Wieso ist Schule so ... ?

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7 Antworten

Das ist politisch gewollt. Zuständig sind hier die Länder, jedes jeweils für sich selbst bzw. seine Zuständigkeit. 

Wollen wir daran Veränderungen herbei schaffen sind wir als wahlberechtigte Menschen in der Verantwortung entsprechende Veränderungen einzufordern. So lange wir uns aber nicht kümmern wird aus den zuständigen Landesministerien weiterhin Müll kommen den Lehrkräfte umzusetzen haben. 

Gemeinschaft ist eine normale Geschichte denn kein Mensch lebt auf einer einsamen Insel. Wird Schule allerdings ausreichend Raum dafür geboten kann Gemeinschaft eine bereichernde Sache sein. 

Leistungsdruck ist ein Thema mit welchem nach meiner persönlichen Auffassung sich die Erwachsenenwelt als Erfinder und Verfechter derselben von anderen Themen ablenkt. Es ist eine wunderbar faule Ausrede um sich vor dem eigentlichen Leben mit all seinen bunten Facetten drücken zu können. - Wie festgestellt. Das ist meine persönliche Meinung. 

Ich kenne aber auch keinen Leistungsdruck, habe ihn in der Schule nur äußerst selten erlebt. Ich hatte das große Glück Eltern zu haben die mir zur Seite standen, mich also mit dem Lehrstoff nicht im Stich ließen. Schon bevor ich zur Schule ging war mir bewusst wozu rechnen und schreiben eigentlich gut sind. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung. Mir waren die Vorteile bewusst. Also habe ich sehr gerne gelernt. Für mich. 

Und da mir zuhause sehr viele verschiedene weitere Themenbereiche angeboten wurden um diese leben zu können fand ich immer Ausgleich, Möglichkeiten Lernpausen einzulegen von einer Qualität die die Lernfähigkeit fördern. 

Zu den zu erwartenden Noten erklärte uns unser Vater dass es nicht gut sei die besten Noten anzustreben. .Denn wer mit den besten Noten in den Arbeitsmarkt strebt fördert eine sehr hohe Erwartungshaltung. Ob dieser dann aber in der Praxis über Jahrzehnte ohne gesundheitliche Folgen Rechnung getragen werden kann mag dahin gestellt sein. Jedenfalls sprechen die veröffentlichten Statistiken der Krankenkassen dazu eine andere Sprache. 

Wesentlich ist zu verstehen. Es nutzt mir absolut Nichts eine Formel auswendig zu können, die umstellen zu können aber sie nicht in der Praxis anwenden zu können. Kann ich die Formel aber in der Praxis anwenden fällt es mir leicht sie theoretisch festzuhalten. 

Den Zuständigen ist durchaus seit Jahrzehnten bekannt dass unser Schulsystem absolut nicht förderlich ist für die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt. Es gibt schließlich mehr als genug entsprechende Beweise dafür. Nicht zuletzt Nachweise aus der Deutschen Wirtschaft die auch seit Jahrzehnten durchaus lautstark veröffentlicht werden. 

Unter dem Strich gibt es deshalb heute manche Möglichkeit sich stressfrei für den eigenen angestrebten Traumberuf zu qualifizieren. Voraussetzung ist natürlich diesen zu kennen. Universitäten und Hochschulen bieten Praktika an während derer die tatsächliche Eignung nachgewiesen werden kann. Ausbildungsbetriebe ziehen junge Menschen mit mittelmäßigen bis schlechten Noten aber tatsächlicher Eignung verbunden mit Einsatzwille und Interesse jenen vor die mit Bestnoten wedeln und sonst absolut Nichts anzubieten haben. 

Es liegt ein gutes Stück an den Schülern selbst ob sie sich verrückt machen - lassen - oder sich darin üben sich gemeinsam auf das Leben als Erwachsene vorzubereiten. Dann eben stressfreier 

Unter dem Stichwort "Schulpreis" wirst Du manche gute Idee finden wie Schule optimiert werden kann. In der Regel sind die Lehrkörper sehr offen. 

Dann gibt es noch Schüler-Mitverwaltung, Schülerzeitung, Jugendparlament mit denen Veränderung geschaffen werden kann.. 

Nutzen junge Menschen diese Möglichkeiten werden über kurz oder lang die Eltern als Wähler und damit schlussendlich Zuständige mit einbezogen. 

Ich habe übrigens auch in meinem mittlerweile abgeschlossenen Berufsleben keinen schlimmen Stress erlebt. Das Gefühl, am Ende des Tages auf erledigte Arbeit schauen zu können, zu wissen dass es sich gelohnt hat diesen Tag gelebt zu haben, hat schon sehr Viel für sich. Der anschließende Schlaf ist erholsamer. Also geht am nächsten Tag die Arbeit leichter von der Hand. 

Ich bin in verschiedenen Berufsbereichen gefragt worden wie ich es mache dass ich so schnell, gründlich und fehlerfrei arbeiten kann. Das ist ganz einfach: Mit Humor und Realitätsbezug. 

Wir Menschen und auch sonst kein Lebewesen auf dieser Erde ist dazu gemacht Nichts zu tun. Sind wir unter- oder falsch belastet werden wir krank. Wer hat da schon Böcke drauf?

Hinzu kommt dass keine Arbeit beißt oder davon läuft  Ist sie aber erledigt ist ein eigener Wert, ein Selbstwert geschaffen. So viel Mühe darf sich tatsächlich jeder Mensch wert sein. 

Du trainierst jetzt für den Rest Deines Lebens. Vielleicht solltest Du also mal Deinen Standpunkt hinterfragen und versuchen einen zu finden der die natürlichen Anforderungen - ja, dazu gehört eben auch Schule - leicht bewältigen lässt.

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Ich stimme Dir in Deiner Einschätzung über die Wirkung der Schule ausdrücklich zu. Ich zähle sie in ihrer Mehrheit zu den destruktivsten Orte, die Menschen je geschaffen haben. ABER:

... und kann dagegen nicht endlich etwas unternommen werden?

Abgesehen davon, dass das bereits geschieht, klinkt Dein Halbsatz allerdings so, als seien dafür die anderen verantwortlich.

Es gibt Menschen, die verweigern sich der Schule, obwohl es einen Schulzwang gibt, andere gründen Vereine oder schreiben Bücher, in denen sie Aufklärungsarbeit leisten. Wieder andere strukturieren bestehende Schulen so um, dass man es in ihnen aushalten kann und mit den Insassen nicht das geschieht, was Du beschreibst. Dann gründen Leute demokratische Schulen, wo jedes Kind selbst bestimmt, was es lernt. Ich könnte Dir für alle diese Vorgehensweisen mehrere Beispiele nennen.

Du wirst Deine Schule so lange als Satan erleben, bis DU etwas dagegen unternimmst; was das auch immer sein mag. Die Probleme, die die Schüler haben, sind höchst unterschiedlich, weshalb auch jeder Betroffene unterschiedlich reagiert. Das reicht von Apathie, Gleichgültigkeit und Suizid bis hin zu Auseinandersetzungen mit dem Schulsystem, die gerne auch vor Gericht geführt werden.

Wenn Du mal lesen willst, wie Letzeres aussehen kann, empfehle ich Dir diesen Link. Du kannst Dich danach gleich noch inspirieren lassen, wie Berliner Schüler ihren Protest gegen den Schulzwang organisiert haben. Die verlinkte Hompage ist diesbezüglich sehr interessant.

http://kraetzae.de/schule/unterrichtsverweigerung/

Gruß Matti

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Es kann nicht jedes Kind Einzelunterricht bekommen und nur lernen, auf was es gerade Lust hat.

Gerade in der Schule soll das "Miteinander" gelernt werden. Das Leben wartet nicht auf jeden einzelnen, wenn er gerade mal "Bock" hat.

Auch in der Arbeitswelt gibt es nur ein Miteinander. (zumindest meistens)

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Kommentar von ZANPASTATUBE
19.03.2017, 23:37

Nein nur Arbeitssklaven.Jeder arbeite für eine höhere Person und die ganz unten arbeiten dafür das wir nicht jagen,pflanzen,ernten müssen.Und wenn wir die Rohstoffe aufgebraucht haben löschen wir uns durch dieses system selber aus.

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schule dient hauptsächlich dem erwerb von klarem logischem denkvermögen

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warum stehst du dir selbst im weg nicht der Satan oder nenne es wie du willst Lerne für dich und nur für dich denn es wird dich dein ganzes Leben begleiten Lernen ich mache es Heute noch und jeden Tag !! ;-)

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Durch das Miteinander

???

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Durch diese Schablone sind wir alle mehr oder weniger gepresst worden. Selbstverständlich ohne die Betroffenen vorher zu fragen.  

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