Wieso ist es gesselschaftlich verwärflich wenn man 1 im monat sich selber betrinkt. Aber 1 mal im monat weed kiffen (angenommen)/ nicht so schlimm als alkohol)?

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2 Antworten

Das nennt sich Konventionen, frei übersetzt die Übereinkunft einer Gesellschaft, auch Sitten genannt.

Das beantwortet Dir zunächst nichts.
Verweilen wir beim Thema Alkohol,, wer hats erfunden?
Mönche, genauer bayrische Mönche.

Die fromme Idee dahinter war die Fastenzeit zu erleichtern.
Fleich war während der Fastenzeit Tabu, Fisch zu teuer, nicht erschwinglich, Trinken nicht verboten.
Wein war dem Adel vorbehalten.
Logisch war da eine Lücke, zunächst Bier genannt.
So brauten die Mönche Bier und folgten ihrem Vorbild Jesus "die Armenspeisung" oder 3 Bier ersetzen eine Mahlzeit, da ist noch nichts zu trinken dabei.

Je wohlhabender nun eine Gesellschaft wird je hochnäsiger blickt sie auf die Armen und Habenichtse herunter.
Wein war (siehe vormaliger Vorbehalt für den Adel) deshalb geadelt und galt
in der bürgerlichen Gesellschaft als vornehm.
Nur der gewöhnliche Pöbel, die Plebs (aus dem französischen Plebejer (verarmte massen) tranken Bier.

Machen wir einen Sprung in der Geschichte, damit das hier nicht ewig lang wird, und kommen zur Neuzeit.
Zunächst Lenin "Revolutionen gehen durch den Magen", wir sind wieder bei den 3 Bier ersetzen eine Mahlzeit.
Alle Gesellschaftsysteme beließen den Massen ihren Alkohol, den Armen ihr Bier, den Bürgerlichen ihren Wein und die Reichensoda "Sekt".

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Ich finde es schlimmer, wenn jemand sich einmal im Monat bekifft!

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