Wieso ist es nicht dauerhaft hell auf der Erde?

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11 Antworten

Super Frage!!!

Allerdings warst Du nicht der erste, der sie gestellt hat. Die Frage "Warum ist es nachts dunkel?" ist als das sogenannte "Olberssche Paradoxon" eine der bekanntesten der Wissenschaftsgeschichte.

Und damit sage ich erst einmal, dass Du Recht hast: Denn nur mit sehr viel Verständnis über das Universum und andere physikalische Grundprinzipien kann man verstehen, warum es nachts dunkel wird.

Normalerweise - z.B. nur mit dem Verständnis, das Newton hatte, und der war ja schließlich auch nicht gerade schlecht in Physik - müsste man erwarten, dass es nachts hell ist - was allerdings ganz offenbar der Beobachtung widerspricht.

Die zum falschen Ergebnis führende Überlegung ist etwa so: Das Universum ist sehr, sehr groß und im interstellaren Raum sehr leer. Das Licht von fernen Sternen kann sich also ungehindert bis zu uns ausbreiten. Wenn bei einem so großen Universum aber an praktisch jedem Raumpunkt irgendwann der Blick auf einen Stern fällt (egal, wie weit weg), dann fällt auch dessen Licht in unser Auge - dann müsste es hell sein in diese Richtung...

An der Auflösung dieser Frage versuchten sich tatsächlich alle möglichen Wissenschaftler.

Letztlich lautet unsere heutige Antwort ungefähr so: Ob es nachts hell wird, entscheidet letztlich die bei uns zu einem bestimmten Zeitpunkt ankommende Energie . Das heißt, dass das Licht ausreichend vieler Sterne bei uns gleichzeitig ankommen muss. Klar?

Nun wissen wir aber, dass Sterne nur eine endliche Lebensdauer haben und sich das Licht von ihnen zu uns nur mit maximal Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Aus dem Verhältnis von Sternlebensdauer zu durchschnittlicher Sterndichte ergibt sich jedoch, dass die Sterne nicht lange genug leben und nicht eng genug stehen, damit das Licht ausreichend vieler Sterne gleichzeitig bei uns ankommt - um uns also genug Energie zu liefern und den Nachthimmel zu erhellen.

Einen ausführlichen Artikel findest Du hier:

http://web.archive.org/web/20070808004254/http://www.informatik.uni-bremen.de/~rieck/olbers/olberspa.html

Und auch auf Wiki unter dem Titel "Olberssches Paradoxon"

Trotz der bis zu 200 Milliarden Sonnen, die es allein in unserer Galaxie, der Milchstaße, geben könnte, ist das Weltall verhältnismäßig leer. Wenn man die Sonne einmal im Verhältnis 1 : 10 Milliarden verkleinert, würde sie auf die Größe einer Apfelsine schrumpfen. Unser Nachbarstern "Alpha Centauri", wäre eine andere Apfelsine in etwa 4000 km Entfernung. Der Raum dazwischen wäre zwar nicht vollständig leer, aber es befänden sich keine selbst-leuchtenden Sonnen mehr dazwischen. Selbst wenn man bedenkt, dass die Sterne im Zentrum der Galaxie erheblich enger zusammen stehen, und auch wenn man bedenkt, dass es etwa wiedereum 200 Milliarden Galaxien geben könnte, wäre noch sehr viel Raum.

Wird sie doch! Bloß ist die uns nächste Sonne/der uns nächste Stern 4,34 Lichtjahre entfernt (das sind 41059570251000.672 Kilometer), je weiter ein Stern (oder irgendetwas anderes) von uns entfernt ist, desto schwächer kommt sein Licht bei uns an. Dazu haben wir einen großen Störfaktor am Tag, der dafür sorgt das wir eigentlich überhaupt keine dieser anderen Sonnen sehen, unsere eigene Sonne. Sie ist gerade mal 149600000 Kilometer von uns entfernt und überstrahlt mit ihrer Helligkeit, alle weit entfernten Sterne, sodass wir sie nicht mehr sehen können. Erst in der Nacht (wenn nicht gerade Wolken da sind) sehen wir die vielen anderen Sonnen/Sterne. Trotzdem, das Licht, dass von den Sternen auf unserem Planeten ankommt, ist viel zu schwach, als dass sie dauerhaft, wie durch unsere eigene Sonne, erhellt wird.

Ich schätze mal, dass du einfach nicht wusstest, was Sterne sind oder das unsere Sonne auch nur ein Stern ist, denn damit ist die Frage eigentlich schon abgetan ;)

Lg

Durch die Lichtbrechung wird das Licht immer schwächer, es schafft also die Entfernung von anderen Sonnen als unserer zur Erde nicht, außerdem gibts viele schwarze Löcher, die das Licht verschlingen, bevor es zur Erde kommt.

Meine Vermutungen.

Wurde zwar oft positiv bewertet, stimmt aber nicht. Sorry.

Im interstellaren Raum gibt es keine Lichtbrechung. Lichtbrechung würde Licht außerdem nur verteilen, aber nicht verschlucken oder schwächen, denn wenn Licht aus allen Richtungen kommt und in alle Richtungen gebrochen werden würde, würde es nur umverteilt werden...

Und schwarze Löcher, nein da gibt es zu wenige. Die würden sich durch ihre Schwerkraft bemerkbar machen. Wir wüssten also von ihnen.

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@uteausmuenchen

Habs nicht so verstanden. Wenn mich jemand verbessert, lern ich daraus, es ist also gut für mich. ^.^

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andere Sonnen haben andere Strahlungsintensitäten...wir werden pausenlos mit Gamma-Strahlen aus dem Weltraum beschossen, auch mit UV Licht...andere Sonnen sind auch weiter weg...du würdest es als Mensch nicht aushalten täglich 24 Std. Licht zu haben...

Weil wir nur eine Sonne in der "näheren Umgebung" haben die es ermöglicht, den Tag hell zu gestalten.

Weil es nur eine Sonne gibt, die das Licht auf die Erde reflektieren kann. Die anderen sind viel zu weit weg :P

weil die andern Sonnen zu weit weg sind um Reflektionen auf der Erde zu verursachen

Weil diese sonnen viel zu weit entfernnt sind.

Hallo!

Das Licht das auf die Erde trifft kannst du als Sonne Mond und Sterne sehen.

LG

Wir haben doch nur eine Sonne,oder hab ich was verpaßt?

Das gesamte Universum hat mehr als nur unsere Sonne

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