Wieso hört sich die eigene Stimme, wenn man sie wahrnimmt, anders an als sie tatsächlich ist?

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4 Antworten

Die Stimme die du selbst hörst wird hauptsächlich durch Knochenleitung zum Gehör transportiert und das hört sich eben ein bisschen anders an.

In Wirklichkeit ist die Stimme aber nicht so extrem anders, man nimmt das nur so wahr.

Im ersten Moment vermutet man dass sich die Stimme genau gleich anhört und durch diese Erwartungshaltung verändert sich das Empfinden der eigenen Stimme und sie kommt einem extrem unbekannt oder komisch vor.

Wenn man aber seine eigene Stimme öfters in Aufnahme hört, dann gewöhnt man sich daran und merkt dass der Unterschied gar nichtmal so arg groß ist.

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Kommentar von LukeSky123
24.03.2016, 14:45

Danke :)

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Dein eigener Körper ist ein Klangkörper. Deshalb hörst du deine Stimme anders als deine Zuhörer.

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Der Körperschall transportiert einen weitaus größeren tieffrequenten Bassanteil als die durch die Luft übertragenen Wellen. Und das Gehör kann bei der Wahrnehmung nicht zwischen den per Körperschall und durch die Luft übertragenen Wellen unterscheiden. Dadurch scheint unsere eigene Stimme immer sonorer und basslastiger zu sein als wenn man sie von außen aufzeichnet.

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Weil Andere deine Stimme nur als Luftschwingung hören, du selbst aber auch als Körperschall über deinen Schädelknochen (Stimmband -> Ohr).

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