Wieso ist ein ort mit 280 Einwohnern eine stadt?

6 Antworten

Das hat nicht unbedingt etwas mit der Einwohnerzahl zu tun. Das Stadtrecht stammt aus der Zeit der Nationalsozialisten (1934), die das preußische Gemeindeverfassungsgesetz im Zuge der Gleichschaltung reformierten. Arnis erhielt das Stadrecht auf Probe, und wurde kurze Zeit später als Stadt anerkannt.

Aus wiki

Arnis hatte nach 1866 wie 24 andere Gemeinden Schleswig-Holsteins den Status eines Fleckens. Nach der Volkszählung von 1885 hatte Arnis 572 Einwohner. Bis 1920 verloren alle anderen Gemeinden den Status des Marktfleckens oder wurden zu Städten, einzig Arnis behielt ihn. Im Zuge der 1934 unter den Nationalsozialisten durchgeführten Änderung des bis dahin geltenden fortschrittlichen preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes wurde aus dem Flecken Arnis die Stadt Arnis, was sich aus dem Umstand ergab, dass zunächst alle Flecken das Stadtrecht auf Probe erhielten. Dieses musste der Regierungspräsident bestätigen, der es im Fall von Arnis mit Hinweis auf die städtische Struktur des Ortes auch tat. Auf diese Weise profitierte Arnis von einem Gesetz, das ein Element der nationalsozialistischen Gleichschaltung war. So wurde unter anderem das kommunale Wahlrecht abgeschafft. Die ersten freigewählten Stadtvertreter konnten somit erst 1946 unter der britischen Militärregierung gewählt werden.[24]

Ich könnte mir nur vorstellen,dass es einmal eine Stadt war, eine kleine Gemeinde....

Aber bist du dir sicher dass es eine Stadt und keine Gemeinde, oder Markt ist?

Es ist die kleinste Stadt Deutschlands.

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Hey,

es könnte entweder eine Kleinstadt sein, oder auch ein Dorf.

Komisch, meine Elter wohnen in nem 1500 Einwohnerort, und der gilt als Dorf. Warum das als Stadt gilt weiß ich auch nicht.

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