Wieso ist Alkohol und Tabak legal?

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

die Süchtigen sind sichere Käufer, d. h., der Staat hat sichere Einnahmen, nicht umsonst sind Tabak und Alkohol Staatsmonopole, die Moral spielt dabei keine Rolle, wie oft im Leben, insbesondere wenn es ums Geld geht

Alkohol und Tabak heute erfunden wäre es verboten... Die beiden Substanzen sind jedoch viel zu stark in der Gesellschaft verankert um ein Verbot gerade zu unmöglich zu machen... Tabak und Alkohol ist schon seit Ewigkeiten legal Alkohol war glaube sogar noch nie verboten... Damals kannte man die Gefahren dieser Substanzen einfach nicht 

Weil Tabak und Alkohol sich über eine lange Zeit in unserer Gesellschaft etabliert haben und man durch den Konsum in erster Linie sich selbst schadet.

Findest du es nicht ein bisschen paradox über Zigaretten zu schimpfen, aber Cannabis legalisieren zu wollen? Dir ist klar, dass auch Tabak pflanzlich ist und das Rauchen von Cannabis zur gleichen Schädigung führt, plus eben einem Rauschzustand?

greenysteeny268 09.08.2017, 11:25

Tabak ist wesentlich ungesünder als Gras und ich wollt damit nur bisschen einen Vergleich ziehen warum die in erster Linie vollkohommen bekloppt sind. Wenn man 0.5 Gramm Gras raucht ist man ziemlich platt und dies noch für einige Stunden sodass man auch erstmal nicht raucht oder höchstens auf 2-3 Gramm pro Tag kommt. Eine Zigarette hat 0.8 Gramm und viele Raucher rauchen rund eine Schachtel also 16 Gramm Tabak. Dies ist 8 mal mehr als das was ein durchschnittlicher kiffer zu sich nimmt. Zusätzlich ist Cannabis auch so viel gesünder für die Lunge als Tabak und man raucht einfach viel weniger

1
apophis 10.08.2017, 10:29
@greenysteeny268

In Cannabis werden beim Rauchen ähnliche und teilweise mehr schädliche und krebserregende Stoffe freigesetzt(bspw. weitaus mehr Ammoniak und Blausäure, dafür weniger Schwermetalle, gleichviel bis etwas mehr Teer).
Die Aussage, dass Cannabis "Gesünder" (Du meinst wohl eher weniger schädlich) sei als Tabak ist also Falsch.
Das Krebsrisiko ist in etwa gleich.

Dass von Cannabis weniger geraucht wird, ist eine Sache, die nicht der Droge selber zugeordnet werden sollte, denn hier ist es ganz individuell vom Konsumenten abhängig.
Es gibt durchaus Raucher, die nur 2 Zigaretten am Tag oder in der Woche rauchen. Die Menge einer Packung ist da kein Maßstab.
Auch gibt es Cannabiskonsumenten, die praktisch "dauerhigh" sind, also sehrviel konsumieren.

1
DrHanf 09.08.2017, 17:52

Hinzu kommt das Tabak kein reines Pflanzliches Produkt mehr ist, das ist voll von Zusatzstoffen die eben so Giftig wie Krebserregend sind! (Wäre das bei Cannabis der Fall würde man von Gestrecktem/Verunreinigtem Cannabis sprechen!) Das hat mit Cannabis absolut nichts gemeinsam! Zumal Cannabis in den meisten Fällen mit Tabak gemischt und Konsumiert wird, wenn man also Cannabis mit Tabak Konsumiert ist es nicht Cannabis was zu Krebs führt, sondern der Tabak ist dafür Primär verantwortlich. Was man nicht abstreiten darf ist das wenn man Cannabis Pur rauchen würde, man immer noch Giftige Verbrennungsgase Inhaliert, wobei hier nicht klar ist ob jene wirklich Krebserregend sind, aber durchaus der Lunge schaden.


0
lost2000 09.08.2017, 17:54

Findest du es nicht ein bisschen paradox über Zigaretten zu schimpfen, aber Cannabis legalisieren zu wollen?

Warum sollte das paradox sein?

Cannabis ist nunmal wesentlich gesünder als Tabak und es gibt fast kein Argument, das gegen eine Legalisierung spricht.

plus eben einem Rauschzustand?

Das ist ja nun nichts schlechtes.

LG

0
apophis 11.08.2017, 10:57
@lost2000

Bitte schreib nichts von "gesünder" wenn es um Drogen geht. Gesund ist keine Droge.

Was Du meinst ist weniger schädlich, was bei Deiner Aussage auch nur zutrifft, wenn Cannabis nicht geraucht wird und man den kompletten bereich der psychischen Schäden ignoriert.
Vom Krebsrisiko beim Rauchen ist Cannabis inetwa gleichauf mit Tabak.

1
lost2000 12.08.2017, 08:59
@apophis

Ich habe geschrieben gesünder, nicht gesund, und das bedeutet in diesem Fall exakt dasselbe wie weniger schädlich.

0

Dazu folgendes: In GB wurde vor kurzem bekanntgegeben, wieviel Geld jeder Raucher der Regierung einbringt (durch Steuern etc) und wieviel jeder Raucher der Regierung erspart durch früheren Tod!

Fortuna1234 09.08.2017, 12:10

Raucher sterben aber nicht einfach so, die erkranken vorher. Wenn man Pech hat an Krebs und das sind enorme Kosten für die Krankenkassen...

0
macqueline 09.08.2017, 14:19
@Fortuna1234

Das soll alles berücksichtigt worden sein! Trotzdem ergibt sich ein Plus.

0
DrHanf 09.08.2017, 17:58
@Fortuna1234

Schöne Kosten für die Krankenkassen die wiederum hinter der Pharma Lobby sitzen und jene wiederum verdienen Milliarden durch diese Krankheiten.

Was meinst du wieso viele Naturheilverfahren als "Schwachsinn" abgestempelt werden und nicht von den Kassen bezahlt werden!? Weil sich damit nichts verdienen lässt.

Siehe doch bspw Methadon und Krebs...Angeblich soll Methadon da ja wirklich Helfen, jedoch würde man damit kaum was verdienen..was hat eine Ärztin dazu gesagt, eine Ampulle Methadon die Monate lang reicht würde ca 50€ kosten, eine Chemotherapie hingegen bringt Tausende von Euros in die Kasse.

Wer glaubt das die Pharma Lobby an unserer Genesung Interessiert ist hat noch nicht gesehen oder verstanden wie viel Geld die mit Krankheiten bzw dem Krank bleiben verdienen. 

0
apophis 10.08.2017, 10:35
@DrHanf

Schöne Kosten für die Krankenkassen die wiederum hinter der Pharma Lobby sitzen und jene wiederum verdienen Milliarden durch diese Krankheiten.

Was lässt Dich glauben, dass gerade Krankenkassen hinter der Pharma Lobby sitzen?
Es sind doch genau die Krankenkassen, die die überteuerten Preise der Pharmaindustrie bezahlen muss. 

Welchen Vorteil hätten sie dadurch, dass sie mehr Geld ausgeben müssen?

Wo genau würden Krankenkassen "Milliarden verdienen", wenn sie milliarden an Kosten für jene Medikamente und Behandlungen zahlen müssen?

Deine Aussage ergibt keinen Sinn.

0

Alkohol und eingeschränkt Tabak können auch kontrolliert genossen werden (und Genuss ist hier das Stichwort), insbes. wenn es nicht um die Wirkung, sondern den Geschmack geht, Alkohol oder Nikotin also primär als Geschmacksträger fungieren.

Beim Tabak sehe ich das aber auch problematisch, da jeder Konsum in jeder Art rasch abhängig macht, eben auch der Genuss. 

Dennoch gilt Alkohol und Tabak für die meisten Menschen primär dem Genuss (zB Bier, Wein, edle Spirituosen, Zigarre, Pfeife, Schnupftabak), die Abhängigkeit ist dann sekundär bzw. Folgerisiko des Genusses. Insofern hat es eher Ähnlichkeit mir Zartbitterschokolade als mit Kokain, obwohl viele ja auch Schokolade oder Zucker allgemein verbieten wollen ...

Anders ausgedrückt: gerade bei Alkohol ist der größte Teil des Konsums eben KEIN Suchtkonsum, bei Tabak zumindest mittelbar jedoch schon, das lässt sich nicht abstreiten.

Bei anderen Drogen, inkl. Cannabis, steht beim Konsum von Beginn an kein geschmacklicher Genuss, sondern ausschließlich die psychotrope Wirkung im Vordergrund, die Wirkung und damit die Abhängigkeit sind das Ziel des Konsums, nicht nur ein Risiko oder Nebeneffekt. Und das ist der Unterschied (in unserem Kulturkreis).

DrHanf 09.08.2017, 17:16

Also Cannabis kann durchaus wohlschmeckend sein, in dieser Hinsicht wäre Cannabis sogar mit Wein zu vergleichen, denn jeder Sorte Riecht und Schmeckt anders. Ich kenne viele ehemalige Konsumenten die allein nur wegen dem Geschmack gern mal wieder einen Joint rauchen würden. Cannabis hat mehr Fassetten als du glaubst, und es gibt sogar Sorten die nur eine Minimale Wirkung bis gar keine herbeiführen, CBD Gras zb, was ja leider ebenfalls in DE Verboten ist obwohl nicht mal Psychoaktive Substanzen ( THC = Null ) vorhanden sind.

Und tut mir leid, aber selbst wenn du nur ein Bier aus Genuss trinkst, ist schon eine Wirkung vorhanden, allerdings wird sie in den meisten fällen so Subtil ausfallen das man jenes gar nicht wahrnimmt. Oder wieso meinst du besteht bereits ab einem Bier die Möglichkeit ein Promillewert zu erreichen das du nicht mehr als Fahrtauglich angesehen wirst!? 

Das ist ganz schönes schön Reden von Alkohol was du da machst. 

Bzgl Sucht, vergesse nicht das Alkohol Physisch wie auch Psychisch abhängig macht, und das sogar sehr schnell (Schneller als das bei Cannabis eine Psychische Sucht entstehen würde). Allein wenn du jeden Abend ein Bier Trinkst kannst du schon als Alkoholiker im Frühstadium angesehen werden, hinzu kommt das selbst das schon der beste weg zur Leberzirrhose ist - dazu muss man keine massen an Alkohol trinken. Um das noch etwas auszudehnen, wenn du jeden Abend über längeren Zeitraum "ein" Bier Trinkst, versuche das mal von heut auf morgen einfach sein zu lassen, das wird dir gar nicht mal so leicht fallen. 

Aber Hauptsache unser Kulturkreis knallt sich auf der Wiesen ein Maß nach dem anderen in die Birne. Und weil es so feucht Fröhlich ist darf der 15 Jährige Max auch mal was mit Trinken..... 

Merkste noch was?! Oder war es schon zuviel des "Genuss"  trinkens...?! 


Ja ich weiß, mein Nick ist der Knaller...ändert aber nichts an der Tatsache das ich weiß wovon ich rede...

0
bolte71 09.08.2017, 17:56
@DrHanf

Ich habe nicht behauptet, dass Alkohol unproblematisch sei, schon gar nicht habe ich Alkohol und dessen Konsum bzw. die Gefahren des Konsums schln geredet. Ich habe auch bei Nikotin die Problematik dargestellt. Ich denke, dass geht aus meinem Beitrag auch sehr deutlich hervor.

Deine Ausführungen zu Cannabis sind mir aber in der tat neu. Mag sein, dass mir dies bisher nicht zugänglich war. Mir sind eben nur Wirkungskonsumenten bekannt.

Sowenig ich Alkohol und Nikotin als völlig unproblematisch sehe, sowenig kann ich die Verharmlosung von Cannabis nachvollziehen. 

Nachvollziehen kann ich aber dennoch, dass Diskussionen über eine Legalisierung von Cannabis über eine medizinische Anwendung hinaus sinnvoll und notwendig sind.

Dennoch sehe ich zumindest zwischen Drogen wie Kokain, Heroin, Angel Dust usw. und Nikotin, Alkohol ggf. auch Cannabis (so deine Ausführungen stimmen) einen sehr deutlichen Unterschied, der für mich eine Ungleichbehandlung bzgl. der Legalität usw. erklärt und rechtfertigt.

0
lost2000 09.08.2017, 17:51

Hast geößtenteils Recht, aber warum sollte Abhängigkeit ein Ziel sein?

0
bolte71 09.08.2017, 18:13
@lost2000

Ne, da hab ich mich unklar ausgedrückt / falsch formuliert. Allein die Wirkung ist das Ziel und damit die Inkaufnahme der Abhängigkeit von der Wirkung (das ist auch jedem Erstkonsumenten klar).

Bei Alkohol entwickelt ja nur ein im Verhältnis kleiner Prozentsatz der Konsumenten über den Genuss ein Abhängigkeitssyndrom. 

Klinisch spielt da dann übrigens demgegenüber auch der Konsum wegen der Wirkung statt Genuss (ärztlicherseits häufig als Selbstmedikationsversuch beschrieben) eine sehr bedeutende Rolle. 

Daher auch die Empfehlung von Suchtmedizinern, nicht zwingend auf den Konsum zu verzichten, sondern ein sog. funktionales Trinken zu unterlassen. D.h. bei Alkohol kann tatsächlich über psychoedukative Maßnahmen und Verhaltensänderung trotz Konsums das Abhängigkeitsriskio verringert werden. 

Auch motivationale suchttherapeutische Maßnahmen zum Kontrollierten Trinken bei noch nicht abhängigen, aber gefährdeten Problemtrinkern zeigen ja gute Erfolge (v.a. bei Jugendlichen).

Bei Nikotin ist dies umstritten und ich sehe das auch problematischer (auch wegen der Wirkung im Gehirn).

Es gibt aber zumindest klinische Berichte und einige Studien aus Schweden und UK, die mit rauchfreiem Tabak eine klinisch bedeutsame Risk-and-Harm-Reduction berichten. Ähnliches scheint sich bei E-Zigaretten abzuzeichnen. Diese Studien beziehen sich aber auf bereits abhängige Konsumenten.

Bei anderen Substanzen sind diese Versuche entweder gar nicht möglich oder erfolglos. Hier bleibt bei Substanzen wie Heroin dann nur die (meist lebenslange) Substitutionstherapie, da eine Abstinenz sehr häufig trotz entsprechender Therapie den Betroffenen nicht möglich ist.

1
lost2000 10.08.2017, 08:30
@bolte71

Bei Alkohol entwickelt ja nur ein im Verhältnis kleiner Prozentsatz der Konsumenten über den Genuss ein Abhängigkeitssyndrom.

Bei dem Genuss von Cannabis genauso wenig.

LG

0

Hmm, wo fängt man da an.... vielleicht ersteinmal Tabak und Alohol und warum es legal ist. 

Ersteinmal, um Deine Aussage richtigzustellen, weder Tabak(Nikotin) noch Alkohol sind Nervengifte.
Nikotin ist ein Alkaloid.
Alkohol, bzw. Ethanol, also das Alkohol, gilt nichteinmal als giftig, wird aber als Lebergift eingestuft, weil es diese schädigt.
Nervengifte ist keins von beiden.

Der Grund, warum diese beiden Drogen noch immer legal sind, ist der, dass sie sich schlichtweg und leider eingebürgert haben. Man hat "schon immer" Alkohol getrunken und Tabak hat sich schnell verbreitet und wurde ebenso alltäglich, beides bevor man sich über die Risiken im Klaren war. 

Da beides so alltäglich ist, ist es auch entpsprechend schwer (nahezu unmöglich) diese Drogen zu verbieten, jedenfalls über ein einfaches, generelles verbot.
Man konnte in den letzten Jahren aber sehr gut beobachten, dass immer mehr getan wird, um diese beiden Drogen zu verdrängen. Das Mindestalter für Tabak und harten Alkohol wurde angehoben, Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Gastronomien usw. wurde verboten, Alkohol in Bahnen ebenso.
Es geht also Schritt für Schritt in Richtung Verbot, anders ist es aber auch nicht möglich.

Zum Cannabis, den Du ja auch ansprichst, gibt es auch einiges richtigzustellen.

Cannabis an welchem noch keiner gestorben ist einfach illegal ist :o

Dieses Argument wird zwar oft benutzt, ist aber falsch. Es gibt durchaus Fälle, wo der Tod (Herzversagen) direkt auf den Canabiskonsum zurückzuführen war. Natürlich ist die Anzahl weitaus geringer als bei Alkohol, das liegt allerdings daran, dass man über Cannabis keine Überdosis THC zu sich nehmen kann.
Vergleicht man es mit Tabak, so besteht hier auch nicht das Risiko einer Überdosis Nikotin, an Tabak selber ist auch noch keiner gestorben, sonder "nur" an deren Folgen wie dem Krebs.
Und dieses Risiko gibt es ebenso beim Cannabis, sofern er geraucht wird. 

An dieser Stelle möchte ich noch andere Argumente/Aussagen richtigstellen, die Du jetzt nicht genannt hast, aber oft in Diskussionen verwendet werden und so die Risiken verleugnen und Cannabis auf ein Podest stellen.

Oft wird als Argument, gerade beim Thema Rauchen/Krebs, dargelegt, dass Cannabis/THC Krebs heilen oder gar vorbeugen würde. Beide Aussagen sind falsch und beruhen auf falschen interpretationen von Studien mit Ratten.
Es gab Studien mit Ratten, die die Wirkung von THC auf Hirntumore zeigen sollte. Hierbei wurde das THC aber nicht inhaliert, sondern direkt ins Gehirn, in den Tumor injiziert. Das ist schonmal ein Grundlegender Unterschied zum Cannabiskonsum.

Bei den Ratten hatte das THC tatsächlich den Effekt, dass sich der Tumor etwas zurückgebildet hat, allerdings starben die Ratten nach kurzer Zeit.
Später gab es auch Studien an Menschen. Bei diesen Menschen war der Hirntumor allerdings schon sehr fortgeschritten, ohne Heilchancen, sodass die Ergebnisse nicht repräsentiv für Patienten in früheren Stadien ist.
Auch hier wurde das THC direkt in den Tumor injiziert.
Ergebnis war aber kein Rückgang des Tumors, wie bei den Ratten, sondern lediglich eine Verlangsamung des Wachstums.
Auch hier starben die Patienten nach kurzer Zeit.

Diese Studien sind die Grundlagen für die fälschlichen Behauptungen Cannabis/THC könne Krebs heilen oder vorbeugen.

Auch ist das Risiko auf psychische Erkrankungen, Psychosen und Depressionen oft ein Thema.
So wird oft behauptet, dass Cannabis gegen Depressionen helfe. Gleichzeitig wird auch behauptet, dass Cannabis keine Depressionen auslöse.
Tatsächlich ist beides beides richtig und falsch.
Cannabis, bzw. THC ist ein psychoaktiver Stoff, stumpf gesagt wirbelt er im Verstand also vieles durcheinander. Dadurch können auch Psychosen usw. (dazu später mehr) oder eben auch Depressionen entstehen.
Hierbei kommt es allerdings ganz auf die Person an, wer sowieso empfänglich dafür ist oder schoneinmal unter Depressionen gelitten hat, bekommt sie eher. An sich kann aber jeder betroffen sein.
Dass Cannabis/THC Depressionen heilt, ist bisher nicht nachgewiesen worden, es "hilft" aber insofern, dass der High Zustand einen die Sorgen und Gründe der Depressionen verdrängen lässt. Es ist also soetwas wie ein Pause-Knopf.

Zu den Psychosen, hier wird oft das Argument benutzt, dass man nur gefährdet sei, wenn man dazu veranlagt sei.
Einerseits wird die Veranlagung fälschlicherweise mit der Vererbung gleichgesetzt, andererseits pauschalisiert man gerne und spricht allen Psychosen und psychischen Erkrankungen eine nötige Veranlagung zu.
Beides stimmt nicht.
Im Grunde ist es nur Shizophrenie, wo eine Veranlagung nötig ist, bei anderen Erkrankungen, wie etwa Depressionen, ist das nicht der Fall.
Eine solche Veranlagung kann durchaus vererbt werden, allerdings auch anders entstehen, etwa durch Sauerstoffmangel während/vor der Geburt.

Oder eben tatsächlich auch durch Cannabis, bzw. durch das enthaltene THC.
Bis etwa dem 27. Lebensjahr bildet das Gehirn Verbindungen zwischen Synapsen, bis dahin ist das Gehirn also praktisch noch im Aufbau.
THC verhindert den Aufbau solcher Verbindungen und kann dem Hirn somit dauerhaft schaden, da die fehlenden Verbindungen auch im Nachhinein nicht hergestellt werden können.
Am Ende kann das Fehlen bestimmter Verbindungen den selben Effekt haben, wie der Sauerstoffmangel während der Geburt und eine Veranlagung für Schizophrenie bewirken.
Wer also unter 27 ist, "benötigt" keine Veranlagung, dadas Risiko eine solche zu bekommen mit dem Cannabiskonsum kommt, zusätzlich zu dem Risiko, dass diese Krankheit auch ausgelöst wird.

Cannabis brigt also ebenfalls Risiken, die garnichtmal so viel kleiner sind als die von Alkohol und Tabak. Das Krebsrisiko ist gleich zu dem vom Tabak, sofern das Cannabis geraucht wird.
Das Risiko dauerhaft an Pychosen zu erkranken ist zwischen 1 und 2 mal so hoch wie das Risiko durch den Konsum von Tabak an Krebs zu sterben.
Anzumerken ist, dass es hier tatsächlich das Sterberisiko ist, nicht das Risiko an Krebs zu erkranken.

Zu Deiner Frage auf meine Meinung zum Gesetz, so finde ich es gut, dass Tabak und Alkohol immer weiter eingeschränkt werden und wäre durchaus dafür, dass sie irgendwann ganz verboten werden.
Ebenso bin ich dafür, dass Cannabis, ebenso wie andere Drogen, weiterhin verboten bleiben. Ob nun gefährlicher oder nicht, eine weitere Droge bedeutet weitere Konsumenten und weitere die daran sterben.

Medizin ist hier ein ganz eigenes Thema, andere Medikamente sind ja auch nicht frei erhältlich. Sofern Cannabis helfen kann, etwa bei Parkinson, und das Risiko bekannt ist, soll es ruhig in der Medizin eingesetzt werden dürfen.

lost2000 09.08.2017, 18:28

Ich werde jetzt nicht deinen ganzen Text berichtigen, weil mir das einfach zu lange dauert und du im Endeffekt wahrscheinlich eh stur und unbelehrbar bleibst (also das schließe ich jetzt mal aus anderen Antworten zu diesem Thema von dir), aber ein paar Sachen:

Ersteinmal, um Deine Aussage richtigzustellen, weder Tabak(Nikotin) noch Alkohol sind Nervengifte.
Nikotin ist ein Alkaloid.

Dass Nikotin ein Alkaloid ist, schließt nicht aus, dass es ein Nervengift ist. Das ist es nunmal und daran änderst du auch nichts.

Dieses Argument wird zwar oft benutzt, ist aber falsch. Es gibt durchaus Fälle, wo der Tod (Herzversagen) direkt auf den Canabiskonsum zurückzuführen war.

Nein, wenn überhaupt, war es dort allerhöchstens möglich, dass der Tod dadurch zustande kam, dass die Person Herzprobleme hatte und Gras konsumiert hat.

Das Krebsrisiko ist gleich zu dem vom Tabak, sofern das Cannabis geraucht wird.

Nein, wenn man mit Tabak kifft, schon, aber sonst nicht.

Das merkt man nun auch, wenn man selbst kifft.

Man spürt einfach, dass sich die Lunge nach gleichzeitigem Tabak- und Marihuanakonsum (im Joint/in der Bong etc.) schlechter anfühlt, als wenn man auf Tabak verzichtet.

Es gab mal eine Studie, die erwiesen hat, dass die Lunge keinen Schaden davon nimmt, wenn man 20 Jahre lang täglich einen puren Joint raucht.

Kann ich zwar wegen des Teers und Kohlenmonoxids im Rauch nicht glauben, aber ist anscheinend halt so.

Aber warum sollte das Krebsrisiko gleich sein?

Es ist ein anderer Stoff, also entstehen bei der Verbrennung auch andere Stoffe.

Ob nun gefährlicher oder nicht, eine weitere Droge bedeutet weitere Konsumenten und weitere die daran sterben.

Nein, eine weitere legale Droge bedeutet keine weiteren Konsumenten (und selbst wenn, was daran wäre schlimm?), die Anzahl der Konsumenten ändert sich nunmal bei einer Legalisierung nicht, wie jedes Land, das Gras legalisiert hat beziehungsweise entkriminalisiert hat, zeigt, denn es interessiert den Konsumenten nicht, ob die Droge(n), die er nimmt, illegal ist/sind.

Und auf die weiteren die daran sterben brauch ich ja wohl hoffentlich nicht noch einmal eingehen.

0
apophis 10.08.2017, 08:47
@lost2000

Ich versuche das mal etwas aufzuteilen, weil Zitate zu zitieren etwas schwierig ist.


1.)
Dass Nikotin ein Alkaloid ist, schließt nicht aus, dass es ein Nervengift ist. Das ist es nunmal und daran änderst du auch nichts.

Wieso sollte ich etwas daran ändern können, ob Nikotin ein Nervengift ist oder nicht?
Ich gebe zu, dass ich mich über Nikotin weit weniger informiert habe, als über andere Drogen, allerdings habe ich nie eine Deklaration gefunden, die Nikotin den Nervengiften zuweist, es wurde lediglich immer so genannt, ein Warum habe ich nie gefunden.
Mag an dieser Stelle tatsächlich eine Wissenslücke sein, falls Du einen Link o.Ä. zu dem Thema hättest, würde ich mich freuen.

2.)

Nein, wenn überhaupt, war es dort allerhöchstens möglich, dass der Tod dadurch zustande kam, dass die Person Herzprobleme hatte und Gras konsumiert hat.

Nein, die Personen hatten nachweislich keine Herzprobleme oder ähnliches. In einem Fall war der betroffene Junge sportlich, hat sich gesund ernährt, hatte weder Herz- noch Kreislaufprobleme oder ähnliches und hat neben Cannabis auch keine anderen Drogen genommen.
Ich kann mal schauen, ob ich den Bericht dazu noch finde, falls Du möchtest.
Und ganz unabhängig davon, ob man Herzprobleme hat, weiss man nur, wenn man zum Arzt geht. Viele haben Herzprobleme, wissen es aber überhaupt nicht, weil es sich nicht bemerkbar macht. Hier besteht also ein erhöhtes Risiko.







0
apophis 10.08.2017, 10:08
@apophis

Da gabs leider Probleme mit der Zitierfunktion, wodurch ich den Kommentar abschicken musste, damit er nicht gelöscht wird. Ich mach weiter.

Nein, wenn man mit Tabak kifft, schon, aber sonst nicht.


Das merkt man nun auch, wenn man selbst kifft.

Man spürt einfach, dass sich die Lunge nach gleichzeitigem Tabak- und

Marihuanakonsum (im Joint/in der Bong etc.) schlechter anfühlt, als
wenn man auf Tabak verzichtet.


Es gab mal eine Studie, die erwiesen hat, dass die Lunge keinen

Schaden davon nimmt, wenn man 20 Jahre lang täglich einen puren Joint raucht.


Kann ich zwar wegen des Teers und Kohlenmonoxids im Rauch nicht glauben, aber ist anscheinend halt so.

Entschuldige, aber das kann ich nun wirklich nicht glauben. Die Studie, die Du da gefunden hast, würde mich durchaus interessieren, da es schlichtweg unmöglich ist.

Die Krebserregenden Stoffe, die freigesetzt werden, sind in etwa gleich, so bspw. auch der Teer und Cannabis enthält keine krebshemmenden oder vorbeugenden Stoffe, die das Risiko vermindern würden.

Falls es Dir offiziell genug ist hier eine Seite, wo die freigesetzten Stoffe von Tabak und Cannabis verglichen werden.

http://www.joergo.de/cannabis-tabak-rauch/

Leider hat die Seite selber keine Quelle angegeben, ich such Dir gerne aber eine andere Seite heraus, wenn Du Dieser nicht glaubst.

(Sorry, die Zitierfunktion hier ist echt Mist)

"Aber warum sollte das Krebsrisiko gleich sein?"

Zwar sind es durchaus verschiedene Pflanzen, die verbrannt werden, die freigesetzten Stoffe sind aber dennoch ähnlich.

Teer wird nahezu gleichviel freigesetzt.Cannabis setzt viel mehr Ammoniak und Blausäure frei, dafür aber weniger Schwermetalle.

0
lost2000 11.08.2017, 09:41
@apophis

1. Ich dachte immer, es sei ein Nervengifz, weil man das halt überall hört. Stimmt anscheinend nicht, kch habe da auch nichgs gefunden.

2. Das wusste ich nicht, da hielt ich noch an dem Gerücht, dass noch niemand daran gestorben ist fest. Ich glaube, ich dachte aber auch, dassdu das meintest, als mal jemand gestorben ist und die Ärzte das auf Graskonsum geschoben haben, obwohl das gar nicht stimmte.

Ich habe mich vielleicht such falsch ausgedrückt, ich hätte vielleicht sagen sollen, dass sich das Lungenvolumen nicht verschlechtert.

https://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/27-01-2012-rauchen-deutlich-schaedlicher-als-kiffen/?uid=ed00fcf175702e025ce9b99f703545ff

http://www.focus.de/gesundheit/news/marihuana-studie-kiffen-ist-nicht-unbedingt-schaedlich-fuer-die-lunge_id_4429628.html

LG, ich war anscheinend doch nicht so gut informiert wie ich dachte.

1

Kann man nicht viel dazu sagen - sehe es genauso wie du - die Vorteile einer Legalisierung überwiegen natürlich die Nachteile -

.  Dieses Video solltest du dir anschauen - wenn nicht das ganze dann nur min20- min 23 da redet unsere liebe Drogenbeauftragte die wie ein kleines Kind ist in der Akzeptanz anderer Meinungen .... unter ihr wird es nie legal werden ... ich frage mich warum so eine das Amt bekommt ... redet was von es geht ihr um die Gesundheit und so .... wenn es nach dem gehen würde müsste sie Alkohol verbieten !!!!

Das hat nichts damit zu tun, dass die Politiker uns vergiften wollen, Die Alkohol-Lobby ist riesig und mächtig, die Tabaksteuern extrem hoch und der Staat verdient gut dran.

greenysteeny268 09.08.2017, 11:16

Dies heißt eigentlich nur für mich das sie es für viel Geld in Kauf nehmen uns zu vergiften.
Kein Meter besser!

0
Fortuna1234 09.08.2017, 11:19
@greenysteeny268

Nö, es vergiftet dich keiner. Keiner hält dir die Pistole auf die Brust und zwingt dich Alkohol zu trinken oder zu rauchen. Du kannst dich ach gegen Fastfood-Ketten entscheiden und kannst niemandem sagen "Ohh ich bin gesundheitlich gefährdet weil die Politik die Fast-Food-Ketten nicht abgeschafft hat".

0
Yannick1998 09.08.2017, 11:51

Naja aber das gleichen würde mit Gras funktionieren und sie würden auch sehr viel Steuern einnehmen und noch viele weitere Vorteile dadurch bekommen

0
Fortuna1234 09.08.2017, 12:08
@Yannick1998

Ja, ich bin auch für die Legalisierung. Dann fällt der Schwarzmarkt und alle Kriminalität damit weg, der Staat kann es besser kontrollieren. Da Alkohol erlaubt ist (eine gesellschaftlich akzeptierte Droge mit mehr Toten und Kranken als es durch Gras möglich wäre) sollte auch Gras legalisiert werden. Aber DAS wird eben als Droge wahrgenommen (und Alkohol und Nikotin eben nicht) und das wird sich in Deutschland auch so schnell nicht ändern.

Alkohol wird beworben, gehört schon dazu, wird mit sehr postiver Werbung beworben, man wird eher seltsam angeschaut, wenn man sagt "ich trinke nichts"... und das wird sich so bald nicht ändern.

0

Ich finde harte Drogen sollen auch legalisiert werden. Ich nehme selber nichts und trinke in den seltensten Fällen Alkohol. Rauchen tue ich nicht. 

Jedoch finde ich, soll der Mensch selber entscheiden, was er mit sich und seinem Körper tut und wenn er sich zerstören will, bitte sehr. 
Um nicht andere zu vergiften, sollten Drogen nur im Privatbereich eingenommen werden und wenn jemand süchtig ist und dadurch zu Straftaten getrieben wird -> Müll Entsorgung :3

apophis 09.08.2017, 12:50

Müllentsorgung, das ist Deine Lösung?

0
NameVergeben26 10.08.2017, 13:49
@apophis

Auf der Welt wird mehr Müll produziert als entsorgt werden kann. Man muss nicht nur den Müll entfernen sondern auch die Verursacher. 

0

Trinken vs. Kiffen - Welt der Wunder

und Wie gefährlich ist Hanf?



Man sollte nicht Alkohol und Tabak verbieten, weil der Schwarzmarkt dann explodieren würde. 1920 hat die USA Alkohol verboten und durch illegale Brauerei konnte Al Capone überhaupt so groß werden. Ein Verbot von Drogen hat alles sogar nur noch schlimmer gemacht, durch fehlenden Verbaucher und Jugendschutz. Anstatt wieder zu verbieten sollte man alle Drogen legaliesieren.

apophis 10.08.2017, 10:43

Man muss es nur richtig machen und nicht alles von jetzt auf gleich verbieten, wie es in den USA der Fall war.
Das Ziel darf nicht der Verbot sein, sondern dass die Bevölkerung keine Drogen mehr nehmen möchte.

Deutschland macht das Schritt für Schritt und es funktioniert besser.
Mindestalter hochsetzen, dann irgendwann das Rauchen in öffentlichen Gebäuden untersagen, dann Alkohol in Bahnen verbieten. Es sind kleine Schritte, die Leute gewöhnen sich daran und man nimmt es hin, sagt nichts dagegen.

Klar, "dafür sorgen, dass die Bevölkerung keine Drogen mehr will" ist das auch nicht, aber es klappt besser als ein sofortiges Komplettes Verbot.

0
lucas551 10.08.2017, 19:09

Ein Bild von einer komplett Drogenfreien Gesellschaft ist unrealistisch und unmöglich zu erreichen. Generell bin ich der Meinung, dass der Staat sich so wenig wie möglich in das Privateben des Bürgers einmischen sollte. Im Endeffekt ist die Repression Schuld dran, dass harmlose Konsumenten wie Kriminelle gejagt werden, sich sehr gefährliche Streckmittel durchsetzen können, Polizisten Anzeigen schreiben müssen wegen sehr sehr geringen Mengen die in ca. 95% wieder eingestellt werden. Wir sollten nicht mehr an etwas festhalten, was die Drogenpoltik erst zu so einer Katastrophe gemacht hat.

0

"Wieso sind die gefährlichsten Drogen legal?"

- Die gefährlichsten Drogen sind nicht legal (Heroin, Crack, Angel Dust,...).

"Will der Gesetzgeber uns vergiften?"

- Nein, gegen etablierte Drogen (Lobby) kann man wenig ausrichten.

"Nun wollt ich euch mal fragen wie findet ihr die Gesetze im Bezug zu dem Thema?"

- Cannabis ist nicht gefährlicher als Alkohol. Bei Jugendlichen ist aber die Gefahr von Psychosen und bleibenden Schäden gegeben. Die Politiker argumentieren: Sie haben eh schon genug Probleme mit den etablierten Drogen. Warum eine zustätzliche Droge legalisieren?

"sollte Tabak und Alkohol legal bleiben?" - Ja.

"und ist diese Legalität gerechtfertigt wenn Cannabis immernoch illegal ist."

- Nein. Gleichbehandlung!

greenysteeny268 09.08.2017, 11:34

Also das heroin gefährlicher ist als Alkohol kann ich nicht bestätigen denk heroin ist eigentlich im Vergleich zu Alkohol fast garnicht ungesund. Also geht man durch den dauerkonun körperlich nicht so kaputt wenn es staatliches heroin geben. Was ungesünder ist von der psychischen Seite kann ich nicht genau sagen den Alkohol kann einen auch ziemlich in die Ruinen treiben.
Ausser das heroin vielleicht schneller abhängig macht ist Alkohol denk deutlich gefährlicher.

Zuzätzlich bin ich auch der Meinung das es gefährlicher ist als koks (crack)

1
apophis 10.08.2017, 10:55
@greenysteeny268

Alkohol kann zu sogenannten Alkoholwahn/Alkoholpsychose führen, diese klingt aber nach einigen Tagen bis wenigen Wochen ab, es ist also keine dauerhafte Schädigung der Psyche.
Selbiges gilt für Persönlichkeitsveränderungen während des Rausches, klingt dieser ab, ist die Persönlichkeit wieder normal.

Es ist also durchaus anders als bei Heroin.

Allgemein ist genau dies auch der große Fehler, den viele im Vergleich Alkohol zu illegalen Drogen machen und ein großes Risiko, wenn es um jene Drogen geht.

Alkohol schädigt körperlich, das kann man sehen und aufzählen und wird auch allgemein als schlimmer empfunden als psychische Erkrankungen.
Illegale Drogen schädigen zumeist hauptsächlich die Psyche, was sehr komplex ist und sich bei jedem Menschen ganz anders zeigt. Daher gibt es keine Liste die sagt das und das passiert, wenn Du so und so lange/viel konsumierst.
Zumal, wie gesagt, werden psychische Erkrankungen nicht als so schlimm empfunden.

"Depressionen? Ich habe auch eine harte Woche gehabt und habe meine sorgen, aber ich komm doch auch damit klar. Reiß Dich mal zusammen."

"Sozialphobie? Sei doch einfach mutiger, sprich doch einfach mit den Leuten."

Naja, so in etwa ist es ja was die Menschen nicht unbedingt sagen, aber viele denken. Einfach auch, weil sie die Krankheit garnicht wirklich verstehen.
Eine Grippe oder ein gebrochenes Bein kann jeder nachvollziehen, aber erkläre mal jemanden, dass man nicht in der Lage ist eine fremde Person nach dem Weg zu fragen, selbst wenn es dringend ist, obwohl man sehr gut sprechen kann.

0

Was möchtest Du wissen?