Wieso ist das leben so instruiert dass man sich fast ausschließlich durch negatives entwickelt?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Bist Du ein Mini-Schopenhauer? Oder Buddhist, die auch das Leid mehr betonen als die positiven Erfahrungen? Ich bin Epikureer und als solcher mit Epikur der Meinung, dass das Leben so eingerichtet ist, dass unser Streben Signale erfährt, ob unser Tun förderlich ist fürs Überleben oder es gefährdet. Ist unser Tun förderlich, empfinden wir Freude, Zufriedenheit - die ganze Bandbreite positiver Empfindungen. Gefährdet unser Tun und Lassen das Überleben, werden wir durch Schmerz und Unwohlsein und die ganze Latte negativer Empfindungen als Warnsignale aufmerksam gemacht, dass da etwas schief laufen kann. Unser Leben in eine meist ungewisse Zukunft hat immer den Charakter von Versuch und Irrtum und braucht Signale, ob man eine positive Lebensstrategie eingeschlagen hat.

Epikur war ein großer Aufklärer, weil er meinte, dass unsere Lebensstrategien mit mehr Wissen weniger oft scheitern. Je weniger wir uns an falsche Meinungenen klammern, desto weniger scheitern wir. Das ist eine Frage der Rückkoppelung, eine Art Kommunikation mit der Umwelt. Kein Mensch will scheitern, aber es kommt vor, und dann muss man die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Das ist auch eine Art, zu lernen. Interessanterweise gibt es immer noch viele Menschen, die glauben, dass sie aus den Erfahrungen anderer nichts lernen müssten, dass sie überall ihre eigenen Erfahrungen machen müssten. Kann man machen. Sollte man sich nicht darüber beschweren, wenn negative Erfahrungen überwiegen. Besser ist es, aus den gelungenen Lebenskonzepten zu lernen und Freude zu haben und Erfolg, auch wenn das Wort unter den Dauermiesepetern verpönt ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer sagt, dass das Leben von irgendwem oder -was instruiert ist?
Erfahrung, die mit sogenannten negativen Empfindungen einhergehen, sind nun mal meist kathartisch, da man daraus am meisten lernt und ein dickeres Fell bekommt. Außerdem hat man einen Kontrast und weiß die netten Dinge mehr zu schätzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist es nicht. Klar, man kann aus Fehlern lernen und negative Erlebnisse bleiben im Gedächtnis und können daher sehr prägend sein. Aber das gilt ebenso für besonders schöne Momente.  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meine Erfahrungen in diesem Gebiet sind, dass oftmals Neid und fehlende Motivation bzw. Erwartungen, denen Menschen in seinem Umfeld nicht gerecht werden können, eine sehr große Rolle spielt. Man sollte zwischen seinen alltäglichen Beschäftigungen (Gewohnheiten, zb. Arbeit  ...) und seinen Mitmenschen differenzieren können.

Ich hoffe das du verstehst was ich dir versuche zu verdeutlichen. Ist halt schwer in Worte zu fassen. Denk einfach mal ein wenig darüber nach und um die Ecke. Kleiner Anstoß -> Erwartungen sind mit Zielen verbunden und Ziele sind nichts anderes als Träume, Wünsche etc. die uns glücklich machen (sollen). Tipp: Informier dich einfach mal ein wenig über Erfolg!

Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Psyllon
15.07.2017, 17:35

ich verstehe genau was du meinst

0

Weil man damit seine Grenzen erst durchbrechen möchte, um sie sich neu zu setzen. Denn ohne Negativität gäbe es keinen Anhang, etwas weiterzuentwickeln, weil es keinen Punkt gibt, der eine Kontrast zum Positiven hat. Aber es gibt eine form des Bewusstsein, in der Negativität als eine Art Reiz vernommen wird, sich selbst als etwas in Bezug dazu zu demonstrieren. Wie ein Magnet, der auf deine Antwort kollidieren möchte und du auf seine. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das stimmt ja nicht, man kann aus Fehlern lernen, das stimmt, aber man kann auch vom Positiven besser werden und sich entwickeln.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde es nicht negativ nennen, sondern eher schmerzhaft, leidvoll. Es ist nun halt mal so, dass man zuerst x mal auf die schnauze fällt, bis man sicher laufen kann. Andererseits wirst du auch geliebt werden, gern gehabt werden, und darin lernen ohne dass du es merkst, weil es halt eben nicht weh tut. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TygaX
15.07.2017, 17:31

"schmerzhaft, leidvoll" ist das denn nicht negativ? Schön ist es ja nicht...

0

Vielelicht ist dein Leben so strukturiert, das lässt sich aber nicht verallgemeinern. Auf mich triffts jedenfalls nicht zu.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist es doch gar nicht.

Die wichtigsten Dinge entscheiden sich durch positive Ereignisse.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nur durch bekanntschaft mit dem bösen lern man das gute wertschätzen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aus Erfahrung wird man klug. Nur durch negative Erlebnisse kann man was lernen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?