Wieso hielt sich der Süden Sklaven und der Norden nicht?

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Support

Liebe/r Lilon,

bitte nutze doch in Zukunft auch das Beschreibungsfeld um Deine Frage genauer zu erklären. Nur dann kannst Du auch konkrete Antworten erwarten.

Lieben Gruß

Christian vom gutefrage.net-Support

7 Antworten

Es gibt mehrere Gründe: 1. in den Südstaaten wurden vor allem landwirtschaftliche Produkte aus tropischer Herkunft angebaut (Baumwolle, Erdnüsse, Indigopflanze). Von deren Kultivierung hatten die weißen Landbesitzer aber keine Ahnung, deswegen wurden die afrikanischen Bauern aus Westafrika kurzerhand verschleppt und zur Arbeit gezwungen. 2. in den Nordstaaten gab es viel mehr Industrie. Da die Sklaven sich aber oft mit Absicht dumm stellten und auch mit Absicht Arbeitsgeräte kaputt machten (natürlich scheinbar aus Dummheit), konnte man sie nicht so gut an teure Maschinen heranlassen. Außerdem kriegten die weißen Industriearbeiter solche minimalen Hungerlöhne, dass Sklaven kaum billiger oder gar nicht billiger gewesen wären. Dass es in Wirklichkeit mehr um andere Fragen im Bürgerkrieg ging als um die scheinbar so wichtige Sklavenfrage, sieht man daran, dass vier Sklavenhalterstaaten auf Seiten der Nordstaaten mitkämpften und zwei davon erst NACH dem Kriegsende die Sklaverei abschafften (Maryland und Delaware).

Diese Tatsachen kannst Du in dem ausgezeichneten, aber sehr langen Wikipedia-Artikel hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sezessionskrieg

Im Norden der USA wurde die Sklaverei früher abgeschafft, da ein geringerer Anreiz bestand. Der Süden war eher durch große Plantagen geprägt, so daß die Sklaverei dort wirtschaftlicher war und erst durch den amerikanischen Bürgerkrieg beendet wurde. Allerdings war der Grund für diesen Krieg nicht die Frage der Sklaverei; das war nur ein Nebeneffekt.

Die Frage war doch klar, warum im Süden und nicht im Norden... Also du meinst Amerika. Aber damit hat es nichts zu tun. IdR wird Sklaverei von der Gesellschaftsstruktur begünstigt. Aber auch damit hat es in diesem Falle nicht allzu stark zu tun. Der Grund liegt darin, dass alle Kolonisten die die Sklaverei von 'daheim' her kannten, diese auch in den Kolonien übertrugen. Das sind vor allem arabisch geprägte Kulturen. (Spanier, Italiener, Portugiesen etc.) Alle rein christlichen Kolonisten versuchten die 'offene' Sklaverei zu verstecken oder waren gegen die Sklaverei. Man darf nicht vergessen, dass die Christen die Sklaverei kannten und schon seit je her hassten. Da die Spanier vor allem den Süden der USA besiedelten, gab es dort die Sklaverei. Im Norden versuchte man sich von der Sklaverei abzusetzen. Interessanterweise waren die Engländer, Deutschen, Holländer und Franzosen immer gegen die Sklaverei und das setzte sich im amerikanischen Norden dann auch durch, aber genau die gleichen Okkupanten unterhileten dann in ihren Kolonien in Afrika, Indien und der Südsee ihre Sklaven. Uebrigens Sklavenhaltung gab es bereits während der Steinzeit. Im 11. Jahrhundert sind Sklaven in England schriftlich belegt und das ging dann aber mit der christlichen Missionierung weg.

der auch aber nicht so viele

weil der Norden keine gebraucht hat

Wäre in D ähnlich.

welcher Süden und welcher Norden? Südlappland? Nordkorea?

Nordamerika- Südamerika

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