Wieso ist es so wichtig, dass bestimmte Tiere nur mit Artgenossen aufwachsen?

7 Antworten

Hi,

Klar zb bei Hundewelpen ist es ja so 😉 sie werden ja beim Züchter geboren und erleben Präge und Sozialisierungsphase im Zuhause des Züchters zusammen mit Geschwister und Mutter. Das ist möglich weil Hunde domestiziert sind, die Mutterhündin vertraut in der Regel ihren Menschen, so das überhaupt ein Kontakt zum Nachwuchs möglich wird. Da die Welpen ja bald irgendwann ausziehen und mit menschen leben sollen ist es von Vorteil das beides mitbekommt, wobei der Mensch im Grunde nur ein kleinen Zusatz leistet.

Der Affe allerdings ist kein Haustier, lebt in der Natur und es ist gut für ihn Angst vor den Mensch zu haben bzw Skeptisch zu sein, passt etwas besser. Für ihn wäre das zum überleben nicht hilfreich, eher im Gegenteil, er würde schnell Opfer werden von Menschen. Zudem die Affenmutter kein Interesse hat ihr schutzlosen Nachwuchs zum Mensch zu lassen. Für Labor und Zootiere sieht es da wieder etwas anders aus, sie lernen Menschen kennen und den Umgang, einfach damit sie leichter zu führen sind, Vorteil ist aber auch anders

Inwiefern eine Bereicherung? Der Schimpanse, der mit Menschen aufwächst, kann sich mit Artgenossen nur schwer verständigen. Das heißt, er wird kein "Affenleben" und auch kein "Menschenleben" führen. Er wird nicht die Freiheit der Wälder genießen können, sich nicht paaren, keine Rangkämpfe austragen können.

P.S. Wäre es eine Bereicherung, wenn du unter Hühnern aufgewachsen wärst?

Man hat einmal den Versuch gemacht und Menschenbabys mit Affen aufwachsen lassen. Der Versuch wurde abgebrochen weil sich die Babys an Affen angepasst haben.

Der Grund dafür ist, dass sich Affen schneller entwickeln als Babys

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