Wieso ist meine externe Festplatte über USB beschreibbar und nicht wenn ich sie an's Lan anschließe?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Das liegt daran, dass das Betriebssystem im Router (wahrscheinlich ein Linux-Derivat) das OSX-Format  (HFS+) nur lesen kann aber eben nicht schreiben (war früher mit NTFS auch so).

Leider unterstützen die Routerhersteller fast ausschießlich die Microsoft-Formate für Lese- und Schreibzugriff. Selbst typische Linuxfomate werden oft nicht unterstützt.

Das bedeutet ich muss die Partition FAT formatieren und das Image ebenfalls so erstellen? Kann TimeMachine denn auf FAT sichern?

0
@Retexla

So sieht es leider aus. Die Platten am USB-Port des Routers sollten FAT32 formatiert sein. Das begrenzt leider die max. Dateigröße auf 4 GB und die Partitionsgröße auf 32 GB. Mit Spezialtools gehen größere Partitionen, was aber offiziell von MS in seinen Specs zu FAT32 nicht unterstützt wird. Stellt somit ein potentielles Risiko dar.

xFAT sollte man bei Festplatten grundsätzlich nicht verwenden, um Hardwareschäden und Datenverluste zu vermeiden. Darauf weißt MS auch ausdrücklich auf seiner Supportseite hin.

Eventuell ist noch NTFS eine Alternative. Ich weiß aber nicht, ob es Router gibt, die das unterstützen. Meiner jedenfalls nicht.

Bei meinem Speedport 723V muss außerdem der Zugriff mittels »Logical Block Addressing (LBA)« erfolgen. Dazu muss nach Erstellen der Partition das entsprechende Flag gesetzt werden.

0

Was möchtest Du wissen?