wieso ist das so? experiment 1939

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Diese Experimente belegen, dass der Mensch als soziales Wesen angelegt ist. Die Säuglinge in den Heimen wurden ernährungsmäßig, hygienisch und medizinisch alle gleich gut betreut, allerdings fehlte allen der soziale Kontakt, d.h. der gefühlsmäßige Austausch mit anderen Menschen. Das aber ist beim Menschen extrem wichtig für seine emotionale und soziale Entwicklung. Er muss Begegnung mit anderen haben - agieren und reagieren - reden, berühren, die Mimik und Gestik des anderen studieren, Gefühle bei sich und den anderen erleben, wie Freude, Trauer, Leid, Verlust, eine Auseinandersetzung mal gewinnen, mal verlieren, usw. All diese elementaren Interaktionen können aber partiell behinderte Menschen in der Regel ebenfalls sehr gut leisten. Meist sind es ja nur bestimmte intellektuelle Defizite, über die sie auffällig werden, und die spielen bei der Entwicklung der Emotionalität keine bedeutende Rolle. Das Syndrom, dass die Kinder ohne die sozialen Kontakte entwickelten, nennt man Hospitalismus, das von René Spitz zuerst erforscht und beschrieben wurde, und dem man heute in vollem Umfang gerecht wird, indem man bei allen Heimkindern persönliche Betreuerinnen und Betreuer einsetzt, die genau in dieser Hinsicht die wichtigen emotionalen Entwicklungen gewährleisten.

Früher waren die Verhältnisse in Kinderheimen alles andere wie schön. Meist wurden die Kinder von Nonnen erzogen. Die Umgebung war lieblos und von angst geprägt. Wer nicht spurte wurde bestraft.

Wer schon als Säugling ins Heim kam, konnte nicht die Erfahrung machen liebvoll in den Arm genommen zu werden. Lediglich Bedürfnisse wie Hunger, Durst und ein Dach über den Kopf wurden befriedigt. Dies lag sicherlcih nicht nur an der Einstellung der Erzieher sondern bestimmt auch daran dass es zu vile Kinder auf einmal waren. Dies wirkt siech schädlich auf die Kinder aus (googel mal nach Hospitalismus)

Die Kinder bei den behinderten menschen hingegen hatten eine feste Bezugsperson die sich um sie sorgten., Dise Kinder konnten Vertrauen in andere Menschen sowie in sich selbt und das Leben entwicklen. Dieses Urvertauen stellt den Grundstein für eine gesunde Entwicklung in allen Bereichen des Mensceh dar.

Lernen und Entwicklung "funktioniert" besser, wenn Kinder sich wohl fühlen, eine sichere Umgebung haben etc. Das war in den Familien sicher mehr gegeben als in den Waisenhäusern zu der Zeit.

lisalisa123 21.06.2011, 18:28

gute antwort, danke! :)

0

Intensive Beschäftigung= Förderung?

Durch die geistig Behinderten wurden die Kinder gefördert, sie haben sich Fragen gestellt, wie "Warum macht der das, das macht doch gar keinen Sinn!". Ihr logisches Denkvermögen, Realitätssinn und Andere Aspekte wurden gefördert.

also ich hab schon oft geistig behinderte menschen gesehen die gingen oft zu kleinkinder und spielten mit ihnen ich weiss nicht wieso aber sie koennen sich viel besser auf kinder als auf viele anderensachen konzentrieren

Was möchtest Du wissen?