Wieso immer die Linken?

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6 Antworten

Das hat mit "Kinderstube" und Bildung zu tun. Wer aus einem konservativ-bürgerlichem Elternhaus stammt, wird schon von klein an eine gewisse Dialogkultur anerzogen. Wer sich dialogisch unterhalten kann, wird auch automatisch Verständnis für die Position seines Gegenübers (Verständnis, nicht Einverständnis, dass ist ja etwas ganz anderes) entwickeln, was Gewalthemmend wirkt. Diese Menschen wählen vorwiegend die rechte Parteien, FDP, CDU/CSU und die AfD.

Wer in einem Brennpunkt aufgewachsen ist, in der Jugend verwahrlost wurde, in einer nicht-intakten Familie hineingeboren wurde, zu den sozial-schwachen gehört, dem fehlen die wichtige Sozialisierungsschritten, und die damit einhergehenden Streitkultur. Solche Leute lassen sich ganz einfach instrumentalisieren von gewaltbereite Gruppen. Außerdem können sie die Anlässe, bei dem man sich mal "schön prügeln" kann, nutzen, um sich den Alltagsfrust zu entleeren, denn solche Leute haben es meistens im normalen Leben nicht leicht, ohne Bildung, Erziehung, und mit wenig Geld in der Tasche.

Weiter kommt erschwerend hinzu, dass von Seiten der Regierung schwerpunktmäßig "Gewalt von Rechts" bekämpft wird, während linke Gewalt viel häufiger vorkommt, laut Polizeistatistik.

Ich glaube kaum, dass in deiner Stadt eine Demo mit einer so großen Anzahl rechter Demonstranten war, die nach 20m ihrer angemeldeten Demo mit Reizgas und Wasserwerfen auseinandergetrieben wurden. Ansonsten wäre es bei dir auch eskaliert.

Und man bedenke, dass es sich in Hamburg nicht nur um linke Demonstranten gehandelt hat, sondern auch um "ganz normale" Menschen, die gegen den Gipfel demonstrieren wollten.

Weil die Polizei und das System des Staats 2 der größten Gegner der linksextremen sind. Warum sollten da rechtsextreme randalieren, hat schließlich nichts mit deren "Zielen" zu tun.

weil die Rechten nur an der Flüchtlingspolitik interssiert sind und gegen Ausländer hetzen, all das passt nicht für den Gipfel. Vielmehr ist in deren Birnen nicht drin.


es geht ja ums allgemeine,also alle Demos,nicht nur G20

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@lochstopfer2002

Nun, die Rechten sind ja für die Polizei, wollen "nur", dass die noch härter durchgreift.

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Hab ich das jetzt richtig verstanden......: weil die " Rechten " zu doof sind die komplexen Probleme der Weltpolitik zu überblicken bleiben sie friedlich....., wohingegen die überdurschnittliche Intelligenz und der daraus folgende ultimative Durchblicke über das Weltgeschehen bei Linken dazu führt, massenweise die Autos normaler Bürger abzufackeln, Geschäfte zu  plündern und mit Stahlkugeln auf Polizisten zu schießen....

Köstlich......

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@willom

Da kann man mal wieder sehen wohin blinder Eifer führt, nämlich zu Dummfug und voreiligen und unüberlegten Gedanken.

Die Rechten sind nicht in toto zu blöd die komplexen Probleme der Weltpolitik zu begreifen, vielmehr isses so, dass sie Verfechter des Kapitalismus sind und von daher keinen  oder größeren Anstoß an den Sauereien dieses Systems allgemein, des Imperialismus insbesondere nehmen. Es entspricht mithin nicht ihrer Interessenlage, das ist hierbei das entscheidende und nicht irgendwelche Schlaumeiereien, wie du meinst herauswittern zu müssen. Moralisten kommen zu diesen abwegigen Gedanken, wir Materialisten sehen das natürlich von einer vernünftigeren Warte.

Und nun was zu den abgefackelten Autos. Habe vor einer halben Stunde über google news erfahren, dass davon maßgeblich Nobelkarossen betroffen sind, also kein Grund zur Aufregung. diese reichen Knilche haben allesamt Teil,- oder Vollkasko-Versicherung, meist auch noch einen Zweit,- oder gar Drittwagen. Es hat also Leute erwischt, die gnmadenlos für einen Sozialabbau sich stark machten, in ihren Firmen Leute schikanietren und ausbeuten -oftmals, daher habe ich keinerlei Mitleid mit diesen Säcken, verstehst du das? Ich finde es zwar nicht gut von der politischen Betractung her, deren PKWs anzuzünden, doch wenn es denn geschieht, sage ich gelassen und achselzuckend "voila".

Kommen wir nun zu den Geschäften. Ich hoffe doch sehr, dass keine kleinen Tante-Emma-Läden beschädigt wurden, das würde mir nicht passen. Waren es indes Edel,- oder Kettenläden, dann isses mir auch egal, auch wenn ich selbst nicht solche destruktiven Akte mitmachen würde. Doch auch hier gilt, iss halt passiert, es war politisch unvernünftig, weil ohne Nutzwert, ohne Resonanz bei der breiten Masse.

Und nun kommen wir mal zum Plündern eines zerstörten Geschäftes, sicher keine gute Sache, doch wäre ich in der Nähe, würde ich halt auch zulangen, warum denn nicht, bin schließlich kein Depp, sondern ein Mensch der nimmt, was er kriegen kann. Sei mal sicher, mir schenkt niemand was und dir wahrscheinlich auch nicht, das ist auch so ein Knackpunkt, der bedacht sein will.

Bleiben jetzt nur noch die Stahlkugeln übrig. Ich weiss nun nicht, ob die Masse der Randalierer asolche einsetzten, wenn ja, verurteile ich das aufs Schärfste, scheon weil ich mir natürlich wie jeder normale Mensch auch vorstellen kann, wie saugefährlich die sein können. Wer so vorgeht, ist ein Fall für den Knast, keine Frage, denn Menschenleben darf auf keinen fall gefährdet werden, sofern man nicht selbst in höchster Not sich befindet und keine anderen Gegenmittel zur Verfügung stehen.

Fazit. wenn denn der schwarze Block Stahlgeschosse verwendete, dann war das mit Sicherheit sein schlimmstes Handeln. Ob das der Fall war, gilt es abzuklären, sowie herauszufinden, ob die meisten Linksautonomen so vorgingen. So lange das nicht klar ist, gilt die Unschuldsvermutung, entsprechend den rechtsstaatlichen Vorstellungen und Gepflogenheiten.

P.S. wenn so was Kriminelles tatsächlich geschah, dann hat die Polizei ziemlich versagt, schließlich waren es immerhin 20000 Personen, also keine bloße kleine Truppe.

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Zunächst mal dies:
Für mich gibt es einen Unterschied zwischen dem Abfackeln von Autos und dem Abfackeln von Menschen.

Und dann - es gibt Randalierer, die einfach randalieren und sich prügeln wollen.
In vielen Fällen hat das 0 mit Politik oder der jeweiligen Veranstaltung zu tun. Was man bei den Ausschreitungen bei Fußballspielen ja auch immer wieder sieht.

Es sind weniger die Linken, als viel mehr Radikale Gruppierungen im allgemeinen.

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