Wieso ist der Hauptschulabschluss so mies im Ansehen?

8 Antworten

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Das ist mittlerweile aber immer mehr am verebben, die Noten werden immer zweitrangiger und das Können in den Vordergrund gezogen.

Meine Theorie ist folgende:

  • Mit einem schlechten Hauptschulabschluss haben die Schüler keine guten Zukunftsaussichten, also drücken Hauptschullehrer öfter mal ein Auge zu, denn sie wollen keine Unmenschen sein und den Jugendlichen nicht die Zukunft verbauen.
  • Es gibt dann viele gute Hauptschüler mit guten Abschlüssen. Viele dieser Hauptschüler würden aber gerne ihre Chancen weiter erhöhen, also machen sie einen Realschulabschluss.
  • Da es dann viele Realschulabsolventen gibt, würde die Chance auf einen guten Job pro Realschüler sinken, also haben die Realschullehrer Mitleid und heben den Schnitt an, damit die Schüler mit guten Zeugnissen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
  • Nun gibt es viele gute Realschüler, die sich gerne voneinander unterscheiden möchten und zeigen wollen, dass sie besser für bestimmte Jobs geeignet sind, also wechseln sie mit ihren guten Noten aufs Gymnasium.
  • Auf dem Gymnasium kommen viele auf die Idee, wenn sie schon einmal dort sind, könnte man auch gleich ein Studium anstreben. Die Gymnasiallehrer wollen ungern den Schülern ihre Karriere verbauen, also... usw. usf.
  • Das zieht sich bis hin zu den Studentenschwämmen in bestimmten Studienrichtungen.

Hauptschullehrer stehen in einem Gewissenskonflikt.

Hmm, sehr interessant, aber warum ist das so ?? Dieses irre besser sein, muss dich irgendwo her kommen ??

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@kralle10

Es ist ein Wettbewerb. Die Steigerung ist finde ich vergleichbar mit der Wirtschaftsblase. 

Nehmen wir an, wir hätten 100 Schüler. Ein Unternehmen möchte später einen davon einstellen. Nehmen wir an, alle 100 Schüler sind interessiert. Was macht das Unternehmen? Wonach geht es? Ene mene muh...?

Was ist wenn die 100 Schüler sich auf 5 Klassen unterschiedlicher Hauptschulen verteilen würden? Welcher Lehrer würde seinen Schülern nur das Schlechteste gönnen? Kann ja nur ein frustrierter Lehrer sein.
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Zahlenmäßig gibt es starken Zulauf bei den Hauptschulen durch Immigranten - nicht unbedingt, weil es ihrem Niveau entspricht, oftmals handelt es sich ganz simpel um Sprachprobleme oder dass die Eltern wollen, dass die Kinder früh arbeiten, um die Familie früh stützen zu können.

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@Suboptimierer

Das kommt noch hinzu. Irgendwo muss sich Luft verschafft werden → bei den Realschulen als erstes und dann wie oben beschrieben.

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@Suboptimierer

Na sowas habe ich ja auch noch nicht gelesen. Vielleicht liegt es einfach daran, dass sie eben nicht sich unterordnen wollen. Ich habe ein nachgewiesenen IQ von 127 und bin von der Schule rausgeredet wurden. Ich wollte nicht mehr nur springen wie der Schulleiter es wollte, ich wollte mich befreien. Habe mich allein mit 16 um diese ABM gekümmert und bin ohne ein Wort von der Schule gegangen. Ich bin ein Mensch und keine Maschine und dieses zuschneide - System habe ich schnell erkannt. 

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Ich glaube das du den Schulabschluss überbewertest. Mittlerweile werden sogar in Banken Hauptschüler zur Lehre eingestellt. Es kommt aber darauf an wie sich der Mensch beruflich entwickeln will. Mit Hauptschulabschluss wird man nun mal kein Chefarzt. Es gibt viele Lebensbereiche die eine große Rolle spielen. z. b. Umgangsformen, Höflichkeit, logisches Denken, Zuverlässigkeit, Pünklichkeit u.s.w. Wenn man seine Persönlichkeit entwickelt kann man vieles wettmachen.  

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Also ein Kumpel von mir und seine Freunde haben M.ist gebaut, allerdings außerhalb der Schule und jetzt fürchten sie, dass sie von der Schule fliegen. Folgendes ist passiert:

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Jetzt zu dem eigentlichen Problem: Sagen wir es so, die Tochter der Eltern, auf dessen Auto sie Eier geworfen haben, ist ein absolutes M.ist.Stück. Und jetzt hat sie die Chance ergriffen und ist zum Direktor gegangen, weil sie ja angeblich gemo.bbt würde von Hans und seinen Freunden. Dabei ist sie die, die andere Leute mo.bbt. Sie hat so viele Lügen über andere verbreitet und schon mehrere aus unserer Klasse gejagt oder es zum mindestens versucht und ist immer damit weg gekommen. Man könnte förmlich sagen, dass sie sich daran auf.ge.ilt andere Leute verzweifeln zu lassen und komplett fertig zu machen. Ich persönlich finde ja, dass man nicht der Schule verwiesen werden könnte, wenn man nichts in der Schule falsch gemacht hat. Nur leider ist Hans ein Ausländer und unser Direktor ein rassistisches A***.l.o.c.h. Auch hat sich Hans schon mal was zu Schulden kommen lassen, wofür er eigentlich nichts konnte, ihm aber nicht geglaubt wurde, weil es Aussage gegen Aussage stand. Und der andere war Deutscher. Da hat unser Direktor natürlich dem Deutschen geglaubt. Jetzt fürchtet Hans, dass er der Schule verwiesen wird. Ich fände das nicht fair. Aber ich weiß nicht wie das aus rechtlicher Hinsicht aussieht.

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Eine gute Freundin erzählte mir heute von den Schulerlebnissen ihrer Tochter, die in die 3. Klasse einer Grundschule auf dem Land geht. In dem Jahrgang gibt es 2 Klassen, die je nur 15 Schüler haben. Immer mit im Unterricht sitzt eine weitere Person (weiss jetzt nicht genau, was die von Berufswegen her ist aber die begleitet sozusagen den Unterricht) und ein weiterer Schüler hat immer noch eine erwachsene Begleitperson dabei. Es befinden sich also 3 erwachsene Personen mit 15 Kindern in einem Raum. Soviel zu der Grundsituation. Schon im 1. Schuljahr kam es vor, das die Tochter meiner alten Freundin grün und blau geschlagen nach Hause kam. Ein anderer Schüler aus der Klasse hat sie in der Pause grundlos geschlagen. Nachdem die Schulleitung keine Konsequenzen zeigte schickte sie ihre Tochter in einen Selbstverteidigungskurs was auch sehr half. Sie hat gelernt, Schlägen auszuweichen. In diesem Schuljahr hängt diese Klasse der Parallelklasse im Matheunterricht deutlich hinterher. Einige Schüler geben bei Klassenarbeiten ihre Blätter schon nach 10 Minuten ab und sind auch unter gutem Zureden nicht zu bewegen, doch noch mal zu überlegen und sich noch mal hinzusetzen. Vertraulich hat meine Freundin erfahren, das die Schulleitung gerne alle Kinder versetzt sehen möchte da ansonsten die Folgeklassen zu klein würden und aus bisher 2 Klassen nur noch eine werden könnte. Das hätte negative Auswirkungen auf die Finanzausstattung der Schule und Lehrerstellen würden gestrichen werden... Bei einer Schulversammlung wurde wohl mehrfach und energisch auf eine spezielle Parkplatzsituation hingewiesen. Ein Vater stand auf und sagte wohl wörtlich zu dem gerade sprechenden Lehrer: "Ich parke wo ich will, du Arsch." Der Direktor stand dem Lehrer nicht zur Seite, die Situation wurde behandelt, als ob sie gar nicht stattgefunden hätte. Die Schulbehörde hat wohl einen chronisch schlechten Ruf und die Direktion der Schule scheint kein Interesse, sich um die Dinge zu kümmern. Es sind schon Kinder mit Messern in die Schule gekommen!!! Meine Freundin wird wahrscheinlich ihre Tochter bei einer anderen Schule anmelden (ich hoffe, das geht überhaupt so ohne weiteres - nicht, das die Direktionen da unter einer Decke stecken) weil sie keine andere Möglichkeit mehr sieht, das Schulleben ihrer Tochter auf andere Art und Weise positiv zu verändern. Findet ihr das alles normal? Ich meine, hat man keine Handhabe gegen Eltern, die öffentlich rumpöbeln oder die Erziehung ihrer Kinder verweigern und an die Lehrer abgeben wollen? Jemand da, der ähnliches erlebt hat und was positiv verändern konnte?

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