Wieso ist die AIDS und Syphillis-Rate bei Schwulen höher als bei heteros?

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6 Antworten

Das ist eine gute frage, es gab dazu eine recht aktuelle studie, aber ich hab sie leider nirgends mehr gefunden. Die höchsten Infektionsrisiken sind ja bekanntermaßen sex ohne kondom und häufig wechselnde Partner. Wobei das eine wohl häufig mit dem anderen zusammen hängt. Aber beides trifft auch auf heteros zu und ich denke es ist ehr fraglich, ob im ganzen gesehen homosexuelle im schnitt mehr wechselnde partner haben als heteros. Der Sinn von Kondomen ist mittlerweile wohl überall angekommen, selbst bei den homosexuellen. Die Zahl der tatsächlich statt findenen Penetrationen unter Homosexuellen hat nach mein zu genommen (auch wenn es auch heute nicht gang und gebe ist bei jedem homos. zusammentreffen), gemischt mit dem hang zu kondomlosen sex ist das natürlich ein erhöhtes risiko. Noch dazu da Analsex (auch bei Frauen) ein größeres Verletzungsrisiko birgt und es reichen ja schon kleine risse in der Haut, um den Virus aufzunehmen). Vielleicht lassen sich Homosexuelle auch weniger häufig regelmäßig testen, wodurch sie weitere Anstecken können. Eine wirklich feste Vorstellung warum dem so ist, kommt mir nicht auf. Vll ein Zusammenspiel von allem. In den nicht-westlichen Ländern wo Homosexuelle noch am Rand der Gesellschaft stehen und teilweise auch noch juristisch verfolgt werden, kommt wohl erschwerend hinzu das dass Geschäft mit männlichen Prostituierten gut läuft. Dies erhöht das Risiko einer Ansteckung durch die umgebung, die hygiene und die 'kontakte' wohl schon um einiges gegenüber Ländern wo man offen lebt und die hygiene und aufklärung wichtig ist. Punkto Aufklärung, die ist gerade in Afrika sehr wenig vorhanden, was aber heteros wie homos trifft.

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Weil sie durch ihre Sexualpraktiken und Umgangsformen viel wahrscheinlicher biologische Konflikte erleben können, die dann im weiteren Verlauf zu den bekannten Symptomen führen.

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Ich glaube erstmal nicht, dass die Infektionsraten sich so stark zwischen Homo- und Heterosexuellen unterscheiden, das liegt im Falle von AIDS sicher daran, dass HIV am Anfang in der Schwulenszene ausbrach...

Nicht alle Schwule haben ständig neue Partner und bei der Verhütung sind sie weitaus gründlicher als die Heterosexuellen, einfach weil überall darauf hingewiesen wird. Es gibt auch in Deutschland wieder einen Anstieg von STD (sexual transmitted diseases), weil die AIDS-Kampagnen kaum noch stattfinden...

Grundsätzlich haben Schwule ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch Analsex, weil die Darmwand im Gegensatz zur Vagina ebend leichter verletzvar ist, darum besteht auch eine erhöhte Ansteckungsgefahr beim Analsex zwischen Heterosexuellen. Frauen haben grundsätzlich auch beim 'normalen' Sex ein erhöhtes Ansteckungsrisiko, denn die Vagina ist weitaus anfälliger für Verletzungen als der Penis...

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2 Gründe:

1.: häufiger wechselnde Sexualpartner

2.: die Verletzungs- bzw. Infektionsgefahr bei analer Penetration ist drastisch höher ist als bei vaginaler Penetration

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wie die Wissenschaft festgestellt hat, sitzen unter der Vorhaut von Männern die meisten Aids erreger (frag ne warum ich hab ne Sendung darüber gesehen, jetzt sollen in Afrika viele Männer beschnitten werden, weil man glaubt, es würde dadurch weniger werden) bei 2 gleichgeschlechtlichen männlichen Sexualpartnern, ist das Risiko dementsprechend doppelt so hoch

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Kommentar von rantt
11.10.2010, 17:45

schöner quatsch ^^

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Homosexuelle haben oftmals mehr Sexualpartner und verhüten auch oft weniger.

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Kommentar von rantt
11.10.2010, 17:49

"verhüten auch oft weniger" naja..... inzwischen auch nicht mehr.

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