Wieso ist es in den Vorlesungen im ersten Semester so voll und dann später sehr wenig?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Ursachen, warum später weniger Studenten in den Vorlesungen sitzen:
● Erstsemester-Studenten sind noch voller Enthusiasmus und gehen zunächst immer ganz brav zu allen Vorlesungen.
● In den höheren Semestern gibt's meistens mehr Wahl-Möglichkeiten bei den Vorlesungen - da verteilen sich die Studenten mehr.
● Einige Studenten eignen sich den Vorlesungsstoff lieber aus Büchern oder Skripten an
● Einige (viele) Studenten brechen das Studium ab; in manchen Studiengängen brechen 70 - 80 % der Studenten ab.

Z.B. im Mathe-Studium sitzen im 1. Semester Hunderte von Studenten in den Vorlesungen, am Ende des Studiums sind's oft weniger als 10 Studenten pro Vorlesung.

Hey Myroshiman,

viele Gründe sind hier schon genannt worden. Am Ende ist es ein bisschen von allem.

Manche entdecken dass das Studium nichts ist, andere verlieren die Motivation.

Ich selber habe auch einige Kommilitonen kennengelernt, die das Semester über zu Hause geblieben sind und nur für die Klausuren aufgetaucht sind. Offensichtlich haben sie von zu Hause gelernt. Und das auch noch recht erfolgreich - manche zumindest!

Grüße aus dem Pott,

Chris

PS. viel erfolg im Studium!

Im und nach dem 1. Semester brechen viele ab oder wechseln das Studienfach. Beobachte mal, mit wie vielen Leuten du zu studieren anfängst und wie viele davon in deinem letzten Semester noch dabei sein.

Manche Veranstaltungen sind auch auf Erstsemester zugeschnitten, während sich die Studenten später besser verteilen.

Weil man erstmal feststellen muss, ob der Dozent den Stoff gut und verständlich rüberbringen kann, ob es notwendig ist, zum Verständnis des Stoffes in den Vorlesungen anwesend zu sein, oder ob es leichter ist, sich das Wissen selbständig durch Literatur oder Downloads des Dozenten anzueignen.

Zu Beginn des Semesters kann man das (natürlich) noch nicht gut einschätzen, das merkt man dann im Laufe der Zeit.

Ganz einfach: Mittlerweile schaffen die Studenten noch nicht einmal ein auf US-Standard heruntergeschraubtes Studium. 

Das liegt daran, dass heutzutage jeder meint, Abitur haben und studieren zu müssen. 

Eine der Gründe ist, dass man anfangs erstmal noch schaut, ob einem der Vortragsstil des Profs zusagt. Wenn man das Gefühl hat, dass er es einem nicht gut vermitteln kann und man zB mit einem Buch besser läuft, dann geht man eben gar nicht mehr hin. 

Gute Vorlesungen bleiben auch relativ gut besucht. 

Andererseits sind Vorlesungen halt immer freiwillig. Dh die Unterlagen sind oft online abrufbar - anfangs ist man dann vielleicht noch motiviert hinzugehen, später nicht mehr. 

Weil viele das Studium abbrechen.

Bei mir war es so, dass ich schnell gemerkt hab, welche Vorlesungen wirklich wichtig sind und was ich auch einfach Zuhause oder in der Bibliothek alleine lernen kann. Ich denke so geht es vielen!

- Weil Leute abbrechen

-Weil Leute feststellen, dass manche Kurse langweilig sind

-Weil Leute merken, dass es im Bett bequemer ist

-....

Was möchtest Du wissen?