Wieso ist der deutsche Einlagensicherungsfonds eine GmbH? War das schon immer so?

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4 Antworten

Es muss sich schon um eine Gesellschaft handeln, da niemand die persönliche (Ausfall-) Haftung für potentiell Milliarden an Verlusten eingehen will. Die verschiedenen Fonds werden durch jährliche Einzahlungen der Banken bzw. der Finanzdienstleistungsinstitute langsam aufgefüllt, haben aber nicht die Größe um einen Konkurs einer systemrelevanten Bank (etwa Deutsche Bank) abzufangen, sollte es dort eine größere Schieflage geben.

Welchen Einlagensicherungsfonds meinst du denn? Es gibt mehrere in Deutschland.

Ich wüsste auch nicht, was die Rechtsform mit der Qualität des Fonds zu tun hat. Wichtig ist, dass entsprechend Geld vorhanden ist. Ob es sich dann um eine AG, GmbH oder einen Verein handelt, ist m. E. nicht relevant.

Bei den Kommunen hat man keinen besonderen Schutzbedarf festgestellt. Wichtiger ist es, Privatanleger abzusichern. Wenn die öffentlichen Gläubiger ausgenommen sind, bleibt mehr für die Privaten, falls eine Bank auf die Bretter geht.

Diese GmbH ist so zahlungskräftig wie sie von den Banken mit Hilfe der Umlagen ausgestattet ist. Die Rechtsform ist nebensächlich. Wenn die Gelder der Kommunen nicht mehr gesichert sind, ist es umso besser, weil dort aufgrund der politischen Weisheiten mit dem Geld nicht immer sparerfreundlich umgegangen wird.

Der Einlagensicherungsfonds ist nicht das Papier wert, worauf er steht.

Es besteht in dessen Regularien kein Rechtsanspruch auf Erstattung.

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Günter

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