Wieso ist es für so viele Menschen (Gläubige) sinnvoller dass ein Wesen wie Gott die Welt erschuf?

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17 Antworten

Hi. Ich hab mir das ganze Zeugs durchgelesen und es sind interessante antworten dabei. Es bleibt jedem selbst überlassen an was oder woran er glauben möchte. Ich persönlich glaube an die nordische Saga bin mir aber durchaus bewusst das DARWIN auch recht hat. Der Glaube ist nur eine Flucht in eine andere Welt auf der suche nach Dingen die es in dieser Welt nicht gibt. 

MÖGE DIE MACHT MIT EUCH SEIN

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Es ist nicht einmal für Gläubige sinnvoller, aber ihr Glaube beruht nicht auch Logik, sondern Emotion und Indoktrination.

Sprich sie glauben nicht dass Gott logischer ist, ihnen wurde beigebracht dass es Gott gewesen sein soll und dies wurde ihnen so lange eingehämmert, bis sie nicht mehr in der Lage sind diese Lügen von selbst abzuschütteln, weshalb sie beginnen sie zu verteidigen.

Nur sehr wenig erfolgreich indoktrinierte Gläubige schaffen den Schritt ihren Verstand wieder zu verwenden.

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Kommentar von Copyyy
22.08.2016, 17:47

Diesen Text kann man übrigens auch genau umgedreht schreiben, sprich Religion sei logischer als Wissenschaft und Leute, die an keinen Gott glauben und später zur Religion wechseln, könnten ihren Verstand erst "erfolgreich [...] verwenden".
-> Religonen sollte man nicht so negativ darstellen wie du es tust, nur weil es nicht deiner Meinung entspricht.

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Ein Professor wanderte weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Mönch zu besuchen. Als der Professor ihn gefunden hatte, stellte er sich höflich vor, nannte alle seine akademischen Titel und bat um Belehrung. 

'Möchten Sie Tee?' fragte der Mönch. Ja, gern, sagte der Professor. Der alte Mönch schenkte Tee ein. Die Tasse war voll, aber der Mönch schenkte weiter ein, bis der Tee überfloss und über den Tisch auf den Boden tropfte.

 'Genug! rief der Professor'. Sehen Sie nicht, dass die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein. 

Der Mönch antwortete: Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren.

Was ich damit sagen will ?

Wenn Du die Wahrheit erkennen willst, dann sei nicht für, aber auch nicht gegen etwas. Der Kampf zwischen dem "Für etwas oder gegen etwas sein" ist die schlimmste Krankheit der menschlichen Vernunft.

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Es ist doch keines Wegs logischer als den Urknall zu belassen

Hier bringst du historisch etwas durcheinander. Der Glaube an Götter ist älter als an Urknalle.

Ob es sinnvoll ist oder nicht, diese Frage stellt sich einem Gläubigen nicht. Er nimmt es als "so ist es" hin.

Dem Gläubigen ist es auch nicht wichtig, wie Gott entstanden ist (bzw. er würde sich da auf vieles einlassen), es sei denn, in seiner heiligen Schrift steht drin, wie es passiert ist.

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Kommentar von NebenwirkungTod
22.08.2016, 21:42

Das mit dem Urknall liegt aber dran, dass ,man lange sowas nicht hertausfinden konnt

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Wer sagt denn dass immer alles logisch sein muss?

Und um deine Frage zu beantworten: Weil dadurch auch mein Leben einen Sinn bekommt. Wenn Gott die Welt erschuf, dann ist er auch für mein Dasein verantwortlich und somit bin ich gewollt und kein Zufallsprodukt :-)

Gott kommt nicht von irgendwoher und wurde geschaffen - sondern er war schon immer. Gott ist ewig, das bezieht sich auch auf die Vergangenheit. Auch das muss nicht logisch nachvollziehbar sein damit ich es glauben kann!

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Vielleicht ist es sinnvoll von der anderen Seite der Frage aus anzufangen. Warum gibt es gute Gründe an einen Schöpfer zu glauben? Welche Beweise gibt es dafür? Wenn man sich ehrlich mit dem Thema befasst, lernt man eine Menge. Am Ende bleibt aber immer noch eine 0,1%ige Lücke in der Gewissheit. Und die nennt man dann Glauben.

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Von jeher haben sich Menschen die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt, womit ja auch eine tiefe Sehnsucht verbunden ist. Und diese Ursehnsucht kommt von Gott und ist dem Menschen ins Herz geschrieben, auch wenn Gottesleugner dies bestreiten. Selbst Nietzsche, der große Nihilist, der an keinen Gott glaubte, bekannte "Jede Lust will Ewigkeit, tiefe, tiefe Ewigkeit". Damit ist gemeint, dass der Mensch zu lieben im Stande ist, dass er geliebt werden möchte und dass damit der Wunsch verbunden ist, dass Liebe und die Freuden dieses Lebens unvergänglich sein möchten.Hinzu kommt, dass der Schmerz über den Verlust lieber Menschen  für jeden unerträglich ist - unabhängig vom Glauben. Der Mensch kann also nur Trost finden, wenn es eine Hoffnung gibt auf ein Wiedersehen, eine  Erfüllung der Sehnsucht nach Glück über dieses Leben hinaus, auf Liebe, die nicht vergeht.

Auf alle diese Fragen und Sehnsüchte haben Menschen nach einer Antwort gesucht und es "logisch" gefunden,  sich Gottesbilder zu erschaffen nach ihren jeweiligen Vorstellungen. Die Frage stellt sich natürlich, ob es sinnvoll ist, Gottheiten zu verehren, die von sich aus nie aktiv geworden sind und somit zum großen Teil auch zu Mythen geworden sind.

Im Gegensatz dazu stellt sich die Frage für Christen nicht, ob es "sinnvoller" ist, dass Gott existiert. Es geht dabei auch nicht um Logik. Es geht um die Wahrheit. Die Wahrheit aber ist, dass im Judentum/Christentum  (im Gegensatz zu den selbstgemachten Gottheiten) sich der eine Gott offenbart hat und sich gezeigt hat als der von ewig her existierende, unendliche Gott, der alles Sein umfasst und erhält. Und darin eingeschlossen ist auch die Entstehung der Materie, des Universums, des Menschen. Da muss die "Logik" des Urknalls bzw. der Evolution nicht geleugnet werden. Was Menschen als langen Zeitraum der Entwicklung erleben, ist für Gott nur ein Augenblick, da die Ewigkeit keine Zeiten kennt -  sondern nur ein ewiges Jetzt ist. Von daher stellt sich die Frage gar nicht, Gott oder Urknall. Der Urheber des Seins ist weit erhaben darüber und allem, was Menschen mit ihrem begrenzten Verstand  erforschen und zu verstehen im Stande sind.  

Die Offenbarung hat in der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ihre Erfüllung gefunden. Christen glauben dabei nicht ins Blaue hinein, sondern sie haben gute Gründe, die mündliche und schriftliche Überlieferung durch die Jahrhunderte für wahr zu halten. Christen behaupten, dass der auferstandene Jesus lebt und sich auch heute noch den Menschen mitteilt, die sich auf ihn einlassen. So machen Menschen Erfahrungen mit Gott, die denen verborgen bleiben, die alles auf ihre eigene Logik setzen. Das bedeutet, dass wir kein Zufallsprodukt der Evolution sind, sondern geliebte und gewollte Wesen, die für das ewige Leben mit Gott bestimmt sind. Das mag für viele ein Ärgernis sein, für gläubige Christen ist es der Sinn dieses Lebens und darüber hinaus erst recht.




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Gott wurde nicht erschaffen und er ist kein wirkliches Wesen. Er ist weder an Raum und Zeit gebunden noch "ist" er irgendwo: Er ist immer überall. (Zumindest nach manchen (den meisten?) Religionen.)
Dieses Wissen fundiert auf Überlieferungen und alten Schriften.
Dagegen basiert die Wissenschaft "nur" auf Theorien und erklärt die teilweise sehr prägnanten (fast schon übertriebenen) Überlieferungen nicht (Beispiel: Jesus steht wieder auf, steigt in den Himmel auf etc.).
Natürlich kann man von beiden Seiten aus die Argumente beider Seiten entkräften. Deshalb gibt es keine "richtige" Antwort, nur viele Mutmaßungen.
An was man glaubt, muss man selber entscheiden.
Für viele ist es allerdings logischer, alten Schriften zu glauben. Besonders, weil dies viele Fragen erklärt, die die Wissenschaft nicht erklären kann (z.B.: Was passiert nach dem Tod?). Außerdem: Ist es nicht schön, denken zu können, jemand würde dich beschützen, wenn du in der Not bist? Ist es nicht schön, jemandem deine Probleme zu erzählen, wenn du alleine und traurig bist? Wenn du nicht an einen Gott glaubst, an was hältst du sonst in solchen Situationen fest? Unwissenheit ist etwas, was dem Menschen Angst macht. Die Religion nimmt die Unwissenheit, die Wissenschaft nur teilweise.

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Kommentar von RosaliaMagnolia
22.08.2016, 18:13

Eben, Glauben ist nur ein Ausdruck von Egoismus. 

ICH habe Angst dass mich nach dem Tod nichts erwartet, ICH habe Angst dass ich sinnlos bin, ICH habe Angst dass ich in meinen dunkelsten Stunden alleine bin; also beginne Ich zu glauben.

Naja, Egoismus war noch nie was für mich, darum bin ich Atheistin. (:

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Kommentar von NebenwirkungTod
22.08.2016, 21:41

Für etwas hab ich Menschliche Freunde oder Tiere. Die Antworten immerhin

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Wenn man davon ausgeht, dass Gott die Zeit und den Raum überhaupt erst erschaffen hat, werden Begriffe wie "Ewigkeit", "vorher" usw. ziemlich relativ...

Beim Urknall stellt sich die Frage, woher die Masse gekommen sein soll, die in einem stecknadelgroßen Punkt vereinigt war und aus der sich dann das gesamte Universum gebildet hat. Noch viel mehr stellt sich die Frage, woher die vielen physikalischen und biochemischen Gesetzmäßigkeiten stammen sollen, die nicht nur Sonnen und Planeten sondern auf der Erde sogar Millionen von Tier- und Pflanzenarten haben entstehen lassen...

Ein Schöpfergott erscheint mir wesentlich logischer und wahrscheinlicher als ein Urknall.

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Kommentar von NebenwirkungTod
24.08.2016, 06:54

Ein Schöpfergott ist keines Wegs logischer.

Er ibt nur einen Schritt dazu, okey. Der Urknall wurde von Gott ausgelöst, nun löst dies aber nicht die Frage, wie alles begann, man sollte sich ja eigentlich jetzt fragen, von wo Gott kommt.

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Weil der primitive Mensch früher Erklärungen brauchte weswegen er nicht einfach den nervigen Nachbarn abstechen und seine Tochter vergewaltigen sollte!

Also gab man ihm etwas was woran er glauben konnte und wonach er sein Leben richten sollte.

Erklär doch mal jemandem der keine Religion und keine Gesetze kennt warum er nicht einfach einem anderen etwas wegnehmen darf und warum er nicht einfach jemanden töten darf wenn man doch stärker ist ?!?

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Die Welt ist voller Wunder,die wir uns nicht erklären können.

Und so wie Kinder einen "Großen " brauchen,der ihnen hilft ,und zeigt wo es lang geht,so suchen sehr viele Menschen einen " Großen ",der ihnen in ausweglosen Situationen zur Seite stehen könnte.

Ein Gott ist für Menschen eher vorstellbar als der Urknall,darum glaubt wohl der größte Teil der Menschheit an ihn,egal welchen Namen sie ihm geben.

In unserer westlichen Welt,in der Hunger und Not ,Fremdworte sind,ist es leicht nicht an Gott zu glauben.

Aber auf dem "Sterbebett",wenn es zu Ende geht,oder wenn einem als Soldat das Hirn von den Kameraden um die Ohren fliegt,lernen fast alle das beten.

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Kommentar von RosaliaMagnolia
22.08.2016, 18:11

Es liegt in unseren Genen an ein Ding zu glauben dass uns Sinn gibt. Keiner verkraftet die Wahrheit, also erfindet man sich halt selbst eine Realität. (:

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dieser glaube gibt lebenstrost, wenn das selbstbewußtsein noch nicht voll entwickelt ist

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Hei, NebenwirkungTod, was ist der Urknall anders als ein Furz Gottes? Warum willst du das anfanglose Nichts, das den Urknall losließ, nicht als Synonym für den Begriff Gott akzeptieren? Und so. Grüße!

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Ja finde ich auch. Ich denke Gott wurde erfunden um die Menschen an etwas glauben zu lassen. Damit es etwas gibt wovor man Angst hat wenn man scheise Baut. Und damals sogar damit das Leben einen Sinn hat. voll der quatsch

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Weil man früher Gründe für Naturphänomene gesucht hat.

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Es ist ja so, das Gott sich bei den Menschen gemeldet hat( mose) nicht andersrum.

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Wer ist der Mensch, als das er über Gott und seine Geschöpfe sowohl gut als auch böse richtet ?  

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