Wieso hinterfragen Menschen ihre Religion unterschiedllich?

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19 Antworten

Jeder Mensch ist verschieden . Das Hinterfragen kann aus Gründen der aufrichtigen Suche des Herzens geschehen , da lässt sich Gott auch finden . Manche Menschen hinterfragen , weil sie kritisieren wollen und das nicht akzeptieren , was sie nicht verstehen . Sie machen sich somit zum Maßstab , was stimmt und was nicht . .

Manchmal ist das Glauben ohne mit dem Verstand zu hinterfragen auch gut und gibt Frieden . Bei der Liebe fragst du auch nicht deinen Partner , ob er dir das wissenschaftlich belegen kann , daß er dich liebt . Ansonsten liebt er dich nicht .

Wenn der Wind weht , dann erforschst du auch nicht erst die Methereologie , ehe du das glaubst . Oft sind es einfach Erfahrungen , die machen , daß du glaubst .

So gehen die Menschen unterschiedlich mit religiösen Glaubensfragen um .

Bei vielen Menschen, die ihre Religion nicht hinterfragen, steckt vermutlich auch eine Art von Angst dahinter, sie könnten erkennen, dass hinter der Religion weiter nichts steckt als mal gute und mal weniger gute menschliche Gedanken.

Du.. Ich baue mir vielmehr meine eigene Religion auf, auf Basis der mir gegebenen Religion.

ich würde sagen, auf der Dir anerzogenen Religiosität..

Wieso sind Menschen in der Hinsicht so unterschiedlich? Woran liegt das?

jede Gesellschaft besteht aus Personen, die sich entsprechend ihrer starren Religionsriten usw. mehr oder weniger weiter entwickeln konnte. Je starrer an diesen festgehalten wird,also das gesamte Leben mit Ver-+Geboten+ jenseitigem Belohnungsversprechen arbeiten, je weniger werden die hinterfragt. Die Menschen die in einem solchen System verbleiben gehen als Individuum unter & existieren als Superorganismus (ReligionXXX) was Entwicklungsgeschichtlich sicherlich sehr, sehr früher einen Überlebensvorteil brachte,.. heute wird dieses von versch. Staaten genutzt um Menschen in + über versch. Gesellschaftsformationen hinweg zu einigen.. und für die Interessen einzelner Staaten/Machthaber/Fanatiker nutzbar zu sein.

Der einzelne Mensch, der in einem von Religion beherrschten Gemeinschaft stammt , will meist kein Außenseiter sein, wird von Angst in der Gegenwart und von Angst nach dem Sterben beherrscht, diese Menschen sind wenn der Druck zu stark ist, dann bereit mit Religion- Jumping sich über Wasser zu halten, oder abgemildert basteln sie sich innerhalb ihres Rel.Systems eine eigene kl. individuelle Religion, auch wieder aus Angst.

Und wie steht ihr dazu?

Also ich finde nur Menschen mit einer natürlich-vernünftigen Denk-Lebensweise...Weise :))

Ich gehöre zum Beispiel zu den extreme kritischen Menschen dazu und ich überlege viele und wäge ab was richtig was falsch war, ob das Sinn macht oder nicht und was die Ursache und was die Wirkung ist. Warum es Menschen gibt die einfach bedingungslos und völlig naiv alles hinnehmen, was ihnen in die quere kommt, kann ich nicht verstehen. Vielleicht um Problemen wie eben hier der Religion aus dem Weg zu gehen. mfg

In den USA gab es Untersuchungen des menschlichen Hirns von Gläubigen aller Religionen und Atheisten. Anscheinend gibt es bei gläubigen Menschen eine spezielle Hirnregion die stark beansprucht wird. Bei nicht gläubigen Menschen wird diese Region nicht beansprucht.

Ich glaube das viele Menschen einfach das annehmen was ihnen gesagt wird. Die wenigsten machen sich die Mühe um selbst, unbelastet eine eigene Meinung zu finden.

Es gibt naive Menschen und es gibt sehr ängstliche Menschen die viel durchgemacht haben.Letztere sind vielleicht verbittert und fühlen sich vielleicht verspottet wenn du ihnen sagst: Jesus liebt dich. Weil sies für offensichtlich halten das es keine Liebe gibt.Und dann kommt da einer her und behauptet es ginge Liebe von etwas aus, das man nicht mal sehen kann. Vetrauen ist keine Selbstverständlichkeit. Mit Bildung hats aber nichts zu tun. Der dumme Bauerntrampel kann genauso agressiv, und daher nicht aufgeschlossen gegenüber Religion, sein wie der Professor. Und umgedreht kann der Professor genauso gefühlsverarmt sein und sich an seine Bücher klammern, wie der Bauer nichts frisst was er nicht kennt. Also um deine Frage zu beantworten: Es liegt an der persönlichen Entwicklung und der Fähigkeit mit Krisen umzugehen. Und es liegt natürlich an den Bedingungen die hinter einem Glauben stehen. Ich mein es ist leichter zu glauben wenn jemand sagt das morgen die Sonne scheint, als wenn jemand sagt das man in den Himmel kommt, aber dafür müsse man noch das und das und das tun.Und das auch noch bis ans Lebensende.

Besser wäre sich im Lichte Gottes selbst zu hinterfragen und sich zu informieren! Es ist gut die Dinge zu prüfen und nicht alles ungefragt zu schlucken. Wer nur an religiösen Äußerlichkeiten interessiert ist, wird wohl nie die Wahrheit erkennen und verstehen, um was es wirklich geht. Von daher ist hinterfragen gut. Aber man muss auch die richtigen Fragen stellen. Sich eine eigene Religion zu bauen machen viele. Sie suchen sich die für sie angenehmen Dinge heraus und vergessen den Rest. Aber das ist Selbstbetrug. Sollte Gott sich so verhalten, daß er sich unklar ausdrückt oder keine klare Linie fährt und den Menschen Sinn und Ziel des Lebens erklärt? Davon sollte man ausgehen daß es so ist. Wenn ich nur das an mich herankommen lasse, was mir in den Kram passt, dann glaube ich ja eher nur an mich selbst und nicht an Gott. Dann vertraue ich lediglich meinen eigenen Vorstellungen und Interpretationen und nicht dem, der hinter dem Glauben steht.

Aber wer steht hinter einer Religion? Ist das Gott oder nur eine menschliche Lehre? Das sollte man sich fragen. Der Koran unterscheidet sich wesentlich von der Bibel. Ich glaube an Jesus Christus, der uns in der Bibel als Sohn Gottes vorgestellt wird. Es geht um die Vergebung der Sünden. Dies ist geschehen durch Tod und Auferstehung von Jesus. Aber wollen wir das glauben und an uns herankommen lassen? Religion ist nicht der Weg in den Himmel - egal welche. Man kann auch religiös sein ohne Glauben und Beziehung zu Gott. Das sah man z.B. an den Pharisäern und Schriftgelehrten. Man kann mit dem Kopf glauben aber das Herz bleibt leer. Gott will uns, nicht unsere religiöse Vorstellung von ihm. In Jesus Christus hat sich Gott offenbart - daran glaube ich und dadurch hat sich Gott uns gegeben (Johannes 3,16 und 14,6). Alles Gute.

Nemesis61 02.09.2013, 15:07

Danke :)

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DAAhN 02.09.2013, 18:43

sich im Lichte Gottes

Würde Gott Licht emittieren, könnten wir das messen und seine Existenz endlich beweisen.

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joergbauer 03.09.2013, 16:19
@DAAhN

Dann fange mal damit an...ich wünsche dir von Herzen Erfolg....das Gerät dazu ist übrigens schon erfunden: Glaube!

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Salam,

manche Menschen beschäftigen sich gerne mit solchen Themen wie Religion und Sinn und so. Andere nicht. So sind Menschen. Eben nicht alle gleich.

Vermutlich magst du auch Geduldsspiele, Sudokus, Kreuzworträtsel, etc. Ich kenne jede Menge Leute, die keinen Sinn darin sehen, ein Rätsel zu lösen. Sie halten das nicht für eine Herausforderung, sondern für die reine Zeitverschwendung.

So sehen die das auch mit der Religion. Sie denken, auf die Quellen zurück zu gehen ist mühsam, und so gut wie der Imam/Hodscha/Fernsehprediger/Eltern/Lehrer können sie das eh nicht, deshalb machen sie sich keinen Kopf und verschwenden nicht ihre Zeit, sondern nehmen das so hin, wie es ihnen gesagt wird.

Das ist nicht zwangsläufig gut, aber auch nicht zwangsläufig schlecht. Vertrauen ist eine Gabe, obwohl mir selbst auch eher die Herausforderung liegt. Trotzdem hat mich die Erfahrung gelehrt, das manche Leute in der Regel wissen, worüber sie sprechen ;-)

ursache und wirkung.

wenn ein besoffener leute im rausch überfährt, liegt es mir fern den lieben gott dafür verantwortlich zu machen, bzw. gottgewollt anzunehmen. das lag am suff.

andere machen gott als urheber allen geschehens verantwortlich. da kann man eben nicht dagegen halten. die kapieren das mit der eigenverantwortung nicht so recht.

Alle Menschen sind verschieden, sie sind gepraegt von unterschiedlichen Erfahrungen und reagieren dementsprechend unterschiedlich. Manche Menschen nehmen sich nicht die Zeit, manche zuviel. Es gibt alles auf der Erde, dies und das. Fuer jeden gibt es etwas. Du baust dir deine eigene Religion, das ist wahrhaftig Weise und zeugt von Weitblick. Religion soll dich ja letztlich an etwas erinnern, was du nur vergessen hast. Du erkennst naemlich dann irgendwann, wer du wirklich bist, und diese Erfahrung wird dich befreien. Befreiung hat immer mit Wegfall zu tun, irgendetwas wird dann nicht mehr da sein, welches Dich dein Dasein erlennen laesst. Viel Erfolg!

Nemesis61 02.09.2013, 15:05

tolle Antwort. danke für deine offene und nette Art! :)

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Menschen sind nun mal unterschiedlich. Früher gab es einen Konsens in der Religion: Man fragte: Was ist die Wahrheit? Man nahm die Bibel als Maßstab. Heute behauptet jeder, dass Wahrheit individuell ist und für jeden was anderes sei, und es gibt keinen Maßstab, nach dem man sich richten kann. Also tappt jeder wie ein Blinder im Dunkeln und weiß überhaupt nicht, wonach er sich richten soll...

Ich persönlich bin ein sehr religiöser Mensch. Dennoch, ich hinterfrage vieles

Aber nicht alles, sonst wärst du nicht religiös.

Und ein Skeptiker, der nicht vernünftig denken würde, wäre mir noch nie begegnet.

Wieso sind Menschen in der Hinsicht so unterschiedlich? Woran liegt das? Und wie steht ihr dazu?

Das liegt an verschiedenen Dingen, hauptsächlich aber an den Einflüssen, die aus der Umwelt kommen: Ein Mensch, der in einer tiefreligiösen Umgebung lebt, wird seine Religion mit weit geringerer Wahrscheinlichkeit hinterfragen als ein Mensch, in dessen Umgebung man nur zu hohen Feiertagen in die Kirche geht, und der dazu noch ein gewisses Interesse an der Naturwissenschaft hat.

Es liegt also immer zu einem großen an der Prägung durch die Umwelt. Dazu kommen noch die ganz normalen, DNA-Bedingten Unterschiede.

ArchEnema 02.09.2013, 15:39

Aber nicht alles, sonst wärst du nicht religiös.

Interessant... ist an jeder Religion also alles falsch? Das glaubst du doch selbst nicht.

Und ein Skeptiker, der nicht vernünftig denken würde, wäre mir noch nie begegnet.

Mir schon. ;-))

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Wieso sind Menschen in der Hinsicht so unterschiedlich? Woran liegt das? Und wie steht ihr dazu?

Weil sie Menschen und jeweils einzigartig sind? MIr erschliesst sich der Sinn der Frage nicht so ganz oder ist dies eine Meinungsumfrage?

Man könnte genau so gut fragen - warum ist die Banane krumm? - Finde dich einfach damit ab, dass Menschen sich auf vielfältige Weise voneinander unterscheiden, nicht nur physisch und optisch, sondern auch intellektuell. - Entsprechend unterschiedlich handeln sie auch, oder lassen sich im Leben treiben.

Weil viele Menschen nicht einfach alles glauben wollen, was ihnen erzählt wird. Und da gehört unter anderem auch die Religion dazu.

kundryyy 02.09.2013, 22:20

Jeder Mensch kann entscheiden, an was er glaubt oder was er nicht glaubt. Bei der Religion ist es leider meistens so, daß die sogenannten Atheisten oder Ungläubigen in schwierigen Lebenslagen oder Situationen plötzlich Gott um Hilfe anflehen. Wie paßt das denn zusammen.

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Weil die Menschen unterschiedlich sind.

Nun meine eigentliche Frage: Wieso sind Menschen in der Hinsicht so unterschiedlich? Woran liegt das? Und wie steht ihr dazu?

Liegt an der Dummheit des Menschen per se.

Wieso hinterfragen Menschen ihre Religion unterschiedllich?

Weil sie es können!

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