Wieso ist die Großelterngeneration so akkurat und diszipliniert und hält nicht viel von “chillen“?

10 Antworten

Hallo, allesisok 1, die Großelterngeneration ist teilweise noch im Krieg aufgewachsen, da musste man diszipliniert sein, um zu überleben. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass das Leben für die heutigen Jugendlichen sehr viel mehr Stress und Disziplin bedeutet. Während Kinder und Jugendliche,  vor allem die der Babyboomer-Generation (60er und 70er Jahre), als Kinder viel mehr herumtoben konnten und zweckfrei spielen konnten, also richtige Kinder sein konnten, heißt es heute nur noch fördern, fördern fördern. Das fängt schon im Mutterleib an, im Kindergarten wird schon Schreiben und Rechnen gelernt. Wir durften noch mit Fingerfarben malen, was wir wollten und spielen, was wir wollten, auch mehr herumtoben, während, heute Gesellschaftsspiele und Regeln lernen auf dem Programm steht.  Heute  ist vieles, was früher für Kinder entspannend und erlaubt war, verboten oder nicht möglich. Durch die Natur stromern, in der Natur, auf nicht erschlossenen Grundstücken herumstöbern, ist überall verboten oder nicht möglich, weil Hundebesitzer jedes grüne Grundstück als Hundeklo missbrauchen. Auch die Ansprüche in den Schulen werden immer höher. Wenn man die heutigen Abituraufgaben mit denen von früher vergleicht, ist das, was man von den Kindern erwartet, immer mehr geworden. Meistens wird fälschlicherweise etwas anderes behauptet, dass die Kinder immer schlechter in der Schule werden. Das stimmt höchstens bei der Rechtschreibung, was kein Wunder ist, bei diesen Lehrplänen und natürlich logisch ist, weil meistens etwa die Hälfte der Kinder einen Migrationshintergrund haben. Früher wurden Kinder, die besonders bewegungsfreudig (eine Eigenart, die normale Kinder auszeichnet) sind, nicht als Kranke bezeichnet und nicht wie heute als ADHS- Patienten geführt und wurden nicht gezwungen, Medikamente zu nehmen, damit sie funktionieren. Früher ist man als Kind aus "Spaß an der Freud" zum Turnen oder zum Fußball gegangen. Heute heißt es nur noch Wettbewerbe, Turniere, Pokale gewinnen. Leistung.  In den Medien gab es Kinder wie Pipi Langstrumpf, Flipper, die die Natur entdecken, heute dominieren in den Medien Kinder, die in Wissenssendungen gegeneinander antreten oder Sendungen, die Kinder, fälschlicherweise als Dauer-Problemfälle darstellen. die  Früher haben die Menschen, so scheint mir, viel mehr gefeiert, also gechillt. Heute denkt nur noch jeder an seine Arbeit.  Auch das Arbeitstempo, welches von den Menschen erwartet wird, wird immer schneller, die Arbeitsmenge immer mehr. Das sagen alle Menschen, die länger bei der selben Arbeitsstelle arbeiten. Dass ältere Menschen stets freundlich sind, sehe ich so nicht. Im Gegenteil. Es vergeht fast  kein Einkauf, wo nicht mindestens ein mürrischer Rentner sich an der Kasse vorpfuschen möchte. Ich denke dann immer: die arbeitenden jungen Leute haben es doch viel eiliger. Aber es sind nicht die jungen Leute, die sich an der Kasse vorpfuschen, sondern die Rentner, die doch viel mehr Zeit haben. Auch besonders zu Kindern scheinen mir alte Menschen  nicht mehr so herzlich wie früher zu sein. Vielleicht haben sie ja  Schmerzen oder sind einsam... Dass sie unfreundlicher zu Kindern und Jugendlichen sind. liegt sicher vor allem an den Medien, die sehr viel über Kinder und Jugendliche herziehen und sie als schlecht darstellen. Zu Unrecht, wie ich finde. Klar, die Kinder sind nicht mehr so eingeschüchtert  wie früher. Aber ich wundere mich immer wieder, wenn mein Sohn, der in der Pubertät ist, Besuch hat, wie brav und gehorsam die Jungs sind. Früher waren die Jugendlichen viel aufsässiger, habe viel mehr Blödsinn gemacht. Für den Blödsinn, den Jugendliche früher gemacht haben, würden Jugendliche heutzutage in den Jugendarrest wandern. 

Hallo!

Ich kenne das -------> ich bin genauso^^ wurde übrigens von meinem Opa erzogen, der mir diesbezüglich seine Haltungen und Ansichten ziemlich deckungsgleich weiter-vererbte :)

Das liegt auch daran, dass man im Krieg, kurz davor oder danach ein ganz anderes Familienbild hatte: Dass die Kinder im Haushalt mithalfen udn es nix geschenkt gab, die Waren des täglichen Bedarfs reglementiert oder zumindest sehr knapp gewesen sind und Gehorsam/Disziplin eine Rolle spielte, in der Schule noch straffrei Ohrfeigen oder Rohrstock angewandt wurden seitens des Lehrers und man allgemein ehrfürchtiger und weniger "cool" gewesen ist sondern alles etwas konservativer nahm, war absolut selbstverständlich. 

Dennoch gilt meine Lebenshaltung als tendenziell gemütlicher ----> ich bin jetzt 26 & das oft hektische, umtriebige, hibbelige oder künstlich gestresste Verhalten vieler gleichaltriger im Betrieb oder privat ist mir total fremd. Es gibt ernsthaft Leute, die mich wegen meiner ruhigen und stressfreien Herangehensweise beneiden, ich war auch an der Berufsschule jahrelang Klassensprecher. Dass ich ein absoluter Pragmatiker bin, hängt sicher auch mit der Art meines inzwischen verstorbenen Opas zusammen, aber liegt sicher ebenfalls an meinem Naturell... da vermischt sich beides.

"Chillen" hieß übrigens in meiner Kindheit noch "faulenzen" oder "rumsitzen"^^ da kann ich mich noch gut dran erinnern :)

Dass Autorität oder eine pedantisch wirkende Art bei der "Babyboomer"-Generation etwas verrufen sind lässt sich insofern erklären, dass sie sich dadurch teilweise an die eigene Vergangenheit bzw. die autoritärere Erziehung ihrer selbst zurückerinnern, die sie sich zum Teufel wünschen weil sie mit den 80ern/90ern nicht grad schöne Dinge verbinden & ALLES, aber auch echt alles anders machen wollen als die eigenen Eltern. 

Eine Frau von ca. 40 Jahren sagte mir vor einigen MOnaten etwas, über das ich damals sehr intensiv nachdachte -----> sie meine es nicht persönlich, aber ich würde sie so sehr an ihren Vater und ihren Onkel erinnern mit denen sie nie klarkam sowie an den Umgangston der 90er und ihren spießigen Ausbilder, dass sie mit mir einfach nicht kann. An mir würde soooo viel an die 90er erinnern, dass es beinahe wieder wehtun würde -----> sie sagte im O-Ton, ich hätte so einen "dezenten Altherren-Mitleids-Danke-und-Bitte-Tonfall" drauf wie der späte "Derrick" um 1990 und dass ich dann auch noch so einen alten Benz fahre & musikalisch in dieser Zeit lebe (ich wurde in der Zeit eben musikalisch sozialisiert), setze dem die Krone auf... ich habe mal zugehört und mir gedacht -----> ich lass' die mal babbeln, mein restliches Umfeld gibt mir wiederum Recht und es gibt viele, die genau diese Art an mir sehr gern haben, was mir auch gelegentlich zugetragen wird.

Ich sage, auch wenn einiges an mir vllt. an die Generation erinnert die so Mitte-Ende 90er spätestens in Rente ging ------> mit dem Hut in der Hand kommt man durchs Land & an einem bisschen Freundlichkeit ist noch keiner gestorben :) Wenn sich jmd. drüber echauffiert, istd as für mich ehrlichgesagt sogar ein Ansporn, genau so weiter zu machen.. weil im Gegenzug immer wieder nette Rückmeldungen kommen.

Die sind nicht so drauf “ich chill mal ne runde aufm sofa“.

Wie kommst Du darauf?

Ich bin Oma und mache das öfters.

Wir wurden früher ERZOGEN.

meine oma und.opa sind zb so drauf: morgens um 5 aufstehen, egal an welchem tag, rolladen hoch, damit es den anschein guter leute zu machen (denke ich)

0

Mein Opa verhält sich komisch?

Er beginnt sich in Sachen reinzusteigern.
Z.B. zeigt er richtig Angst und Unruhe bei Gewitter (er hat Angst, dass der Keller voll Wasser läuft).
Er verbringt Stunden in seinem Arbeitszimmer (bei Lohnsteuererklärung musste er anschließend zum 1. Mal was nachzahlen, hat davor 7 Stunden in seinem Arbeitszimmer verbracht)...
Er kommt mit seinem Auto nicht gut klar (Navi und Elektronik)
und das alles war vorher nie so stark so.
Außerdem macht er sehr viel Home Banking und macht viel mit Geld und Finanzen, er ist ein sehr gebildeter Mann, der immer viel mit Texten und Zahlen gearbeitet hat.
Er ist jemand, der sich immer selbst von etwas überzeugen will usw. Man kann ihn schwer von Sachen abbringen...
Wie geht man damit um? Verliert er seinen Verstand? Sowas wäre auch gefährlich wegen Passwörter usw. Wird er Dement?

Meine Oma ist eher Temperamentvoll.
(Meine Mutter und sie arbeiten (haben gearbeitet) zusammen in der Altenpflege)

...zur Frage

Schwindel nach Fahrradfahren! Wieso und was kann man tun?

Hey,

ich bin 16 Jahre und sportlich! Nur habe ich halt in den letzen Monat wenig Sport gemacht. Um jetzt wieder meine Ausdauer zu steigern (Spiele Fußball) gehe ich regelmäßig rad fahren (Ja bisher nur Radfahren weil ich probleme mit meinem Knie habe und abwarten möchte was der Orthopäde sagt).

Und heute bin ich 45 Minuten gefahren. Allerdings nicht gerade aus :D Sondern Berg auf und ab.

Als ich dann zuhause war musste ich mich erstmal 2-3 Minuten aufm boden liegen und chillen da ich so erschöpft war, also schwindelgefühl.

woran liegt das und was kann man dagegen tun?

gruß

...zur Frage

Wieso ist Fußball so wichtig?

Es ist schon nervig. Man wird überall damit konfrontiert, man wird angeredet oder draußen werden solche Schilder aufgestellt. Anstatt sich da diesen Sport durchzuziehen, wo sowieso nur Hass suggeriert wird am Ende und sich alle hassen, sollte man sich doch eher um wichtigere Sachen kümmern.

Unterhaltung gibt es sowieso genug, wieso also Zeit verschwenden für irgendwelche Leute, die da Fußball auf dem Feld spielen?

Ich habe mich nie dafür interessiert oder sonstige Sportarten, das ist nur Zeitverschwendung und es gibt wichtige Probleme auf der Erde, über die man sich kümmern kann bzw. es versuchen kann anstatt aufm Sofa zu sitzen und den Fernseher anzuschreien. Finde ich schon sehr peinlich.

Wie ist Eure Meinung? Wieso ist Fußball so wichtig?

...zur Frage

Rückblick auf eigenes Schaffen im Leben?

Guten Tag!

Meine Frage richtet sich in erster Linie an die "älteren" Nutzer dieses Forums. Ich habe das schon ein parr mal gehört, aber in der Regel von der Generation 70er/80er Jahre, dass sie denken, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem man auf sein Schaffen und erreichen des bisherigen Lebens zurückguckt und eine Art Fazit zieht. Die Frage würde sich ja erledigen, wenn die Personen von denen ich gesprochen habe, sich diese Frage schon gestellt hätten, deswegen möchte ich nocheinmal daraufhinweisen, dass sie nur denken, dass dieser Zeitpunkt irgendwann kommt. Mich würde es freuen wenn Sie mir schreiben würden, ob dies wirklich der Fall ist und wenn ja was man sich dann so für Fragen stellt, worüber man nachdenkt und was so die Positivsten oder auch schönsten Erinnerungen sind. Falls jemanen das nicht zu persönlich ist, wäre es schön wenn Sie dazu kurz eine Angabe machen, ob Sie Frau oder Mann sind.

Kurz zu meiner Wenigkeit : Ich bin männlich, 19 Jahre alt, wurde in meiner Kindheit und Jugend sehr oft durch recht schwere Erkrankungen aufgehalten oder zurückgeworfen, bin aber bisher mit meinen Werdegang zufrieden, bin sehr zielstrebig aber kann auch gut mit Lageänderungen umgehen und begrüße es sehr gewisse Werte und Normen wie Hilfsbereitschaft, Achtung, Selbstdisziplin, eine positive Lebenseinstellung, Wille zum Erfolg, Verantwortung und gleichzeitig Toleranz etc. einzuhalten.

...zur Frage

Zocken + Beziehung = möglich?

Moin,

ist es normal das die Freundin ständig auf 180 geht wenn man abends mal eine runde zockt?

hintergrund tagesablauf ich: aufstehn gegen 6 --> work; @home gegen 16:30; dann meist abwasch (per hand -.-) und katzenklo (tgl.). meist dann zusammen aufm sofa +tv chill; dann zwischen 19 - 20 uhr bekomm ich meist das bedürfnis eine runde zu zocken (halber rl freundeskreis zockt viel; sehe die nasen meist aber nur am wochenende (rl) da ich weggezogen bin (work)).

fast immer zeitlich, 0,5 - 1 std (regelfall), selten auch mal 1,5 - 2 std., jedesmal geht sie an die decke, habe ständig diskusionen. "süchtig, asi etc. pp*

der tag geht bei mir meist noch bis 23, ergo ist es meiner ansicht ja nicht so das ich ihr keine zeit widmen würde.

für mich persönlich ist das spielen irgendwo ein ausgleich zum bürojob (klar man bewegt sich auch net doll, aber ausgleich kann ja auch im kopf passieren) - zudem, weils leider net anders geht auch irgendwo kommunikationsbasis, da mein freundeskreis (seit der sandkiste); eben abends auch dort anzusprechen ist). Irgendwo was zwischen social / chillen wäre wohl der beste begriff für das bedürfnis.

aber ständig ist hier mehr oder minder krieg, eben deshalb. weil ich soll was mit ihr machen, kein asi werden etc etc..

zu ihr: zeitlich meist ähnlich weg (im schnitt aber immer früher @home); mittelmäßig aktiver freundeskreis.

...zur Frage

Wieso reden viele junge, vorallem Männer so "assi"?

Bin selbst noch jung und spreche eben breites schwäbisch. Mir fällt immer mehr auf, dass viele junge Menschen so richtig sinnloses Zeug sprechen und immer mit den Worten "ey Alter", "ey weisch Was ich mein", "altaa voll krass man" usw. Und bei den Männern fällt mir auf, dass die dann absichtlich ihre Stimme immer so tief machen, damit sie eventuell "ganz krass" rüberkommen? Die reden dann wie so rapper oder so. Und machen so auf mega männlich.

Sehe nur ich das so? Mich nervt das mittlerweile wirklich. Und auch die Gesprächsthemen. Wenn ich ältere Leute ab 35 beobachte, sehe ich, dass diese sich einfach normaler und anders unterhalten. Und am besten die Omas und Opas, deren Sprache und Kommunikation wirklich sehr gut ist.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?