Wieso hetzt man nicht gegen Mobber der Amokläufer statt gegen Videospiele?

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9 Antworten

Moin!

Tja, im Allgemeinen gebe ich Dir Recht, ich habe selber immer den Eindruck, dass niemand nach den eigentlichen Beweggründen der Täter sucht, sondern lieber medienwirksame Antiparolen gegen Religion, Spiele, Musik, Schützenvereine oder was auch immer anführt.

Unabhängig davon ist es wohl nicht gerade leicht für Außenstehende, nachzuvollziehen, unter welchen möglichen Drangsalei... Drangsalie... ( wie schreibt man das?)... unter welchem sozialen Druck die Täter, respektive Opfer gestanden haben mögen. Würden Überlebende eines Amoklaufs danach gefragt werden, die womöglich selber gemobbt haben, würden die wohl kaum etwas derartiges zugeben.

Außerdem wäre es für das Ansehen eines Fernsehsenders/ einer Zeitung/ sonstiger Medien wohl eher abträglich, die vom Amoklauf geschockten Überlebenden oder die dabei Getöteten im Nachhinein als die Verantwortlichen darzustellen, solange keine eindeutigen Beweise dafür vorliegen.

Ich glaube aber, Du hast Recht. Ich weiß selber, wie grausam Kinder und Jugendliche; eigentlich Menschen im Allgemeinen sein können. Es ist da auch gar nicht so verwunderlich, wenn Opfer von derbem Mobbing daraufhin Gewaltphantasien entwickeln. Die allgemeine Moral dahingehend ist aber eher dergestalt geartet, dass jemand der tatsächlich tötet verurteilt wird, und es sind eher selber Leute, die sich als Außenseiter wahrnehmen, die Sympathien für die Täter äußern. Jemand, der unter sozialem Druck leidet und dadurch (oder aus anderen Gründen) beispielsweise Depressionen oder ähnliche psychische Beeinträchtigungen entwickelt, sollte Hilfe bekommen. Aber oftmals sind derartige Symptome in der Gesellschaft eher stigmatisiert; werden als Schwäche abgetan oder als Profilierungsgehabe angesehen.

Ich vermute außerdem, und da mag Diskussionsbedarf herrschen, dass das Verlangen nach Gewalt und Dominanz, woraus Verhalten wie Mobbing und Ausgrenzung hervorgehen, durchaus im menschlichen Wesen liegen; egal wie sehr wir uns eigentlich eine heile Welt wünschen.

Erstmal so weit, Greetz!

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Man müsste sich da dazu ernsthaft Gedanken machen, wie man massives Mobbing an Schulen unterbinden kann. Aber das ist viel zu aufwendig und schwer. 
Darum die Einfache Lösung, Spiele. Eigentlich müsste eine Debatte geführt werden, wie man mit Mobbern umgeht. Es ist schon lange überfällig Jugendliche, die Mobbing betrieben, hart zu bestrafen. Denn faktisch tragen diese Menschen eine Mitschuld. 

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Man sucht einen Sündenbock und was ist einfacher als irgendwelchen Gegenständen diese Schuld zu geben?

Mobbing als Grund zu thematisieren bedeutet der Gesellschaft selbst einen Spiegel vorzuhalten und das ist viel zu unbequem. Wer will in einer ach so zivilisierten Gesellschaft damit konfrontiert werden, dass etwas in eben dieser Strucktur falsch läuft?

Menschen die dies nie erlebten tun dies oft als normales gegenseitiges Ärgern ab, ohne zu verstehen, dass Mobbing viel tiefer geht und viel schlimmer ist.

Darüber hinaus versucht man Mobbin generell immer zu relativieren. "Er hätte sich ja wehren können usw." das einige Menschen gerade gegen psychische Gewalt kein Mittel finden, wenn sie als krank erklärt werden und der Täter weiter machen kann, sieht kaum jemand.

Folge ist, dass oft allein die Opfer die Konsequenzen tragen, die auch den weiteren Lebensweg beeinflussen und sei es nur, nicht mehr offen mit Menschen umgehen zu können.

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Ganz einfach: Wenn der IS nicht schuld ist, dann sinds im Notfall halt die Videospiele....ich spiele seit 4 Jahren Egoshooter (ja, habe mit 14 angefangen), habe aber nen seeehr guten Job bei dem ich auch zugriff auf Waffen habe aber denkst du ich laufe deshalb Amok? Was man sich mal anschauen könnte ist eine Kombination aus: Antidepressiva, Shootern, Waffen die zu Hause sind das Kind welches Antidepressiva nimmt, Shooter spielt und in den Schützenverein geschickt wird....
Aber denkste irgendjemand sagt etwas gegen Antidepressiva? (Z.B. dass die eine Suicidgefahr erheblich erhöhen?)

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Ich spiele schon seit ich 12 bin Ballerspiele. Und was es sonst noch damals ab 18 gab. Mittlerweile sind 10 Jahre vergangen. Und ich bin immer noch kein Multitasking Killer der für den terror ist.

Mobbing war schon immer so ein Thema. Ich war nie betroffen, aber manchmal denk ich mir bei dennen wo ich es sehe '' bekommt euer leben in griff,bevor ist sowas veranstaltet''.

Ich konnte mich noch nie in die Lage eines mobbers hineinvollziehen. Weil ich keinem unrecht tu, der mir nichts tat. Egal ob er nun, klein, groß, dick,dünn,sportlich,unsportlich,pickel,narben, Gelb,weiß,schwarz oder grün ist. 

Keine ahnung, was mit der Menschheit nicht stimmt.

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Videospiele sind nicht allein für sowas verantwortlich. Sonst würden ja ständig Amokläufer ala COD Kiddies rumlaufen. Die Kombination mit Depressionen oder Minderwertigkeitskomplexen / starken Psychosen und Videospielen macht sich meistens verantwortlich.

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Weil Mobber keine Leute umbringen. Mobbing kann man eigentlich leicht verhindern. Hätte der Amokläufer lieber einen Selbstverteidigungskurs, Buddhismus studiert und sich vegetarisch ernährt wäre sein Leben ganz anders ausgegangen.

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Kommentar von CreativeBlog
25.07.2016, 20:07

Natürlich. 

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Kommentar von Ifosil
25.07.2016, 20:14

Stell dir vor, ich schlage dir 100 mal auf den Hinterkopf, du drehst dich danach um und haust einer anderen Person ins Gesicht. Da du nicht genau wusstest, wer dir 100 mal auf den Kopf geschlagen hat. Bist du dann auch voll schuldig?

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Kommentar von AssassineConno2
25.07.2016, 22:18

70% des Lebens müssen Vegetarier missionieren...so auch hier der fall. was hat das bitte mit dem Amoklauf zu tun omfg?

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Weil sich das nicht gut in der Zeitung macht.

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Finde ich auch Schwachsinn.
Vor Jahren hieß es doch noch, dass Videospiele eben nicht schuld sind.

Und bei der Vergangenheit und Kindheit, ist der Grund doch offensichtlich...

Der de Maizière labert ja schon seit einiger Zeit nur noch Schwachsinn...

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