamentarier ist. Ein Corbyn oder Sanders ist er nicht.

Im Wahlkampf hat Schulz auch schon schwere Fehler gemacht. So soll er Herrn Albig (Ministerpräsident Schleswig Holstein) angeordnet haben vorerst nicht zurückzutreten, was dem Land die Ampelkoalition gekostet hat.



atzef 24.06.2017, 22:51

Das meiste ist falsch.

Ich als SPD-Wähler hätte mir gerade wegen der guten Leistungsbilanz der GroKo deren Fortführung unter Schulz gewünscht. Aber die Linkspartei und insbesondere Wagenknecht will ich nicht in einer Regierung sehen!

Zur Linkspartei gehen keine linken Wähler, sondern anspruchsverwahrloste Empfänger von Sozialeinkommen.

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soissesPDF 24.06.2017, 23:28
@atzef

"... anspruchsverwahrloste Empfänger von Sozialeinkommen." ein wahrer Schmarrrn ist das.

Die SPD hat HartzIV in Szene gesetzt und erhielt im Februar 2010 eine Klatsche vom BverfG, weil es verfassungswidrig war und hinsichtlich der Sanktionen nach wie vor ist.
Wörtlich heiß es im Urteil des BverfG "Der Staat hat das Existenzminimum jederzeit zu sichern und Teilhabe zu ermöglichen."

Genau deshalb fehlt den Sanktionen jede Rechtsgrundlage.
50% der HartzIV Klagen verlieren die Jobcenter mit Pauken und Trompeten vor den Sozialgerichten.
Nur wer hats erfunden?
Die SPD.

Ohne die Politik der SPD gäbe es die AfD schlicht nicht.
Noch ein Stück weiter zurück in der Geschichte, auch Grüne und Linkspartei gäbe es ohne das Versagen der SPD.
An Unfähigkeit ist die SPD historisch nicht zu überbieten.
Es wird Zeit, dass sie in den Orkus der Geschichte geht.

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Man hört von ihm rein gar nichts. Er schafft es nicht , Aufmerksamkeit für das Programm seiner Partei zu bekommen, deren Vorsitzender er ist .     Ihm fehlt Charisma und Eloquenz  eines Emanuel  Marcon , um  die Wähler zu begeistern, und die SPD aus dem Umfragetief zu   hieven.....

  

Die SPD hat den Fehler begangen und eine mögliche Koalition unter Einschluss der Linkspartei ins Auge gefasst, u.a. sehr konkret im Saarland.

Das wurde von vielen Wählern, die zwar keinen Bock mehr auf Merkel hatten, wohl aber die erfolgreiche Arbeit der GroKo goutierten, nicht gewünscht. Denen ist dann doch Schwarz-Gelb lieber...

Ferner hat die SPD unter Generalsekretärin Barley unfassbar viele dümmliche, unprofessionelle Fehler in der Wahlkampagnenführung der SPD begangen, u.a. den, Schulz auf Bitten der abgewatschten Kraft aus dem NRW-Wahlkampf herauszulassen..

soissesPDF 24.06.2017, 23:41

Ach was, NRW hat die SPD verloren, weil selbst Türken die AFD wählen.
Das Bundesland ist heruntergewirtschaftet.

Nun machte Schulz den Schwafelkopf Heil erneut zum SPD Sekretär. Der erzählte schon gröbsten Unfug mit Einführung der Agenda 2010.
Das und nur das ist die Hypothek der SPD, ihre asoziale Politik.

Es ist höchst albern ein Steuerkonzept zu propagieren, ohne eine Machtoption.

Merkel verteilt die Geschenke, weil sie am Drücker sitzt.
Im Juli die Rentenerhöhung und die nächste turnusmäßige Ankündigung der Steigerung von HartzIV.
Nicht weil sie das sonderlich will, sondern SGB I - XII so wirken.
Mit Merkel gab und gibt es derzeit Tariflohnerhöhungen, oberhalb der Inflationsrate.
Unter SPD Kanzlern gab es Renten- und Lohnkürzungen.

Ergebnis, Merkel braucht nicht einmal Wahlkampf zu machen, alle Nachrichten laufen auf sie zu.

Und Schulz, der schwurbelt fleißig vor sich hin.
Kaum sagt er auch nur nichts, meldet sich der rechte Flügel, der Seeheimer Kreis und verkehrt selbst das nichts noch ins Gegenteil.

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Nun, er ist ein bloßer Schaumschläger, außer heißer Luft und ein paar "Kosmetika" hat er nix weiter in seinem ideologischen Gepäck. 


Nach und nach haben auch die, die auf den Schulz-Zug aufgesprungen sind gemerkt, dass der Schulz ein gewöhnlicher Schwätzer ist.

Schulzi - (Politik, Bundestagswahl)

Weil er keine Antwort auf die Frage liefert, die die Menschen zurzeit am meisten bewegt. Stattdessen bewegt er sich vornehmlich auf Nebenschauplätzen.

Bei den Umfragen sollte man sehr vorsichtig sein. Je nachdem welche Interpretation es haben soll, lässt es sich formulieren. 

Ich bin noch nie, bei einer Umfrage über Politik gefragt worden. Meine Freunde, Familie, Klassenkameraden oder Kommilitonen auch nicht. 

Crack 24.06.2017, 21:11

Ich bin noch nie, bei einer Umfrage über Politik gefragt worden. Meine Freunde, Familie, Klassenkameraden oder Kommilitonen auch nicht. 

Ich auch nicht.
Aber, wundert Dich das wirklich?
Schließlich gibt es mehr als 60Millionen Wahlberechtigte.
Du kannst ja mal eine Wahrscheinlichkeitsrechnung aufmachen.

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Weil die Menschen gemerkt haben das eben nix dahinter steckt...

Schulzzug entgleist...not sad 

Es gab den Schulzefekt, aber irgendwann hat man dann auch gemerkt das er nicht so toll Ist, das hätte sich die SPD kurz vor den Wahlen überlegen sollen ihn zu nehmen

Weil seine Wahlversprechen so nach und nach immer unglaubwürdiger wurden und die Mainstream-Medien ihren Beitrag dazu geleistet haben. So bleibt uns wohl die Raute des Grauens weitere 4 J. erhalten.

Apfelkind86 24.06.2017, 20:00

Erst wurde behauptet, die rot-grün versiffte SPD-Presse würde Schulz so hoch hypen und nun heißt es, die Mainstream Medien wurden ihn kaputt machen.

Man sollte sich mal entscheiden.

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Crack 24.06.2017, 21:07


Weil seine Wahlversprechen so nach und nach immer unglaubwürdiger wurden

Was genau meinst Du damit?



und die Mainstream-Medien ihren Beitrag dazu geleistet haben

Wie gut das es die Medien gibt.
Die kann man für wirklich alles verantwortlich machen.

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Wegen gelebter Ämterpatronage in Brüssel z.B. ?

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