Wieso hilft man notleidenden Menschen am anderen Ende dieser Welt?

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13 Antworten

Nein.

Das ist bornierter und ignoranter Quatsch.

Zuletzt haben uns z.B. die Amerikaner mit dem marshall-Plan dabei geholfen, leidvolle Zustände rasch zu überwinden und wieder auf die beine zu kommen.

Westberlin wäre beispielsweise ohne Hilfe der USA, Frankreich und GB 1948 entweder verhungert oder hätte sich in den stalinistischen Gulag einordnen müssen...

Denen wir heute helfen sind morgen oder übermorgen auch diejenigen, die uns zum Exportweltmeister machen...

Die einfachste Antwort ist sicherlich auch die zutreffendste: man hat aus den Fehler der Vergangenheit gelernt. 

Wir im Westen sind geprägt durch die Ideen der Aufklärung, und dazu gehört auch, dass man Hilfe leisten soll, wenn es möglich ist, und das man dazu beitragen soll, dass sich in den vielen Länder der Erde menschenwürdige Lebensbedingungen entwickeln können.

Über die Grenzen der Hilfsbereitschaft kann man ja uneinig sein, aber nicht über ihrer Notwendigkeit.

damit man sich besser fühlt. siehe die spenden nach afrika, alle nur ein tropfen auf einem heißen stein. vieles von dem geld wird sowieso veruntreut und man kann damit auch auf dauer nichts dauerhaftes verbessern. bessere wäre es. die länder wie afrika, vom korrupten staat/der korruption zu befreien. die geburtenraten zu kontrollieren und die menschen richtig aufzuklären. anstatt immer nur ne handvoll in die städte zu schicken, damit se dort lernen, wie sie selbst besser leben können. aber alle anderen, damit keine hilfe geben. die sich es weiterhin nicht leisten können. der perfide system besteht darin, man baut auf, und will dann auch wieder ein kuchenstück davon ab haben. also jene länder, die helfen.

und was man auch nicht vergessen sollte. afrika ist größtenteils wüste und steppe. da ist es garnicht möglich, alle zu ernähren, darum die sache mit der geburtenkontrolle. die länder würden sich selbst regulieren. würde man nix mehr tun. massensterben. die wirtschaft würde zusammen brechen, weil sie sich nicht selbst tragen kann.

amerika hat uns nur geholfen, damit wir dienen. siehe auch unsere armee in DE, die ist deswegen so klein, weil amerika und co verhindert, dass sie wächst. denn DE soll niemals wieder an eine militärische macht gelangen. 

Gegenfrage. Hilfst Du immer nur denjenigen, die Dir auch schon mal geholfen haben?

Abgesehen davon ist ein Teil des Leides auch Nachwirkungen europäischer Einflussnahme (Kolonialisierung, Weltkriege etc ).

Außerdem waren wärend der von Dir genannten Jahrhundertelangen Zeiten die anderen Kontinente gar nicht in der Lage, zu helfen. Wie hätten denn z.B. die amerikanischen Ureinwohner den Europäern während des 30-jährigen Krieges im 17. Jahrhundert zu Hilfe kommen sollen?

Sieht man ja, was sonst passiert: Die kommen hierher und holen sich notfalls mit Gewalt, was sie zum Überleben brauchen. Ihre Probleme bringen sie gleich mit. Und da es ja keine wirksamen Grenzen mehr gibt (oder Politiker, die sie durchsetzen wollten) wären wir dem Ansturm ziemlich hilflos ausgeliefert. 

Betrachte es im Zweifelsfall als Schutzgeldzahlung - die Kuh, die sich brav melken lässt, schlachtet man nicht.


Am anderen Ende würde geholfen werden, weil es Menschen gibt, die Mitleid gegenüber notleidenden Menschen empfinden. Andere Menschen denken Helfen sollte man aus humanitären Gründen. Ich allerdings, habe kein Mitleid und finde auch, so etwas wie humanitär gibt es nicht

Hat nicht genau dieses Leiden das derzeitige Europa erst möglich gemacht? 

Nein.

Das derzeitige Europa, oder zumindest etliche westliche Länder, haben sich vor noch nicht allzu langer Zeit gütlich getan an ihren Kolonien.
Platt gesagt sind auch diese erbeuteten Schätze letztendlich in die Wissenschaft geflossen, sodass man hier "weiter" kam als die Menschen in den beraubten Ländern.

Zudem spielt natürlich auch das Klima eine Rolle - mit Wasser en masse hat man hier Möglichkeiten, die in anderen Ländern fehlen.

Schwervelke 28.06.2017, 10:35

Über die Kosten der Kolonialisierung und die Verwaltung der Kolonien gibt es lesenswerte Studien, vor allem von der Uni St.Gallen. Einheit besteht darüber, dass die "Mutterländer" von den Kolonien sehr profitierten, als sie diese noch "besaßen". Nach deren Unabhängigkeit hat sich das Blatt gewendet. Kaum eine Kolonie wurde einfach in die Selbstständigkeit entlassen (mir kommt da gar keine in den Sinn, aber vielleicht weiß einer mehr als ich), sondern wurden meistens weiter vom Mutterland betreut und unterstützt. Diese Folgekosten haben den Profit meist schon weit überstiegen. 

Auch gibt es Studien die belegen, dass Länder ohne Kolonien im 19.Jahrhundert viel schneller und umfassender technologische Entwicklungen vorantrieben. Siehe dazu unter anderem: Tobias Straumann: "Die Kosten des Kolonialismus".

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Das sind die Brosamen vom gedecktenTisch.

Um es ueberspitzt zu sagen, hat das menschliche und politische Ursachen. Zum einen kann man diese Leute nicht sehendes Auge verhungern lassen, zum anderen ist es besser sie vor Ort zu helfen, bevor sie bei uns an der Tuer stehen.

Soll das jetzt ein Aufruf für mehr Unmenschlichkeit und Hartherzigkeit sein ?

ReAlHeRo 28.06.2017, 00:11

Das ist halt die Frage.Wäre es nicht barmherziger, wenn man Länder in Ruhe lässt.Sollen sie sich selbst bekämpfen und entwickeln.

Kurzfristige Hilfe/ gutes Gewissen vs langfristige Entwickling der Lander/nachhaltiger Wohlstand

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Blödsinn. Schon mal was vom Marshall Plan gehört? Ohne die Solidarität der USA gegenüber europäischen Flüchtlingen und die großzügige finanzielle und militärische Unterstützung wäre Europa heute nichts.

Nun zunächst weil wir dazu in der Lage sind. Das uns in Europa keiner hilft ist so auch nicht richtig: http://www.berliner-zeitung.de/auch-afrika-spendet-16413762

ReAlHeRo 28.06.2017, 00:34

Das kan man sehen wie man will.Gerade hat Deutschland massenhaft Flüchtlinge (10.000?) nach Nigeria zurückgeschickt, im gleichen Atemzug hat Deutschland der Regierung aber auch ein millionenschwere Hilfe für die medizinische Versorgung zugesagt.


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tryanswer 28.06.2017, 00:38
@ReAlHeRo

Daran ist ja auch nichts falsch, denn daß es den Menschen in Nigeria nicht gut geht, daran bestehen doch keine Zweifel. Nur ist das eben auch kein Asylgrund, daher werden die abgelehnten Asylbewerber in ihre Heimat zurückgeführt.

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Europa hat in der Vergangenheit auch niemand geholfen

Da solltest Du dochmal diverse seriöse Geschichtsbücher befragen!

Im Übrigen: im angeblich "christlich geprägten Abendland" fragt man nicht, ob es Gegegnleistungen gab oder gibt!

Mitgefühl, Empathie, helfen wenn man kann......das ist es, was den Menschen vom Tier unterscheidet. 

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