Wieso ist M.P. auf einmal so schnell an Krebs gestorben, obwohl es ihr vor weniger als 3 Wochen noch gut ging?

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7 Antworten

Eine solche Situation kann sich sehr schnell ändern. Befallen die Krebszellen ein Organ, ist dieses ja nicht sofort so sehr dadurch geschädigt, dass es nicht mehr funktioniert.

Ein Krebstod erfolgt häufig dann so spontan, wenn die Krebszellen die Leber befallen haben. Ist die Leber dann irgendwann so sehr geschädigt, dass sie nicht mehr richtig funktioniert und dann schließlich die Funktion komplett einstellt, dann stirbt man auch recht schnell. Das kann binnen weniger Tage erfolgen. Der Körper vergiftet sich selber und letztendlich stellen dann alle Organe ihre Funktion ein.

Eine andere Möglichkeit ist, dass die Krebszellen sich im Gehirn breit gemacht und dort irgendwann auf lebenswichtige Hirnregionen gedrückt haben. Auch das kann sehr, sehr schnell gehen, ohne dass man dies vorher großartig bemerkt.

Häufig haben diese Personen noch nicht mal starke Schmerzen, denn die Bauchorgane und das Gehirn sind nicht mit Nerven versehen. Schmerzen treten wirklich erst dann auf, wenn der Krebs so ziemlich alles befallen hat und einzelne Tumore auf die Nervenstränge drücken.

Das ist ja gerade das Tückische an Krebserkrankungen. Man bemerkt sie leider häufig erst viel zu spät und dann kann man in vielen Fällen nicht mehr helfen. Die Medizin ist heute extrem weit und den meisten Krebspatienten könnte man, wenn sie frühzeitig zum Arzt gehen, auch noch helfen. Leider aber gehen viele Leute nicht zu den Vorsorgeuntersuchungen und so werden viele Krebserkrankungen zu spät erkannt, was dann letztendlich mit dem Tod endet.

Ich denke, für Miriam Pielhau ist es besser, dass dieser Todeskampf relativ schnell vorbei war. Ich denke aber auch, dass Miriam Pielhau sich nach außen hin immer stark gezeigt hat und sich ihre Schwäche nicht hat anmerken lassen (ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Kräfte man da auf einmal entwickeln kann, nur um sich seine Schwäche ja nicht anmerken zu lassen). Nur ihre engsten Familienangehörigen und Freunde werden wissen, wie schlecht es ihr wirklich ging.

Ich möchte all ihren Angehörigen mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken.

RIP


Huflattich 15.07.2016, 12:06

Die Medizin ist heute extrem weit und den meisten Krebspatienten könnte man, wenn sie frühzeitig zum Arzt gehen, auch noch helfen. Leider aber gehen viele Leute nicht zu den Vorsorgeuntersuchungen und so werden viele Krebserkrankungen zu spät erkannt, was dann letztendlich mit dem Tod endet.

Ich wage zu widersprechen mMn hat sich die Medizin in Jahrzehnten doch nicht bewegt. Die scheinbaren "Erfolge" sind kurzfristig und die wenigsten überleben am Ende wirklich ihr Krebs-geschehen. 

Die "Vorsorge" ist Früherkennung und das was dort erkannt wird führt zu Verlust von Lebensqualität oder zu engmaschiger Kontrolle, die nur eins nach sich zieht - Kosten, Zeitverlust, und Leid .Es gibt Statistiken die diese Untersuchungen sogar komplett in Frage stellen

Alles was alternativ versucht wird, wird nicht weiterverfolgt, sondern im Keim erstickt - bekämpft und als "Geld-macherei" Scharlatanerie verschrien. Als ob Chemotherapien kostenlos zu haben wären......

Dabei ist bekannt, dass Krebszellen auch im gesunden Körper frei kursieren und nur von einem intakten Immunsystem in Schach gehalten werden. Also,.das was z.B. helfen könnte, wären Methoden das Immunsystem auf Vordermann zu bringen und das Gift aus der Nahrung heraus zu halten . 

Meiner Meinung nach ist "Vorsorge" scheinbare Beruhigung - der Stempel, der nachweißen soll, dass wir zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Auffälligkeiten - erkennbare Krebserkrankungen aufweisen, mehr nicht .  

Echte Vorsorge ist mMn sich vitaminreich und natürlich zu ernähren sich zu bewegen und blutgruppengerecht zu leben (Buchtipp vier Blutgruppen vier Strategien für ein gesundes Leben von Dr. Peter D'Adamo im Piper Verlag erschienen) 

Eben alles Ansichtssache .

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Sternenmami 15.07.2016, 14:04
@Huflattich

Ich weiß nur, dass ich ohne diese "scheinbare Beruhigung", welche sich "VORSORGE" nennt, nicht mehr leben würde. Bei genau einer solchen Vorsorgeuntersuchung wurde nämlich mein Krebs erkannt und auch geheilt.

Gleiches gilt für meinen Vater (Magenkrebs) und meine Mutter (Gebärmutterhalskrebs).

Und ich wage zu bezweifeln, dass eine vitaminreiche, natürliche und blutgruppengerechte Ernährung eine echte Vorsorge vor Krebs ist. Aber nun gut ... wie Du schon erwähnt hast ... Ansichtssache!

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Aus eigener und leidvoller Erfahrung kann ich dir sagen, dass es verdammt schnell gehen kann.

Bei Miriam war es ja so, daß sie in 2014 schon die Diagnose bekam, daß der Körper voller Metastasen ist. Sie hat ja immer dagegen angekämpft und dieses K-Ding seelisch und moralisch nicht an sich herangelassen.

Nun haben die Metastasen die die Überhand gewonnen und gerade bei befallenen Organen sind die Prognosen extrem schlecht und es kann wirklich rasend schnell gehen, daß der Tod eintritt.

Als bei meinem Hund ein Hämangiosarkom festgestellt wurde, erfolgte sehr schnell die Entnahme der Milz. Dabei war zu sehen, daß der Tumor schon gestreut hatte. 12 Tage nach der OP mussten wir sie gehen lassen, ihr Herz spielte verrückt und sie war so schwach, daß sie nicht mehr aufstehen konnte. Dazwischen lagen zwei heftige Kollapse.

Unser Nachbar ist auch innerhalb kürzester Zeit (3 Wochen, nachdem man es ihm ansehen konnte) gestorben, das kann ganz schnell gehen. Viele Metastasen, eine kleine Entzündung, die eine Chemo unmöglich macht, und das war's.

http://www.bild.de/regional/berlin/miriam-pielhau/wer-kuemmert-sich-um-ihre-tochter-46800180.bild.html

So wie ich gelesen habe, hat sie schon 2008 Brustkrebs "besiegt" .

Alle der modernen Medizin zur Verfügung stehenden Methoden zielen darauf ab Krebszellen zum absterben zu bewegen .Dabei sterben eben nicht nur diese sondern auch ganz gesunde Zellen ab,die der Mensch zum leben braucht. Daher sagt man, dass die meisten Menschen nicht am Krebs - an sich - sondern an der Behandlungsmethode sterben .

Solange nicht ernsthaft auch an Alternativen - ohne "Vergiftung" - gearbeitet wird und im Gegenteil all das bekämpft wird, dass uns aus der Natur zur Verfügung steht., werden wir wohl mit diesen Nachrichten leben müssen.......... 

Dabei sterben täglich auch Menschen daran ,die nicht in den Nachrichten erscheinen - nicht prominent sind .Zu bedauern sind immer besonders die Hinterbliebenen - "egal" ist mir das beileibe nicht . 

Ich finde den nun schon jahrelang ergebnislos tobenden Kampf gegen Krebs zum heulen, zum verzweifeln - und er macht mich wütend..

Was ist denn eigentlich so schwierig daran, den Namen auszuschreiben, damit alle wissen, um wen es geht? Mirjam hatte schon einmal Krebs und dieser ist nun mit aller Härte zurückgekommen. Das kann sehr schnell gehen. Und ob sie sich nun vor drei Wochen vor der Kamera aus kotzt oder sagt, ihr geht es gut, ist allein ihre Sache.

ladidaladidu 15.07.2016, 10:39

Was hat dieser Kommentar jetzt mit meiner Frage zu tun? Kein Spammen bitte.

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uncutparadise 15.07.2016, 11:00

Wer spammt denn hier ? Diamant-Fraganten nicht.

Was meine Antwort mit deiner Frage zu tun hat ? Lies deine Frage zu Miriam Pielhau und Krebs, lies meine Antwort und du weißt es !

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uncutparadise 15.07.2016, 13:49
@ladidaladidu

Ich dachte, Texte zusammenhängend lesen und verstehen, lernt man bereits in der Grundschule...

„Wieso ist M.P.“

Was ist denn eigentlich so schwierig daran, den Namen auszuschreiben, damit alle wissen, um wen es geht?

„auf einmal so schnell an Krebs gestorben, wie kann man dann so schnell so abbauen, dass man in ein paar Tagen stirbt?“

Miriam hatte schon einmal Krebs und dieser ist nun mit aller
Härte zurückgekommen.

Krebs ist ja nun kein Pistolenschuss, der einfach "zuschlägt" und man tot umfällt.

Das kann sehr schnell gehen.

„obwohl es ihr vor weniger als 3 Wochen noch gut ging?“
„Hat M.P. in letzter Zeit schlicht in der Öffentlichkeit gelogen“

Und ob sie sich nun vor drei Wochen vor der Kamera aus kotzt oder nur sagt, ihr geht es gut, ist allein ihre Sache.

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Was soll ein M.P. sein? Wofür stehen diese Buchstaben? NAch einer relativ langen Suche bin ich dahin gekommen, was das sein soll. Hast du eine Namensallergie?

http://www.welt.de/wissenschaft/article157030858/Bei-Rueckkehr-des-Krebses-ist-die-Prognose-schlechter.html

Krebs an der falschen Stelle macht dich ganz schnell alle. Wer einmal einen Krebspatienten unter den Ärzten leiden sah, fängt an, zu überlegen, ob er lieber ohne Ärzte stirbt.

ladidaladidu 15.07.2016, 10:21

M.P. sind Initialen und kein "Ding".

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Annabell2014 15.07.2016, 10:23

M.P. steht für Miriam Pielhau

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Wonnepoppen 15.07.2016, 10:28
@Annabell2014

Aber warum kann man den Namen nicht gleich ausschreiben, dann bräuchte man nicht fragen?

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priesterlein 15.07.2016, 10:32
@Wonnepoppen

Vielleicht dachte der Frager, dass der Name an sich unwichtig wäre, wollte aber einen konkreten Fall nennen. Dass es wichtig ist, dass es ein Krebswiederholungsfall ist und dass Krebspatienten eher durch Hoffnung als durch Wissen sagen, dass es ihnen gut gehe und dass sich das eher auf die momentane Befindlichkeit und nicht auf das Siechtum bezieht, ließ er mal außer Acht.

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ladidaladidu 15.07.2016, 10:46
@priesterlein

"und dass sich das eher auf die momentane Befindlichkeit und nicht auf das Siechtum bezieht"

?! Wenn ich dahinsieche, dann ist meine "momentane" Befindlichkeit nicht gut.

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priesterlein 15.07.2016, 10:48
@ladidaladidu

Das wechselt. Ich habe selber bei einigen Krebspatienten miterlebt, wie sie praktisch zerfielen und trotzdem noch ihre guten Tage hatten, die ihnen neue Hoffnung gaben.

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Sie hat mit Sicherheit nicht gelogen ,sie hat einfach gekämpft und an das Gute geglaubt.

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