Wieso ist den meisten muslimischen Ländern Krieg?

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19 Antworten

Die Antworten hier sind wirklich beeindruckend überheblich. Kein Wort über den Versailler Vertrag und die damals am Reißbrett entstanden Länder mit den von westlichen Gnaden installieren Herrscherhäusern und kein Wort über den Kolonialismus und die Stellvertreterkriege der Supermächte, durch die die arabischen Stämme und Völker immer wieder gegeneinander aufgehetzt wurden und Diktatoren, die unterstützt werden wenn westliche Interessen im Spiel sind obwohl sie gegen die eigene Bevölkerung vorgehen. Ach wie gut, dass wir so eine strahlendweiße Weste bei alledem haben.

marylinjackson 23.09.2013, 22:15

Um Unsere "strahlend weiße Weste" kümmert sich die betroffene muslimische Bevölkerung überhaupt nicht!

Sie ist wie die Hutsi und Tutsi in Ruanda einfach auf Kampf und Sieg eingestellt.

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geschoepf 23.09.2013, 22:59
@marylinjackson

Ich glaube, du hast Dummie42 einfach nicht verstanden. Diejenigen, die am Krieg maßgeblich profitieren, sind vor allem die Supermächte. Es geht um weit höhere Interessen: Waffenindustrie -> Geld -> Macht...

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napoloni 24.09.2013, 11:16
@geschoepf

Ich glaube, du hast Dummie42 auch nicht verstanden.... :o)

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marylinjackson 25.09.2013, 19:50
@napoloni

Ich habe verstanden, Ihr aber nicht!

Die Profiteure der Waffenindustrie benötigen das "Personal", das die Waffen auch bedienen kann. Und das sind nun mal die muslimischen "Aktivisten".

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"Ich denke, dass beim Islam vielleicht eins entscheidend ist- er hat ein außerordentlich strenges Regelwerk und das Dogma des Interpretationsverbots, d.h. man darf nicht selbst entscheiden, wie man den Islam versteht, sondern soll ihn wortwörtlich nehmen. Gerade in Gegenden mit geringer Bildung, in denen Menschen gar nicht oder kaum lesen können, sind die Gläubigen darauf angewiesen, den Mullahs zu vertrauen, die ihnen sagen, was richtig und falsch ist und was der Islam beinhaltet. Selbst wenn sie lesen können, ist der Koran ziemlich schwere Kost und viele sind auch der Ansicht, dass man ihn nur auf Arabisch richtig verstehen kann, was es noch schwieriger macht. Dadurch haben die Gelehrten und die Prediger in muslimischen Ländern und Regionen mit geringerem Bildungsniveau oft eine sehr große Macht und damit auch die Möglichkeit, diese zu missbrauchen. Der Heilige Krieg, der in anderen Religionen oft als Symbol verstanden wird, wird im Islam dank Interpretationsverbot oft eben als genau das- Krieg gegen Andersgläubige- aufgefasst (obwohl das zu Widersprüchlichkeiten im Koran führt). Und wenn islamistische Führungspersonen dazu aufrufen, können sich Gläubige dem nicht entziehen, solange sie diesen blind vertrauen und auf sie hören."

Das ist das beste Teil als Erklärung warum es eigentlich für Ausstehenden so schwer zu begreifen ist.

Dies teile ich ganz und gar mit. Wenn das Wissen in wenige Hände liegt, ist es ein leichte Spiel für Propaganda, Deinformation, Korruption, Willkür, Ausbeutung und Krieg.

Und dann wär auch das liebe Geld im Spiel.

Sonst lauft alles immer nach Schema F. Man sucht sich der unvermeidliche unzufriedene Teil eine Bevölkerung aus, bewaffnet es oder setzt es an die Macht und schon geht es los. Wenn nichts mehr zu verdienen ist, lasst man ALLE fallen und Tschüß. Danach sind die Hilfsorganisationen dran.

Es ist kaltschnauzig aber wahr: Ein Krieg wo man sich um zivilisten nicht kümmern musst, ist viiieeel billiger. :-( <---

Mein Freund mit die gute (beste) Erklärung musst man ergänzen. Ein chte Problem ist dass der Koran nicht flexibler genug ist um als Grundverfassung oder Grundgesetzt zu dienen. Nicht mehr.

immer wenn kl. Interessengruppen ihre Macht ausdehnen wollen führt es meist zu Kriegen, bezw Bürgerkriegen.

Vergleiche das mal mit den Kriegen zwischen den verschiedenen kleinen oder größeren Fürstentümern... hier , die es bevor es Deutschland gab stattgefunden haben. Da haben sich die Christen auch gegenseitig abgemurkst :( genauso unter/in vielen anderen Staaten der Welt. inclv. der Weltkriege.

Die "islamische" Welt ist genauso gespalten und einzelne Gruppen streben Vormachtstellung an, was dann zu Aufständen in den einzelnen Ländern führt.

Heutzutae werden versch. Gruppen von Außenstehenden unterstützt/ angeheitzt, weil die von innere Unruhen profilieren.. ob das nun Waffenverkäufe oder langfristigere Bodenschatzausbeute sind.. kommt immer drauf an., hat aber nichts mit Zufall zu tun.

m.l.G. ;)h

Nein.................diese Kriege haben alle in sich eine religöse Ursache.

Typisch ist der derzeitoge Syreinkonflikt.

In Syrein sind hauptsächlich Menschen alawitischen Glaubens. Da dieser Glauben nicht mit sunitischen Ansichten konform geht, werden die Alwaiten bekämpft. Der hier in der westlichen Welt als Bürgerkrieg verkaufte Konflikt, resultiert alleinig aus den wahhabitischen und sunitischen Machtgelüsten. Was hier jetzt auch immer deutlicher wird, die angebliche Syrische Oposition rekrutiert sich im größten Teil aus nicht syrisch stämmigen Menschen. In den Kampftruppen finden sich eher Tunesier, Marokaner, Ägypter, Algeriere, sogar deutsche Djihadisten, als syrische "Freiheitskämpfer.

Ähnliches Bild im Irak. Alleine in dem angeblich friedlichen Monat Ramadan gab es 1.000 Tote aufgrund sunnitischer Selbstmordattentäter gegen Schiiten. Die Zahl der Verstümmelten und Verletzen ist dabei nicht bekannt.

Ähnliches Spiel im Iran. Sunnitische und wahhabitsche Taliban haben Sufis ganz offen den Krieg erklärt.

Auch wieder sunnitische und wahhabitische Taliban waren es die in Mali nicht nur gegen gemäßigte Moslems und Christen vorgingen, sondern sich auch an Weltkulturerbe vergriffen.

Der Islam in sich ist total zerstritten und bekämpft sich untereinander. Der Westen und Andersgläubige tun gut daran sich da raus zu halten.

morizini 23.09.2013, 18:38

toll erklärt!!!!! DH

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Astrolove 24.09.2013, 12:55

In Syrein sind hauptsächlich Menschen alawitischen Glaubens.

Ich brauchte nur bis hierhin zu lesen, um zu sehen, wie schwachsinnig diese Antwort ist!

PS: Bin Syrer

Bei den Dingen bzgl. der Feindschaften zwischen Sunniten und Schiiten (ich kann es immer noch nicht verstehen -.-), muss ich dir leider Recht geben.

Der Westen und Andersgläubige tun gut daran sich da raus zu halten.

Bester Witz, den ich je gehört habe!

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Astrolove 25.09.2013, 23:21
@1988Ritter

Ja, sind schon echt ultraböse Worte, die ich da von mir gegeben habe. ^^

Und danke, wegen deinem nananana am Anfang hab ich jetzt nen schönen Ohrwurm :/

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Ontario 27.02.2015, 14:44
@Astrolove

Das ist mit Sicherheit kein Witz, dass wir uns aus diesen Auseinandersetzungen raushalten sollen. Damit haben wir absolut nichts am Hut. Das sind Probleme, welche die einzelnen Parteien unter sich ausmachen müssen.

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Man muss dabei zwischen Islam und Islamismus unterscheiden. Der Islam ist eine Religion, der Islamismus ist eine terroristische Ideologie und Bewegung, die ihre Gräueltaten mit dem Islam rechtfertigt- wofür der Islam aber nichts kann. Denn der heilige Krieg kommt in allen Religionen vor. Wer glaubt, das Christentum wäre davor gefeit, der kann ja mal ein wenig in der Bibel lesen, z.B. die bekannte Geschichte der Trompeten von Jericho. Und natürlich gab und gibt es auch Terrorgruppen und Gewaltherrscher, die sich auf das Christentum berufen, der Ku Klux Klan zum Beispiel oder früher die Inquisition. Auch Buddhisten in Myanmar begehen Völkermord an den Musslimen. Und während in den von dir benannten Ländern Krieg herrscht, gibt es in Europa viel weniger muslimische Terrorakte, obwohl auch hier viele Muslime leben.

Ich denke, dass beim Islam vielleicht eins entscheidend ist- er hat ein außerordentlich strenges Regelwerk und das Dogma des Interpretationsverbots, d.h. man darf nicht selbst entscheiden, wie man den Islam versteht, sondern soll ihn wortwörtlich nehmen. Gerade in Gegenden mit geringer Bildung, in denen Menschen gar nicht oder kaum lesen können, sind die Gläubigen darauf angewiesen, den Mullahs zu vertrauen, die ihnen sagen, was richtig und falsch ist und was der Islam beinhaltet. Selbst wenn sie lesen können, ist der Koran ziemlich schwere Kost und viele sind auch der Ansicht, dass man ihn nur auf Arabisch richtig verstehen kann, was es noch schwieriger macht. Dadurch haben die Gelehrten und die Prediger in muslimischen Ländern und Regionen mit geringerem Bildungsniveau oft eine sehr große Macht und damit auch die Möglichkeit, diese zu missbrauchen. Der Heilige Krieg, der in anderen Religionen oft als Symbol verstanden wird, wird im Islam dank Interpretationsverbot oft eben als genau das- Krieg gegen Andersgläubige- aufgefasst (obwohl das zu Widersprüchlichkeiten im Koran führt). Und wenn islamistische Führungspersonen dazu aufrufen, können sich Gläubige dem nicht entziehen, solange sie diesen blind vertrauen und auf sie hören.

Aber wie gesagt- die geringe Bildung ist ein entscheidender Faktor. Außerdem bieten Armut, soziale und wirtschaftliche Missstände und Ungerechtigkeiten, Arbeits- und Perspektivlosigkeit und Inhaltsleere im Leben einen idealen Nährboden für Religionen. Dir wird in Aussicht gestellt, dass du spätestens im Paradies reich und glücklich sein wirst und all deine Sorgen verschwinden. Du fühlst dich nicht mehr wie der letzte Versager, sondern wie das Mitglied eines auserwählten Volkes, das von Gott geliebt wird. Du hast plötzlich einen Sinn, für den du leben und im Zweifelsfall auch sterben kannst. Die Religion kann dir also ein positives Selbstbild, Selbstwertgefühl, einen Lebenssinn, Lebensfreude und Hoffnung bieten. Und Kampfhandlungen gegen Andersgläubige bieten auch noch die Chance, deine Aggressionen über die Ungerechtigkeit deiner Lage rauszulassen und dir ein Überlegenheitsgefühl zu geben. Ich sage natürlich nicht, dass das gut ist. Aber dadurch wird nachvollziehbar, wieso gerade in solchen Ländern der Islamismus so erfolgreich ist.

Ein weiterer Faktor könnte entscheidend sein: Im Gegensatz zum Christentum hat der Islam kein zentrales Organ wie die Kirche. Insbesondere im Katholizismus gibt es ja den Papst, der Handlungen verurteilen kann und eine gewisse Richtung vorgeben kann. Und mit der Geschichte der Inquisition im Nacken könnte die Kirche solche Handlungen niemals tolerieren, sodass höchstens kleine unabhängige christliche Gruppen wie eben der KKK Terrorakte begehen kann. Im Islam gibt es aber nicht den "Ober-Mullah", der Vorgabe macht und es gibt auch noch keine so lange und bekannte Geschichte, die abschrecken könnte. In hundert Jahren mag das schon ganz anders aussehen.

Wurzelpeter 23.09.2013, 20:07

Sehr gute Erklärung!

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Dummie42 24.09.2013, 10:02

So sieht es aus. Das ist die Seite, die in meiner Antwort fehlt.

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marylinjackson 25.09.2013, 20:46
@Dummie42

Die geringe Bildung ist nicht der entscheidende Faktor für die Ausrichtung militanter Religionszugehörigkeit. Die Attentäter vom 11.09.01 waren alles Intellektuelle.

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Achwasweissich 14.04.2015, 02:21

Bei dieser Erklärung muss ich ganz unwillkürlich an unsere Vergangenheit zurückdenken, an eine Zeit als sich meist ungebildete Menschen von weltlichen und christlichen Machthabern haben aufhetzen lassen wahlweise das Heilige Land oder auch (später) die Protestanten zu bekriegen. Für die einfachen Leute war Gott und das Versprechen in den Himmel zu kommen der Grund, für die ganz oben ging es um Land, Macht, Handel und jede Menge Geld.

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Im Islam geht es darum, den richtigen Glauben zu praktizieren. Da es aber mindestens 7 verschiedene Rechtsschulen gibt, die sich teilweise absolut widersprechen, MUSS das gezwungener Maßen zu Konflikten führen, die auf Grund der Uninformiertheit und mangelnden Bildung nur mit Waffengewalt ausgetragen werden können.

Dazu kommt noch, dass viele Muslime einfach Feiglinge sind. Das ist auch der Hauptgrund warum eine zehnfache Übermacht an muslimischen Soldaten regelmäßig von den Israelis verprügelt wurde. Allerdings gegenüber unbewaffneten Zivilisten fühlen sie sich stark (Irgendwo muss man ja Selbstvertrauen tanken). Schon hast du den Konflikt, der sich wie ein aufgezogenes Uhrwerk ständig wiederholt.

earnest 27.09.2013, 16:53

"Viele Muslims sind Feiglinge".
Sonst noch was?

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Es gibt politische Rivalitäten. Häufig wohnen in den von dir genannten Staaten verschiedene Volks- und/oder Religionsgruppen zusammen. Das ist so, weil viele der grenzen nach er Kolonialzeit so gezogen wurden, dass eben verschiedene Gruppen zusammen leben. Wodurch schon Ärger vorprogrammiert ist. Wie z.B. in Belgien, wo es Konflikte zwischen französich- und flämischsprachigen Volksgruppen gibt. Oder wie in Jugoslawien, das völlig zerfallen ist. Dazu kommen westliche Interessen, Wirtschaft oder Sicherheitspolitik. Erdöl, Suezkanal, Israel, etc. Alles zusammen führt dazu, dass in vielen der von Dir genannten Staten Unruhen sind. Die von Dir genannten russischen Teilrepubliken wären gerne unabhängig, ebenso wie die vielen Staaten, die nach dem Zerfall der Sowietunion unabhängig geworden sind. Das ist noch einmal ein Sonderfall.

Ein paar Jahrzehnte früher hat sich die USA massiv in Süd- und Mittelamerika eingemischt. Da herrschten dort überall Bürgerkriege, obwohl die Menschen dort katholisch sind, und nicht muslimisch.

In den meisten Fällen waren es die Amerikaner oder die Russen, die das angezettelt haben. Das hat mit Religion nur soviel zu tun, als das über diesen Hebel Menschen dazu gebracht werden können, den Verstand auszuschalten und für eine angeblich gerechte Sache zu kämpfen.

Dieser Hebel wird von den großen Mächten gerne eingesetzt, um ihre strategischen Interessen zu wahren.

Ein anderer Aspekt ist, daß in vielen Ländern, die eine muslimische Kultur haben, noch keine funktionierenden demokratischen Strukturen vorhanden sind. Oft herrschen dort sehr restriktive Systeme, die sich nur mit Gewalt an der Macht halten können. Aber auch hier ist die Religion wieder nur Vehikel für die Interessen der Mächtigen dort.

Je rigoroser der Autoritätsanspruch der Religion, desto besser lassen sich ihr Angehörige für allerhand Schandtaten mißbrauchen.

realsausi2 23.09.2013, 19:25

Nachtrag: Es ist so, daß der Islam in Staaten, wo er als Religion vorherrschend ist, auch immer eine starke polititsche Wirkung hat.

Das war hier in Europa früher auch so.. Im 30jährigen Krieg haben sich Christen gegenseitig gemetzelt, was das Zeug hielt. Dagegen sind die momentanen Konflikte in "islamischen Staaten" noch überschaubar.

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marylinjackson 25.09.2013, 20:19
@realsausi2

Wie beruhigend und überschaubar ist das doch. Alles weit weg, mal zeitlich und mal örtlich.

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realsausi2 26.09.2013, 09:18
@marylinjackson

So war das nicht gemeint. Es betrifft uns natürlich ganz unmittelbar. Geographisch wie auch aktuell.

Deutsche Soldaten geraten in Konflikte mit Afghanen, die mit vielleicht aus Deutschland stammenden Waffen auf sie schießen. Sytische und andere Flüchtlinge kommen nach Deutschland und werden sich sicherlich xenophobe Anwürfe gefallen lassen müssen.

Der Hebel, von dem ich sprach, wirkt natürlich auch mit allen anderen Ideologien. Dazu zähle ich auch unsere Wohlstandsüberheblichkeit, die irriger Weise annimmt, eben dieser unser Wohlstand wäre allein ein Verdienst deutschen Fleißes. Dieses Denken von sich selbst als Auserwählte, als zu Recht Privilegierte, das von Links bis ganz nach rechts zu finden ist, ist der hier fruchtbare Schoß, aus dem, wenn schon nicht gleich Kriege, so aber z.B.Fremdenfeindlichkeit erwächst.

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marylinjackson 29.09.2014, 19:02
@realsausi2

Nach einem Jahr -und mit Erstarken der ISIS- kommen immer mehr Flüchtlinge aus den muslimischen Ländern... Die Xenophobie bei uns ist vergleichsweise harmlos, schau doch, wie die Muslime sich untereinander abschlachten.

Übrigens, die deutschen Flüchtlinge vor 70 Jahren wurden von ihren Landsleuten auch nicht mit der Willkommenskultur begrüßt, die Du gerne hättest.

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Ich glaube das liegt wohl eher daran, dass die Lebensituation in diesen Ländern derart besch....eiden ist, dass islamistische Fundamentalisten ein leichtes Spiel haben, die Unzufriedenheit für ihre dummen Ideen zu nutzen.

marylinjackson 23.09.2013, 22:18

Du weißt nicht, dass sehr wohl Fundamentalisten die Lebenssituation kennen. Mit finanzieller und materieller Unterstützung helfen sie den Armen und stellen sie sie erst mal zufrieden.

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MisterKnowitall 24.09.2013, 13:00
@marylinjackson

Das meine ich doch mit leichtem Spiel. Die Nazis versuchen das in Ostdeutschland übrigens auf die gleiche Art und Weise, da werden Familietreffen und Spielewochenenden organisiert und jubelt den Menschen dabei ihre politischen Parolen unter.

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marylinjackson 25.09.2013, 20:28
@MisterKnowitall

Der Vergleich hinkt stark.

Liest Du keine Nachrichten?

Tausende von terroristischen Attacken durch Islamisten gibt es seit dem 11.09.01, nicht aber durch Neo-Nazis (Nazis sind inzwischen alle tot).

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realsausi2 26.09.2013, 09:20
@marylinjackson

helfen sie den Armen und stellen sie sie erst mal zufrieden.

So wie der Pädophile das Kind auch erst mal mit Bonbons lockt.

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realsausi2 26.09.2013, 09:28
@marylinjackson

Tausende von terroristischen Attacken durch Islamisten

Nun wollen wir dabei aber nicht ganz unterschlagen, die tausenden terroristischen Anschläge der US-Armee auf die Bevölkerung von Afghanistan und Irak. Ach so. Und Chile, und Nicaragua und und und.

http://www.iraqbodycount.org/

Es ist schon ein Ding mit 9/11. Am 11.09.1973 hat in Chile mit amerkanischer Unterstützung das Militär geputscht.

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MisterKnowitall 27.09.2013, 09:16
@marylinjackson

Doch, ich kann lesen, bei dir fang ich aber an zu zweifeln. NSU? Schon mal gehört? Und das ist nur die inzwischen bekannte Spitze des Eisbergs.

"Nazis sind alle tot!" Ich könnt mich kaputtlachen. Das ist keine Menschensorte, sodern eine Politische Idiologie. Das stirb nie aus, weil es immer Menschen geben wird, die sich für was besseres halten und alles Fremde und Andere verteufeln.

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Glaubenskriege gibt es seit tausenden von Jahren früher vorallem im Christentum (Kreuzzüge etc)

viele führen den Konflikt in muslimischen Ländern auf die Verteidigung gegen die moderne Welt zurück

Iflar 23.09.2013, 15:57

Richtig! Und anzumerken ist auch, dass fast jeder Krieg überhaupt auf religiösen Probleme aufgebaut worden ist.

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Das Problem ist weder ein bestimmtes Volk, ein bestimmtes Land ,oder eine bestimmte Region wie das "Pulverfass" Naher Osten...es sind die sogennanten Weltmächte die je nachdem wann sie existierten z.b (Römisches Reich,HRR Deutscher Nationen ,osmanisches Reich,kaiserreich China ,frankreich unter Napoleon ,) oder eben wie es die USA im 21 Jahrhundert die Kriege anzetteln um den jeweiligen Einflußbereich auszuweiten ..Häufig verbünden sich solche "Supermächte "sogar (siehe USA & UdSSR 1941-1945 gg Nazi -Deutschland ) nachdemm Motto " Expansion durch Kooperation" ....Religion o.ä spiel(t)en in den allermeisten Fällen keine große Rolle

In Glaubensfragen ist die Rechthaberei überall besonders ausgeprägt und außerdem werden diese Bewegungen gesponsert (ohne Geld wäre da nur halb so viel los).

Krieg lenkt davon ab, daß an die Lösung der WIRKLICHEN Probleme niemand in diesen Ländern herangeht.

Das wäre z. B. der Aufbau einer Infrastruktur ! Solange aber wir GELD in diese Länder spenden, wird nichts daran getan.

Und so braucht man auch nicht für eine konkurrenzfähige Ausbildung der Jugendlichen zu sorgen, wenn man denen das Himmelreich verspricht, sobald sie sich dort in die LUFT sprengen, wo der Mullah es ihnen sagt. Wozu sollten sie sich da noch den Kopf zerbrechen ? C4 statt Mathe !! Haschisch statt 'DIE BÜRGSCHAFT' lernen.

marylinjackson 25.09.2013, 20:33

Richtig, wir denken so und die Probleme, die wir sehen, sehen die, die im anderen Kulturkreis leben, ganz anders.

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Du bist männlich, 14 Jahre, und stellst ziemlich merkwürdige Fragen. Vor ca. 24 Minuten hast Du einen Frage nach dem Krieg in Tscheschenien gestellt.

Auch interessieren Dich Drogen- und Gangsterfilme.Das kann kein Zufall sein. Vermutlich bist Du selbst Moslem. In all diesen Ländern finden Bürgerkriege statt, die alle etwas mit der Revitalisierung und Militarisierung dieser Gesetzesreligion zu tun hat. Sowie mit der Strategie der USA, islamische Länder zu destabiliseren, die versuchen. einen eigenen Weg zu gehen. ( Irak, Libyen, Jogoslawien, Syrien und Ägypten).

Anderseits genießen Saudi-Arabien und die Emirate den vollen Schutz der USA-Riegierung.

HugoBossArmy 23.09.2013, 15:36

nicht ganz ;) aber danke für die antwort

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homme 24.09.2013, 00:48

Ich weiß nicht, ob wirklich jeder Leser deine Antwort versteht.

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Sehen wir uns die Geschichte der Christenheit an. Dort wurde genau so viel Gekämpft. Es konnte nicht Zugelassen werden, das andere Zweige des Christentums bestanden. Da ist auch sehr viel Blut vergossen worden. Das was bei den Christen ein par hundert Jahre in der Vergangenheit liegt, das ist im Islam heute. Bitte macht ihnen nicht zu viel Vorwürfe. In unserer Geschichte sieht das wirklich nicht besser aus.

Das ist der "Kampf der Kulturen", den Samuel Huntington treffend in seinem Buch beschreibt.

Dummie42 24.09.2013, 10:05

Samuel Huntingtons Buch ist der Sarazzin der Amis. Populismus für's Volk.

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MisterKnowitall 24.09.2013, 13:03

Wohl eher Arm gegen Reich. Kultur...........was soll das sein, was macht Kultur aus, führt man deswegen Krieg? Nee. So eine Behauptung ist populistischer Quatsch vermischt mit der undefinierbaren Angst der Amis.

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marylinjackson 29.09.2013, 11:31
@MisterKnowitall

Was macht Kultur aus? Das ist eine seltsame Frage, Mister Allwissend, arm gegen reich ist nämlich populistischer Quatsch.

Alles was der Mensch schafft: Recht, Moral, Religion, Wirtschaft und Wissenschaft gehört zur Kultur.

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Im iran gibt es keinen Krieg. Im Irak und in Pakistan gibt es immernmal wieder Anschläge aber auch dort gibt keinen Krieg. In Ägypten können sich die radikalen Islamisten nicht damit abfinden das gegen ihre Diktatur gepuscht wurde, aber auch dort gibt es keinen Krieg

Nee, Religion ist der Auslöser für die allermeisten bewaffneten Konflikte. Kombiniert mit Dingen wie Stolz und Ehre ein perfekter Nährboden.

morizini 23.09.2013, 15:31

DH !

Bin Deiner Meinung,

würde aber noch - Null Akzeptanz gegenüber anderen Religionen von muslimischer Seite aus!! - zufügen!

Wenn dort was quer läuft, wird doch gleich "zum Heiligen Krieg" aufgerufen und zu viele folgen dem Ruf!! Selbst, wenn es gegen Teile des eigenen Volkes geht.

Da frage ich mich doch:

Was kann an einem Krieg, der viele unschuldige Leben kostet, heilig sein?!?!?

Sowas geht wohl über meinen Horizont, ich verstehe es nicht!!

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Maity 23.09.2013, 17:12
@morizini

Es gibt im Islam überhaupt keinen "heiligen" Krieg, das ist ein christliches Konzept, das von Übersetzern auf die islamische Religion übertragen wurde.

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morizini 23.09.2013, 18:12
@Maity

sh. wiki:

Als Heiligen Krieg bezeichnet man eine kollektive organisierte Gewaltanwendung (Krieg), die aus einer Religion heraus begründet wird, etwa mit Vorstellungen vom Auftrag eines Gottes und seines Eingreifens in das Kriegsgeschehen. Solche Gründe werden oft in Gesellschaftsordnungen angegeben, in denen politische und religiöse Machthaber identisch oder eng verbunden sind. Sie rechtfertigen dann deren Ordnung, ihre Verteidigung, Stärkung und/oder Expansion als gottgewollt.

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realsausi2 23.09.2013, 19:36
@Maity

Nun mal etwas aus der Geschichte.

Ich habe bei Renovierungsarbeiten unter Fußbodendielen ein Pamphlet von 1914 gefunden, in dem dieses "Gedicht" zu finden ist.

Es hat den schönen Titel:

"Heiliger Krieg

  • habt ihr unsere deutschen Soldaten gesehen?
  • Linie, Garde und Landwehrmann?
  • Pioniere, Kavallerie, Artillerie?
  • Sie zogen das feldgraue Kriegskleid an;
  • helläugig und singend marschieren sie
  • Tag und Nacht, Tag und Nacht --
  • sie ziehen lachend in die Schlacht.

  • habt ihr unser deutsches Eisen gesehen?
  • Bajonett und Säbel, Gewehr und Geschütz?
  • Kugel und Bombe, Granate, Schrapnell?
  • Die Feldgrauen stürmen mit Donner und Blitz,
  • jeder Eisenträger ein Wettergesell.
  • Ducke dich, Not! Ducke dich Not!
  • Sie grüßen lachend den Tod.

  • habt ihr unsere deutsche Volksmacht gesehn?
  • Bauer und Arbeiter, Kaufmann und Denkter?
  • Sie lieben Hof, Hütte, Schloß und Herd,
  • gehorchen dem ewigen Schlachtenlenker,
  • ihr Eisen des Friedens ward jubelndes Schwert.
  • Heilig der Krieg"! Uns heilig der Krieg --
  • Sie pflücken sich lachend den Sieg.
  • Franz Evers"

Mitten in Deutschland, gerade mal vor 100 Jahren. Wir sollten also mit unserer Überheblichkeit sehr sparsam zu Werke gehen.

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marylinjackson 23.09.2013, 22:10
@realsausi2

Ja, das war mal vor 100 Jahren bei uns. Der "Westen" tickt heute nicht mehr so!

Nur die Muslime leben und kämpfen immer noch wie im Mittelalter!

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Dummie42 24.09.2013, 10:11
@marylinjackson

Was sind denn 100 Jahre? 100 Jahre sind keine lange Zeit, und den größten Klops der Geschichte haben sich die Deutschen deutlich später mit dem 2. WK und der Judenverfolgung geleistet. Also kein Grund sich so selbstzufrieden zu zeigen.

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marylinjackson 25.09.2013, 20:17
@Dummie42

Dummie42, einen zeitgeschichtlichen Vergleich kann man auch mit dem Islam anstellen, der seit 1300 Jahren immer noch dieselbe "Ideologie" beinhaltet, während die Deutschen nach dem "größten Klops der Geschichte" sehr wohl dazu gelernt haben und sich vor lauter Gutmenschentum heute fast zerfleischen. Dabei schwindet allmählich ihre Kritikfähigkeit.

In den islamischen Ländern gibt es nach 1945 ständig Kriege innerhalb fundamentalistischer islamischer Gruppen mit Verfolgung Anders- und Ungläubiger. Auch leider mit deutschen Waffen.

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realsausi2 27.09.2013, 12:16
@marylinjackson

In den islamischen Ländern gibt es nach 1945 ständig Kriege

Wenn man sich die Geschichte nach 1945 anschaut, wird man feststellen, daß die Nation, die am längsten Krieg geführt hat, wohl die USA sind. Eigentlich ballern die doch fast kontinuierlich irgendwo in der Gegend rum.

Aber wen wundert´s? DIe haben ja auch eine große Rüstungsindustrie, sind religiös verdorben und haben eine Hybris wie ein Kirmesboxer.

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Tschetschenien und dagestanden sind keine Länder so viel zu Erdkunde 

Zu den grade vom Islam geprägten Ländern IST es eben so das es viele religiöse Fanatiker und Spinner gibt 

Was auch ein Faktor für den Hass auf den Westen ist : die NATO bombardiert seit Jahren die arabische Welt und tötet Millionen zivilisten 

TimSerbien 14.04.2015, 02:57
  • dagestan
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