Wieso ist Abtreibung moralisch verwerflich?

116 Antworten

Es ist schon ein Unterschied, ob man von Samen- und Eizellen redet oder eben davon, ob sich welche vereinigt haben und dann zu einem Menschen heranwachsen können.

Aber ich gebe Dir schon Recht, wer in der heutigen Zeit zu dämlich ist bei dem Angebort zu verhüten, der sollte sich weiterhin mental im Kindergarten aufhalten und eben Zeichentrickfilme schauen und keine Pornos!

Hallo liebe Seelachs. Im Grunde war früher so einiges - anders.

Nun Heute, da dieses Thema seid schon mehreren Jahren zu den nicht mehr unaussprechbaren Dingen gehört, wurde sehr viel darüber Diskutiert.

Früher war das eher ein noch im dunkeln liegendes Thema. Ich bin nicht überrascht, das der großteil darüber schon weitgehenst informiert ist und dieser Teil keine Schwierigkeiten mehr hat das für sich selbst besser nun abzuwägen, ob, oder ob nicht.

Ganz früher, wo Staat und Sicherheit noch nicht ausgeprägt waren, es erhöhte ungwollte Schwangenschaften gab oder es nicht üblich war das der Mann an der Seite blieb war es sogar nicht selten, das Mütter sogar vor der Geburt schon entschieden haben das Kinder am Tag der Geburt eine Relevanz entsprechen sie groß zuziehen oder abgestoßen sollten.

Hierbei ist die Zeitspanne, wo soziale kettenbindungen an Normmaßen die diese Art verteufelten so klein in der gesamten Geschichte der Menschheit, das man sie gerade mal einer Sekunde einer Uhr zusprechen dürfte.

Die Art eine Abtreibung in der heutigen Form ist also wesentlich weniger "gräußlig" als die, die es eigentlich im Vergleich zu allem schon immer gegeben hat.

Die Leute die sich also einmischen, sind also genauso Verantwortlich wie die eigene Entscheidung eines selbst, das die Evolution genauso verläuft wie sie bis her verlaufen ist.

Jedoch dürfte keiner von Gut oder Schlecht sprechen, würde man eine grauenhafte Tat in einer Art Glaßkugel von einem Ereigniss, von vor 10.Tausend Jahren sehen können. Das mit faktischer Gewissheit. Denn wäre das anders Verlaufen, wäre kein Mensch von heute hier um sich zu beschweren. 

Ob dies Gut oder Schlecht ist, werden wiederum die menschen in tausenden Jahren wiederum für sich ausstreiten.

Das Problem liegt im jedem einzelnem Individuum selbst. Oder auch nicht.



Hallo!

Sie ist in den Augen von Katholiken deswegen verwerflich, weil dort das Motto "lieb' deinen Nächsten und pflanze dich fort" gilt. Es geht also total gegen die Konventionen des Katholikentums, ein Kind abzutreiben - selbst wenn es behindert wäre und ein trauriges Siechen statt einem schönen Leben.

Vor Jahren gab's hier mal einen Leserbrief eines Mannes, den ich als zwar schräg, aber sehr interessant in Erinnerung habe. Sinngemäß sprach er sich damals gegen die Abtreibung aus, aber nur, sofern ein Kind nicht behindert oder schwer krank zur Welt käme. Er hatte wohl selbst eine behinderte Tochter im Erwachsenenalter & war selbst an die 80 ----> sein Abschlusssatz war, dass ein behindertes Kind selbst auf dem Sterbebett der greisen Eltern das Sorgenkind bliebe, weil man nicht wisse, was damit geschehe. Ein Argument, das ich verstehe.

Ansonsten kommt es auch auf die Voraussetzungen an, unter denen ein Kind aufwachsen wurde: Wäre ihm kein Leben in halbwegs geregelten Verhältnissen vergönnt, ist die Abtreibung rational unter Umständen besser, als wie wenn es im Dreck, in finanzieller Unsicherheit und materieller Armut sowie ohne Zuneigung der Eltern aufwachsen muss. 

So gesehen dürften in Kriegszeiten keinen Kinder mehr geboren werden. In armen Ländern schon gar nicht.

Welcher Arzt gibt eine Garantie darauf, dass ein Kind behindert sein wird?

Wie gesagt: Die 100.000 Abtreibungen in Deutschland werden zu 99,9% NICHT aufgrund von schweren Behinderungen vorgenommen.

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@danhof

Und selbst da hat man erlebt, daß nach einer Abtreibung aus medizinischen Gründen (Behinderung) herausgefunden wurde, daß das Kind jetzt war tot, aber ansonsten gesund war.

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@Hooks

Das stimmt. Mir ist der Fall meiner Hausärztin bekannt, mit der ich auch persönlich befreundet bin. Sie hat während ihrer (Spät)Schwangerschaft eine Fruchtwasseruntersuchung vornehmen lassen. Angeblich sollte das Kind Katzenschreisyndrom haben

https://de.wikipedia.org/wiki/Katzenschrei-Syndrom

Sie hat es trotzdem ausgetragen, und das Kind ist VOLLKOMMEN gesund :-)

4
@Maarduck

Und dann gibt es noch diese Fälle, wo durch Punktion gerade eine Behinderung verursacht wird.

Ich habe Freunde, die haben gesagt, sie würden nie wieder eine Untersuchung machen lassen, alleine schon deshalb, weil die zweiwöchige Wartezeit einen verrückt macht. Und das ist letztlich auch nicht gut fürs Kind.

Ultraschall habe ich immer befürwortet, weil man ggf Maßnahmen zur Geburt ergreifen muß. So hat eines unserer Kinder ständig die Hand am Kopf gehabt, und die Ärztin sprach bereits davon, daß es Kinder gibt, die keine Hand haben. Das hat uns aber nicht verrückt gemacht sondern höchstens fragen lassen, ob das Kind einen Kaiserschnitt brauchen wird. Auf so etwas sollte man sich rechtzeitig einstellen können, ist meine Meinung. (bei der Geburt machte dann "nur" die Nabelschnur Probleme, vermutlich waren Hand und Kopf deshalb oft zusammen)

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@Hooks

Wir haben bei allen unseren Kindern eine Feindiagnostik (Ultraschall) machen lassen. Aber nicht, weil wir im Bedarfsfall abgetrieben hätten, sondern weil es sogenannte Risikoschwangerschaften waren und wir im Notfall in einer Fachklinik entbunden hätten.

Aber ja, eine Fruchtwasseruntersuchung hätten wir nicht machen lassen.

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Sie ist in den Augen von Katholiken deswegen verwerflich, weil dort das Motto "lieb' deinen Nächsten und pflanze dich fort" gilt.

Wobei das Motto natürlich in Bezug auf Nicht-Katholiken bzw. außerhalb der Ehe schon nicht mehr ohne weiteres galt bzw. gilt. ^^

Ist halt alles relativ ...

... wenn es einem nur in den Kram passt. ^^

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@Libertinaer

Was heißt hier Motto? Ich kümmere mich nicht um die Lehren der kath. Kirche., sondern um das NT. Und da steht nichts von Verhütungsverbot, sondern von Gewissen.

Wir haben verhütet, und wir haben Kinder. Alles zu seiner Zeit.

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Mir kam die Idee, weil ich mir gerade eine Reportage über Windenergie in der Nordsee anschaute. Im Rheinland gibt es drei Tagebaue, Hambach, Garzweiler und Inden. Der in Hambach ist der Imposanteste: https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Hambach

Dort fällt so viel Abraum an, daß damit schon kleinere Tagebaue zugeschüttet wurden und ein ganzer Berg, die Sophienhöhe entstand. Das Loch soll mal geflutet werden und ein riesiger See entstehen.

Nun meine Idee, man könnte doch ein Förderband bis an die Nordsee bauen (bißchen weiter rein in die See) und den Abraum in das Meer kippen, damit künstliche Inseln entstehen.

Der Tagebau hat eine Fläche von 45 km², wenn man da, wo die Nordsee 20 m tief ist, rund 30 m aufschüttet, hätte man also eine 45 km² große Insel, die man besiedeln könnte, wo Platz wäre für neue Häuser, Menschen leben könnten. Außerdem hätten wir damit die größte Nordseeinsel, größer als Sylt, wenn man es richtig anstellt. Das wäre doch richtig genial und wir wären Weltrekord für größte selber erschaffene Insel und hätten noch dazu mehr Platz :)

Klar kostet das etwas Geld, aber vom Rheinland bis zur Nordsee kann man ja auch das natürliche Gefälle für den Transport ausnutzen. Und so eine eigene Insel wäre doch eigentlich unbezahlbar, und wenn wir sie 10 km von der Küste entfernt aufbauen, erweitert sich auch unsere Wirtschaftszone im Meer :)

Was haltet ihr von der Idee?

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