Wieso ist die Frage was ist nach dem Tod höher gestellt, als die Frage was war vor dem Leben?

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25 Antworten

Ich teile deine Schlussfolgerung, denn sowohl vor unserer Geburt als auch nach unserem Tod, haben wir kein Funktionierendes Gehirn mehr. Ohne Gehirn mehr. Ohne Gehirn kein Bewusstsein, Ohne Bewusstsein keine Existenz.

Ein Leben nach dem Tod ist ebenso unwahrscheinlich wie ein Leben vor der Geburt.  

Der unterschied in unserer Wahrnehmung liegt in der menschlichen Psyche, denn der Mensch hat nur Angst vor Zukünftigen und nicht vor Vergangenem.

Deshalb ist die Idee bzw. Illusion eines Jenseits für viele Menschen so attraktiv, sie beruhigt eine Angst, die Angst vor dem Tod und was danach folgt.  

77Leuchtfeuer 28.06.2017, 09:54

Logisch erscheinende Erklärung- mit allerdings einem Fehler: "Ohne Gehirn kein Bewusstsein"

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Halbkornbrot13 28.06.2017, 11:00
@77Leuchtfeuer

Das ist weniger ein Fehle, als schlicht der momentane Stand der Forschung. Dort geht man davon aus das unser Bewusstsein lediglich ein Folge neuraler Prozesse ist und nichts weiter.

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Iamiam 28.06.2017, 20:33
@Halbkornbrot13

Illusion eines Jenseits für viele Menschen so attraktiv, sie beruhigt eine Angst

nicht nur das. Auch das nicht-loslassen-Wollen von Erlebtem ("das letzte Hemd hat auch für den religiösen Menschen ohnehin keine Taschen") spielt eine große Rolle. Warum weinen Babies vor dem Einschlafen?

Darüberhinaus begründet sich der Löwenanteil des Weiterleben-Glaubens nicht in der Angst vor dem eigenen Tod, sondern -in praktisch allen Naturreligionen-  in der Angst vor dem Weiterwirken der Geister der Verstorbenen zu unserem Schaden, denn wer hat schon keinerlei Schuld gegenüber den Verstorbenen auf sich geladen?

Ooder (in späteren Religionen barmherzig-positiv gewendet) zu unserem Trost (Fürsprecher im Jenseits, weil man doch nicht so ganz an das unbestechliche Urteilsvermögen eines Richtergottes glaubt -so wie eben im realen Leben auch immer erfahren...Da sind Fürsprecher immer gut!).

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Fantho 10.07.2017, 02:22
@Halbkornbrot13

Oh meine Güte, Du befindest Dich ja noch auf einem sehr alten Wissensstand...

Du scheinst ja zB nicht einmal die Studien von van Lommel zu NTE oder die Studien von Sam Parnia zu kennen...

Du solltest Dich weiter bilden - es kann nicht schaden....

Gruß Fantho

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Beide Fragen können nie wirklich beantwortet werden. Niemand weiß, was vor oder nach dem Leben passiert bzw passiert ist. 

Das Leben nehmen wir ab einem bestimmten Alter bewusst wahr, die Geburt liegt hinter uns, der Tod steht uns aber noch bevor. Deshalb interessieren sich mehr Leute dafür, wie sie sterben und was danach mit ihnen passiert. 

10Meter20Kilo 27.06.2017, 23:56

Danke für deine Antwort.

Ich meine das ist mir schon bewusst, aber die Frage vor dem Leben kann doch beantwortet werden oder täusche ich mich? Vor unserer Geburt, also noch bevor wir als Spermien existierten waren wir einfach nicht vorhanden, also können wir auch keine Vergangenheit haben.

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pingu72 28.06.2017, 00:56
@10Meter20Kilo

Und woher weißt du dass wir nicht vorhanden waren? Auch wenn ich nicht an zB Reinkarnation glaube... wirklich wissen kann es aber niemand. 

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Fantho 10.07.2017, 02:41
@10Meter20Kilo

Befasse Dich mit verschiedenen wissenschaftlichen Studien, wie zB zu NTE, Reinkarnationen, Thanatologie (Pim van Lommel, Sam Parnia, Raymond Moody, Kübler-Ross, Bruce Greyson)...

Gruß Fantho

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Fantho 10.07.2017, 02:42
@pingu72

Befasse Dich mal mit verschiedenen wissenschaftlichen Studien, wie zB zu NTE, Reinkarnationen, Thanatologie (Pim van Lommel, Sam Parnia, Raymond Moody, Kübler-Ross, Bruce Greyson)...
Gruß Fantho

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77Leuchtfeuer 28.06.2017, 10:05

Natürlich wurden sie schon alle beide beantwortet. Und jeder kann wissen was vor und nach dem Leben abläuft. Das muss man nur auch ernsthaft wollen.

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Hallo 10Meter20Kilo

Wie hier schon richtig gesagt wurde, ist das was vor uns liegt in der Regel interessanter für uns. In der Zukunft liegende Ereignisse können ja auch von uns noch beeinflusst werden. Beim zurückschauen bleibt uns vielmals nur die Erkenntnis über die verflossenen Begebenheiten.
 
Ob du persönlich an kein Leben nach dem Tod glaubst, ist zudem nicht relevant. Relevant währe, wenn du weist das es kein Leben nach dem Tod gibt. Und da ich weiss, das Du das nicht weist, haben wir mal vorerst 2 Möglichkeiten.
 
1. Ich bin jemand der nur glaubt etwas zu Wissen, von dem wohl die meisten Menschen sagen, dass man das gar nicht Wissen kann.
 
2. Ich weiss es aus gutem Grunde trotzdem.
 
Nehmen wir nur mal an, ich wüsste es. Dann könnte es jeder andere Mensch ja logischerweise auch Wissen. Die Frage ist allerdings ob man das auch wirklich will.
 
Es gibt genügend Lernmaterial über dieses Wissen. Einen kompletten Überblick darüber kannst Du Dir in weniger als 3 Stunden verschaffen. Musst halt mal ein kleines Buch lesen. Dann wirst Du allerdings nicht mehr glauben. Aber Wissen. Und zwar mehr als Du Dir je zu träumen gewagt hättest. Wie soll das so schnell gehen?
 
Das ist ziemlich einfach. Die Wahrheit ist wesentlich unkomplizierter als es der Menschheit "weissgemacht" wurde. Und für echtes, unverzichtbar wichtiges Wissen haben wir so eine Art Sensoren, d.h. wir spüren wenn wir absolut richtig liegen.
 
Wissen versus Glauben Der vergessene Schritt in der Evolution
 
Lieber Gruss

10Meter20Kilo 28.06.2017, 16:31

Hallo 77Leuchtfeuer,

vielen Dank für die Antwort. Ich werde mir bei Gelegenheit das Buch mal ansehen

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Hierfür gibt es zwei Gründe:

  • Kaum jemand kommt auf die Idee, zu glauben, er hätte auch schon vor seiner Empfängnis existiert.
  • Viele aber plagt die Neugier, ob denn mit ihrem Tod (für sie) wirklich alles aus sein wird. 

Dass du und z.B. auch Religionsgründer dennoch über solche Fragen stolpern, zeigt einmal mehr, dass menschlichem Denken und Fragen keine Grenzen gesetzt sind - wohl aber ihrer zweifelsfreien Beantwortung.

Kurze Antwort: weil es noch vor uns liegt.

Der Mensch redet ja auch weniger von dem was er letzte Woche getan hat als vor dem was er nächste Woche tun wird.

Ich denke die Vorstellung des Todes und  eventuell auch Sterbens ist für so ziemlich alle Menschen einfach nicht greifbar. Wir können uns nicht vorstellen tot zu sein.

Vorstellen meine ich im Sinne von empathisch nach empfinden.

Und alles was der Mensch sich nicht erklären kann macht ihm ersteinmal Angst. Deswegen ist die Frage bedeutender.

Ich persönlich sehe das so das nach dem Tod der gleiche zustand. Herrscht wie vor der Geburt. Wir existieren schlichtweg nicht. 

Die astronomische Sichtweise lasse ich mal aussen vor weil es denke ich nicht darum geht. Also der Werdegang des Universums von den ersten Femtosekunden bis heute.

Ich nutze ein nettes Gleichniss zum veratändniss. Unser Gehirn ist wie papier und ein paar stifte. Unser Geist ein Bild welches wir mit den stiften malen.

Bevor wir gemalt haben existiert das Bild nicht. Aber die Bestandteile des Bildes bereits. 

Veränderungen am Bild Stellen Veränderungen in uns dar. Also die neu Verknüpfung  und das lernen von Nervenzellen aufgrund von Erfahrungen und äussenren Einwirkungen.

Am Ende verbrennen wir das Bild. Welches den tot symbolisiert. Anschließend existiert das Bild nicht mehr. 

Tja, durch Übersättigung der Gesellschaft, schlechten Einfluss der Religionen auf Menschen, werde die eigentlichen wichtigen Fragen nicht so behandelt wie sie eigentlich sollten (Umweltverschmutzung, Überbevölkerung, Kriege, Extremismus ...).

Dieses Wochenende war ich auf einer privaten Party auf der jede Menge (alternde) "Yoga-Weiber" vorhanden waren. Die sprachen sich mit Spirituistischen Namen an z.B. war da die "Shanty" (die eigentlich Gisela hieß) und hat den ganzen Abend von Ihrem Yoga und Geist-Kram erzählt. 

Als ich mich mit einem Type (der ähnlich drauf war wie ich  (sehr Bodenhaftig)) mich darüber lustig machte, dass man doch froh sei kein Yoga Weib zu sein, denn dann müsste man den Gurus nicht nur Geld für die teuren Yoga Kurse zahlen sondern auch sich von denen noch schnaxeln lassen - wurde sie ganz still ^^ (wir haben schallend gelacht).

Echt jetzt - ich bin ganz ganz ganz sicher, es gibt kein Leben vor oder nach dem Leben. Religionen werden benutzt um die Menschen Verhaltensweisen aufzupressen (was per se nicht verkehrt ist). Ob es einen Gott gibt weis ich nicht, doch es ist sehr sehr sehr unwahrscheinlich das es ihn gibt.

Was vor 4,1 Miliarden Jahre auf der Erde passierte als das erste Leben entstand weis ich nicht, aber seit dem hat sich mit Sicherheit kein Gott blicken lassen - eher ein paar Außerirdische ^^

Ich würde: Mich nicht verhaspeln und auf dem Boden bleiben. Wir haben nichts anderes. Ich wünsche einen Schönen Abend ^^

10Meter20Kilo 27.06.2017, 23:59

Danke für die Antwort. Ich möchte von mir behaupten, dass ich grundsätzlich für alles offen bin und mich auch gerne anders belehren lasse. Aber ich sehe das ähnlich wie du.

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  • Wir haben keine Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit...
  • (auch nicht im realen Leben)

Timeline: (Aus Sicht eines primitiven Lebewesens (Schnecke, Insekt, o.ä))

Nichts -> Chemische Reaktionen und Umwelteinflüsse bringen einen dazu, bestimmte Dinge zu tun, Illusion freien Entscheidens -> Nichts

Timeline: (Aus Sicht eines Menschen oder komplexeren Tieren (zB Säugetiere))

Nichts -> Das selbe wie bei primitiven Lebewesen, jedoch Möglichkeit, gegen lenkende Weiser wie Hormone (Gefühle) und andere "Programmierungen" zu handeln -> Nichts

Während eine Ameise tatsächlich eher programmiert ist, als selber entscheidet, muss man Annehmen, dass das, was wir Verstand nennen und auch in anderen Tieren zt vorhanden ist, der einzige Weg ist, überhaupt frei zu handeln. Aus genau diesem Grund sollten ähnliche Tiere, wie Delfine, Affen, Katzen, Hunde, uvm. auch viel gleichwertiger behandelt werden, da auch sie sich über Natur Instinkte hinwegsetzen können.

Nach dieser Ausführung nun noch das Folgende: Tatsächlich denke ich, dass Leben nur elektrische Signale sind, die gesteuert werden. Normalerweise durch Hormone und Instinkte, bei einigen Lebewesen ergab sich vermutlich einmal durch eine Mutation die Möglichkeit, irgendwie was sepbstständiges zu entwickeln, (Verstand) den wir noch nicht erklären können.

Und als Abschluss: Falls sich das sehr negativ und depressiv angehört hat: Sollte es nicht sein, ich bin eigentlich optimistisch und so, mich würde auch nicht stören, wenn es so wäre, wie ich vermute😂

10Meter20Kilo 28.06.2017, 00:01

Keineswegs klang das negativ. Eine ordentlich strukturierte und meiner Meinung nach realistischen Auffassung der Wahrnehmung.

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Es ist eigentlich ganz einfach. Die meisten Menschen können sich nicht damit abfinden, dass das Leben, nach dem Tod, vorbei ist. Es werden daher Theorien aufgestellt, die erklären das mit dem Tod, das Leben nicht zu Ende ist. Also: Das es ein Weiterleben nach dem Tod gibt, irgend wie, irgend wo.

Warum das so ist, wird in der Bibel erklärt.

(1. Mose 3:4) . . .Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.

..... um die Bibelstelle weiter zu führen würde ich sagen: denn ihr werdet nach dem Tod weiterleben. (meine Interpretation)

Denn das erklärt, warum die Menschen an ein Weiterleben nach dem Tod festhalten.

Definitiv gab es dich "vorher" nicht und gibt es dich, nach dem Tod, auch nicht mehr. Weder im Himmel, in der Hölle oder Fegefeuer noch als Regenwurm auf der Erde. Schluß aus Ende.

stine2412 28.06.2017, 23:41

naamann, Weißt du, warum wir Menschen an ein Leben nach dem Tod glauben oder zumindest darauf hoffen? Weil Gott uns Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Wir möchten alle alt werden; wenn wir es sind, wollen wir wieder jung sein und noch älter werden.

 denn ihr werdet nach dem Tod weiterleben. (meine Interpretation) Diese Interpretation ist nicht deine, sondern dessen, der vorher gesagt hatte, "Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben!" Dieses Geistwesen wußte, dass wir sterben werden und ließ sich viele Variationen einfallen, um seine Behauptung zu rechtfertigen. Das Anschauungsmaterial ist groß: die Unsterblichkeit der Seele (die Bibel - die Seele die sündigt, sie soll sterben) ist noch die heute am meisten verbreitete Lüge des Teufels. 

Auch glauben in der Tat Menschen an eine Reinkarnation - eine weitere Lüge in einem anderen Erdteil. Die Ägypter, die Griechen, die Germanen - sie alle hatten eine Vorstellung davon, was nach dem Tod passiert.  Nur der Bibel will man nicht glauben? Dass es eine Auferstehung von den Toten geben wird durch Gottes eingesetzten König Jesus Christus? Weil wir Menschen für diese Erde erschaffen wurden und eigentlich nichts dafür können, unter dieses Todesurteil gefallen zu sein? Warum ist es für viele nicht logisch, dass Gott uns nicht für immer tot lassen möchte? 

Vielleicht ist dieser Gedanke zu schön um wahr zu sein. Aber schauen wir uns die Weltverhältnisse heute doch mal an und vergleichen sie mit den Vorhersagen der Bibel, dann rückt diese Hoffnung doch immer mehr in den Focus. Auch wenn man nicht gläubig ist - uns bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig als diese Hoffnung. Sie ist realer als alle Versprechen aller Politiker der Welt!

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naaman 29.06.2017, 07:52
@stine2412

Angenommen, Adam und Eva hätten nicht gesündigt, wären sie dennoch gestorben?

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Wir haben in beiden Hinsichten Theorien, jedoch ist die erste auf eine rein wissenschaftliche und greifbare Art zu erklären und die zweite nicht.

10Meter20Kilo 27.06.2017, 23:53

Wie das?

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Systemoverlord 27.06.2017, 23:55
@10Meter20Kilo

Wir sind in der heutigen Zeit dazu in der Lage, durch Messmethoden in die Vergangenheit zu schauen und annährend eine Aussage darüber treffen zu können, was vor dem Leben war und genau das ist in der anderen Richtung nicht möglich.

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10Meter20Kilo 28.06.2017, 00:04
@Systemoverlord

Diese Messmethoden sind mir teilweise bekannt, aber es geht ja gar nicht allgemein um was in der Vergangenheit war sondern, was wir vor dem Leben waren.

Es ist eine eher theoretische Frage die auf die Frage was eventuell nach dem Tod sein soll aufbaut

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Systemoverlord 28.06.2017, 00:07
@10Meter20Kilo

Die Frage, was wir vor dem Leben waren ist wissenschaftlich bestimmt. Das ist genau diese Theorie. Ich weiß was du meinst aber darüber nachzudenken hat einfach keinen Sinn. Es gibt so nen tollen Spruch der besagt, dass wenn man sich genau über diesen Umstand Gedanken macht, dass man dann wahnsinnig wird. Wir werden -jetzt- keine Antwort darauf finden.

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10Meter20Kilo 28.06.2017, 00:16
@Systemoverlord

Keine Sorge, es kam mir nur in den Sinn, weil ich auf eine andere Frage geantwortet habe :)

Ich beschäftige mich nur gerne mit Wissen und Gedanken.

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Mit dem Leben entsteht auch erst das Bewusstsein. Da nur ein Leben wert hat, in dem wir uns selbst als Individuum verstehen und bewerten können, wäre die bloße materielle Existenz vor dem Leben irrelevant. Wir geben dem Leben nach dem Tod Bedeutung, weil wir das Leben schätzen und entweder so weiter machen wollen oder auf ein besseres Lebens hoffen.

Weil das Leben nach dem Tot noch auf uns zukommt und was davor war schon längst hinter uns liegt. D.h es macht uns in gewisser Hinsicht Sorgen. Aber vergangenes nicht, da es ja schon überwunden wurde. Und man generell Angst vor dem Unbekannten hat und das Leben danach ist eben unbekannt, steht und aber allen noch bevor.

10Meter20Kilo 28.06.2017, 00:03

Aber wenn man die Frage was vor dem Leben war ehrlich beantwortet, dann ist doch die Frage nach dem Tod nichtig.

Oder hast du einen Vorschlag was vor dem Leben war?

Die Ideen was nach dem Leben war, sind allesamt sehr kreativ und teils unwiderlegbar, aber sofern ich weiß erklärt keine dieser Ideen, wie es vor unserem Bewusstsein war.

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Neelo 28.06.2017, 00:09
@10Meter20Kilo



Aber wenn man die Frage was vor dem Leben war ehrlich beantwortet, dann ist doch die Frage nach dem Tod nichtig.


Da hast du vollkommen recht, dennoch würde ich sagen, beschäftigt uns die Frage was danach kommt mehr, eben, weil es noch auf uns zu kommt. Im Grunde hängt es auch vom Glauben ab, glaubst du an Gott und dass Gott die Erde erschuf, glaubst du auch an den Himmel oder ans Paradies welches nach dem Tod kommt. Glaubt man mehr dem wissenschaftlichen Grundgedanke, wird man davon ausgehen, dass nach dem Tod einfach nichts mehr ist. Wüsste man allerdings sicher, was vor dem Leben war, wäre die Antwort darauf was danach kommt im Grunde einfacher zu beantworten, da hast du schon recht. 

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LSdiethylamid 28.06.2017, 15:09


das Leben danach ist eben unbekannt, steht und aber allen noch bevor.

Woher weißt du das denn?

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Exakt. Nach dem Tod passiert höchstwahrscheinlich genau das gleiche wie vor der Geburt - nämlich nichts.

Unser Bewusstsein existiert nur so lange wie unser Körper funktioniert und mit genug Energie versorgt wird. Bricht diese Chemiefabrik zusammen, gibt es nichts was unseren Körper und unser Bewusstsein aktiv hällt.

Und zum Thema vor der Geburt. Es gab eine Zeit, da gab es nicht einmal die Erde. ;)

Das Leben vor dem Tod werden wir nicht mehr erleben, können es nicht mehr beeinflussen und es hat keine Auswirkungen auf unsere Zukunft (außer vielleicht aus buddhistischer und hinduistischer Sicht in Bezug auf das Karma und die Reinkarnation).

Wenn es aber ein (ewiges) Leben nach dem Tod gibt, ist es entscheidend, in diesem Leben die Weichen dafür zu stellen, dass dieses so schön und positiv wie möglich sein wird (Himmel, Paradies). Deshalb lehrt die Bibel: " uns bedenken, dass wir en müssen, auf dass wir klug werden" (Psalm 90,12).

Vor der Geburt waren wir nicht existent. Nach dem Tod sind wir wieder nicht existent. Reinkarnation findet gemäß der Bibel nicht statt. 

"Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hes. 18:4)

"Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (1. Mose 3:19)

"was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr ... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl[Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Pred. 9:5, 10)

Die einzige Hoffnung, die uns bleibt, ist die Auferstehung von den Toten (Joh. 5:28, 29)

OhNobody 28.06.2017, 06:57

Nachtrag:

Mit den ersten Worten der Bibel lässt sich beweisen, dass vor der Schöpfung keine belebte IRDISCHE Materie existierte:

"Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mose 1:1)

Mit diesen Worten wird der Anfang des Universums beschrieben. Gott hat zuerst die unbelebte Materie erschaffen — Sonne, Mond und Sterne. Erst DANACH begannen die sechs Schöpfungsperioden (es handelt sich nicht um 24-Std.-Tage, wie aus der Schilderung der Bibel hervorgeht).

An den Schöpfungstagen drei bis sechs ließ Gott durch seine wirksame Kraft eine verblüffende Vielfalt an organischem (pflanzlichem und tierischem) Leben entstehen (1. Mo. 1:11, 20-25).

Erst am Ende des sechsten Schöpfungstages erschuf Gott die ersten Menschen.

All diese Lebewesen mit ihrer hochkomplexen, harmonisch ineinandergreifenden Bauweise liefern unzählige Beweise dafür, dass zweckmäßige Planung von höchstem Niveau dahinterstecken muss!

Ein Beispiel dafür ist die DNA, die Erbinformationen von einer Generation an die nächste weitergibt. Alle Lebewesen auf der Erde — ob Mikroben, Gräser, Tiere oder Menschen — pflanzen sich gestützt auf Informationen aus der DNA fort. 

So unterschiedlich die Geschöpfe auch sind, der genetische Code ist äußerst stabil und hat durch alle Zeitepochen hindurch dafür gesorgt, dass die Abgrenzung zwischen den verschiedenen Arten erhalten geblieben ist. 

Auf Deine Frage bezogen sind die Worte der Bibel der Beweis dafür, dass es nicht immer belebte irdische Materie gab. Wir existierten also nicht.

Das einzige, was ewig existiert, ist der Schöpfer selber:

"Du bist ohne Anfang und Ende“ (Psalm 90:2, Hoffnung für alle)

Zwar ist dieser Gedanke schwer zu verstehen, aber das abzulehnen, würde uns zu dem endlosen Fragenkarussell führen, wer denn nun den Schöpfer erschaffen hat.

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Der Umstand, dass wir Leben ist eine Tatsache.
Die Frage nach dem Tode ist genau keine Tatsache.

Dazu gehört die Vorstellung einer Reinkanation.
Sie dehnt nur die Frage aus, was nach dem Tod sein könnte?
Vielleicht macht es nur pling, einmal durch die Drehtür und schwups ist man wieder da.

Interessant, oder.
Hat nur einen gewaltigen Pferdefuß.
Bekanntlich wird der Mensch strunz dumm geboren und wenn er stirbt, stirbt er auch strunz dumm.
Die "Festplatte" ist gelöscht, es wird wahrlich Dunkel in der Denkmurmel, Gehirn genannt.
Ein wahrlicher Konstruktionsfehler des Lebens das ist, womit Gott aus der Gleichung heraus ist.
Denn, soweit allwissend, dürfte es diesen Konstruktionsfehler gar nicht geben, gelle.

Es ist daher müßig über eine Tatsache zu grübeln, über das fehlen einer Tatsache hingegen nicht. Da kommt die Murmel tüchtig auf Touren und nicht in die Verlegenheit etwa an Langeweile den Geist aufzugeben.

77Leuchtfeuer 28.06.2017, 10:15

Nicht unbedingt richtig:
Bekanntlich wird der Mensch strunz dumm geboren und wenn er stirbt, stirbt er auch strunz dumm.Der Konstruktionsfehler ist übrigens keiner, man muss einfach sehr genau hinsehen...

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Ich tue das nicht. Mir ist egal was vor meiner Geburt war und nach meinem Tod sein wird.

10Meter20Kilo 27.06.2017, 23:52

Ich beschäftige mich rein aus interessens Gründe damit.

Aber danke für deine Meinung

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Im Falle einer Reincarnation, welche rein logistisch unmöglich wäre

Weshalb?

Aber diese Frage wirft doch auch die Frage was war vor unserer Geburt in den Raum?

Korrekt, denn das eine kann nicht ohne dem anderen sein...

Wieso ist die Frage was ist nach dem Tod höher gestellt, als die Frage was war vor dem Leben?

Da wir uns im Jetzt befinden und die Zukunft auf einen noch zukommt. Die Vergangenheit dagegen liegt hinter uns, weswegen man diese als nicht so wichtig erachtet...

Gruß Fantho

10Meter20Kilo 28.06.2017, 00:06

Im Falle einer Reincarnation, welche rein logistisch unmöglich wäre

"Weshalb?"

-

Weil die Anzahl der Lebewesen auf der Erde sich ständig verändert. Entweder muss es gleich bleiben oder man landet in einer Art "Limbus" während man auf einen freien Platz wartet?

Jedenfalls danke für deine Antwort

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Fantho 28.06.2017, 00:43
@10Meter20Kilo

Nein, denn die Anzahl der Seelen beläuft sich auf drei Billionen...

Gruß Fantho

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Fantho 29.06.2017, 05:03
@10Meter20Kilo

Die ist für Dich noch nicht zugänglich ;-)

Aber es leben ja nicht nur Seelen hier auf Erden, sondern auch im Jenseits und in anderen jenseitigen Welten sind Seelen unterwegs....

Gruß Fantho

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Weil man das eine schon hinter sich hat, bzw. Schon überstanden hat und dass andere noch bevor steht.

Weil die Frage relativ einfach zu beantworten ist:

Die Geschichte vor dem Leben ist nicht rekursiv - die Geschichte danach "angeblich" schon.

10Meter20Kilo 27.06.2017, 23:51

Ich versteh nicht wie jemand überzeugt sein kann, dass es nach dem Leben etwas geben soll, aber vor dem Leben nichts. Entweder glaubt man an nichts oder an beides.

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MrMiles 27.06.2017, 23:59
@10Meter20Kilo

Nehmen wir als Beispiel mal ein Glas Wasser. Wenn du das Wasser erhitzt, wird es Gasförmig. Trotzdem ist es immernoch Wasser und kann immer wieder flüssig werden.

Ist aber kein Wasser vorhanden, kann es nicht gasförmig werden und nicht wieder flüssig.

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10Meter20Kilo 28.06.2017, 00:14
@MrMiles

Guter Ansatz. So gern ich diesen Vergleich mag, ist er nicht komplett und nicht ganz mit dem komplexen Leben vergleichbar.

In diesem Beispiel nehmen wir an wir haben ein Glas welches befüllt wird (die Geburt), wenn es erhitzt wird (Tod) wird man gasförmig. Aber das Glas zerspringt beim erhitzen (ansonten würde man ja als man selbst wieder geboren), also muss man in einen Krug gelangen. Da man immer noch gas wäre, müsste man wieder abkühlen und in ein neues Glas gefüllt werden.

Das Problem: Wenn es jetzt mehr Menschen gibt, gibt es auch mehr Wasser oder immer gleich viel Wasser, aber mehr Gläser? Oder einen größeren Krug (als quasi Limbus).

-

Es ergibt irgendwie Sinn, aber irgendwie auch nicht.

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MrMiles 28.06.2017, 01:06
@10Meter20Kilo

Man könnte auch so argumentieren, wobei das natürlich relativ komplex klingt, aber letztlich ganz einfach ist:

Wir müssen davon ausgehen, dass wenn es Leben gibt, es auch einen Zustand gibt, bei dem kein Leben vorhanden ist. Wenn es Leben gibt, gibt es also auch den Tod - und anders herum.

Ist aber das Leben gar nicht entstanden, kann es auch keinen Tod geben, weil beides unmittelbar zusammen hängt.

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Fantho 28.06.2017, 01:30
@MrMiles

Das ist doch jetzt ein logischer Unsinn!

Nur weil Du kein Wasser ins Glas tust, sprich kein Wasser im Glas ist, bedeutet dies keine Nichtexistenz von Wasser. Selbst die Umgebungsluft enthält je nachdem ihren Anteil an Wasserdampf, welches dann auch im Glas sich befindet...

kopfschüttel

Gruß Fantho

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MrMiles 28.06.2017, 01:37
@Fantho

Nein, deine Interpretation weicht von dem ab, was ich geschrieben habe. Es war weder vom Gläsern, noch von Luft die Rede.

Aufgrund dessen, dass es Leben gibt, beschäftigen wir uns auch mit dem Tod. Wäre aber kein Leben vorhanden, könnte sich auch niemand mit dem Tod beschäftigen.

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