Wieso herrscht in der Gesellschaft eigentlich so ein antisuizidales Denken?

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13 Antworten

Kulturell- Soziologischer Hintergrund

Die Haltung zum Thema Suizid, Sterbehilfe und assistiertem Suizid sind international sehr unterschiedlich und gehen weit auseinander.

Im Europäischen Raum (und damit auch Nord-, Zentral- und Südamerika sowie teilen Afrikas und Ozeaniens) wo sich das Christentum überwiegend als Religion etabliert hat gab es schon in den frühzeitlichen Auslegungen der Bibel die Ansicht das ein Suizid oder das Töten eines Menschen im allgemeinen eine Sünde darstellt (siehe: Augustinos Platos). Vor allem im Katholizismus war die Ansicht, dass das Leben Gott gehöre und es als Geschenk zu betrachten sei.

Dies lief darauf hinaus das sowohl im Christentum als auch im Judentum die Beerdigung für Suizidenten nicht gestattet wurde und es zu einer Beerdigung auf ungeweihtem Land (Eselsbeerdigung) kam.

Erst 1983 wurde Codex Iuris Canonici als Ausschlussgrund für eine krichliche Bestattung der Suizid gestrichen.

Ähnlich verlief dies auch in Islamischen Ländern. Generell gillt ein Suizid als eine schwere Sünde. Daher ist auch heute noch in vielen Islamisch geprägten Ländern ein Suizidversuch mit Haft bis zu einem Jahr zu bestrafen.

Anders war dies beispielweise in Japan der Fall wo ein Suizid eine ehrenhafte Methode war der eigenen unterdrückung und Versklavung zu entkommen.

Zur Entkriminalisierung des eigenen Suizides kam es in vielen Europäischen Staaten (vorallem im englischsprachigen Raum) erst im 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Vorallem mit der beendigung der Strafverfolgung von unmoralischen Taten (wie Homosexuellem Verkehr oder eben Suiziden) kam es zu einer Wende im Strafrecht.

Grundsätzlich kann man heute sagen das ein grossteil der Staaten und deren Bevölkerung einen Suizid moralisch immer noch ablehnt. Auch vareiert die Rechtslage für die Möglichkeiten auf einen selbstbestimmten und friedlichen Tod. In einigen vorreiter Staaten wie der Schweiz, Belgien, Luxemburg oder den Niederlanden ist ein ärtztlich assistierter Suizid legal und wird auch von einem grossteil der Bevölkerung akzeptiert. In anderen Staaten wie etwa Ghana, Südsudan, Uganda oder Indien ist hingegen bereits ein Suizidversuch eine Straftat.

In der westlichen Welt findet in den letzten Jahren ein langsamer Wandel statt. So wurde in Kanada durch ein Gerichtsurteil der ärtztlich assistierte Suizid legalisiert. Ähnliche Modelle gibt es in einigen U.S Staaten. Auch in Europa wird dieser Wandel eines Tages stattfinden.

Lg, Anduri87

Meine persönliche Einstellung gegenüber dem Tod und Sterbehilfe aussen vor gelassen, so liegt die Antwort zu Deiner Frage wohl in dem simplen Fakt, das der Mensch sich am meisten vor dem Unbekannte und dem Unkontrollierbaren fürchtet.

Tatsache ist nunmal, das trotz der unterschiedlichstens Glaubensrichtungen und Vorstellungen, nur die wenigstens Menschen tatsächlich WISSEN was nach dem Tod mit ihnen geschieht. Ebenso ist der Mensch nicht in der Lage den Tod zu kontrollieren. Beides für sich genommen macht den Menschen schon eine heiten Angst. Also hält er an dem fest was er kennt und das ist nunmal das Leben, egal wie es sich für ihn dar stellt.

Hinzu kommt noch der Umstand, das die Menschen die absolut feste Überzeugung haben, das sie etwas besonderes sind. Sowohl als Spezies, als auch als Individuum. Das führt dazu, das sie ihr Leben mit einem Sinn definieren (egal ob er wirklich existiert oder nicht) und damit etwas haben, was das Leben für sie wertvoll macht. Und weil der Mensch per Se es nicht gerne hat uznrecht zu haben, werden anders denkende als moralisch niedriger dargestellt.

Fazit ist, das es die Angst vor dem Unbekannte ist, welche die Sichtweise und moralischen Pronzipien dem Tötunsvorgang und dem Sterbevorgang gegenüber definieren. Ob Du diese persönlich teilst oder nicht, bleibt Dir überlassen, aber das ist der Grund warum die aktuelle gesellschaftliche Sichtweise nunmal so ist.

Einerseits sind das Überbleibsel aus der Religion. In der Bibel steht ja geschrieben man landet im Fegefeuer wenn man Selsbtmord begeht oder so ähnlich.

Aber ich habe es mich auch schon gefragt. Einerseits kann ich die Menschen verstehen, die es tabuisieren, da es zu sehr an ihnrem Weltbild wackelt. Andereseits auch die Menschen, die sich irgendwann umbringen. Auch wenn sie mir wirklich leid tun, da sie ja entsprechend schlimme Phasen hatten und sich über lange Zeit richtig schlecht und verzweifelt gefühlt haben.

Ich habe selbst manchmal solche Phasen, wo ich mich so fühle und mir solche destruktiven Gedanken durch den Kopf schießen. Zum Glück sind diese Phasen bei mir nicht sehr lang, so dass ich damit gut umgehen kann.

Ich finde auch die Aussage zu einfach, dass es feige und egoistisch ist. Feige? Meist haben diese Menschen einen langen, inneren Kampf hinter sich - man bringt sich nicht mal so eben rum weil irgendetwas nicht perfekt läuft. Egoistisch? Sind nicht oftmals auch Angehörige egoistisch, die trotz der offensichtlichen Probleme einfach abwenden, weil sie denken der jenige müsste sich einfach nur zusammenreisen.

Aber so ist das halt. Wenn einer hinkt, sagt jeder "du armer, mach nur langsam, soll ich dir tragen helfen." Psychisch kranke dagegen werden oft noch schlecht behandelt und unverständlich angeschaut, obgleich sie viel mehr leiden als der der hinkt.

Selbstmord ist relativ feige und egoistisch.

Er hinterlässt bei den Hinterbliebenen Schuldgefühle, die sie selber in ein tiefes Loch reissen können...

Das ist übrigens auch ein Problem beim Freitod mit Sterbehilfeorganisationen wie  Exit, die ja nur Sterbehilfe leisten, wenn jemand Todkrank ist....aber die Angehörigen leiden nachher oft an Depressionen und müssen somit psychologisch Betreut werden...manchmal über Jahre...

und dies obwohl sie sich lange darauf vorbereiten konnten und es für sie nicht wie aus heiteren Himmel kommt.

Du magst nun zu Recht argumentieren, dass dies ja auch eine egoistische Haltung der Angehörigen ist...da sie sich zu wenig in die Lage des gehen Wollenden versetzen können...

Aber es liegt in der Natur des Lebens, dass man um jeden Preis überleben will und da dies in den Meisten steckt, weil sie Freude an ihrem Dasein haben, können sie diesen Wunsch einfach nicht nach voll ziehen und reflektieren..

Wie Du siehst gebe ich Dir nicht unrecht, sondern versuche Dir bloss die Nichtakzeptanz zu erklären, zumindest wie ich es mir denke....denn ich weiss es ja auch nicht wirklich. ...kenne aber die Probleme mit denen Leute zu kämpfen haben, die durch Freitod jemanden verloren haben...

PsychKG 01.09.2016, 19:39

Wer wirklich mit reinem Herzen leben möchte, der sollte eben keine Kinder auf diese Welt setzen. Denn Schuld haben sie ja allemal am Suizid, denn sie sind durch die Geburt eines Kindes verantwortlich für sein Leiden. 

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Prinzessle 01.09.2016, 19:44
@PsychKG

Ich denke das ist eine zu einfache Sichtweise...es gibt Kinder die durch die Hölle gingen im Elternhaus und dennoch voller Lebensmut sind und umgekehrt....welche die auf Händen getragen wurden und verzweifeln...

Man kann nur bedingt jemanden für sich verantwortlich machen, denn es liegt zu 90% in der eigenen Hand, ob man mit Dingen klar kommt oder nicht

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Prinzessle 01.09.2016, 19:51
@PsychKG

Ach ja, Geschwister sind aber auch Hinterbliebene oder es können auch Kinder Hinterbliebene sein, denn das ist schlussendlich nicht vom Alter abhängig und dem Stand, wenn jemand sich das Leben nimmt !

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Ich war kurz davor deine Frage zu "liken",weil ich ähnliche Gedankengänge habe,dann habe ich das letzte gelesen was du geschrieben hast. Und da bin ich absolut NICHT deiner Meinung.
Ich leide selber an Suizidgedanken und denke jeder sollte das tun,was er für richtig hält. Jedoch halte ich Sterbehilfe für psyschich Kranke für ein absolutes No-go. Denn der Unterschied ist,dass bei todkranken Kranken keinerlei Hoffnung gibt. Jedoch bei psyschich Kranken. Auch wenn's das Minimum ist. Zwar würde ich selbst gerne Suizid begehen,jedoch würde ich niemals einen anderen supporten es auch zu tun. Weil es einfach falsch wäre. Wenn es jemand wirklich tun möchte,was tragisch wäre sollte er es klammheimlich tun. Und niemanden mit einbeziehen. Das wäre sonst wirklich unfair. Ansonsten ob man selbst gefährdet ist oder nicht,sollte man (wenigstens) für ein anderes Leben kämpfen. Vlt bekommt man dann selbst auch noch die Kurve:)
Ich hoffe sehr,dass es so eine Sterbehilfe nie geben wird. Solch ein Suizid sollte definitiv nicht unterstützt werden. Zumal kein Suizidgefährdeter wirklich sterben will. Er möchte bloß von den Problemen loskommen. Und das kann man meist auch,wenn man am Leben bleibt;)

Ich finde es eigentlich gut, dass Menschen, die sich das Leben nehmen wollen, nicht mit ihrem "Wunsch" unterstützt werden. Viele nicht wirklich Selbstmörder schaffen es ja nicht, weil sie es eigentlich nicht möchten und nur keine andere Möglichkeit sehen. Aber die gibt es. Das Leben ist bestimmt nicht perfekt oder immer schön. Aber irgendwas, dass es wert ist zu leben, hat jeder Mensch. 

Auch wenn es wirklich hart ist, das immer so zu sehen und man manchmal keinen Ausweg sieht.

Das ist jedenfalls meine Meinung.

LG- Lucy

der Mensch hat nur ein Leben, das wirft man nicht so einfach weg!

Das beste Beispiel ist meine Tante. Sie hat sich vor einiger Zeit versucht das Leben zu nehmen. 

Heute ist sie neu verheiratet, hat ein Haus und ist vor allem sehr glücklich!

Wäre ihr versucht damals geglückt hätte sie all diese positiven Dinge nicht mehr erleben können.

Eine Depression ist auch keine Krankheit, die tödlich enden muss, so wie manche Krebserkrankungen.

Und wer sich wirklich umbringen will, der kann das tun, dazu braucht er keine Hilfe! 

Jeder kann mit seinem Leben das tun, was er möchte. Solange er andere dadurch nicht gefährdet.

Was mich, ehrlich gesagt nervt, sind diese ständigen Ankündigungen, das drohen damit usw.

Also wenn man sowas liest wie von dir, wünscht man sich als Außenstehender manchmal schon, dass Suizid nicht so verpöhnt wäre.

Nein, im Ernst: Es liegt daran, dass jeder aus seinem Leben etwas schönes machen kann. Wenn man sich immer nur hinstellt und sagt "Alles do*f. Alles ka*ke.", dann wird es auch nicht schön.

Abgesehen davon gibt es auch Menschen, die einen (obwohl man es nicht glaubt) mögen oder lieb haben und die ziemlich traurig wären, wenn man weg ist. Aber dieses Argument hast du sicher schon so oft gehört, dass es für dich kein Gewicht mehr hat.

Und wenn man manchmal hört, über was für Kleinigkeiten manche "Möchtegernsuizidgefährdeten" rumheulen, möchte man ihnen am Liebsten mal zeigen, wie es woanders aussieht auf der Welt. "Wääääh! Meine Mama will mir nicht das allerneuste Iphone kaufen, dabei verdient sie doch 700€ Brutto! Ich sollte mich umbringen!" und auf der anderen Seite sitzen Kinder am Fließband und bauen das Iphone für 1,5$ pro Tag zusammen und können sich damit gerade so ernähren.

Aber hey, das Leben in Deutschland ist ja sooo schlecht, dass man nicht mehr leben muss.

LucienneJordan 01.09.2016, 19:27

Das sehe ich auch so. Es ist keine Dauerlösung, aber manchmal hilft es, wenn man daran denkt, dass das eigene Leben im Vergleich zu dem von anderen Menschen doch um einige Nummer besser ist. 

Und ob man nun den Rest seines Lebens unglücklich ist, kann man nicht wissen. Aber wenn man sich aus Angst davor umbringt, dann erfährt man auch nie, ob nicht vielleicht noch etwas Gutes gekommen wäre...

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FelinasDemons 01.09.2016, 20:24

Über deine Vergleiche muss ich echt lachen. Schon mal was von Depressionen gehört? Die können kommen mit oder ohne Grund. Auch ein Reiches verwöhntes Kind,kann sich einsam fühlen,wenn die Eltern nie Zeit haben und es keine Freunde hat. Vlt wird es auch misshandelt etc. Oder es ist eigentlich glücklich,trotzdem taucht die Depression auf. Andere haben viel durchgemacht : Mobbing,Misshandlung,Missbrauch, Drogen etc. Oder haben eine psyschiche Erkrankung : Schizophrenie, Borderline,bipolare Störung etc. Da ist es klar,dass Suizidgedanken aufkommen. Ich werde es nie verstehen,warum Menschen die NULL Ahnung von "Depressionen","Suizid" etc haben. Trotzdem meinen ihren Senf dazugeben zu müssen. Das ist einfach nur peinlich und lächerlich. In Zukunft sollte man nachdenken,bevor man auf eine Frage antwortet von der man keine Ahnung hat.

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LucienneJordan 02.09.2016, 16:35
@FelinasDemons

Dazu muss ich aber auch mal was sagen. Ersten kannst du nicht wissen, ob DerDudude keine Ahnung von all solchen Dingen hat, also kannst du ihm nicht von vorn herein vorwerfen, dass es peinlich und lächerlich ist, auf so eine Frage zu antworten.

Zweitens kannst du mir das auch nicht vorwerfen, weil ich mit mehreren deiner Beispiele mehr als vertraut bin und ich wie viele andere sehr gut weiß, was eine Depression ist und wie sehr ein Mensch leiden kann. Ich werde nur im Internet, auch wenn es anonym ist, keine Details dazu nennen, da es einfach niemanden etwas angeht.

Über Selbstmord nachzudenken ist sicher genauso schlimm wie auch verständlich, wenn der Betroffene entsprechendes durchmacht/ durchmachen musste. Sein Leben wirklich zu beenden lehne ich hingegen strikt ab, denn es gibt Menschen, die etwas darum gegeben hätten, weiterleben zu dürfen. Auch da kenne ich persönlich welche bzw. deren Angehörige.

Deswegen stimme ich "DerDudude" zu, auch wenn die Beispiele wirklich etwas lächerlich sind, aber das metaphorische Prinzip dahinter stimmt.

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Ich bin auch deiner Meinung was Suizid angeht

Zu Beginn muss ich sagen: Ich bin gegen Suizid und Sterbehilfe. Und das liegt nicht an der Gesellschaft. Das liegt daran dass ich das Leben wertschätze. Egal wie schlimm man dran ist. Man hat nun mal nur dieses eine Leben. Bezüglich des Suizid: Ich gehe davon aus, dass es sich bei Suizid um eine psychische Krankheit handelt. Also Depression. Depression ist eine ziemlich schlimme Krankheit und viele meinen der einzige Ausweg sei das Sterben. Aber viele Leute die die Depression überwunden haben wissen, dem ist nicht so. Ich kann nicht mit ansehen wie sich 20 jährige umbringen. Dabei hätten sie noch mindestens 60 Jahre zum Leben gehabt. Und wer kann prophezeien das diese 60 Jahre schlecht geworden wären? Zu deiner Gesellschaftstheorie. Wenn die Gesellschaft Suizid unterstützen würde, was wären die Folgen? Überstürztes Umbringen!! Aus einem Gefühl heraus sich umbringen. Das wäre absolut unverantwortlich. Anstatt nach Lösungen zu suchen, unterstütz man den Ausweg. Bezüglich der Sterbehilfe sage ich nun mal ein Wort: Missbrauch. Sobald man diese Sterbehilfe einführt sobald wird auch Missbrauch mit ihr getrieben. Menschen bringen Menschen mit Gesetzt um. Was passiert wenn man nun Menschen ohne Gesetzt umbringen kann?? Dieser Missbrauch lässt sich nicht verhindern. Gerade in Holland zum Beispiel  ist Sterbehilfe bereits im Alter von 12-18 Jahren möglich (wenn nicht sogar schon früher) In Holland entscheiden die Eltern darüber, ob ihre Kinder durch Sterbehilfe sterben sollen. Das heißt andere entscheiden darüber ob du sterben sollst oder nicht. Und ganz knallhart: Menschen die sich umbringen wollen und sich gar nicht davon abhalten lassen bringen sich um. Da ist es nicht notwendig, irgendwelche gesellschaftlichen Normen und Gesetze zu ändern. Denn diese Änderung führen meiner Meinung nach nur dazu, dass Menschen die Möglichkeit gegeben wird ohne Strafe jemand umzubringen. Eine kurze Anmerkung zu meiner Person und weshalb ich diese Meinung vertrete: Ich bin Christ und glaube dass Gott jeden Menschen für einen bestimmten Zweck geschaffen hat. Auch wenn das Leben es nicht gut mit manchen meint so glaube ich doch, dass sie eine Aufgabe haben. Tod sehe ich dann allerdings nicht als Lösung für irgendwelche Probleme. Ich hoffe das meine Antwort nicht überflüssig ist. :)

WastedYout 01.09.2016, 23:46

Schon alleine das du Christ bist verbietet dir eigentlich auf so eine Frage zu antworten aber mal abgesehen davon bist du anscheinend ein Mensch der nie wirkliches Leid im Leben erfahren hat! Es gibt Arten von Depressionen wo es nie besser werden kann weil es schon aus biologischer Sicht schon gar nicht gehen kann und diesen Menschen willst du ernsthaft die Wahl nehmen zwischen sterben und leben? Willst du diesen Menschen antun das sie ihr Leben lang unglücklich sind?

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Moonshine93 02.09.2016, 00:00
@WastedYout

Es gibt kein Verbot, diese Frage zu beantworten. :) Ich glaube nicht daran, dass es aus biologischer Sicht Menschen gibt, die nicht leben sollen. Das hört sich eher nach einer Ideologie an, in dem entschieden wird wer leben darf und wer nicht. Menschen entscheiden darüber ob die Krankheit besser wird oder nicht. Man nimmt somit allen Menschen mit Selbstmordgedanken die Chance zu Leben in dem man sie in ihren irrationalen Selbstmordgedanken unterstütze. Ich weiß, vielen Menschen ist das egal. Vielen ist egal ob Menschen die Suizid begehen wollen es tun oder nicht. Mir ist es nicht egal. Ich kann keine Ideologie unterstützen die Menschen zum Selbstmord rät und vielleicht auch noch Tipps gibt, wie sie sich am besten umbringen sollen. Das ist menschenverachtend! Ich kann ihnen die Wahl nicht nehmen. Menschen die sich umbringen wollen bringen sich um wenn man ihnen nicht hilft. Und wer sagt das diese Menschen ihr Leben lang unglücklich sind? Kannst du in die Zukunft schauen? Kannst du mit mir mit gutem Gewissen versichern, dass dieser Mensch nie wieder glücklich werden wird? Nein. Denn du kannst nicht in die Zukunft schauen. Glaub mir, Menschen finden immer Wege sich umzubringen. Da kann sie keiner davon abhalten. Aber es gibt Menschen, denen geholfen worden ist und die froh sind, dass ihnen geholfen worden ist. 

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WastedYout 02.09.2016, 00:11

Ich rede davon das diese Menschen es selbst entscheiden sollen ob sie Suizid begehen wollen und es gibt Leute die ihr Leben lang unglücklich sein werden dafür bin ich das beste Beispiel

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Moonshine93 02.09.2016, 12:26
@WastedYout

Du musst nicht antworten. Aber wieso glaubst du, dass du dein ganzes Leben lang unglücklich sein wirst. Wie gesagt, das ist eine sehr persönliche Frage, die du nicht beantworten musst. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du wieder glücklich werden kannst. :) 

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WastedYout 04.09.2016, 21:27

Ich bin bis jetzt mein Leben lang auf die Schnauze gefallen, war noch nie wirklich glücklich, bin extrem hässlich (kannst mich so vorstellen als wäre ich mit nem Baseballschläger ins Gesicht geschlagen wurden und danach nicht zum Arzt gegangen), leide an negativer Schizophrenie, bin immer extrem unkonzentriert wodurch ich auch den Anschein mache das ich ziemlich dämlich bin, hab immer Pech bei Mädchen, es sieht so aus wenn ich jemanden angucke das ich mega glotze, ich kann nicht richtig schlafen, ohne kiffen oder saufen kann ich nicht abschalten. Das ist so ziemlich alles zusammen gefasst. LG Max

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Moonshine93 07.09.2016, 21:01
@WastedYout

Hallo Max,

Ich habe lange überlegt wie ich auf deinen Kommentar
antworten soll. Ich hab sogar mehrere Antworttexte geschrieben. Die wurden aber alle zu lang. Und ich will dich nicht zu texten. Und die Antwort sollte auch nicht oberflächlich sein.  Also hab ich das genommen was mir am meisten hilft. Die Bibel.  Hier habe ich einen schönen Spruch gefunden. „Glücklich sind die
Trauerenden, denn sie werden Trost finden.“ Dieser Spruch enthält ein großes Versprechen. Und wenn man das für sein Leben annimmt, dann wird es in Erfüllung gehen. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.  Wie ich aus deinen Texten heraus gedeutet habe bist du kein Christ. Und ich schreibe das hier nicht um dich irgendwie zu belehren. Für mich ist der Glaube die größte Hilfe und ich wollte dich daran teilhaben lassen. Ich wünsche mir einfach, dass es dir wieder besser geht. In einem tiefen schwarzen Loch zu sitzen ist nicht schön und ich kenne das aus eigener Erfahrung. Aber lass dich nicht unterkriegen. Ich hoffe einfach das wieder etwas Licht in dein Leben kommt. Meines ist Jesus Christus. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg auf deinem weiteren Lebensweg. :) 

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WastedYout 11.09.2016, 13:03

Erstmal danke ich dir das du so viel Zeit für eine Antwort geopfert hast :D und ja ich bin kein Christ weil ich die Bibel und Kirche grundsätzlich ablehne. In diesem Leben kann es mir nicht mehr gut gehen und daran kann ein Gott auch nichts ändern. LG Max

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Moonshine93 11.09.2016, 17:40
@WastedYout

Wie gesagt, wollte dich nicht belehren,mir hilft sie sehr.  Wobei Bibel und Kirche für mich nicht das gleiche sind. Das wollte ich nur sagen. Ich lehne die Kirche und ihre Irrlehre auch ab. Ich wünsche dir trotzdem noch alles Gute! :) 

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WastedYout 11.09.2016, 17:47

Wo ist denn der Unterschied?

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Moonshine93 11.09.2016, 18:02
@WastedYout

Der größte Unterschied ist, dass der Großteil der Pfarrer keine Christen sind. (Ich sage großteils, Einzelne gibt es immer und für die bin ich dankbar) Und wenn man kein Christ ist, lehrt man auch nicht die Bibel... was ja eigentlich logisch ist. Ok, für Nicht-Christen ist das nicht logisch... Ich kann dir leider nur soviel sagen. Es gibt 1000 von Beispiele. Aber die bringen dir nichts, weil du mit der Materie nicht vertraut bist. (Was keine Beleidigung sein soll.) Vielleicht konnte ich dir ein wenig weiterhelfen. Ich kann verstehen wenn nicht. :D Damit du das verstehen könntest, müsstest zu erst einmal das Christsein verstehen, und ja, du sagtest ja, das willst du nicht...

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Moonshine93 11.09.2016, 18:03
@Moonshine93

Das Einzige, was noch anzumerken wäre, wenn du an einer Diskussion interessiert bist: Was sind deine "Abers" gegen die Kirche? Aber wie gesagt, brauchst nicht darauf antworten. :) 

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WastedYout 11.09.2016, 18:45

Erstmal glaube ich an eine höhere Macht die das Universum geschaffen hat an mehr aber auch nicht. Die Kirche ist behinderten, Schwulen und Frauenfeindlich, hat in der Vergangenheit zahlreiche anders gläubige abgeschlachtet aufgrund ihres Glaubens, hat Gottesnamen missbraucht um Profit für sich selbst zu gewinne und den Standpunkt der Reichen zu festigen. In der Bibel steht sehr viel schwulen feindliches, es wird viel gegen Leute gehetzt die nicht an Gott glauben und vieles wurde einfach nur erfunden.             Wenn ich Christ wäre würde ich dadurch schöner werden? Würde ich mich besser konzentrieren können? Würde ich wieder gut schlafen können? Wäre ich nicht mehr depressiv? Würde ich wieder richtig abschalten können? Würde das auch nur eins meiner Probleme lösen?

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Moonshine93 11.09.2016, 19:07
@WastedYout

Da hast du natürlich Recht. Wenn das die Kirche getan hat (bin in Kirchengeschichte nicht sonderlich belesen :D) stimme ich dir zu. Das hat auch nicht wirklich Christliches an sich. Grundlagen in der Bibel können sie dafür keine finden. Natürlich kann ich dir bei den Sachen, die du bezüglich der Bibel sagst nicht zustimmen. Natürlich ist es wahr, dass die Bibel gegen Homosexualität ist. Mehr aber auch nicht. Sie fordert dich nirgends persönlich auf, gegen die Menschen vorzugehen. Nur, das am Rande. Das mit der Hetze ist ein Märchen. Ich persönlich habe darüber auch nirgends in der Bibel gelesen. Es steht sogar das komplette Gegenteil drin:  
"Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen." Und diese: "Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar." Eine Frage die du natürlich wie immer nicht beantworten musst: Aber wer hat das mit der Hetze erzählt? Das würde mich wirklich interessieren. :) Du fragtes, ob es schöner werden würde? Ich persönlich beantworte diese Frage mit: Ja!. Natürlich entscheidet Gott inwieweit er dich heilt oder nicht. Aber für mich ist es ein definitives Ja. Nur mal soviel. Jetzt habe ich doch relativ viel geschrieben. :D Du hattest einige Aussagen drin, die konnte ich nicht so stehen lassen. Fühl dich bitte von meinem Text nicht angegriffen, das war definitiv nicht meine Absicht. 





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Moonshine93 11.09.2016, 19:15
@Moonshine93

Noch eine Anmerkung: Ich merke, das mein Text sehr emotional geworden ist. Ich entschuldige mich also, wenn ich irgendwie zu harsch war. Mich beschäftigen diese Dinge natürlich sehr. Und ich merke ich bin zu wenig auf die Kirche eingegangen:  Was die Kirche früher schon gemacht hat, tut sie heute in anderer Form. Ich weiß nicht was sie alles Schlimme in der Vergangenheit getan hat, aber ich weiß was sie heute tut. :( 

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WastedYout 11.09.2016, 19:17

Wie könnte ein Gott mir denn helfen? Erkläre mir das mal bitte? Was ich mit der Bibel meinte da kommt es natürlich auch drauf an wie man alles interpretiert.

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Moonshine93 11.09.2016, 19:34
@WastedYout

Zunächst mal zu der Interpretation. Nein, ich glaube Interpreationsspielraum gibt es nicht wirklich. Du musst wissen, ich gehe davon aus, dass Gott der Einzige ist, der dir die Bedeutung seiner Worte geben kann. Das muss für einen Nicht-Christ lächerlich klingen. Aber wenn das nicht so wäre, was wäre Christentum dann? Natürlich kannst du jetzt sagen: Nichts. Aber ich habe das nun mal anders erlebt. 

Okay, zu deiner Frage. Wie soll ich jemandem die Sonne erklären, wenn er das ganze Leben lang unter der Erde gewohnt hat. Er würde es mir nicht glauben. Du fragst wie Gott helfen kann?  Ich weiß natürlich nicht ob du jetzt die Art und Weise meinst wie er helfen kann oder ob du allgemein anzweifelst dass er überhaupt helfen kann. Ich gehe mal vom letzteren aus. Die Gegenfrage wäre aber wirklich: Wieso sollte er es nicht können? Wieso sind wir überhaupt am Leben? Aber ja, ich denke ich kann dir die Frage nicht beantworten, aus dem einfachen Grund, dass ich nicht Gott bin. :) 

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WastedYout 11.09.2016, 19:27

Die Kreuzzüge sind dir denke ich mal ein Begriff und früher haben die reichen und Könige dem Volk gesagt das Gott jedem seine Position gegeben hat und man sich damit abfinden müsse damit die Bauern keine aufstände machen und nicht versuchen sich hochzuarbeiten

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Moonshine93 11.09.2016, 19:39
@WastedYout

Ja, das ist bösartig und verachtendswert!
Viele wollen dieses Verhalten den heutigen Christen andichten und damit sagen, dass das Christentum dumm ist. Was viele vergessen ist, dass es sich bei diesen Menschen um keine Christen gehandelt hat!

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WastedYout 11.09.2016, 19:41

Erstmal wie kannst du dann wissen wie die Worte interpretiert werden wenn es nur Gott wissen kann? Ich hab ne Zeit lang an Gott geglaubt, war Christ bis ich irgendwann bemerkt hab hey welcher Gott schafft eine so beschissene Welt und macht mir ein so beschissenes Leben? Ich will dich echt nicht irgendwie damit angreifen aber hast du dir die Fragen schon gestellt?

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Moonshine93 11.09.2016, 20:07
@WastedYout

Weil Gott kommuniziert. Über die Bedeutung seiner Worte meine ich. Ich kann dir diese Kommunikation natürlich schlecht beschreiben. Es ist wie wenn man plötzlich einen Geistesblitz über etwas hat. Ich erkenne die Bedeutung seiner Worte ohne das ich jetzt speziell etwas gemacht habe. Also ich habe mich nicht mit anderen Christen über die "Interpretation" dieser Bibelstelle unterhalten. Und das Interessante ist, dass sie trotzdem auf das gleiche Ergebnis kommen. Ohne jegliche Kommunikation zwischen den Christen. Während Nicht-Christen die Worte so gut wie immer anders auslegen oder einfach nicht verstehen. 

Zu deiner Frage, natürlich habe ich mir diese Frage sicher schon mal indirekt gestellt. Du magst mich für dumm halten. Aber ich vertraue auf Gott. Der Tod beispielsweise ist für mich keine Endstation. Der Tod bedeutet also nicht, dass diese Person für immer verschwunden ist. Natürlich sehe ich auch das Leid dieser Welt. Diese viele bösen Menschen. Ich kann das nur als eine Prüfung ansehen. Eine Prüfung von Gott an mich. Halte ich es durch oder lasse ich mich vom Teufel verführen. (Ich weiß, dieser Satz wird dir Magenschmerzen bereiten, vom Teufel redet man nicht gern) In einer Bibelstelle steht auch, dass das Leben nur ein ganz kurzer, fast unbedeutender Moment im Vergleich zur Ewigkeit ist. Somit klärt es sich dahingehen. Es hat keine so große Bedeutung. Und zu dem Leid, das viele Menschen durchgehen passt natürlich wieder der Bibelspruch denn ich dir zu Beginn gesagt habe:  "Glücklich sind die Trauerenden, denn sie werden Trost finden." Aber ich weiß, das ich nicht in der Lage bin, dir das verständlich zu erklären. Aber vielleicht hast du ein klein wenig verstanden was ich gemeint habe.

Noch eine Frage an dich. Du sagtest du wärst Christ gewesen. Was verstehst du unter Christ sein?  

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WastedYout 11.09.2016, 20:43

An Gott glauben, nicht zu sündigen und an das zu glauben was in der Bibel steht. Ich würde mich freuen wenn du mir diese Bibelstelle erklären würdest.

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Moonshine93 11.09.2016, 21:02
@WastedYout

Okay, an Gott und die Bibel glauben, da stimme ich dir zu. Beim zweiten muss man natürlich sagen, dass das unmöglich ist. Kein Mensch kann ohne Sünde leben egal wie sehr er es auch versucht. 

War mir nicht ganz sicher. Meintest  du die Stelle "Glücklich sind die Trauerenden, denn sie werden Trost finden"? 

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WastedYout 11.09.2016, 21:23

Ja diese Stelle

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Moonshine93 11.09.2016, 21:33
@WastedYout

Es gibt sehr viele die Leid ertragen müssen auf dieser Welt. Ungerechtes Leid. Ich meine hiermit beispielsweise Verfolgung, Krankheit, Schmerzen, Gewalt. Und Jesus, der das gesagt hat meinte damit, dass alle die an ihn glauben, alle die jetzt Leiden müssen, Trost finden. Also von  diesem Leid erlöst werden. Das kann schon hier auf der Erde geschehen aber spätestens eben nach dem Tod. 

Ich hoffe ich konnte das verständlich erklären. 

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WastedYout 11.09.2016, 21:52

Also sollte ich mich durchs Leben quälen nur weil es vielleicht irgendwann mal sehr unwahrscheinlich mir mal besser gehen wird?

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Moonshine93 12.09.2016, 07:45
@WastedYout

So kann man das natürlich auch verstehen. Aber du hast Gott dabei vergessen. Wie ich schon mehrfach erwähnt habe ist es schwer das zu erklären, da du selbst sagtest du glaubst nicht an ihn.  Aber Gott gibt einem die Kraft dafür. Zumindest bei mir ist das so und bei vielen anderen Christen habe ich das auch schon gehört. Aber ich kann dich verstehen. Das hört sich unvorstellbar an. Der Verstand blockt da komplett ab. Man kann Gott nicht mit seinem Verstand greifen. Der Verstand ist auch relativ abstrakt. Gott will, dass man ihn mit dem Herzen findet. Aber ich kann hier viel reden. :) Das muss man wirklich selbst erleben. Und das Leben ist auf jeden Fall erfüllter. Du sagtest zu Beginn, dass ich noch nie Leid erfahren habe. Das ist so nicht wahr. Ich hab für mich persönlich schon sehr viel Schlimmes erlebt. Natürlich gibt es Personen die schon viel mehr Leid erfahren haben. Nur ich kenne diese Hoffnungslosigkeit, den Schmerz, die Enttäuschung. Und obwohl immer wieder Unglück passiert so ist Gott meine Stärke. Ohne ihn wäre für mich das Leben tatsächlich sinnlos. Aber genug von mir. :) 

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WastedYout 12.09.2016, 20:55

Also du gibst deinen Leben nur einen Sinn aufgrund eines deiner Meinung existenten Gott? Mich würd auch mal interessieren was du durchgemacht hast

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Moonshine93 13.09.2016, 18:39
@WastedYout

Nicht durchgemacht. Die Frage muss heißen was mir passiert ist. Und ja, mir ist Jesus passiert. :) Jesus, der mich angenommen hat wie ich bin. Ich weiß, wenn man das nicht erlebt hat, kann man das nicht verstehen. 

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WastedYout 13.09.2016, 19:41

Was ist dir denn passiert?

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Moonshine93 17.09.2016, 20:21
@WastedYout

Ich würde es dir gern beschreiben. Aber ich denke ich kann es nicht wirklich so beschreiben, dass man es versteht ohne es selbst erlebt zu haben. Ich kann es dir versuchen zu erklären. Man hat die Gewissheit, dass man nicht alleine ist. Obwohl man so viele dumme/schlimme Sachen im Leben schon gemacht hat, wird man angenommen. Jesus ist der einzige der dich komplett annehmen kann. Man bekommt Kraft in Dingen, die man selbst nicht aufbringen hätte können. Kraft, die auf einmal da ist ohne das man dafür etwas getan hat. Aber ich weiß, diese Beschreibung ist unzureichend. Das wichtigste ist natürlich: Jesus ist für die, die an ihn glauben, am Kreutz gestorben. Er hat die Menschen so sehr geliebt, dass er sein eigens Leben komplett für uns aufgegeben hat. Für uns elende und bösen Menschen. Stolz kann man auf die Menschen nicht sein. Jesus sucht die Menschen. Die einzige Aufgabe der Menschen ist es sich finden zu lassen. Das Leben hat einen Sinn. Ohne Jesus hat das Leben keinen wirklichen Sinn. Versteh mich nicht falsch, es gibt viele Menschen die ohne Jesus leben. Ihre Ziele sind aber vergänglich. Macht, Ruhm, Geld, Liebe, Sex. Sie sind nicht erfüllend. Viele Menschen erkenne das viel zu spät oder nie. Aber das Leben ist eintönig. Ich sehe das an vielen Menschen. Die rennen den neusten Trends her. Wollen immer genauso sein wie andere Menschen. Gruppenzwang, Angst vorm gehasst werden, Machtgier, Eifersucht, Unruhe, Torschusspanik, Bosheit, Egoismus, Geltungsbedürfnis, Angst vorm Anderssein, Angst vor dem Fremden, die Hoffnung, dass es kein Gott gibt, damit sie sich selbst am schlausten fühlen können und nicht über ihr Leben nachdenken müssen, die Angst vor dem Alleinsein, die Angst vor dem Tod, die Bedeutungslosigkeit des Lebens, die Leere des Lebens. All diese Dinge sind für Christen bedeutungslos, denn Jesus ist ihr Ziel und der hat Nächstenliebe gelehrt. Versteh mich nicht falsch, auch Christen sind nur Menschen, so das sie das eine oder andere Problem sicher auch kenne, wenn nicht sogar alle (mich eingeschlossen) Aber diese bedeutungslose Dinge sind nicht das Lebenselixier Fühl dich davon bitte nicht angegriffen. Das ist meine Sicht der Dinge. Wenn du das nicht so siehst, fühl dich nicht bedrängt von mir. Ich weiß, dass ich hier ziemlich unzureichend beschrieben habe. Das war doch eine sehr lange Antwort auf deine kurze Frage. :D Und ja, das soll beantworte, dass mir mit Jesus passiert ist. Die unbedeutenden Dinge der Welt sind großteils unbedeutend geworden. 

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WastedYout 18.09.2016, 23:13

Was ändert das denn alles daran das es mir jetzt absolut beschissen geht?

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Moonshine93 19.09.2016, 14:38
@WastedYout

Solange du es nicht annimmst leider nichts. Wenn du es annimmst: Alles. Aber ich weiß, was ich dir sage hört sich für dich leider ziemlich unlogisch an. 

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Wer sterben möchte findet einen Weg, aber wer durch sein Suizid noch andere Personen gefährdet (zb wenn sich jemand vor nem Zug wirft oder amok läuft) dann ist das unter aller Sau und genau deshalb ist die Gesellschaft so "Anti"

Grundsätzlich kann sich jeder der nicht gerade vom Hals abwärts gelähmt oder dergleichen ist recht zuverlässig umbringen.

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