Wieso ist Kokain eine harte Droge?

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8 Antworten

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Kokain zeigt sowohl eine starke, stimulierende Wirkung auf die Psyche wie auch eine Wirkung auf den Blutkreislauf, indem es die Blutgefässe verengt und dadurch einen lokal betäubenden Effekt hat. Die stimulierende Wirkung des Kokains hängt direkt mit der Beeinflussung der Neurotransmitter im Gehirn zusammen. Die Nervenzellen, die Dopamin, Noradrenalin und Serotonin enthalten, werden verstärkt aktiviert. So kommt es zu einer sehr starken Stimulation des zentralen Nervensystems, welches sich äußert durch:

eine euphorische und gehobene Stimmungeine gesteigerte Wachheit und Aufmerksamkeitstark gesteigertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauensinkende soziale und sexuelle Hemmungen, verminderte Ängstemotorische Hyperaktivität durch den Anstieg der Pulsfrequenz, des Blutdrucks, der Körpertemperatur sowie der Atemfrequenz

Der Körper wird insgesamt auf eine höhere Leistungsfähigkeit eingestellt. Allerdings wird ihm keine Energie durch das Kokain zugeführt, vielmehr werden seine Kraftreserven verbraucht. Daher sind meist auch unangenehme Wirkungen und Folgeerscheinungen mit dem Konsum verbunden.

Charakteristisch für den Konsum von Kokain ist der phasenweise Verlauf der Rauschwirkung, bei der nach Abklingen der Euphorie negative Effekte in den Vordergrund treten können. Die positiv beschriebenen Stimmungen werden abgelöst von

innerer Unruhegesteigerter Aggressivität und erhöhter ReizbarkeitAngst- und Wahnvorstellungen (akustische und optische Halluzinationen)Depressionen bis hin zu SuizidgedankenKörperlichen und psychischen Erschöpfungszuständen

Das Ausmaß der Wirkung, vor allem des stimulierenden, aufputschenden Effekts hängt sehr stark von der Konsumart, der Dosis und der Qualität des Stoffs ab.

Die häufigste Konsumform ist das Sniefen des pulverförmigen Kokainhydrochlorids. Die Wirkung entfaltet sich nach ein paar Minuten und dauert ca. 20 bis 60 Minuten an.

Beim intravenösen Konsum setzt die Wirkung bereits nach wenigen Sekunden ein. Das Gehirn wird schlagartig überflutet mit stimulierenden Substanzen, wofür auch Begriffe wie "Rush", "Flash" oder "Kick" gebraucht werden. Die Wirkung allerdings hält nur sehr kurz an, nach ca. 10 Minuten verschwinden die euphorisierenden Effekte.

Ebenso verhält es sich beim Rauchen von Kokain: schnelle Wirkung, kurze Wirkdauer. Kokain wird in Form von Freebase oder in Form des Derivats Crack inhaliert. Hierbei kann der Wirkstoff besonders schnell in die Lunge und darüber in den Blutkreislauf gelangen. Ebenso hoch ist jedoch auch das Risiko dieser beiden Konsumformen, da die Abhängigkeitsgefahr durch den schnellen Kick besonders hoch ist.

Quelle: http://www.lagaya.de/Wie-wirkt-Kokain.81.0.html

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Ich finde die Aufteilung in hart und weich für völlig beknackt und nicht zeitgemäß.

Aber es lässt sich denk ich sagen, dass Kokain ein höheres Gefahrenpotential als andere Drogen hat.

Viele empfinden den Rausch als sehr befriedigend. Zusammen mit der sehr kurzen Halbwertszeit und einem schnellen Abklingen der Wirkung führt das zu einem damit verbundenem starken "Craving", also ein unstillbares Verlangen nach einer weiteren Dosis.

Desweiteren ist es sehr belastend für Herz und Kreislauf. Auch ist zu bedenken, dass Kokain hierzulande eine der am stärksten verstrecktesten Drogen ist.

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Dann könnte man ja auch argumentieren: Heroin lindert ja nur die Schmerzen, warum ist es eine harte Droge?

Diese ganze Differenzierung zwischen weich und hart ist eh überflüssig. Ich kann dir nur den Tipp geben, dich bei deinen Recherchen nicht daran aufzuhalten. Jede Droge hat eine andere Wirkung - je nach konsumierte Menge Set & Setting etc. fällt die Wirkung unterschiedlich stark oder soft aus. Man kann aber schlecht sagen, dass die eine Substanz schlecht oder gefährlich ist, nur weil man sie als "harte Droge" klassifiziert!

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Man kriegt davon zwar keinen Rausch wie z. B. bei Alkohol, man ist fit und fühlt sich auch gut, aber es macht eben auch süchtig.

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Kokain ist auch wenn es sauber ist alles andere als ungefährlich. Jeder der die Wirkung schon mal gesehen, oder gar selbst erlebt hat weiss warum es in den meisten Ländern illegal ist.

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Kommentar von BigQually
26.06.2016, 17:22

Weil die Prohibition ja auch die Bevölkerung schützt? :D

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Weil sie schnell abhängig macht

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Kokain macht abhängig. Und ein Drogenentzug ist kein Zuckerschlecken.

Jetzt schreiben wahrscheinlich wieder ganz viele, die selber Drogen nehmen. Und nicht merken, was es schon mit ihnen macht.

Wenn man einmal davon abhängig ist kommt man nur schwer wieder davon weg.

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Kommentar von Leonider
26.06.2016, 17:21

Alkohol und Tabak sind auch Drogen btw.

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