wieso ist die bibel so frauenfeindlich?

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26 Antworten

Moment: Die Frage heißt doch, wieso die Bibel frauenfeindlich ist, doch es werden lauter außerbiblische Zitate angeführt...

Daher müsste die Frage lauten: Warum sagen vermeintliche Christen (man weiß ja nicht genau, ob diese Leute wirklich Christen waren oder nicht) solche eigenartigen Aussagen, obwohl die Bibel etwas anderes lehrt. Das wäre der richtige Ansatz!

In der Bibel steht z.B.: „... denn so viele von euch in Christus getauft sind, die haben Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Weib; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus." (Galater 3,27-29)

Auch der Islam ist frauenfeindlich! Als Beispiel ein Ausspruch des Propheten Mohammed:

Der Gesandte Gottes ging einmal zum Gebet ... und traf einige Frauen. Er sagte: "O ihr Frauen! Gebt Almosen, denn ich habe erkannt, dass die Mehrzahl der Höllenbewohner ihr (Frauen) seid." Die Frauen fragten: "Warum ist das der Fall, O Gesandter Gottes?" Er antwortete: "Ihr sprecht häufig Verwünschungen aus, und ihr seid undankbar gegen eure Ehemänner. Ich kenne niemand, der von seiner Intelligenz her und seiner Religionsausübung noch unzulänglicher wäre als ihr. Eine Frau kann einen bedächtigen, empfindsamen Mann leicht auf Abwege führen." Die Frauen fragten: "O Gesandter Gottes! Warum ist unsere Intelligenz und Religionsausübung so unzulänglich?" Er antwortete: "Liegt nicht der Beweis darin, dass das Zeugnis zweier Frauen das eines Mannes aufwiegt?" Sie bejahten. Er sprach: "Darin wird euer Mangel an Intelligenz deutlich. Und stimmt es etwa nicht: Eine Frau kann während ihrer Menstruation weder beten noch fasten?" Die Frauen bejahten. Er fuhr fort: "Daraus wird eure unzulängliche Religionsausübung sichtbar."

Quelle: Frauen und die Scharia von Prof. Dr. Christine Schirrmacher, 2. Auflage, Taschenbuchausgabe Juni 2006, Seite 81

Es gibt noch weitere Überlieferungen, die als frauenfeindlich anzusehen sind. Aber auch der Koran ist kein frauenfreundliches Buch: Die Frau ist dem Mann untergeordnet und er darf sie schlagen, wenn sie nicht gehorcht (4:34). Die Männer stehen eine Stufe über den Frauen (2:228). Die Frauen sind das Saatfeld des Mannes (2:223) und so weiter und so weiter.

also da sind ja keine bibelstellen dabei, aber es gibt schon auch bibelstellen (z bsp von paulus, mir fällt nur grad keine ein) die frauenverachtend sind. allerdings, dassfinde zumindest ich, kann man das jetzt nicht wirklich nur auf die Bibel oder das Christentum schieben, weil das zu dieser Zeit einfach üblich war und überall so war. Das es aber wirklich heute noch Leute gibt die so denken, finde ich auch schlimm!! Aber ich glaube nicht, dass wirklich alle Pfarrer so denken. Vom Papst hab ich keine Ahnung, bin evangelisch und bei uns dürfen Frauen ja auch Pfarrer werden, was doch schon mal ein guter Anfang ist :)

Hallo honshu.

Die Bibel ist voll von Berichten aus der damaligen Zeit und Gleichberechtigung kannte man damals nicht. Es war einfach selbstverständlich das die Frau für Haus, Herd und Kinder zuständig war. Die damaligen Menschen haben einfach die üblichen Rollenbilder übernommen und gelebt.

Die meisten Sachen die du aufgeschrieben hast rechnet man zur "neuplatonischen Leibfeindlichkeit", die hauptsächlich seit Augustinus sich sehr unter den Christen verbreitet hat und auch bis weit in die Neuzeit üblich war. Im eigentlichen Sinn biblisch ist nur das von Johannes Paul II.

Heute werden diese Dinge abgelehnt und als Irrlehre angesehen, du wirst keinen Priester mehr finden der Frauen als Ausgeburt der Hölle ansieht.

Am Anfang habe ich geschrieben das die Autoren einfach die damaligen Wertvorstellungen übernommen haben, das ist nicht ganz richtig. Es gibt einen wesentlichen Unterschied zu den damaligen Gepflogenheiten. Frauen werden für damalige Verhältnisse sehr in die Gemeinde Integriert, so sind die ersten Zeugen der Auferstehung Frauen und das in einer Zeit in der das Zeugnis einer Frau vor Gericht keinen bestand hatte. Oder die Art wie eine Frau behandelt werden soll hat sich etwas verändert, sie bleibt zwar immernoch das "Heimchen am Herd", aber man soll sie immer mit Liebe behandeln.

Allgemein sehen wir das oft das die ersten Christen Umstände die gelind gesagt schwierig sind "äusserlich" beibehalten haben, aber sie dadurch "egalisiert" haben das man die Menschen so gut behandeln soll, das diese äusseren Umstände ihre Bedeutung verloren haben.

Vor 1000 Jahren wollte ich auch keine Frau sein, und wenn ich ehrlich bin ist das Heute in gut der Hälfte der Welt immer noch so.

Liebe Grüße und Gottes Segen, Klaus.

Kein einziges deiner Zitate stammt aus der Bibel. Und die Urheber der bereits ersten drei Zitate und des letzten Zitates liegen auch noch bibeltechnisch völlig daneben. Wie heißt es doch so schön in Gen. 1:27: "Und Gott schuf den Menschen als sein Abbild, als Abbild Gottes schuf er ihn, männlich und weiblich schuf er sie." Beide Geschlechter sind das Abbild (nicht Ebenbild) Gottes und entstanden beim Menschen gleichzeitig. Das dritte Zitat ist genau verkehrt herum, die Frau ist kein mangelhafter Mann und wird auch in der Bibel nicht so geschildert. Nicht die Bibel, sondern die Kirche ist frauenfeindlich. Und das alles zeigt mal wieder, wie wenig Bibel und Kirche miteinander zu tun haben.

Ich zitiere nun aus der Bibel, thimotheus 2:11. ehem:

Eine Frau lerne in der Stille, in aller Unterordnung. 12 Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten.

fassen wir zusammen: frauen sollen weder Lehrerinnen sein noch höhere Posten oder Ämter einnehmen.

Lassen wir zweifeler uns diese warmen Worte nun von der Gegenseite zerfasern und zurechtreden! bitte:

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