Wieso ist die Natur so gefühlsbetont, wenn es um doch ums Überleben geht?

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8 Antworten

Die meisten Tiere, die zu Trauer fähig sind bzw. sie zeigen, sind Rudelteire. Im Rudel ist der Zusammenhalt überlebenswichtig, also ist es wichtig, dass die Tiere sich freundschaftlich oder zumindest positiv zugetan sind.
Stirbt jetzt ein Tier, dann vermissen es die Anderen natürlich. Die Trauer ist da eher ein Nebenprodukt.

Für Jungtiere ist ihre Mutter überlebenswichtig, deshalb hängt die Mutter sehr an ihnen. Über diese Bindung wird sichergestellt, dass sie sie versorgt.

Bei Artübergreifenden Freundschaften sind die Tiere meist fehlgeprägt oder es handelt sich um kurzfristige Situationen . wie z.B. bei der Antilope und der Löwin. Das Kitz hat das nicht überlebt.

Fehlprägung hört sich sehr negativ an, ist es aber nicht. Wenn ich ein Katzen- und einen Hundewelpen zusammen aufwachsen lasse, dann gehören die beiden, in ihrem Verständnis, zum selben Rudel.

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Die NATUR aus Tieren, Pflanzen, Mineralien auf diesem Planeten bildet eine kollektive SEELEN-Essenz, welche sich im Wesentlichen aufgrund der uns Menschen gegebenen, vorhandenen INTELLIGENZ unterscheidet.

Der intelligente Mensch existiert am Ende der evolutionären Lebens-Kette.

Aber gerade diese Intelligenz macht uns Menschen oftmals zu "egoistischen, reißenden Bestien", welche die Tiere, Pflanzen und Mineralien in ihrem hohen ehrlichen Natur-Bewusstsein eigentlich ÜBER den Menschen stellen sollte !

Nicht alle Tierbabys werden als niedlich angesehen, das sollte man bedenken ! Letztlich hat "niedlich" keinen wahren Wert !

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Du stellst die Frage genau verkehrt herum.

Richtig wäre die Beobachtung: Sowohl in der Tierwelt als auch bei Menschen gibt es nach einer jahrtausende andauernden Entwicklung, bei manchen Tierarten Trauer. Demnach wirkt sich auch die Trauer positiv auf die Entwicklung vieler Arten aus. Sonst wäre "Trauer" schon lange ausgestorben.

Wissenschaft bedeutet nicht, eine verkürzte Theorie aufzustellen und dann die Realität passend zu machen. Sondern umgekehrt: Wissenschaft bedeutet, Beobachtungen zu machen und festzustellen, dass offensichtlich manche auch unerwartete Beobachtungen einen Evolutionsvorteil verschaffen.

Genauso ist es bei der Frage nach Homosexualität. Wenn man Fortpflanzung zum einzigen Ziel von Heterosexualität missversteht, dann wird man sich wundern, warum "so etwas" existiert. Richtig wäre eine Fragestellung wie: Da die Natur so viele schwule und lesbische Menschen (und übrigens auch Tiere) hervor bringt, müssen diese Eigenschaften haben, die für die Entwicklung der Menschheit so  hilfreich sind, dass die verminderten Fortpflanzungsmöglichkeiten durch diese Vorteile mehr als aufgewogen werden.

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Trauer ist eine Manifestation der sozialen Bindungen bzw eine negative Reaktion auf negative Ereignisse. Sie stärkt das soziale Gefüge und damit den Zusammenhalt der Gruppe. Das wiederum erhöht die Überlebenschance aller.

Und Babys aller Arten sind so süß, damit man sich darum kümmert. Stichwort Kindchenschema.

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Hallo Pokefanny!

Trauer hilft gerade den Säugetieren ihre Kinder großzuziehen!

In der Natur gibt es nichts ohne mindestens einen Grund zu haben!

Gerade weil wir Menschen so oberflächlich denken und denken alles besser zu wissen ales die Natur es vormacht, schaden wir uns selber damit (Klimawandel, Erosionen etc.)


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Kommentar von Pokefanny
20.03.2017, 21:42

Aber Trauer würde doch die Reproduktion hemmen oder?

Bsp. Der Wurf einer Löwin wird von einen fremden Löwen umgebracht, um sich mit ihr fortzupflanzen. Die Löwin leidet, aber früher oder später würde sie sich  mit ihm einlassen.

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Sobakd ein Lebewesen etwas intelligenter ist, muss es damit auskommen. Emotionen sind sehr wichtig bei einer Partnerschaft, welche wiederum wichtig für die Kinderziehung und somit dem Überleben des Kindes

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Gefühle dienen einem bestimmten Zweck.

Angst: Aufpassen, Achtsamkeit. Lösungen finden, egal welche.

Wut: Kraft. Entscheidung. Grenze setzen. Für etwas gehen.

Traurigkeit: Verbindung. Gemeinschaft. Auch: Loslassen können.

Gefühle haben eine eigene Intelligenz. Diese ist überaus kraftvoll, weitaus stärker als die Kraft unserer "Vernunft". Jeder Marketingmensch weiß, daß über 90% aller Entscheidungen "Bauchentscheidungen" sind.

Offensichtlich hat sich die Kraft und das Wissen der Gefühle im Laufe der Evolution als nützlich und vorteilhaft erwiesen.

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und noch ist das soziale Verhalten der Bakterien nicht  erforscht.

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